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FILE -- German-Swiss weather presenter Joerg Kachelmann stands in the courtroom of the regional court in Cologne, Germany, 25 February 2015. The weather presenter is demanding monetary compensation from media organizations that covered his rape trial.  The

Bald wieder auf der Mattscheibe zu sehen: Jörg Kachelmann. Bild: EPA DPA

«Fuck the ARD», das war einmal – Jörg Kachelmann gibt TV-Comeback bei seinem Ex-Sender

Moderator und Wetterfrosch Jörg Kachelmann kehrt auf den TV-Schirm zurück. Ab kommendem Jahr moderiert er im Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) die Talksendung «Riverboat». Der MDR gehört zur ARD, einem Sender, den Kachelmann vor kurzem noch aufs Schärfste attackiert hatte.

Daniel Walt / CH Media



«Ein Sender, der mit seinen Mitarbeitern nicht mal solidarisch ist, wenn sie nichts verbrochen haben, ist nichts für mich»: Das sagte Jörg Kachelmann in einem grossen Interview mit dem «Stern» im Oktober 2016. Kachelmann, sechs Jahre zuvor von einer ehemaligen Freundin der Vergewaltigung bezichtigt und später vor Gericht freigesprochen, kritisierte im Interview den Umgang der ARD mit seiner Person. Der Sender habe ihn trotz des Freispruchs keine Wettersendungen mehr gestalten lassen. Die Begründung der Verantwortlichen habe gelautet: «Wir müssen uns überlegen, was die Leute sich vorstellen, wenn die Sie im Fernsehen sehen.»

Nun, zwei Jahre nach diesen Aussagen Kachelmanns gegenüber dem «Stern», ist alles anders: Der Ostschweizer kehrt ins Fernsehen zurück und wird ab 2019 gemeinsam mit Kim Fisher die Talksendung «Riverboat» moderieren. Die Show läuft wöchentlich freitags um 22 Uhr im Mitteldeutschen Rundfunk, der zur ARD gehört. Kachelmann hatte die Sendung mit Unterbrüchen bereits von 1997 bis 2009 moderiert.

«Kachelmann kommt nach Hause»

«Kachelmann kommt nach Hause. Und das ist gut so», äussert sich MDR-Programmdirektor Wolf-Dieter Jacobi auf der Website des Senders zum Engagement Jörg Kachelmanns. Mit seiner unverblümten Art werde Kachelmann die Sendung bereichern.

Kachelmann selbst bedankte sich auf Twitter beim Sender für das Engagement:

Vor vier Jahren hatte sich Jörg Kachelmann noch um einiges weniger positiv über seinen früheren Arbeitgeber geäussert. Der SWR hatte ihn angefragt, ob er an einer Talkshow zum Thema Klatsch teilnehmen wolle. Kachelmann reagierte daraufhin mit einer Generalabrechnung auf seinem Blog: Die ARD habe ihm jede Unterstützung versagt. Auch Menschen, die in der ARD Karriere gemacht hatten, nahm er ins Visier: «Feigheit, Mittelmässigkeit, Verschlagenheit und eine sabbernde Lust, auch irgendwie zu den Grossen dazuzugehören, können nicht schaden – das heutige Programm der Mut- und Lustlosigkeit ist ein treues Abbild».

Er wolle «von der ARD und ihren angeschlossenen Seifensendern nichts mehr hören, nie mehr», schrieb Kachelmann damals. Und beschloss sein Schreiben mit der Formulierung «Fuck the ARD».

(aargauerzeitung.ch)

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