International
Wirtschaft

Mitarbeiter der Bank of England streiken – zum ersten mal seit 50 Jahren

epa06119452 Workers protest outside of the Bank of England in London, Britain, 01 August 2017. Maintenance and security employees at the Bank of England have begun a three-day strike in a dispute over ...
Die Teilnehmer der Kundgebung trugen Masken ihres Chefs Mark Carney.Bild: EPA/EPA

Mitarbeiter der Bank of England streiken – zum ersten mal seit 50 Jahren

01.08.2017, 14:3201.08.2017, 14:45
Mehr «International»

Erstmals seit mehr als 50 Jahren streiken die Beschäftigten der Bank of England. Angestellte versammelten sich am Dienstagmorgen zu einer Kundgebung vor dem Gebäude der britischen Zentralbank und forderten einen «fairen Lohn».

Sie wollen die Arbeit an drei Tagen niederlegen. Die Teilnehmer der Kundgebung trugen Masken ihres Chefs Mark Carney und schwenkten Plakate. Sie zeigten sich empört, dass sie schon das zweite Jahr in Folge eine Lohnerhöhung bekommen sollen, die die Preissteigerung nicht ausgleicht. Ein Drittel der Beschäftigten werde in diesem Jahr sogar gar keine Lohnerhöhung bekommen.

Betroffen sind nach Angaben 150 Beschäftigte in drei Abteilungen der Zentralbank. Wie viele in den Streik traten, konnte eine Sprecherin der Gewerkschaft nicht sagen. Ein Sprecher der Bank versicherte, die Arbeit der Zentralbank werde «normal» ablaufen. Die Bank sei zu Verhandlungen bereit. Für den Streik hätten aber nur zwei Prozent der Belegschaft gestimmt. (viw/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
FBI-Chef: Terrorverdacht bei Schüssen in den USA erhärtet
Nach den tödlichen Schüssen auf Kinder in einem Schulgottesdienst in Minneapolis sieht die US-Bundespolizei FBI den Terrorverdacht erhärtet. Beweise, die bei den Ermittlungen gesammelt wurden, wiesen auf einen von Hass motivierten Akt von Inlandsterrorismus hin, schrieb FBI-Chef Kash Patel auf der Online-Plattform X.
Zur Story