Israel
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Proteste führen zu Absage von Freundschaftsspiel Argentinien gegen Israel



Das für Samstag angesetzte Länderspiel zwischen Israel und Argentinien in Jerusalem ist offenbar abgesagt worden. Das berichten mehrere Zeitungen in Argentinien.

Vorausgegangen waren palästinensische Proteste gegen den Auftritt des Vize-Weltmeisters in der Heiligen Stadt. Am Dienstag hatten sich Demonstranten vor dem argentinischen Trainingsquartier in Barcelona zu Wort gemeldet. Auch der palästinensische Verbandspräsident soll seinen argentinischen Gegenpart kontaktiert haben.

Mit solchen Plakaten wurde gegen das Freundschaftsspiel demonstriert. twitter

Laut den Medienberichten haben sich Trainer Jorge Sampaoli und einige Spieler gegen den Trip nach Israel ausgesprochen haben. Erst im Mai war es nach der Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem an der Gaza-Grenze zu schweren Konfrontationen gekommen, bei denen israelische Soldaten 60 Palästinenser töteten. Israel beansprucht ganz Jerusalem als Hauptstadt, die Palästinenser wollen Ost-Jerusalem als Hauptstadt für einen künftigen eigenen Staat Palästina.

Das Testspiel der Argentinier sollte im Teddy-Kollek-Stadion im Jerusalemer Stadtteil Malha stattfinden, wo einst ein palästinensisches Dorf stand. (sda/dpa/vom)

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    Alle Leser-Kommentare
  • The Hat Guy 06.06.2018 08:11
    Highlight Highlight Kleine Korrektur: Die Palästinenser wollen nicht "Ost-Jerusalem als Hauptstadt für den zukünftigen Staat Palästina" sondern sie wollen ganz Jerusalem als Hauptstadt in einer Zukunft, in der es kein Israel mehr gibt.
  • N. Y. P. D. 05.06.2018 23:57
    Highlight Highlight Das Testspiel der Argentinier sollte im Teddy-Kollek-Stadion im Jerusalemer Stadtteil Malha stattfinden, wo einst ein palästinensisches Dorf stand.

    Was ist mit dem Dorf passiert ?
    • Jarl Ivan 06.06.2018 04:43
      Highlight Highlight Ich denke das diese freiwillig sich umsiedelten. Haben sich selber gesagt sond ja nur unsere Häuser und Zuhause wer will schon bleiben bei neuen Luxuswohnungen in Tel Aviv mit Meerblick. Ironie Off
    • N. Y. P. D. 06.06.2018 06:25
      Highlight Highlight Ach so.

      Dann können wir aufatmen. Ich dachte doch allen ernstes, dass die Menschen brutal vertrieben wurden. Oder derart Angst hatten, dass sie Hals über Kopf geflohen sind.

      Dann ist mein Tag gerettet. Dann wissen wir also diese Menschen in Sicherheit. Im friedlichen Miteinander Relegionen. Und sie wohnen am Meer und gehen friedlich ihrer Arbeit nach.

      Schön, gibt es noch Regionen auf der Welt, die Vorbilder für uns alle sind.
    • The Hat Guy 06.06.2018 08:16
      Highlight Highlight Das Dorf ist jetzt ein Stadtteil von Jerusalem geworden.
  • Beggride 05.06.2018 23:52
    Highlight Highlight Ich frage mich immer wieder, wieso man nicht einsehen kann, dass Friede ALLEN mehr bringt als Konfrontation??
    • phreko 06.06.2018 01:10
      Highlight Highlight Wer hat welchen Preis dafür zu bezahlen?
    • one0one 06.06.2018 01:26
      Highlight Highlight Ja ist halt nicht immer ganz so einfach... Oder wuerdest du, wenn man sich z.b. dein Dorf unter den Nagel reisst, einfach friedlich bleiben weil das ja allen etwas bringen wuerde. Die Welt und ihre Konflikte sind leider nicht so simpel...
    • 獅鳥 lionbird 06.06.2018 02:06
      Highlight Highlight Frieden ist leider nicht lukrativ.

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