Leben
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Wolkenbruch

Joel Basman und Noémie Schmidt gehören dank «Wolkenbruch» zu den Nominierten. Bild: dcm

Gleich fünf Nominationen: «Wolkenbruch» geht als Favorit ins Rennen um Schweizer Filmpreis



Die Traumstory geht weiter: «Wolkenbruch», der erfolgreichste Schweizer Film 2018, ist fünf Mal für den Schweizer Filmpreis nominiert. Dies erfuhren dessen Macher am Mittwochabend an den Solothurner Filmtagen.

Die Komödie von Michael Steiner, die am 14. Zurich Film Festival eine fulminante Premiere feierte und bis Ende 2018 zum Kassenschlager aufstieg, hat gute Chancen, nun auch noch den Schweizer Filmpreis in den Kategorien «Bester Spielfilm» und «Bestes Drehbuch» zu gewinnen.

Weitere Nominationen regnete es unter den Darstellerinnen und Darstellern. Joel Basman, der den schwer verliebten jüdischen Studenten Motti spielt, darf in der Sparte «Bester Darsteller» auf einen Preis hoffen. Seine Kolleginnen Sunnyi Melles (Frau Silberzweig) und Noémie Schmidt (Laura) sind in der Kategorie «Beste Darstellung in einer Nebenrolle» nominiert.

Nur knapp hinter «Wolkenbruch» reiht sich «Der Unschuldige» von Simon Jaquemet mit vier Nominationen in die Liste der Hoffnungsträger ein. Der Spielfilm über eine Frau, deren wegen Mordes verurteilter Ex-Freund nach zwanzig Jahren Gefängnis frei kommt, ist in den Kategorien «Bester Spielfilm», «Bestes Drehbuch», «Beste Kamera» und «Beste Darstellerin» für einen Quartz nominiert.

abspielen

Der Trailer von «Wolkenbruch». Video: YouTube/DCM

«Zwingli» und «Läufer» je doppelt nominiert

Besonders spannend wird das Rennen zwischen den Dokumentarfilmen «Chris the Swiss» von Anja Kofmel, «Eldorado» von Markus Imhoof und «#Female Pleasure» von Barbara Miller. Alle drei sind sowohl in der Kategorie «Bester Dokumentarfilme» wie auch «Beste Filmmusik» nominiert. Um die «Beste Montage» buhlen «Chris the Swiss» und «#Female Pleasure» dann auch noch Seite an Seite, während «Eldorado» stattdessen für die «Beste Kamera» nominiert ist.

«Der Läufer» von Hannes Baumgartner hat letztes Jahr, «Zwingli» von Stefan Haupt seit Anfang Jahr für viel Gesprächsstoff gesorgt. Nominiert sind die beiden Filme, die auf wahren Begebenheiten beruhen, aber je nur zweimal - «Zwingli» für die herausragenden Leistungen seiner Hauptdarsteller (Sarah Sophia Meyer als Anna, Max Simonischek als Zwingli) und «Der Läufer» in den Kategorien «Bester Hauptdarsteller» und «Bester Spielfilm».

abspielen

«Zwingli» – der Trailer zum Film. Video: YouTube/AscotElite

Erst vor wenigen Tagen hat «Bonobo» von Zoel Aeschbacher an den Solothurner Filmtagen den mit 15'000 Franken dotierten Förderpreis Suissimage/SSA abgeräumt. Nun ist der Kurzfilm auch für den Schweizer Filmpreis nominiert. In derselben Sparte dürfen auch Corina Schwingruber Ilić («All Inclusive»), Katia Scarton-Kim («Bacha Posh»), Flurin Giger («Schächer») und Lora Mure-Ravaud («Valet Noir»), Trägerin des diesjährigen «Upcoming»-Nachwuchspreises, auf eine Auszeichnung hoffen.

Das Rennen um den Schweizer Filmpreis wird jeweils am Vorabend des Abschlusses der Solothurner Filmtage an der «Nacht der Nominationen» von der Schweizer Filmakademie eröffnet. Die Namen der Nominierten werden in einem feierlichen Akt und in Anwesenheit zahlreicher Filmschaffender verkündet. Die Quartz-Übergaben finden am 22. März zum 22. Mal statt - nach Zürich ist dieses Jahr wieder Genf als Durchführungsort an der Reihe. (sda)

11 Fragen an einem orthodoxen Juden

abspielen

Video: watson/Helene Obrist, Emily Engkent

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Über 4000 Infizierte im Kanton Waadt – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Schlimmste Rezession seit Weltkriegsende

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lina-Lou 30.01.2019 22:34
    Highlight Highlight Dieser Film - und die Schaupieler/innen -hat die Nominierungen zu Recht verdient. Einfach grandios! Ich hoffe fest, dass sie in der einen oder anderen Kategorie den Preis auch tatsächlich abräumen!

    Meiner Meinung nach mit Abstand einer der besten schweizer Filme!

Ranking: ALLE Bondfilme – von grottenschlecht bis hammergeil

Wir sagen euch, welches die besten – und die schlechtesten James-Bond-Streifen ever sind. Und da ihr wohl nicht gänzlich einverstanden sein werdet, gibt's ein Duell gleich dazu!

Der Trailer zum nächsten Bondfilm ist da! YAY!

«No Time to Die» soll im April 2020 in die Kinos kommen. Zeit genug, um über das bisherige 007-Opus zu sinnieren. Jenes nämlich ist inzwischen gehörig. «No Time to Die» ist der sage und schreibe 25. offizielle Bondfilm. Der erste, «Dr. No», flimmerte bereits 1962 über die Leinwände.

Dazu folgende Bemerkungen:

– Wir lassen die Filme, die nicht aus der offiziellen Produktionsstätte EON Films stammen, weg. Ergo den 1967er Klamauk «Casino Royale», ...

... …

Artikel lesen
Link zum Artikel