Schweiz
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Eine Person klebt eine Briefmarke mit dem Bahnhof Bellinzona, aus der Dauermarkenserie Schweizer Bahnhoefe der Schweizerischen Post, auf ein Couvert waehrend den Feierlichkeiten und dem Volksfest zur Einweihung des neuen Bahnhofs in Bellinzona am Samstag, 15. Oktober 2016, in Bellinzona. Nach der Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels am 11. Dezember 2016, wird der neuen Bahnhof Bellinzona fuer Bahreisende aus dem Norden zum Eingangstor ins Tessin. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

In den nächsten Wochen erhalten alle Haushalte in der Schweiz je zwei 1-Franken-Briefmarken gratis. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Juhuuu, die Post verschickt zwei gratis Briefmarken an alle!



Im Laufe der nächsten Woche stellt die Post jedem Haushalt in der Schweiz je zwei 1-Franken-Briefmarken gratis zu. Darauf hatten sich die Post und der Preisüberwacher im Sommer 2016 geeinigt.

Die Schweizerische Post verschickt zwischen dem 29. Mai und 2. Juni allen rund vier Millionen Haushalten zwei Gratisbriefmarken, wie sie am Montag mitteilte. Die Aktion ist Teil einer Einigung mit dem Preisüberwacher.

HANDOUT - Die Sonderbriefmarke

Welche Briefmarken genau verteilt werden ist unklar – Vielleicht gar eine Sondermarke wie die von 2016?  Bild: SCHWEIZERISCHE POST

Einigung auf Massnahmenpaket

Die beiden Parteien hatten sich im Juli 2016 auf ein Massnahmenpaket im Umfang von 10 bis 12 Millionen Franken zugunsten der Kunden geeinigt. Der Gesamtwert der Gratisbriefmarken beträgt rund 8 Millionen Franken.

Aufgrund dieser Abmachung blieben auch die Preise für A- und B-Post-Briefe im Inland, die zuletzt im Jahr 2004 erhöht worden waren, wie auch die Preise für Inlandpakete stabil. Das Preismoratorium wurde bis Ende 2017 verlängert.

Zur Einigung gehört ebenfalls, dass die SMS-Briefmarke seit dem 1. Januar einen Franken kostet – gleich viel wie eine normale Briefmarke und 20 Rappen weniger als bisher. 

Basisinfrastruktur waren 2016 im Fokus

Preisüberwacher Stefan Meierhans stellte im vergangenen Jahr neben anderen Themen die Preise der Post in den Mittelpunkt. Damit wolle er Konsumenten und kommerzielle Nachfrager nicht bloss vor überhöhten Preisen schützen, sondern auch einen Beitrag zur Sicherung von Arbeitsplätzen leisten. Dies sagte Meierhans an der Präsentation des Jahresberichts Anfang 2016.

Kompetitive Preise für Vorleistungen und eine moderate Gebührenbelastung seien essenziell, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in der Schweiz zu erhalten und einer Produktionsverlagerung ins Ausland entgegenzutreten. (sda)

Das ist die teuerste Briefmarke

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    Alle Leser-Kommentare
  • α Virginis 22.05.2017 22:18
    Highlight Highlight Bin sicher, dass viele Anhänger der Philatelie diese Marken in ihre Sammlung aufnehmen...
  • beaker 22.05.2017 14:13
    Highlight Highlight ah ja so Kuhl!! Dann kann ich den Brief an meinen Arbeitskollegen mit dem Katzenvideo endlich schicken.
  • Ton 22.05.2017 13:09
    Highlight Highlight Super, das deckt meinen Briefmarkenbedarf für die nächsten zwei Jahre! :-)
  • Taggart 22.05.2017 12:31
    Highlight Highlight Und die Filialschliessungen gehen munter weiter.
  • iNDone 22.05.2017 12:15
    Highlight Highlight Und wieso sind WebStamps gleich teuer wie normale Marken? Inklusive Farbe und Etikette sind die ja dann teurer...?
  • Bär73 22.05.2017 11:32
    Highlight Highlight Die Post würde das Geld besser behalten und dafür den Kundenservice verbessern.
    Aber ja....2 Briefmarken sind auch ganz nett. Verschicke ich eben wiedermal 2 Briefe 😂😂

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