Schweiz
Armee

Militärunfall bei Linden BE: Noch zwei Soldaten im Spital

Nach schwerem Armee-Unfall: Zustand eines Soldaten noch immer kritisch

17.07.2018, 13:3917.07.2018, 13:47

Nach dem militärischen Verkehrsunfall vom Montag in Linden BE befinden sich noch zwei Soldaten in Spitalpflege. Kritisch bleibt der Gesundheitszustand des schwer am Kopf verletzten Fahrers des Militärlastwagens. 17 Soldaten konnten das Spital verlassen.

Nebst dem Fahrzeugführer liegt noch ein zweiter Armeeangehöriger im Spital. Er hatte einen Brustbeinbruch erlitten, wie das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport am Dienstag mitteilte. Den Familien der Betroffenen sowie der Truppe stünden weiterhin Care-Kräfte der Armee zur Verfügung.

Personen untersuchen die Unfallstelle eines Ladstwagen der Armee, am Montag, 16. Juli 2018, in Linden bei Oberdiessbach. Aus noch unbekannten Gruenden ueberschlug sich das Fahrzeug der Schweizer Armee ...
Die Militärjustiz hat eine Untersuchung eröffnet.Bild: KEYSTONE

Die 19 Armeeangehörigen – 16 Rekruten, ein Soldat und zwei Kader – waren am Montagmorgen von der Kaserne Jassbach nach Thun zu einer Schiessübung unterwegs, als der Unfall passierte. Der IVECO-Lastwagen kam von der Strasse ab und kippte im angrenzenden Wiesland zur Seite. Weshalb ist unklar: Die Militärjustiz hat eine Untersuchung eröffnet.

Die Rekruten hatten am 25. Juni ihre Ausbildung als Funkaufklärer in der EKF-Schule 64 begonnen. Beim Fahrer handelte es sich jedoch um einen fertig ausgebildeten Motorfahrer, wie das VBS in der Mitteilung schreibt. Der Mann sei in der 16. Woche seiner Rekrutenschule zugunsten der Funkaufklärer-Schule eingesetzt worden. (sda)

Unfall mit Armee-Lastwagen

Video: srf
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