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Whiskey und Jeans werden teurer, Schuld sind die EU-Gegenzölle

22.06.18, 03:44 22.06.18, 08:47


FILE - In this May 20, 2009 file photo, a glass of Jack Daniel's whiskey is examined after being taken from an aging barrel in one of the barrel houses at the distillery in Lynchburg, Tenn. American distilleries large and small have watched warily as rhetoric about tariffs has ratcheted up. Export revenues for bourbon, Tennessee whiskey and rye whiskey products topped $1 billion in 2017, continuing a trend in recent years, according to the Distilled Spirits Council. (AP Photo/Mark Humphrey, File)

Kosten ab jetzt mehr: Bourbon-Whiskey, Jeans und Motorräder. Bild: AP/AP

Im Handelsstreit mit den USA sind am Freitag die Gegenzölle der EU in Kraft getreten. Die Aufschläge auf Produkte wie Jeans, Bourbon-Whiskey und Motorräder traten um Mitternacht in Kraft, wie aus dem Amtsblatt der EU hervorgeht.

Die EU-Zölle sind eine Reaktion auf die von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle von 25 Prozent auf Stahl und zehn Prozent auf Aluminium aus der EU, die bereits seit dem 1. Juni erhoben werden.

Die EU hatte ihre Gegenzölle vorsorglich schon vor Wochen bei der Welthandelsorganisation WTO angemeldet. Die Gegenzölle der EU betreffen US-Erzeugnisse im Wert von 2.8 Milliarden Euro.

Trump hatte für den Fall europäischer Gegenzölle bereits mit Strafzöllen auch auf europäische Autos und Autoteile gedroht. Autozölle würden vor allem die deutschen Hersteller treffen. (sda/afp)

Auch China streitet mit den USA

Im Handelsstreit zwischen den USA und China hat eine staatliche Zeitung der Volksrepublik die Handelsbarrieren der Regierung in Washington scharf kritisiert. Der US-Protektionismus sei ein «Symptom paranoider Wahnvorstellungen», hiess es am Freitag in der Zeitung «China Daily». In dem Beitrag wurde eine Studie der Rhodium Group zitiert, wonach chinesische Investitionen in die USA in den ersten fünf Monaten des Jahres um 92 Prozent gesunken seien. Dies spiegle den Schaden wider, «den der Handels-Kreuzzug von Trump und seinen Handels-Falken den chinesisch-amerikanischen Handelsbeziehungen zufügt.» US-Präsident Donald Trump hat China mit neuen Zölle gedroht, die Regierung in Peking hat für diesen Fall Gegenmassnahmen angekündigt. Der Streit belastet die Märkte weltweit. (sda/reu)

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14
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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fabian Studer 23.06.2018 01:33
    Highlight Cool wie leicht ersichtlich aus dem artikel hervorgeht inwiefern das die Schweizer Konsumenten betrifft.

    Bin mir nicht sicher obs nicht erwähnt wird weil es dem Don schlecht angehängt werden kann, weil es der EU(DSSR) angehängt werden kann oder weil es uns nicht betrifft. Wobei heutzutage uns ja auch ein sack reis in China betrifft
    1 0 Melden
  • DerSimu 22.06.2018 12:16
    Highlight Zum Glück verstehen die Amis nichts, von gutem Whisky :D
    6 12 Melden
  • Janis Joplin 22.06.2018 10:14
    Highlight Nur die Otten machen (meiner Meinung nach) gutes uisge beatha, sprich Lebenswasser, insofern kann der Bourbon bleiben wo er will. Talisker, Cardhu, Glenmorangie, Glenlivet, Auchentoshan...DAS ist Whisky!
    11 3 Melden
    • karl_e 22.06.2018 10:21
      Highlight I like Bourbon more than Scotch. Very sorry indeed. ;-)
      2 10 Melden
    • Janis Joplin 22.06.2018 12:50
      Highlight Das macht nix, so bleibt mehr für mich :)
      1 1 Melden
  • River 22.06.2018 09:22
    Highlight Ich kauf meine Jeans direkt in China.
    15 0 Melden
  • Domino 22.06.2018 09:13
    Highlight Die Schweiz tangiert dieser Entscheid wenig. Sehr wahrscheinlich profitieren wir sogar, da die Waren über die Schweiz geschickt werden um Zölle zu umgehen.
    10 4 Melden
    • Tsunami90 22.06.2018 12:48
      Highlight Weil genau dies Verhindert werden soll, wird diskutiert ob die Zölle auch für uns gelten sollen.
      2 2 Melden
  • rolf.iller 22.06.2018 08:54
    Highlight Na dann trinkt schottischen Wiskey, ist ehh besser
    31 2 Melden
    • Luca Brasi 22.06.2018 09:42
      Highlight Wäre das eigentlich nicht die Gelegenheit für watson Whiskeys vorzustellen (ist Herr Baroni in den Ferien?)? 😉
      8 2 Melden
    • Hayek1902 22.06.2018 10:07
      Highlight *whisky, whiskey ist die irish schreibweise.
      6 3 Melden
    • olmabrotwurschtmitbürli 22.06.2018 10:35
      Highlight Wie bei fast allen Dingen, die mit Essen und Trinken zu tun haben, können die Japaner auch extrem guten Whisky machen.
      11 0 Melden
    • Blitzmagnet 22.06.2018 10:35
      Highlight Im Beitrag ist Whiskey korrekt, da auch die US-Schreibweise. Bei Rolf und Luca falsch ;)
      5 2 Melden
    • Luca Brasi 22.06.2018 10:50
      Highlight Ich bin da weniger wählerisch, ob jetzt schottisch oder irisch. ;)
      2 1 Melden

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