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epa06146707 (FILE) - Polish-French director Roman Polanski arrive for the 70th annual Cannes Film Festival in Cannes, France, 27 May 2017 (reissued 16 August 2017). According to media reports, a woman who identified herself as Robin, on 15 August 2017 in a press conference accused Polanski of sexually molesting her in 1973. Polanski left the US in connection with his 1977 guilty plea to unlawful sexual intercourse with a 13-year-old girl.  EPA/JULIEN WARNAND

Roman Polanski: Gegen den Regisseur werden erneut Missbrauchsvorwürfe erhoben. Bild: EPA/EPA

«Ich bin nicht darüber hinweg»: Frau erhebt Missbrauchsvorwürfe gegen Roman Polanski



Neue Vorwürfe gegen Starregisseur Roman Polanski: Eine von ihrer Anwältin als «Robin» vorgestellte Frau sagte am Dienstag in Los Angeles, dass sie 1973 als 16-Jährige von Polanski sexuell missbraucht worden sei. Angaben zum angeblichen Übergriff machte sie nicht.

Der mutmassliche Vorfall sei inzwischen verjährt, daher sei auch keine Klage geplant, sagte die Anwältin der Frau bei einer Pressekonferenz. Das mutmassliche Opfer sei aber zu einer Aussage unter Eid vor Gericht bereit, sollte Polanski in Zusammenhang mit anderen Sex-Vorwürfen zur Rechenschaft gezogen werden.

«Ich bin nicht darüber hinweg», sagte die Frau vor Reportern. Sie wollte jetzt ihr Schweigen brechen, damit bekannt werde, dass es weitere minderjährige Opfer gebe. Seit 40 Jahren ist gegen den polnisch-französischen Filmemacher ein Verfahren anhängig, dessen Einstellung ein Gericht in Kalifornien kürzlich abgelehnt hatte.

«Hat mich wütend gemacht»

Polanski, der am Freitag 84 Jahre alt wird, hatte 1977 den Missbrauch der damals 13-jährigen Samantha Geimer zugegeben. Weil ihm ein schärferes Urteil drohte als im Rahmen eines Deals mit der Staatsanwaltschaft vereinbart, floh er kurz vor der Urteilsverkündung nach Europa und kehrte seitdem nicht mehr in die USA zurück.

Das Verfahren gegen ihn wurde bis heute nicht eingestellt, trotz der ausdrücklichen Bitte des Missbrauchsopfers, den Fall nach 40 Jahren endlich ad acta zu legen.

Samantha Geimer talks to the media at Los Angeles Superior Court after a motion hearing Friday, June 9, 2017. Geimer, a sex crime victim, appealed to a judge to end the case against film director Roman Polanski.  (AP Photo/Damian Dovarganes)

Samantha Geimer bat im Juni um Einstellung des Verfahrens. Bild: AP/AP

Dass Geimer im Juni vor Gericht selbst um Einstellung des Verfahrens gebeten habe, habe sie «wütend gemacht», sagte nun Robin. Sie breche nun ihr Schweigen, «damit Samantha und die Welt wissen, dass sie nicht das einzige minderjährige Opfer von Roman Polanski» sei. Der Regisseur müsse für sein «kriminelles Verhalten gegenüber Samantha Geimer» zur Rechenschaft gezogen werden.

Polanskis Anwalt war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. (sda/dpa/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Chääschueche 16.08.2017 10:12
    Highlight Highlight Braucht da jemand Medienzeit?!

    Oder wieso plötzlich jetzt und nicht vor einigen Jahren als das Thema brandaktuell war?!?!




  • Watson - die Weltwoche der SP 16.08.2017 09:21
    Highlight Highlight Wann wird Polanski endlich seiner gerechten Strafe zugeführt? Es kann nicht sein, dass er von seinem Promibonus profitiert. Er ist ein Krimineller, nicht mehr und nicht weniger.
  • Wald Gänger 16.08.2017 09:16
    Highlight Highlight Och nein....das ist gemein. Polanski ist doch Kulturschaffender und alle Promis der Welt haben ihn lieb und auch die meisten Medienschaffenden. Deshalb muss für ihn unbedingt eine Ausnahmeregelung gelten. Bei ihm ist die anale Vergewaltigung einer unter Drogen gesetzten 13-Jährigen sozusagen ein Akt kreativen Schaffens und Ausdruck seiner künstlerischen Sensibilität.

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