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Territoriale Zankäpfel – diese 14 umstrittenen Gebiete solltest du kennen



Die Nachricht kam per Twitter, wie so oft: US-Präsident Donald Trump hat sich dafür ausgesprochen, dass die USA die Souveränität Israels über die Golanhöhen anerkennen. Israel hat das zu Syrien gehörende Gebiet 1967 im Sechstagekrieg erobert und 1981 annektiert, was völkerrechtlich jedoch nicht anerkannt wurde.

Die Golanhöhen sind nicht das einzige umstrittene Gebiet: Weltweit gibt es eine nahezu unübersehbare Reihe von Regionen, auf die verschiedene Staaten Anspruch erheben. Andere Gebiete sind zwar Teil eines Staates, streben aber nach Unabhängigkeit. Eine (unvollständige) Übersicht der wichtigsten territorialen Zankäpfel:

Westjordanland, Ostjerusalem und Gaza

Westbank, Westjordanland und Gaza, Gazastreifen

Karte: Shutterstock

• Konfliktparteien: Israel und Palästinensische Autonomiebehörde
• Hintergrund: Die Gebiete waren Teil des britischen Völkerbundsmandats Palästina, aus dem 1948 auch Israel hervorging. Ihre Grenzen zu Israel entsprechen der Waffenstillstandslinie nach dem Palästinakrieg (1947-49). Sie erlangten jedoch keine Eigenstaatlichkeit – das Westjordanland und Ostjerusalem wurden von Jordanien verwaltet, Gaza von Ägypten, bis Israel diese Gebiete 1967 eroberte. 2005 zog sich Israel aus Gaza zurück, blockiert aber seit der Machtübernahme der Hamas dessen Grenzen zusammen mit Ägypten. Das Westjordanland ist weiterhin besetzt. Teile davon werden von der Palästinensischen Autonomiebehörde verwaltet.
• Eskalationspotential: mittel bis hoch

Kaschmir und Aksai Chin

Jammu und Kaschmir, Gilgit-Baltistan, Aksai Chin

Karte: Shutterstock

• Konfliktparteien: Indien, Pakistan und China
• Hintergrund: Die Region im Himalaya war als Fürstenstaat Teil von Britisch Indien. Als 1947 Indien und Pakistan unabhängig wurden, schloss sich der Maharadscha von Kaschmir Indien an, obwohl die Bevölkerung mehrheitlich muslimisch war. Pakistan akzeptierte dies nicht; es kam zum ersten von mehreren Kriegen, der zur Teilung des Gebietes führte. Nach wie vor kommt es oft zu bewaffneten Zusammenstössen entlang der Waffenstillstandslinie.
1962 besetzte China in einem Grenzkrieg mit Indien das Gebiet Aksai Chin. Zudem erhielt es als Verbündeter von Pakistan das Shaksgam-Tal, was von Indien nicht anerkannt wurde.
Der Konflikt in dieser Hochgebirgsregion ist besonders gefährlich, weil alle drei beteiligten Staaten Atommächte sind.
• Eskalationspotential: hoch

Arunachal Pradesh

Indien, Arunachal Pradesh

Karte: Wikimedia/watson

• Konfliktparteien: Indien und China
• Hintergrund: Das seit dem 17. Jahrhundert tibetisch dominierte Gebiet kam zu Beginn des 20. Jahrhunderts unter britische Kontrolle und bildete als North-East Frontier Tracts einen Teil Britisch Indiens. Die Briten erklärten die McMahon-Linie, die dem Himalaya-Hauptkamm folgt, zur Grenze. Indien übernahm diese Sichtweise. Heute ist das Gebiet ein indischer Bundesstaat. Nach chinesischer Auffassung gehört es jedoch zum Autonomen Gebiet Tibet und damit zu China. Während des Indisch-Chinesischen Grenzkriegs 1962 drangen chinesische Truppen in Arunachal Pradesh ein, zogen sich aber wieder zurück.
• Eskalationspotential: gering

Tibet

Autonomes Gebiet Tibet, historisches Tibet

Karte: Wikimedia/watson

• Konfliktparteien: China und tibetische Exilregierung
• Hintergrund: Das Hochland von Tibet stand jahrhundertelang unter chinesischer Oberhoheit. Ab 1912 war Tibet jedoch faktisch unabhängig, da China in inneren Konflikten versank. 1913 rief der Dalai Lama die Unabhängigkeit Tibets aus, die international jedoch nicht anerkannt wurde. Nach dem Ende des Chinesischen Bürgerkriegs 1949 begann die Volksrepublik China damit, Tibet wieder unter chinesische Kontrolle zu bringen. 1951 zwang Peking die tibetische Regierung, die Stationierung von Truppen zuzulassen. Endgültig übernahm China die Kontrolle nach dem blutigen Tibetaufstand 1959. Seit 1965 ist Tibet als «Autonomes Gebiet» vollständig im chinesischen Zentralstaat eingebunden.
• Eskalationspotential: gering

Taiwan (Republik China)

Taiwan

Karte: PD

• Konfliktparteien: China (Volksrepublik) und Taiwan (Republik China)
• Hintergrund: Nach dem Sieg der Kommunisten im Chinesischen Bürgerkrieg und der Gründung der Volksrepublik China 1949 zogen sich Regierung und Truppen der Republik China auf die Insel Taiwan zurück. Für die Volksrepublik ist Taiwan ein «unabtrennbarer Bestandteil des chinesischen Territoriums». Die Republik China hingegen betrachtet sich als souveränen Staat, von dem sich Festlandchina abgespalten habe. Beide Staaten erhoben lange den Alleinvertretungsanspruch für China. Bis 1971 wurde China in der UNO durch die Republik China vertreten, seither durch die Volksrepublik. Nur noch wenige Staaten unterhalten diplomatische Beziehungen zu Taiwan.
• Eskalationspotential: gering

Südchinesisches Meer

Territoriale Ansprüche im Südchinesischen Meer

Karte: Wikimedia

• Konfliktparteien: China, Taiwan, Vietnam, Malaysia, Philippinen und Brunei
• Hintergrund: Mehrere Inseln, Riffe und Bänke im strategisch sehr wichtigen Südchinesischen Meer sind umstritten. Insbesondere die Volksrepublik China versucht, mit der Befestigung und militärischen Besetzung von Inseln ihre territorialen Ansprüche durchzusetzen. Sie stehen jedoch im Widerspruch zum Seerechtsübereinkommen, dem auch China beigetreten ist. Es kam mehrmals zu Konflikten zwischen Fischerbooten und Kriegsschiffen verschiedener Staaten. Die USA, die «Pekings Machtstreben» entgegentreten wollen, markieren ebenfalls Präsenz; sie schickten 2015 demonstrativ Kriegsschiffe vor die Spratly-Inseln als Zeichen der Nicht-Anerkennung des chinesischen Anspruchs auf diese Inselgruppe.
• Eskalationspotential: hoch

Senkaku-Inseln

Senkaku-Inseln (Diaoyu-Inseln)

Karte: Pinterest

• Konfliktparteien: China, Taiwan, Japan
• Hintergrund: Japan erklärte die unbewohnten Inseln 1895 zu japanischem Hoheitsgebiet. Nach der japanischen Niederlage im Zweiten Weltkrieg kamen sie unter amerikanische Militärverwaltung und wurden 1972 an Japan zurückgegeben. Sowohl die Volksrepublik China wie Taiwan, die den Archipel Diaoyu-Inseln nennen, erheben Anspruch auf die Inseln. Sie berufen sich auf chinesische Dokumente aus der Ming-Dynastie. Mehrere chinesische Fischerboote wurden von der japanischen Küstenwache aufgebracht. China entsendet ständig Patrouillenschiffe vor die Inseln und gibt sich kompromisslos. 2013 proklamierte Peking eine Air Defense Identification Zone im Luftraum über den Inseln. Darauf durchflogen unbewaffnete US-Bomber die Zone, um den chinesischen Anspruch zurückzuweisen.
• Eskalationspotential: sehr hoch

Kurilen

Konflikt um die unteren Kurilen

Karte: Wikimedia/watson

• Konfliktparteien: Japan und Russland
• Hintergrund: Die Inselgruppe gehörte seit 1875 vollständig zu Japan. Kurz vor der japanischen Kapitulation im Zweiten Weltkrieg trat die Sowjetunion in den Krieg gegen Japan ein und besetzte die Kurilen und Südsachalin. 1946 wurden die Gebiete zu sowjetischem Hoheitsgebiet erklärt. Im Friedensvertrag von San Francisco 1951 wurde der Begriff «Kurilen» nicht exakt bestimmt; für Japan und auch die USA umschliesst er die unteren Kurilen mit den Inseln Shikotan, Kunashiri und Etorofu sowie die Habomai-Inseln nicht. Japan betrachtet diese Inseln als Nördliche Gebiete und verlangt die Rückgabe. Der Zwist verhindert bisher einen Friedensvertrag zwischen Russland und Japan.
• Eskalationspotential: gering

Krim

Ukraine, Krim

Karte: Shutterstock

• Konfliktparteien: Ukraine und Russland
• Hintergrund: Die mehrheitlich russischsprachige Halbinsel im Schwarzen Meer gehörte in der Sowjetunion bis 1954 zu Russland, wurde dann aber der Ukraine angegliedert. Mit dem Zerfall der Sowjetunion wurde die Ukraine 1991 unabhängig. Russland pachtete Sewastopol, den Heimathafen der Schwarzmeerflotte. Nach dem Sturz des prorussischen ukrainischen Präsidenten Janukowitsch 2014 verstärkten sich separatistische Strömungen auf der Krim, die von Russland unter anderem mit irregulären Truppen gefördert wurden. Separatistische Kräfte übernahmen die Regierung und hielten im März 2014 ein Referendum ab, das mit deutlicher Mehrheit die Abspaltung von der Ukraine guthiess. Weder Abspaltung noch Referendum sind international anerkannt. Die Republik Krim schloss sich noch im gleichen Monat Russland an. Die Ukraine und die Mehrheit der Staatengemeinschaft betrachten dies als Annexion.
• Eskalationspotential: gering bis mittel

Transnistrien

• Konfliktparteien: Moldau und Transnistrien
• Hintergrund: Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 wurde die Moldauische Sowjetrepublik als Republik Moldau unabhängig. Zugleich kam es zu einer Sezession innerhalb dieser Sezession: Der schmale Landstrich östlich des Dnjestr, der von einer slawischen Mehrheit bewohnt wird, erklärte sich seinerseits als Transnistrien unabhängig von der Republik Moldau. Das international von keinem Staat anerkannte Gebilde konnte seine De-facto-Unabhängigkeit 1992 in einem kurzen Krieg durchsetzen. Nach wie vor beansprucht Moldau das Gebiet.
• Eskalationspotential: gering

Bergkarabach

• Konfliktparteien: Armenien und Aserbaidschan
• Hintergrund: Das mehrheitlich von Armeniern bewohnte Gebiet ist seit Jahrhunderten umstritten und gehört offiziell zu Aserbaidschan. Noch vor dem Zerfall der Sowjetunion eskalierte der Konflikt in den 1980er Jahren. Auch nach der Unabhängigkeit der ehemaligen Sowjetrepubliken 1991 kam es zu Pogromen und bewaffneten Auseinandersetzungen, in deren Verlauf Armenien Bergkarabach und angrenzende aserbaidschanische Gebiete unter seine Kontrolle bringen konnte. Auch danach kam es immer wieder zu Scharmützeln zwischen armenischen und aserbaidschanischen Truppen. Seit 2017 nennt sich Bergkarabach «Republik Arzach», deren Unabhängigkeit jedoch bisher von keinem Staat anerkannt wird.
• Eskalationspotential: hoch

Plazas de soberanía

• Konfliktparteien: Spanien und Marokko
• Hintergrund: Als Rest der einstigen kolonialen Besitzungen in Marokko verfügt Spanien über mehrere Inseln sowie zwei Städte – Ceuta und Melilla – vor bzw. an der marokkanischen Küste. Die meisten von ihnen wurden früher als «Plazas de soberanía» («Hoheitsgebiete») bezeichnet; mittlerweile gelten Ceuta und Melilla als autonome Städte. Da sich diese Gebiete seit dem 16. Jahrhundert in spanischem Besitz befinden, war Spanien nicht bereit, sie an Marokko abzutreten, als die Kolonie 1956 von Spanien und Frankreich in die Unabhängigkeit entlassen wurde. Marokko beansprucht sie gleichwohl. Zum sogenannten «Petersilienkrieg» kam es 2002, als Marokko die kleine Isla del Perejil (Petersilieninsel) besetzte, worauf Spanien die Insel mit eigenen Truppen besetzte.
• Eskalationspotential: gering

Westsahara

Demokratische Arabische Republik Sahara, Westsahara

Karte: Shutterstock

• Konfliktparteien: Marokko und Frente Polisario
• Hintergrund: 1976 entliess Spanien die Kolonie Westsahara in die Unabhängigkeit. Die Befreiungsbewegung der Sahrauis – die Frente Polisario – rief darauf die Demokratische Arabische Republik Sahara aus. Nach dem Abzug der Spanier besetzten jedoch Marokko und Mauretanien die Westsahara und teilten sich das Gebiet auf. 1979 zog sich Mauretanien aus der Westsahara zurück, worauf Marokko auch diesen Teil besetzte – gegen den Widerstand der Frente Polisario. Seit dem Waffenstillstand von 1991 kontrolliert diese einen Streifen im Osten und Süden des Gebiets; Marokko hat einen über 3000 km langen Wall errichtet, um die Sahrauis aus seiner Zone fernzuhalten. Die Republik Westsahara ist von etwa 80 Staaten anerkannt worden, von denen aber rund 30 die Anerkennung zurückgezogen oder suspendiert haben.
• Eskalationspotential: mittel

Territorio del Esequibo

Grenzdisput Venezuela Guyana,  Venezuela Essequiba, Territorio del Esequibo

Karte: Resumen Latinoamericano

• Konfliktparteien: Venezuela und Guyana
• Hintergrund: Das umstrittene Territorium, das heute von Guyana verwaltet wird, umfasst beinahe zwei Drittel von dessen Staatsgebiet. Der Anspruch von Venezuela geht zurück auf die Schaffung des Statthalterschaft Venezuela 1777, deren Ostgrenze per Dekret der Río Esequibo bildete. Allerdings erstreckten sich die niederländischen Kolonien in Guyana auch auf Gebiete westlich des Esequibo. Sie gingen 1815 mit Ausnahme von Suriname endgültig an das Vereinigte Königreich über, das sie 1831 als Britisch-Guayana zusammenfasste; zunächst mit dem Esequibo als Westgrenze. 1899 kam es nach langen Grenzstreitigkeiten zu einem Schiedsspruch, der die heutige Grenze etablierte. Venezuela erklärte diese Regelung 1963 für nichtig und erneuerte seine Ansprüche auf das Gebiet. Das Vereinigte Königreich willigte unmittelbar vor der Unabhängigkeit Guyanas 1966 in ein Schlichtungsverfahren ein, das aber ohne Ergebnis blieb.
• Eskalationspotential: gering

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    Alle Leser-Kommentare
  • Smeyers 28.03.2019 22:13
    Highlight Highlight Dani, warum machst Du nicht ein Mal ein “Special” Naher Osten. Es gibt da so viel Halbwissen. Auch oder vor allem in den Kommentaren.
  • Miles Prower 28.03.2019 16:46
    Highlight Highlight Vergesst den ewigwährenden Krieg zwischen Dänemark und Kanada um die Hans Insel nicht ;)
  • Else 28.03.2019 13:35
    Highlight Highlight All die in den Kommentaren erwähnten Gebietskonflikte von Moutier bis zu den Falklandinseln lassen auf einen Teil II hoffen. Challenge accepted, Dani Huber?
    • Daniel Huber 28.03.2019 17:57
      Highlight Highlight Accepted!
  • dsto 28.03.2019 09:30
    Highlight Highlight Und Zankapfel Bodensee? Ganz in der Nähe - sollte man vielleicht auch kennen. Vielleicht Sturm im Wasserglas - oder auch nicht.
    Auf jeden Fall spannender Artikel. Toller Input und Merci dafür.
    • Daniel Huber 28.03.2019 18:22
      Highlight Highlight Danke!
      Mir ist allerdings neu, dass der Bodensee auch ein Zankapfel ist.
  • jottbee 28.03.2019 08:25
    Highlight Highlight Gute Auswahl, danke!
    Für mich die beste Konflikt(gesamt)übersicht bietet das jährlich erscheinende Heidelberger Konfliktbarometer: https://hiik.de
    • Daniel Huber 28.03.2019 18:23
      Highlight Highlight Danke!
  • Gender Bender 28.03.2019 08:19
    Highlight Highlight Zu 5. Arme ROC. Das Konfliktpotential stufe ich hier nicht als gering ein. PRC wird ROC in den nächsten 50 Jahren bestimmt einnehmen. Wie genau das vonstattengehen wird ist ungewiss. Krieg ist hier möglich.
  • Gender Bender 28.03.2019 08:14
    Highlight Highlight Zu 2. China wird ganz sicher nie, nie, nie einen Atomkrieg lostreten. Das sind keine Pistoleros wie wir oder wie andere.
  • Schreimschrum 28.03.2019 08:14
    Highlight Highlight Mehrere chinesische Fischerboote wurden von der japanischen Küstenwache aufgebracht.

    Was heisst das ?
    • Blitzmagnet 28.03.2019 09:56
      Highlight Highlight Kontrolliert, teilweise mit Enterkommando, und aus dem Gebiet gedrängt
    • Schreimschrum 28.03.2019 16:51
      Highlight Highlight und aufgebracht ist das offizielle Verb für diese Aktion? Spannend, wusste ich nicht. Danke für die Aufklärung.
  • Gender Bender 28.03.2019 08:12
    Highlight Highlight Zu 1. Die Israelis haben 1967 nicht einfach Gebiete erobert. Sie wurden von den Nachbarn angegriffen, diese waren aber schwach wie Flasche leer und musste als Verlierer Gebiete abtreten. Oder erhielten sie einfach nicht mehr zurück.
    • Blitzmagnet 28.03.2019 10:02
      Highlight Highlight Was .. erlauben .. Nasser!
  • jottbee 28.03.2019 08:09
    Highlight Highlight Da denke ich grad an das Konfliktbarometer vom „Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung (HIIK)“ (https://hiik.de)
    • Daniel Huber 28.03.2019 18:24
      Highlight Highlight Danke!
  • autstadt 28.03.2019 07:47
    Highlight Highlight Donbass, Abchasien, Südossetien, Kurdistan und natürlich die sechs besetzten Counties auf Irland fehlen für mich noch. Aber ansonsten ein spannender Bericht.
    • Daniel Huber 28.03.2019 18:25
      Highlight Highlight Danke!
      Es ist noch ein zweiter Teil geplant – aber auch der wird unvollständig sein ;-)
  • malo95 28.03.2019 07:05
    Highlight Highlight Der Nordpol ist auch fraglich und da es dort Öl gibt. Könnte es in der Zukunft eskalieren.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Politischer_Status_der_Arktis
  • Cerulean 28.03.2019 06:44
    Highlight Highlight Das Konfliktpotential ist zwar relativ gering, aber Nordzypern gehört eigentlich auch auf diese Liste. Die Internationale Gemeinschaft sieht das immer noch als eine illegale Besetzung durch die Türkei an - wo seitens Türkei im Rahmen von Umsiedlungen von Festlandtürken nach Zypern notabene die Genfer Konvention gebrochen wird.
    • Daniel Huber 28.03.2019 18:27
      Highlight Highlight Es ist ein zweiter Teil geplant, und Nordzypern wird dort ziemlich sicher erwähnt werden.
  • murrayB 28.03.2019 06:37
    Highlight Highlight Und was ist der grosse Unterschied zwischen den Golanhöhen und den erwähnten Konfliktregionen?

    Bei keinem dieser Gebiete wurde das Nachbarland zuerst angegriffen und hat dann das Land verloren!
  • Klaus07 28.03.2019 05:41
    Highlight Highlight Für mich gehört hier noch die Geschichte der Kurden und Kurdistan dazu.
  • Calvin Whatison 28.03.2019 01:03
    Highlight Highlight Und was ist jetzt mit dem Röschtigraben? 🤣🤣🤣
  • RandyRant 27.03.2019 23:27
    Highlight Highlight Krim erwähnen und Donbass weglassen? Da bin ich jetzt ein bisschen verwundert.
  • Pinhead 27.03.2019 23:22
    Highlight Highlight „Das Hochland von Tibet stand jahrhundertelang unter chinesischer Oberhoheit.“

    Quelle?

    Fairerweise hier auch die Sicht der tibetischen Exilregierung zu der Geschichte Tibets: https://tibet.net/about-tibet/glimpses-on-history-of-tibet/
  • Elpampa 27.03.2019 23:11
    Highlight Highlight Aber Dani! Vergiss hier bitte nicht die Hans Inseln und denn „Zwist“ zwischen Dänemark und Kanada! Nebst all den traurigen Geschichten von oben ein wenig aufheiterung;)
    • Mirischgliich 28.03.2019 08:07
      Highlight Highlight Hans-Insel:

      "2005 hissten sowohl Kanada als auch Dänemark auf der Insel ihre jeweiligen Fahnen, vereinbarten aber einen Prozess zur Beilegung des Streits.[2] Bei der Einigung über die Seegrenze zwischen beiden Staaten wurde das Gebiet um die Hans-Insel 2012 erneut ausgeklammert.[3] Bei jeder neuen Expedition der beiden Nationen wurde inzwischen die Flagge gewechselt und eine Flasche landesüblicher Spirituosen gegen die hinterlegte getauscht.[4]"
      😁
      http://😁
  • Bynaus @final-frontier.ch 27.03.2019 23:02
    Highlight Highlight Mit den "separatistischen Kräften", die auf der Krim die Kontrolle übernahmen, sind wohl die "Grünen Männchen" gemeint... da sogar Putin selbst einräumt, dass dies russische Soldaten waren, darf man das wohl auch so schreiben! Die Krim war keine separatistische Abspaltung - sie wurde durch Russland völkerrechtswidrig besetzt und abgespalten.
    • Basti Spiesser 28.03.2019 08:36
      Highlight Highlight Nope, die Abstimmung war sehr wohl separatistisch.
    • Basti Spiesser 28.03.2019 11:01
      Highlight Highlight https://www.heise.de/tp/features/Die-Krim-Separation-von-2014-4297856.html
    • Bynaus @final-frontier.ch 28.03.2019 13:11
      Highlight Highlight Ich rede (ziemlich offensichtlich) nicht von der Abstimmung. Grundsätzlich hätte ich nicht einmal etwas dagegen, dass die Krim selbst bestimmen kann, ob sie zu Russland oder der Ukraine gehören will (sie wurde der Ukraine erst in den 1950er Jahren "zugeschlagen", als es noch keine Rolle spielte, und die Mehrheit der Bevölkerung ist russischer Muttersprache). Aber dann bitte unter internationaler Aufsicht und nicht hauruck vor russischen Gewehrläufen.
  • Smeyers 27.03.2019 22:57
    Highlight Highlight Danke Dani, für die spannende und gute Zusammenfassung der Konflikte.
    • Daniel Huber 28.03.2019 18:36
      Highlight Highlight Merci für das Lob!
  • Trouble 27.03.2019 22:51
    Highlight Highlight China scheint nicht genug zu bekommen 🤔
    • Ökonometriker 28.03.2019 21:54
      Highlight Highlight Wobei gerade die USA und auch andere Mächte natùrlich schon lange versuchen, Teile Chinas abzuspalten und ethnische Konflikte anzuheizen. Das ist nicht erst seit Wikileaks bekannt. Entsprechend aufgeladen ist das Klima.
  • qolume 27.03.2019 22:30
    Highlight Highlight Ich muss den Huber heute mal korrigieren. So leid es mir Tut, aber der Kaschmir liegt nicht im Himalaya sondern am Rande des Karakorum. Das Karakorum wird gemeinhin als eigenständiges Gebirge bezeichnet, ist aber Teil des Himalayasystems.
    • BeatB_ 28.03.2019 10:05
      Highlight Highlight iist das jetzt auch überhubert?
    • Daniel Huber 28.03.2019 18:19
      Highlight Highlight Ist das wirklich so? Ich dachte, der Indus sei die Grenze zwischen Karakorum und Himalaja im engeren Sinn. Dann wäre das Kaschmir-Tal noch Teil des Himalajas, Ladakh sowie Gilgit-Baltistan dagegen Teil des Karakorums.
      Benutzer Bild
    • qolume 28.03.2019 18:22
      Highlight Highlight Dani, ich hab ein bisschen schlau gemacht, und die Quellen waren sich nicht einig, von daher lass ich jetzt mal beides gelten 😎 Dafür gibts für dich gratis ne besteckte Zwiebel 😛😂
  • DemonCore 27.03.2019 21:57
    Highlight Highlight Einige fehlende Konflikte/Territorien wurden ja schon genannt. Mir kommen noch die Falklandinseln, Diego Garcia, die Naxaliten in Indien, Quebec, Banda Aceh, die Moro-Rebellen in den Philippinen, Timor Leste, und Ossetien in den Sinn. In Afrika gibt es sicher mindestens noch einmal so viele Rebellen-Konflikte. Mw sind alleine in Somalia 3 Fraktionen miteinander im Konflikt. Ein weiteres umstrittenes Territorium ist das Hala'ib-Dreieck im Südosten Ägyptens.
    • Daniel Huber 28.03.2019 18:38
      Highlight Highlight Es ist ein zweiter Teil geplant, aber ich werde nicht alle diese Vorschläge berücksichtigen können.
    • DemonCore 28.03.2019 18:46
      Highlight Highlight Kein Problem, bin einfach gerne Besserwisser. Ich verliere immer im Rätsel ;)
  • weissauchnicht 27.03.2019 21:31
    Highlight Highlight Moutier? 😂
  • Nelson Muntz 27.03.2019 21:30
    Highlight Highlight Der Trömp kann ja marokkanische Maurer holen, die haben einen über 3000 km langen Wall errichtet, um die Sahrauis aus Westsahara fernzuhalten.
  • Chriguchris 27.03.2019 21:21
    Highlight Highlight Addendum, in Spanien gäbe es noch 3 Gebiete auf welche sich die Kriterien auch anwenden liessen,
    - Gibraltar (aktuell England, Spanien will es zurück, gibt auch im Zuge des Brexit Äusserungen dazu, England hat gedroht im Notfall Gibraltar mit aller Gewalt zu verteidigen)
    - Ceuta und Melilla inklusive der vor Marokko gelegenen Inseln (will Marokko zurück, gab auch schon militärische Zusammenstösse deswegen)
  • Mijasma 27.03.2019 21:00
    Highlight Highlight Wenn ich bei Stadt, Land, Fluss jeweils die Westsahara nenne braucht es immer eine Google basierte Aufklärung, dass das Land auch existiert. Es wurde Überfallen, besetzt und annektiert, interessieren tuts keinen. Israel dagegen ist alle Naselang in den Medien. Wir sollten uns mal fragen warum.
    • *klippklapp* 27.03.2019 21:46
      Highlight Highlight Ist jetzt deine Schlussfolgerung, dass Westsahara mehr in den Medien sein soll oder Palästina weniger? Ersteres finde ich gut. Für Zweiteres habe ich kein Verständnis. Wenn ein Staat Völkerrecht verletzt, ist es egal ob ein anderer Staat das auch tut oder nicht.
    • Smeyers 27.03.2019 22:48
      Highlight Highlight @klipklapp: warum sind die Palästinser so wichtig, dass es fixes Hauptraktandum bei der UNO ist? Kann mir das jemand erklären?
    • Mijasma 27.03.2019 22:50
      Highlight Highlight Ich habe keine Schlussfolgerung. Du sollst nur nachdenken warum die eine Anektion keinen auf der Welt interessiert und die andere zig UNO Resolutionen auslöst, täglich in den Medien ist und alle mit dem Finger drauf zeigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • goschi 27.03.2019 20:58
    Highlight Highlight Bei transnistrien sollte man bemerken, dass dies nicht zwingend eine Sezession der Bevölkerung ist, sondern vor allem der in Transnistrien 14. Armee der roten Armee.
    Diese war daher auch, weil eine sehr kompakt stationierte und gut ausgebildete und ausgestattete komplette Armeeeinheit, ein militärisch völlig überlegener Gegner, gegen den die moldawische unabhängigkeitsbewegung wenig anrichten konnte.

    Die heutige transnistrische Armee, die dirtekt aus der 14. Armee der roten Armee herausging wird auch bis Heute grosszügig von Moskau unterstützt.
  • Mladjo86 27.03.2019 20:48
    Highlight Highlight Bosnien und Herzegowina habt ihr vergessen, bzw. serbische Republik
    • Rukfash 27.03.2019 22:58
      Highlight Highlight Also das ist zu weit hergeholt.. dann kann man ja grad so gut sagen Kanton Genf
    • lilie 28.03.2019 07:28
      Highlight Highlight Müsste man nicht mal als erstes den Kosovo nennen?
    • Mladjo86 28.03.2019 10:15
      Highlight Highlight @Rukafesh, bitte zuerst informieren was in Bosnien abläuft. Wie kannst du Genf mit Bosnien vergleichen? Gib mit ein Beispiel?!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Domino 27.03.2019 20:40
    Highlight Highlight Irgendwie fehlt Syrien, Kurdistan, Jemen, Vietnam, Griechenland/Türkei, Katalonien, Schottland (Brexit) etc etc....
    • Nelson Muntz 27.03.2019 21:31
      Highlight Highlight Dann kannst du auch die Gemeinde Moutier aufzählen
    • Mladjo86 27.03.2019 23:20
      Highlight Highlight @Nelson, Moutier mit „Kurdistan“ zu vergleichen ist ein Witz
    • Oigen 28.03.2019 07:27
      Highlight Highlight @mladjo86

      ...aber katalonien mit syrien zu vergleichen geht in ordnung????
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  • dä dingsbums 27.03.2019 20:29
    Highlight Highlight Interessanter Artikel. Dass auch China in den Konflikt in Kaschmir involviert ist bzw. war, wusste ich nicht.
    • P. Silie 27.03.2019 20:59
      Highlight Highlight Naja... keeps your neighbor busy.. ;)
  • lilie 27.03.2019 20:25
    Highlight Highlight Wow, ganz herzlichen Dank für diesen sehr nützlichen Überblick, @Dani! 👍

    Bitte unbedingt mehr davon! 🤗
    • Daniel Huber 28.03.2019 18:40
      Highlight Highlight Danke, lilie!
      Es kommt nächstens ein zweiter Teil, aber der wird auch unvollständig sein ;-)
    • lilie 28.03.2019 18:46
      Highlight Highlight @Dani: Ich freu mich schon auf den zweiten Teil! Und macht nichts, wenn er unvollständig ist, du kannst ja einfach weitere Teile machen. 🤗
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 27.03.2019 20:18
    Highlight Highlight Und nicht zu vergessen, die Plätze auf dem Wachschplan im durchschnittlichen Schweizer Mehrfamilienhaus.
    Eskalationspotential: Hoch
  • Smeyers 27.03.2019 20:08
    Highlight Highlight No jews, no news.

    Rund 14 Internationale Konflikte aber nur Israel ist Dauertraktandum bei der UNO, Tibet ist ja viel kleiner und weniger wichtig, auch in Kaschmir wohnen weniger Menschen als in Gaza und die Krim ist eh egal.
    • Bündn0r 27.03.2019 21:10
      Highlight Highlight Israel ist dabei aber nur Spielball.
      Die USA (schlussendlich die Nato/der Westen) festigt durch Israel ihre Interessen, ihren Machtanspruch im Nahen Osten. Die arabische Welt (und muslimisch geprägte Staaten allgemein) wollen die Juden aus der Region vertreiben bzw die 48 und 67 verlorengegangenen Gebiete zurück.

      So kommt das starke Interesse der UNO an Israel auch stark von den vielen muslimischen Ländern, sprich Gegner Israels.
  • Niliya Vontülen 27.03.2019 19:57
    Highlight Highlight Dani bitte vergiss nicht Abchasien ! Es ist so klein und wir sind so wenige, ich weiss. Aber wir hüten noch eine unglaublich alte Geschichte, Kultur und unsere eigene unvergleichbare Sprache. Abchasien ist ein Goldstück der Natur mit fantastischen Klimabedingungen und und.... ich kann gar nicht aufhören. Ich wünschte mir nur ein wenig mehr Gehör für dieses kleine Volk.......
    • Daniel Huber 28.03.2019 18:41
      Highlight Highlight Abchasien und Südossetien hatte ich zuerst auf der Liste, aber dann für einen zweiten Teil aufgespart.
    • Niliya Vontülen 28.03.2019 18:54
      Highlight Highlight Oh 😯 Tchuligom !
  • pamayer 27.03.2019 19:55
    Highlight Highlight Konfliktpotential hüben wie drüben.
  • mw1 27.03.2019 19:50
    Highlight Highlight Republika Srpska, Bosnien und Herzegowina.
    Mitten in Europa
    • P. Silie 27.03.2019 21:10
      Highlight Highlight Zumal es am Kroatisch/Serbischen Grenzverlauf in Slawonien wieder zu brodeln beginnt.. nix neues im Balkan.

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