Schweiz
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Abdoul, autonome Schule Zürich, Sozialhilfe, Asylfürsorge, vorläufig aufgenommen, F-Ausweis

Mouss rechnet aus, wie viel Geld er monatlich ausgibt. Bild: watson

Autsch! Dieser Flüchtling zeigt seinen Budgetplan nach Wegfall der Sozialhilfe

Der Zürcher Kantonsrat will vorläufig Aufgenommenen die Sozialhilfe streichen. Sie sollen nur noch Asylfürsorge erhalten. Ein Betroffener rechnet vor, was das für ihn bedeuten würde.



«Nein, davon habe ich nichts gewusst», sagt Mouss und schaut mit betroffener Miene auf seine Hände. Vor ihm auf dem Tisch steht ein Teller mit Reis, Hühnchen und Gemüse. Es ist Abendessenszeit in der «Autonomen Schule Zürich». Hierhin kommt Mouss regelmässig, weil der Deutschunterricht gratis ist und das Essen nur zwei Franken kostet.

Die Neuigkeit, die Mouss nun aber den Appetit verdirbt, ist, dass der Zürcher Kantonsrat vor Kurzem beschlossen hat, vorläufig aufgenommenen Personen keine Sozialhilfe mehr zu bezahlen. Die Kosten für vorläufig Aufgenommene seien in den letzten Jahren gestiegen und nur wenig Asylsuchende würden einen Job und den Weg aus der Sozialhilfe finden, lautet die Begründung. Darum sollen Personen, die einen sogenannten F-Ausweis besitzen, nur noch Asylfürsorge erhalten.

Einen solchen F-Ausweis besitzt auch Mouss. Der 36-Jährige kommt aus dem Kongo und gelangte vor vier Jahren in die Schweiz. Vor einem Jahr teilte ihm das Staatssekretariat für Migration mit, dass sein Asylgesuch zwar abgelehnt wird, er aber vorläufig hier bleiben darf. Ihn aus der Schweiz wegzuweisen, wäre derzeit nicht zumutbar.

«Nur schon für Lebensmittel gehen pro Monat 320 Franken weg.»

Mouss 

Seither erhält Mouss Sozialhilfe. Die Krankenkassenprämien sowie die Miete für die Dreizimmerwohnung, in der er mit einem Kollegen lebt, ist automatisch über die Sozialhilfe finanziert. Daneben erhält Mouss einen sogenannten «Grundbedarf» von 718 Franken monatlich. Mit einem Blatt Papier und Stift rechnet er vor: «Nur schon für Lebensmittel gehen monatlich 320 Franken weg, obwohl ich immer in den billigsten Läden einkaufe.» Er schreibt auf, denkt nach, rechnet und zieht dann einen Strich unter das Total aller Ausgaben: Rund 735 Franken braucht Mouss pro Monat. Schon jetzt reicht ihm dafür das Geld also nicht. 

Mit der Asylfürsorge sind es rund zwanzig Prozent weniger 

Mit der Asylfürsorge statt der Sozialhilfe soll es jetzt noch weniger werden. Wie viel weniger, ist unklar. Bei der Rechtsberatungsstelle Freiplatzaktion Zürich geht man von etwa 20 Prozent aus, die vom Grundbedarf wegfallen. 

«Was heisst das für mich?», fragt Mouss und rechnet nach. Als er das Resultat auf seinem Handy sieht, presst er die Lippen zusammen. 574.40 Franken. «Das ist ein Problem», sagt er dann. Sparen könne er vielleicht bei den Telefonkosten. Er setzt den rosa Leuchtstift an, streicht die 70 Franken durch und ersetzt sie durch 50 Franken. Er telefoniere zwei bis drei Mal in der Woche mit seinen Eltern, die noch im Kongo leben, sagt Mouss. Seine Mutter sei krank, und besuchen könne er sie ja nicht.

Mouss zeigt seine Liste

Abdoul, autonome Schule Zürich, Sozialhilfe, Asylfürsorge, vorläufig aufgenommen, F-Ausweis

Von der Sozialhilfe zur Asylfürsorge. An einigen Orten müsste Mouss künftig sparen. bild: watson

Sparen könnte er auch bei den Kleidern. Früher habe er öfters in Brockenhäusern oder bei der Caritas eingekauft. Aber diese Kleider gingen schnell kaputt. Ausserdem habe er lange Arme und müsse immer in speziellen Läden suchen, bis er etwas passendes finde. «Aber im Notfall müsste ich auf neue Kleidung verzichten», sagt er.

Das Ergebnis von Mouss Sparversuchen ist niederschmetternd. Am Ende kommt er auf 585 Franken, die er monatlich ausgeben würde. Das liegt immer noch über dem Betrag, den er mit der Asylfürsorge erhalten würde. «Es gibt einfach Dinge, die ich nicht wegstreichen kann», sagt Mouss. Das Billet, zum Beispiel. Das brauche er, um arbeiten zu können. Seit zwei Monaten kann er nämlich als Pflegepraktikant in einem Altersheim arbeiten. Lohn erhält er dort keinen, hingegen einen zusätzlichen Betrag von der Sozialhilfe, sozusagen als Belohnung für seine Integrationsbemühungen. Beim Wechsel auf die Asylfürsorge würden auch solche Beträge künftig wegfallen. 

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Video: watson/Lya Saxer

Die Vorreiterrolle wieder abgegeben

Samuel Häberli, Rechtsberater bei der Freiplatzaktion Zürich, sagt: «Von der Sozialhilfe zur Asylfürsorge ist eine massive Kürzung.» In anderen Kantonen ist es bereits die Praxis, dass vorläufig Aufgenommene nur Asylfürsorge erhalten. Nur in den Kantonen Basel-Stadt, Luzern, Bern und Genf können Personen mit einem F-Ausweis unter bestimmten Voraussetzungen Sozialhilfe beziehen. Darum hat der Kanton Zürich laut Häberli 2011 eine Vorreiterrolle übernommen, als er Personen mit einem F-Ausweis von der Asylfürsorge in die Sozialhilfe gehoben hat. Das geschah damals mit einer Referendumsabstimmung. «Mit dem Ja, hat der Kanton Zürich damals ein positives Signal gesendet. Jetzt machen wir einen Schritt zurück», sagt er. 

Verschiedene Organisationen und Parteien haben angekündigt, gegen den Entscheid des Kantonsrates das Referendum zu ergreifen.

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328Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Darling 24.09.2017 22:23
    Highlight Highlight Eigentlich wollte ich mich aus den Kommentaren raushalten, naja. Meinung geändert;

    Was ist mit euch allen los?
    Wie kann es sein, dass ich als ich 12 war noch von Menschen umgeben war, welche Bettler sowie Flüchtlingen gerne noch geholfen haben. Sei es "es bitzli Münz" oder Kleiderspenden. Jeder war dabei und jeder wollte die Welt ein klein wenig besser machen.
    Und jetzt?
    Alles was ich sehe ist Verachtung, Neid auf etwas, was nicht da ist.
    Herr und Frau Schweizer; Ich frage euch, wieso?
    Der Bettler wird heutzutage ignoriert und die Flüchtlinge beschimpft.
    Es schmerzt als einzige hier zu sein!
  • sowhat 15.04.2017 14:24
    Highlight Highlight Am ärgerlichsten am Artikel ist, dass er für seine Arbeit nichts erhält! Wie soll da Integration in die Arbeitswelt stattfinden. Soll mir niemand erzählen, dass er keinen Beitrag leistet, wenn er ins Altersheim geht. Nach einer gewissen Anlernphase hilft er auf jeden Fall und dann soll seine Leistung auch gewürdigt werden. Genau so wie andere Praktikanten auch. Dann könnte er auch von mehr als den Sozialleistungen leben und es könnte reichen.
  • zorrofarblos 14.04.2017 11:36
    Highlight Highlight sind wir wirklich schon so weit, dass wir einen kommentarspaltenschw***vergleich "wer kann am ehesten wie ein obdachloser leben" wenn es so viel konzentriertes vermögen gibt, das jedem ein anständiges leben ermöglichen könnte. ganz der plan der bonzen - gratuliere hierfür - bravo mou!
    • Leon1 14.04.2017 12:58
      Highlight Highlight Wir sind offenbar soweit, dass gewisse Teile der Bevölkerung das Gefühl haben die Sozialhilfe komme aus einem grossen, unerschöpflichen Topf, und es geht nur um Missgunst und Neid und Gier bei dessen Verteilung.

      Newsflash! Das sind Steuergelder, da gibts Leute die das bezahlen müssen. Also ist es durchaus angebracht in der Gesellschaft darüber zu diskutieren. In diesem Fall eines abgewiesenen Asylanten, bei welchem nicht so ganz klar ist was der Fluchtgrund ist (nein, schlechte Perspektiven zählt im Asylwesen nicht), möchten viele nur noch das allernötigste bereitstellen. Das ist legitim!
    • zorrofarblos 14.04.2017 14:19
      Highlight Highlight ja sie haben ja recht - wir müssen schauen wie viel im topf ist. aber hauptsache immer steuergeschenke an reiche machen und auf die schwachen einschlagen... sklaverei 2.0
    • Capitan 14.04.2017 18:05
      Highlight Highlight @Zorrofarblos: Was nützt uns Armen das ganze Geld, wenn 1% der Bevölkerung mehr als die Hälfte von allem besitzt, resp. 90 % nur 10 % von allem besitzen?
      Wir reden hier von Verteilgerechtigkeit nur unter den Armen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chillie 14.04.2017 11:07
    Highlight Highlight Die Migration aus wirtschaftlichen Gründen entsteht logischerweise wegen der ungleichen Reichtumsverteilung. Und das hat viel mit den vergangenen Interventionen westlicher Länder (Kolonialisierung) und Institutionen (Weltbank, WHO, IWF -> einseitige Handelsregelungen) dort zu tun hat, wovon wir extrem profitieren. Dass jetzt die Leute hierher kommen ist nichts als natürlich, wir würden genau dasselbe tun. Wenn wir also liberal und rechts wählen, die diese Politik vorantreiben, werden wir auch immer mehr Migration haben.
    • Leon1 14.04.2017 11:38
      Highlight Highlight Die Migration aus wirtschaftlichen Gründen ist von der Motivation her verständlich, aber

      a) klappt sie nur über Integrations- und Arbeitswilligkeit und nicht über die Hängematte Sozialsystem (in diesem Fall jetzt nicht so, aber z.B. bei Eritreern gern zu beobachten)

      b) Migration gehört NICHT, nochmal, NICHT ins Asylwesen
      Wirtschaftsmigranten und Kriegsflüchtlinge werden verschieden unterstützt und das ist auch okay so.
    • Spooky 14.04.2017 13:52
      Highlight Highlight @Chillie
      Die sozialen Unterschichten in der Schweiz, also die Schweizer Sklaven, haben von der Kolonialisierung noch nie profitiert. Von der Kolonialisierung eines Landes profitiert die Oberschicht des kolonialisierten Landes mit Abstand am meisten.
  • Booker 14.04.2017 10:34
    Highlight Highlight Krankenkasse und Wohnung sind bezahlt. Arztkosten und Zahnarzt sicher auch. Er hat auch zu essen - wieso soll jeder hierhergelaufene der nicht mal aufgenommen ist hier besser leben können als mancher Schweizer ? Zuhause wird er gebraucht um sich um seine kranke Mutter zu kümmern.
    Klar wird er dann als Versager abgestempelt, dies muss er seinen "Schwestern" verdanken die hier viel Geld "verdienen" und es zuhause bei ihren Reisen zeigen und der Familie Häuser bauen etc.
    • Darling 24.09.2017 22:16
      Highlight Highlight Besser leben können??
      Sag mal spinnts bei dir eigentlich? Wer hat dir bitte in die Suppe gespuckt?
      Versuch du mal gegen Leute wie dich grad zu stehen, mit weniger als meinem LEHRLINGSLOHN auszukommen und dennoch alles daran zu setzen Kontakt zu halten mit deiner zurück in wo auch immer gebliebenen Familie zu halten.

      Ja natürlich zahlen WIR das, alle über 18 die Steuern zahlen, aber mein Gott! Habt ein wenig Herz und basht nicht immer gleich ohne die Hintergründe zu kennen geschweige denn die Person!!
  • Scooby doo 14.04.2017 10:02
    Highlight Highlight 320 fr.- für lebensmittel? Das reicht für meinen 2 personen haushalt...

    Ja shit happends, das geld liegt halt auch nicht einfach so auf unseren strassen rum !
    • Gavi 14.04.2017 21:46
      Highlight Highlight Sorry, 320 Fr. nur für Lebensmittel reichen mir genau für 4 Wochen.
      Aber ich muss mein Geld auch selbst verdienen, im Gegensatz zu gewissen andern Leuten.
  • Ökonometriker 14.04.2017 09:53
    Highlight Highlight Wenn das Integrationsprogramm zum Arbeiten wegfällt, könnte er doch auch auf das Billet und das Mittagessen verzichten und hätte so nochmal CHF 165?
    Zudem könnte er bei Salt für 29 Franken ein Abo mit unbeschränkt Internet haben, wären also nochmal CHF 20 mehr -> CHF 185.

    Das Problem ist wohl nicht das Geld allein. Sondern die fehlenden Perspektiven. Dies schmerzt viel mehr als etwas Geldmangel - daher sind Studenten mit weniger auch zufrieden.
    • Hierundjetzt 14.04.2017 11:18
      Highlight Highlight Oder mit whats app tel. Dann ist es sogar gratis. Bereits wieder 50.- gespart...
    • farrah 16.04.2017 10:49
      Highlight Highlight vielleicht hat seine mutter dort kein smartphone, kann also auch nicht über whatsapp telefoniere , überlegt ihr überhaupt nur einen meter weiter!?
  • öpfeli 14.04.2017 09:08
    Highlight Highlight Ganz traurige Kommentare hier.
    Uns Schweizer geht es zu gut, viele von uns wissen gar nicht wie gut. Wir haben so viele Möglichkeiten, eine mehrheitlich sichere Zukunft vor uns, können uns frei bewegen und unsere Meinung äussern. Lächerlich, dass sich Herr & Frau Schweizer mit Flüchtlingen vergleichen.

    Anstatt hier zu motzen & zu jammern, könnte man ihm auch aufzeigen wie man mit weniger auskommt (günstiges Essen, Kleidung). Scheinbar haben hier ja fast alle Erfahrung und könnens besser. Los hopp, Watson stellt sicher den Kontakt her bei Interessierten.
    • Hierundjetzt 14.04.2017 11:25
      Highlight Highlight Meine Hilfe gilt den Menschen mit Ausweis N "Anerkannte Flüchtlinge".

      Für diese Menschen nehme ich mir jederzeit Zeit.

      Ausweis F heisst Gast, nicht Einwohner!

      Aber so wie du schreibst, hast Du eh noch nie ein Flüchtling kennengelernt. Das sind traumatisierte Menschen die nicht rausgehen und tanzen und lustig sind.

      Mein Eindruck: Du machst hier nur auf dicke hose, einfach weils grad trendy ist. Wenns draufabkäme ist dann der ohhey ganz schnell weg.

      Ich engagiere mich seit 10 Jahren für Menschen mit dem N. Solche Lautsprecher wie Du gibts wie Sand am Meer.
    • Capitan 14.04.2017 11:26
      Highlight Highlight Das ist Hohn in den Ohren über einer Million Schweizer Einwohner. Soviele leben unter dem Existenzminimum (gut jeder Achte).
      Die SKOS definierte "absolute Armut" für eine vierköpfige Familie mit einem Einkommen unter 4031 Franken pro Monat. Das sind rund 1000 Franken pro Person. Im 2014 lebten 6,6 % der Schweizer in absoluter Armut. Das ist ungefähr jeder 16. Schweizer. Insgesamt leben mehr als 500'000 Schweizer in absoluter Armut. Denen geht es schlecht.
      Quelle: Bundesamt für Statistik.
    • öpfeli 14.04.2017 14:55
      Highlight Highlight Hierundjetzt, danke für deine Einschätzung. Ich arbeite in der Arbeitsintegration mit Migranten. Nebenbei arbeite ich als Freiwillige in Deutschunterricht für F und N.
      Du liegst also falsch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kettcar #lina4weindoch 14.04.2017 07:59
    Highlight Highlight Manchmal frag ich mich, ob Blocher sich solche Kommentare vorlesen lässt und sich darüber amüsiert, dass sich die, die nicht so viel haben über die, die noch weniger haben ganz fürchterlich enervieren.
  • Bijouxly 13.04.2017 22:34
    Highlight Highlight Also ich kaufe auch nicht für 100.- Kleider ein pro Monat, kann ich mir nicht leisten... Und auch 70.- handyabo^^ Prepaid kaufen und Internet bezahlt er ja auch, also völliger nonsens da ein Abo zu machen.
    Ich finde auch, dass wir kein Süsswarenladen sind. Er ist hier, will hier offenbar bleiben, also muss er halt auch mal in den sauren Apfel beissen.
    • JohnDoe 14.04.2017 10:31
      Highlight Highlight Bzgl Telefon hast du recht und internationale Calls über skype und passt. Kleider Budget kann er evtl halbieren. Aber es Bleiben statt 200.- noch 100.- stehen, welche er benötigt und die sollte er sich verdienen dürfen mit einem Hilfsjob, welcher auf ein paar Std begrenzt ist
    • Bijouxly 14.04.2017 17:42
      Highlight Highlight Ja, dieser Meinung bin ich auch. Es kann nicht sein, dass es an uns liegt, einem arbeitsfähigen Mann das Leben zu finanzieren. Und ich weiss, dass er mit seinem Status nicht arbeiten darf: Aber dann ist die Schweiz halt auch nicht der richtige Hafen für ihn. http:// Di
  • Lumpirr01 13.04.2017 22:04
    Highlight Highlight Ich war kürzlich drei Wochen als pensionierter Ingenieur und Hobby - Entwicklungshelfer für ein Wasserprojekt in der Côte d'Ivoire unterwegs. Das Thema Migration nach Europa ist auch da ein grosses Thema. Den genauen Grund, wieso er nicht in die Heimat zurückkehren kann, ist uns nicht bekannt. Allerdings ist in ganz Westafrika meistens der grösste Hinderungsgrund, dass er dann in seiner grossen Verwandschaft als fieser Versager gilt. Man hat ihm für eine bessere Zukunft viel bezahlt und nun steht er hungrig und mit leeren Händen wieder vor der Tür. Ivorer werden zudem kaum politisch verfolgt.
    • dorfne 13.04.2017 22:20
      Highlight Highlight Dann frag ich.mich aber, weshalb man die Leute nicht zurückschicken kann, wenn es dort doch keine politische Verfolgung gibt.
    • Capitan 13.04.2017 22:48
      Highlight Highlight @Chocoholic: Weil viele Schweizer ihr täglich Brot, in der Asylbewirtschaftung verdienen.
      Sie würden quasi ihren Job mitausschaffen. Logisch, dass die Asylverfahren viele Jahre dauern.
      Ich könnte in 6 Minuten entscheiden.
    • demokrit 13.04.2017 23:35
      Highlight Highlight "Allerdings ist in ganz Westafrika meistens der grösste Hinderungsgrund, dass er dann in seiner grossen Verwandschaft als fieser Versager gilt."

      Was allerdings für das SEM kein valabler Grund für solche Statusdirektiven sein dürfte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • cheeky Badger 13.04.2017 18:26
    Highlight Highlight Watson hättebihm mit der Bilanz ruhig etwas helfen können.
    Billag muss er nicht bezahlen als sozialhilfeempfänher (ca. -400CHF/a)
    Handyabos gibts für 20 chf bei salt. Mit skype telefoniert er gratis mit der familie.
    Bei der Kleidung kann er au jeden fall sparen: zurück zu caritas oder H&M.

    Während dem studium stand mir ein ähnlicher betrag zur verfügung (teils mehr, teils weniger). Es usch scho sehr sehr knapp. Aber es reicht gerade so.

    In anbetracht, dass viele sozialhilfeäpfänger noch ihre familie zuhause finanziell unterstüsten, ist der betrag der soz. schon etwas fraglich.
    • nosense 13.04.2017 22:07
      Highlight Highlight Sozialhilfeempfänger sind im Gegensatz zu Bezügern von Ergänzungsleistungen nicht von der Billag befreit...
    • moedesty 13.04.2017 22:08
      Highlight Highlight doch billag muss wr zahlen. nur keute mit zusatzleistungen nicht. siehst du? einfach mal plappern.
    • 1337pavian 13.04.2017 23:42
      Highlight Highlight <Billag muss er nicht bezahlen als Sozialhilfeempfänger>

      www.billag.ch/privat/gebuehrenbefreiung

      Knapp daneben ist auch vorbei ;>
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rhabarbara 13.04.2017 18:18
    Highlight Highlight Ich würd dem kärli eine caritas einkaufskarte und eine tischleindeckdich karte organisieren, damit kann man brutal sparen bei den lebensmitteln.
  • andrew1 13.04.2017 17:52
    Highlight Highlight ohne steuern, krankenkasse, miete sollte es ja wohl reichen. Im militär hat man auch nur verpflegungskosten von 7 fr am tag oder 210 im monat. kommt halt auf die lebensmittel drauf an. z.b 1 kg teigwaren kostet schlau gekauft 1 fr. das reicht schon mal für 2 tage. sind wir erst bei 50 rp am tag. noch salat 2 fr, hackfleisch 4 fr ist man auf 6.50 und es gibt viele lebensmittel in der kategorie. Brot, reis, kartoffeln, ...
    • andrew1 13.04.2017 18:20
      Highlight Highlight Nachtrag: meine freundin und ich haben ein haushaltsbudget von 1000 fr-90internet/tv-25 anschlussgebühr-70 strom-40 billag=775/2= 387.5 pro person. Mit wein und allen schickanen. Reicht also sehr wohl. Auch für 100% arbeitende schweizer obwohl wenn ich möchte auch 600 ausgeben könnte für den gspass. Ist aber unnötig.
    • Genti 14.04.2017 10:20
      Highlight Highlight 90 für Internet? Bei mir gibt's das günstigste für 35 Fr.
      Anbetracht deines budgets würde ich mir überlegen ein Swisscom infinitiy zu besorgen und darüber Internet beziehen. Zwei Fliegen auf einen Schlag.
  • markus stadler 13.04.2017 17:33
    Highlight Highlight Jetzt aber echt, ey! Seine Wohnung und seine Krankenversicherung übernehmen wir ja - via Sozialhilfe respektive Steuern. Ihm bleibt noch immer ein Betrag, der über der Harz-4-Unterstützung in Deutschland liegt. Und er muss nur für sich selber aufkommen. Ich kenne aus beruflichen Gründen reihenweise allein erziehende Schweizerinnen, die buchstäblich am Hungertuch nagen. Meine Steuern gehören erst mal ihnen. Spart Euch bitte Eure Mitleidstränen.
  • Irieman 13.04.2017 17:26
    Highlight Highlight Würden schweizer Firmen wie EMS und so und ausländische Firmen wie Google etc. hier in der Schweiz und Weltweit anständig Steuern zahlen hätten wir und die Welt diese Probleme nicht.

    "Die Stärke des Volks liegt im Wohle der Armen"
    Präambel zur Bundesverfassung
    • pachnota 13.04.2017 19:12
      Highlight Highlight Irieman
      eben...gerade darum ist die Schweiz auch so stark.
    • demokrit 13.04.2017 21:57
      Highlight Highlight Firmen sind erstens keine Sozialwerke und zweitens sind Letztere immer noch für die eigene Bevölkerung zuständig. Wenn ein Dieb einen Laden aufsucht und dem Inhaber sagt, er habe ja genug Geld, dann ist diese Argumentation nicht nur moralisch untauglich, sondern schlichtweg unsinnig. Genau so verhält es sich mit der Migration in andere Sozialsysteme.
    • Menel 14.04.2017 00:00
      Highlight Highlight @demokrit, viele Firmen profitieren aber von Subventionen und manchen wird sogar mit Steuergeldern der Arsch gerettet. Da ist der Staat dann wieder gut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kledi 13.04.2017 17:14
    Highlight Highlight zuerstmal find ich dies überhaupt nicht gut! aber es ist machtbar wir haben zu zweit nur 300.- für essen im monat zu verfügung und es funktioniert wenn man m-budget kauft oder eben auch extrem auf rabatte und aktionen achtet. wie gesagt ich bin absolut dagegen den asylusuchenden die sozialhilfe mit asylfürsorge zu ersetzen aber es ist machbar. ich hatte zwei jahre lang nur 520chf.- für essen, internet, handy, nebenkosten, billag zu verfügung (ausser krankenkasse,miete) & es ging ziemlich gut! natürlich kann man nicht gross auswärts essen gehen aber ich war sogar
    im urlaub
    • kledi 15.04.2017 03:34
      Highlight Highlight ich esse nur frisch kein fast food oder so... und satt bin ich allemal esse halt nur alle 2 wochen fleisch.
  • Morph 13.04.2017 17:10
    Highlight Highlight Falsch watson.ch... Mit der Asyl Fürsorge sind es ca. 30%weniger... Vielleicht 25 wenn jemand in einer Kollektivstruktur wohnt. Kommt stark auf die Gemeinde an. Soweit ich weiß wurde die motion eingereicht, weil abgewiesene nicht gleich gestellt werden sollen mit anerkannten Flüchtlingen. Sie sind es aber nicht. Sie bekommen zwar gleich viel Sozialhilfe, aber sie haben so gut wie keinen Zugang zu den drei Säulen, es sei denn sie verdienen sich den B-Ausweis. Dafür müssen Sie Sozialhilfe unabhängig sein, keine Schulden haben, leerer leumund usw. Außerdem bekommen Sie kein Schengen Visum.
    • Morph 13.04.2017 18:16
      Highlight Highlight Also kann man die Motion entschärfen, indem man genau so argumentiert wie ich oben erkläre. Der bundesentscheid von 2012 war genau deshalb rechtens. Aber was argumentiere ich überhaupt. Glaubt jemand ernsthaft, dass wir der Schweiz ein gefallen tun auf diese Weise? Besonders wenn Kinder im Spiel sind wird so einfach Armut weitervererbt...
  • Raphael Stein 13.04.2017 16:52
    Highlight Highlight hmm. Glaube ich mach was falsch.
    Wir, zu zweit, brauchen zusammen nicht mal einen Tausender pro Monat. Und leben wie die Maden im Speck. Jedenfalls kommt mir das so vor. Muss mal über die Bücher. Vielleicht sollten wir eher Marken Turnschuhe kaufen. Jeden zweiten Monat oder so. Dann verbessert sich unsere Situation sicher schlagartig wieder und wir können gleich ziehen.
    • who cares? 13.04.2017 18:46
      Highlight Highlight Zu zweit keinen Tausender im Monat? Darf ich mal euer Budget sehen?
    • Capitan 14.04.2017 19:52
      Highlight Highlight Ohne Wohnung, Krankenkasse, Arzt, Steuern. Passt!
  • demian 13.04.2017 16:14
    Highlight Highlight Bei manchen Kommentaren muss ich mir echt an den Kopf fassen!

    Er hat nie gesagt, dass er nicht dankbar ist in der Schweiz sein zu dürfen.

    Wenn der Staat eine Rückkehr in die Elfenbeinküste nicht zumuten kann, dann ist er wohl zu recht bei uns.

    Wenn soviele Schweizer keine Arbeit mehr finden, was denkt ihr wie einfach es für jemanden ist, der schlecht Deutsch kann und auch noch Schwarz ist?

    Nur weil ein paar Flüchtlinge Geld von der Schweiz erhalten, verhungert keiner von euch. Verbannt wird Geld anderswo.

    Seid dankbar das ihr als Schweizer mit dem goldenen Löffel im Mund geboren wurdet.
    • KING FELIX 13.04.2017 16:33
      Highlight Highlight 3.5% arbeitslose in der schweiz. Enorm niedrig. Europa im vergleich 8.5%.
      Es stimmt nicht das man in der schweiz keine arbeit findet.
    • Shabina 13.04.2017 16:37
      Highlight Highlight @demian
      Er hat zwar nie gesagt dass er nicht dankbar sei. Er hat aber auch nie danke gesagt. Er rechnet uns nur vor, dass er zu wenig Geld erhält. Dankbarkeit sieht anders aus.
      Es sind nicht nur ein paar Flüchtlinge, es sind 80000....
    • Pjehle 13.04.2017 17:03
      Highlight Highlight Es gibt auch viele Schweizer, die auf dem Existenzminimum leben müssen und diese klagen alle nicht in den Medien.
      Rentner lässt man auch warten bis Ihnen der Anteil an ein U-Abo vergütet wird, bis zu drei Monate und länger.
      Ferner kann niemand etwas dafür, wo er geboren wird.
      Ist das dann so gerecht??
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  • IMaki 13.04.2017 15:54
    Highlight Highlight Die Schweiz zählt aktuell rund 80'000 Einwohner aus dem Bereich Flucht und Asyl (sämtliche anerkannten Flüchtlinge, vorläufig Aufgenommen und die sich im Asyl-Verfahren befindlichen Menschen). Nicht ein Prozent der Wohnbevölkerung. SVP und ihre Komplizen der FdP und der CVP hetzen seit Jahren gegen dieses eine Prozent. Hätte man sich im selben Ausmass gegen die Krankenkassenmafia, die Hochpreiskartelle, die Mietzinswucherei oder gegen die Subventionsabzocker aus den eigenen Reihen stark gemacht, ginge es den restlichen 99 Prozent nicht nur besser, auch die Flüchtlingsfrage wäre kein Thema.
    • Shabina 13.04.2017 16:38
      Highlight Highlight Das sind relativ genau 1%....
    • Fourtwenty 13.04.2017 17:59
      Highlight Highlight @IMaki
      Thema verfehlt, Note 1.0
      Bitte das Interview mit MC Kutti lesen.
    • karl_e 13.04.2017 19:33
      Highlight Highlight @Fourtwenty, das Thema mag verfehlt worden sein, aber ansonsten ist IMakis Beitrag leider zutreffend.
    Weitere Antworten anzeigen
  • arthos 13.04.2017 15:51
    Highlight Highlight Danke Sarah, Danke Watson! Diese Flüchtlinge sind so schon gestraft genug. Die Allermeisten wollen Arbeit, etwas lernen und vor allem Sicherheit. Unsicherheit und alltäglicher Stress ist auf die Dauer nicht auszuhalten.
    Viele Kommentare spielen arme Schweizer, gegen arme Flüchtlinge aus, gewinnen tun dabei beide nichts. Ausser gewisse Parteien die von genau dem Leben.
    • Shabina 13.04.2017 16:30
      Highlight Highlight @arthos
      Alle Flüchtlinge erhalten genau das und noch mehr! Klar ich geb ihnen Recht, echte Flüchtlinge sollten wir aufnehmen und die Grundversorgung sichern. Nur ist das ein illegaler Imigrant und kein Flüchtling.
      Werden diese sogar besser gestellt als gewisse Schweizer, schürt das Fremdenhass, Rechtsradikalismus und irgendwann werden diese Menschen aufstehen... und das wünscht sich niemand!
    • demokrit 13.04.2017 16:38
      Highlight Highlight Er ist kein Flüchtling. Darum die vorläufige Aufnahme.
  • Russian Lady 13.04.2017 15:38
    Highlight Highlight Ich frage mich gerade wirklich: Braucht man jeden Monat neue Kleider? Für 100.-? Und was genau kauft der sich zu Essen (oder besser wo?), dass er monatlich einen relativ hohen Betrag an Essen für eine Person ausgibt? Ich finde was er hier macht, dass ist jammern auf sehr hohem Niveau. Kenne schweizer Familien, denen geht es schlechter. Evtl. sollte man sich zuerst einmal um diese Leute kümmern, anstatt hier gross eine Mitleidsstory über Menschen zu machen, die froh sein sollten überhaupt hier sein und auf unsere Kosten leben zu dürfen.
    • demokrit 13.04.2017 16:09
      Highlight Highlight Ich gebe ungefähr 400.- für Klamotten aus. Im Jahr.
    • piewpiew 13.04.2017 16:15
      Highlight Highlight Ich kaufe weit mehr als 350.- Essen. Viel mehr. Ich lebe alleine
    • Russian Lady 13.04.2017 16:27
      Highlight Highlight piewpiew, ich gehe davon aus, dass Sie auch selber für Ihr Geld arbeiten. Man muss, finde ich einfach einsehen, dass das Sozialamt einem kein Luxusleben finanziert. Man kann als Einzelperson (wenn man klug wirtschaftet), durchaus mit dem Grundbedarf den er hat leben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 13.04.2017 15:20
    Highlight Highlight Wie sehr doch die rechte Gehirnwäsche inzwischen sogar die Herzen der Menschen versteinert hat, liest man hier in diesem Forum fast schon exemplarisch.

    Doch nach so viel Hass und Hässlichkeit, die sich da von rechtsaussen äussert, hier ein Bild einer alten 100er Note, die mich immer an eine Schweiz erinnert, als das Gute im Mensch und das Teilen unserer Reichtümmer noch keine Schimpfworte waren.

    Das sahen wenigstens unsere Vorfahren noch so:
    Benutzer Bild
    • Negan 13.04.2017 15:43
      Highlight Highlight 😂😂 Als ob die Schweiz damals Reichtum hatte... uiuiui... Regenbögen, gaaaanz viele Regenbögen.....und ein Einhorn... Nur weil man nicht alles verschenken möchte, heisst da nicht, dass man "rechtaussen" steht. Sondern, dass man eben vielleicht nicht so ein verträumter Idealist ist sondern einfach ein Realist. Sich ausnutzen zu lassen ist dumm.
    • illoOminated 13.04.2017 16:09
      Highlight Highlight @Walter White
      Sich ausnutzen lassen ist nicht dasselbe wie hilfsbereit sein. Ersteres geschieht ohne eigenes Bewusstsein der Tatsachen, letzteres aus Nächstenliebe. Und genau die Nächstenliebe ist so ziemlich das einzige, was wir den meisten heute verbreiteten Religionen (nicht den Kirchen dahinter) zu verdanken haben.
      Allerdings scheint selbige in der heutigen Zeit ziemlich in Verruf geraten zu sein. Ich frage mich, wieso?
    • Lowend 13.04.2017 16:14
      Highlight Highlight Da hatte wohl einer einen Fensterplatz im Geschichtsunterricht, aber in den Achzigern und Neunzigern waren die Schweizer sehr wohlhabend, unter anderem auch deswegen, weil der Reichtum viel gerechter verteilt war, aber damit haben die Bürgerlichen und die SVP auch gründlich aufgeräumt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • KING FELIX 13.04.2017 15:16
    Highlight Highlight
    Gerade habe ich mich höchstpersönlich informiert, mit einem f ausweis erhält man in den allermeisten fällen eine arbeitsbewilligung. Nach 4 jahren sollte doch zu erwarten sein das dieser junge gesunde mann, der offensichtlich zugang zu deutschkursen hatte, eine arbeit annimmt.
    Ich kenne junge afrikanerinnen, ja nur frauen, die sehr gut arbeit gefunden haben und arbeitsstellen.
    Und nun hasst mich aber so wie ich dies erzählt bekommen habe von afrikanern und arabern, dann läuft das auch in deren ländern so. Die frauen arbeiten, erziehen die kinder, die männer bauen scheisse und schiessen rum.
    • SaraSera 13.04.2017 16:51
      Highlight Highlight Er hat den F-Ausweis seit einem Jahr. Vorher durfte er nicht arbeiten. Jetzt gerade macht er ein Praktikum. Steht alles im Artikel.
    • KING FELIX 13.04.2017 17:15
      Highlight Highlight Ja das stimmt. Aber die arbeit ist nicht betahlt. Was ich auch nicht in ordnung finde. Altenpflege ist eine anspruchsvolle arbeit und sollte entsprechend entlöhnt werden.
      In der sozialen einrichtung in welcher ich arbeite, werden praktikanten gar nicht so schlecht entlöhnt.
  • Aki Zeta 5 13.04.2017 15:14
    Highlight Highlight Es ist tatsächlich so, dass es in der Schweiz mühsam (und bezüglich sozialer Integration sogar gefährlich) ist, mit Sozialhilfe zu leben. War selber auch schon in dieser Situation.
    Gleichzeitig geht es einem aber trotzdem sehr viel besser als mindestens 4 Milliarden anderen Menschen.

    Auch muss man bedenken, das zusätzlich zu diesem Bargeld, Krankenkasseprämien (incl. Franchise und Selbstbehalt), Zahnarzt und Bruttomietzins bezahlt werden.
    Es gibt wohl viele, die würden auch ihr letztes Hemd für eine so gute medizinische Versorgung geben.
    Von Sicherheit, Rechtsstaat etc. ganz zu schweigen.
  • Restless Lex 13.04.2017 15:02
    Highlight Highlight Vielen Dank für die Kostenaufstellung. Jedoch halte ich persönlich 400.- für's Essen einer Person für hoch. Und 100.- / Monat für Kleider? Ich weiss die Beträge sind gering oder legitim, wenn man 4000.- verdient. Aber Sozial- bzw. Asylhilfe ist dazu da, den Grundbedarf zu decken und nicht um sich "neu" einzukleiden (ist böse, aber so wird's errechnet). Da sie zu zweit wohnen sollten doch 500.-/ Monat Essensgeld reichen (kenne Familien die damit durchkommen müssen!). Und wenn er jetzt mit nur 50.- Kleidergeld rechnet. Sind die 200.- eingespart und er kann weiter mit seiner Fam. telefonieren.
    • kadric 13.04.2017 16:12
      Highlight Highlight was die Kleidung betrifft. Ich trage T-Shirts welche ich vor 10 Jahren gekauft habe. Habe zwei paar Hosen. 2 paar Schuhe neben Fussball und Hausschuhe ( eines erhielt ich vomn schwiegervater. weil zun klein.) Das letzte mal als ich was bestellt habe war bei Bon Prix 4 Pullis. Kostenpunkt 250.- und auch das ist schon 2 Jahre her. Darum in dem bezug kein verständnis.
    • Restless Lex 13.04.2017 16:35
      Highlight Highlight @Kadric: Dein Verständnis ist gar nicht gefragt! Aber du schreibst es bereits in deinem Text, du trägst T-Shirts und Pullis (plural!), egal wann gekauft. Abdoul wird vermutlich nicht mit einem vollen Koffer hier angekommen sein und entsprechend Kleider brauchen. Auch nach 4 Jahren in der Schweiz, werden die Klamotten aus der Kleiderbörse nicht ewig halten. Aber im Grunde spielt dies keine Rolle, da ich lediglich eine Kostenreduktion aufgezeigt habe, bei welcher er die 200.- einsparen könnte, ohne "merklich" verzichten zu müssen.
    • Hierundjetzt 14.04.2017 11:16
      Highlight Highlight Ähem im Caritas Kleiderladen (bei der Werdt) gibts Pullis ab 5.-. Mit Ausweis F hast Du Bezugsberechtigung. Halt nicht der neuste shit, aber es geht ums wärmen.

      Via whats app kann ich gratis tel.

      Hier Schreiben wieder mal Zürichberger ohne Ahnung.
  • QR7000 13.04.2017 14:55
    Highlight Highlight Was einfach vergessen geht, dass es diesem Mann jederzeit freisteht die Schweiz wieder zu verlassen und in die Elfenbeinküste zurückzukehren.
    • NNtutmirleid 13.04.2017 21:57
      Highlight Highlight @QR7000, lies nochmal den Artikel und schau genau auf das Wort Elfenbeinküste, vielleicht entdeckst du ja warum er nicht zurückgehen kann:)
  • zeromg 13.04.2017 14:40
    Highlight Highlight Bei solchen Themen kommt der wahre Charakter der einzelen Kommentarschreiber sehr gut zum Vorschein. Da nützt das gemeinsame Lachen bei einem Picdump gar nichts.
    • Hierundjetzt 13.04.2017 15:26
      Highlight Highlight Bei diesem Kommentar tritt das wahre Unwissen und sehr dürftige Textverständnis hervor.

      Zeromg: er hat keinen Aufenthaltstitel. Ein Sozialempfänger aber schon. Der Sozi hat früher und muss heutezusätzlich Steuern zahlen. Der mit dem F Ausweis nicht.

      Zieh mal Deine rosa Brille ab
    • zeromg 13.04.2017 15:54
      Highlight Highlight Danke für deine Antwort, jetzt bin ich sicher, dass ich nichts falsches geschrieben habe.
    • Kii 14.04.2017 18:00
      Highlight Highlight @zeromg
      Absolut deiner Meinung. Zum glück sind solche kommentarespalte nicht repräsentativ.
  • Hierundjetzt 13.04.2017 14:33
    Highlight Highlight Ähem und? Er hat ja keinen Aufenthaltstitel und müsste im Prinzip das Land verlassen.

    Ivorer haben grundsätzlich eine innerstaatliche Fluchtmöglichkeit (Das Land ist halb so gross wie Frankreich) seit 2007 existiert zudem ein Friedensvertrag.

    Wenn er einer Konfliktpartei war (damals bei den wirtschaftlichen Unruhen im 2006) wäre es kein Asylgrund gemäss AsylG.

    Kurz und gut: die Story hinterlässt mir einen sehr sehr schalen Nachgeschmack. Da stimmt mir viel zu vieles nicht.
    • SanchoPanza 13.04.2017 15:17
      Highlight Highlight die Story ist die Kürzung, nicht seine Herkunft.
    • flausch 13.04.2017 15:33
      Highlight Highlight Ekläre mir doch bitte mal was hier nicht stimmt.
      Die Story beinhaltet nicht viel mehr als seine Lebenskosten und den Bericht über die Streichung der Sozialhilfe, also was ist es das nicht stimmt? Oder geht es um Interpretationen?
    • Hierundjetzt 13.04.2017 16:00
      Highlight Highlight Die Kürzung erfolgt darum, weil er scheinbar nicht in die Elfenbeinküste zurückkann.

      Doof nur wenn man die Asylstatistik liest erkennt, dass nur eine Handvoll Asylanträge stellen und fast 100% der Ivorer zurückkehren.

      Ergo habe ich nicht wirklich bedauern um eine Kürzung.

      Unser Beispiel aber nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • atomschlaf 13.04.2017 14:23
    Highlight Highlight Sorry watson, aber die Überschrift ist billige Stimmungsmache. Flüchtlinge sind Personen, die gemäss Gesetz Recht auf Asyl haben. Diese erhalten nach wie vor die volle Sozialhilfe.
    Betroffen sind "vorläufig Aufgenommene". Diese Personen haben eigentlich kein Recht, sich in der Schweiz aufzuhalten, werden aber aus verschiedenen Gründen geduldet.
    Nicht dasselbe.
    • SJ_California 13.04.2017 15:12
      Highlight Highlight Nicht dasselbe, aber wieso sollen vorläufig aufgenommene nicht auch Sozialhilfe erhalten? Sie befinden sich ja aus guten Gründen in der Schweiz. Zudem bringt es der unserer Volkswirtschaft keinen Nutzen, wenn wir diesen Teil der Gesellschaft über finanzielle Mittel ausgrenzen...
    • Saraina 13.04.2017 15:13
      Highlight Highlight Sämtliche Syrer, Eritreer, Afghanen und Somali sind vorläufig aufgenommen. Die Somali sind teilweise schon 20 Jahre hier, und immer noch tobt der Bürgerkrieg.
    • Hierundjetzt 13.04.2017 15:32
      Highlight Highlight Saraina, SJ: können wir bitte seriös diskutieren? Würdet Ihr aufhören irgendetwas zu erfinden? Merci.

      Saraina: das ist schlicht gelogen. Syrer, Eritreer, Afgahnen etc. erfüllen in den meisten Fällen sämtliche Fluchtgründe gemäss Asylgesetz und Rechtssprechung.

      SJ: Bewohner eines Landes erhalten staatliche Unterstützung. Dieser Grundsatz gilt weltweit. F-Ausweis heisst "Gast" nicht "Einwohner".
    Weitere Antworten anzeigen
  • thompson 13.04.2017 14:20
    Highlight Highlight Hmm, als Flüchtling in Australien wäre er irgendwo im Pazifik im Knast. Er soll sich glücklich schätzen und dankbar sein
  • Typu 13.04.2017 14:20
    Highlight Highlight Essen im gross pack kaufen. Zb ein 10 kilo sack reis. Tönt blöd aber hey, das spart geld. Früchte/gemüse bei den bauern fragen ob sie reste haben. Haben sie bestimmt oder sonst ob man bei ihnen günstig beziehen kann. Der schweizer ist sehr hilfsbereit, aber man muss ihn fragen.
    • Saraina 13.04.2017 15:10
      Highlight Highlight In der Stadt Zürich gibt es nicht so viele Bauern, also braucht er ein Billet, um aufs Land zu kommen. Das kostet.
    • philosophund 13.04.2017 15:15
      Highlight Highlight Geh du mal als Dunkelhäutiger ohne Deutschkenntnisse zu einem Bauern und frag nach Gemüse..

      ..der lässt seinen Hund los.
    • KING FELIX 13.04.2017 15:19
      Highlight Highlight Nein ich finde er muss nicht nach essenresten betteln gehn. Seine würde darf er bitte behalten.
      Er soll sich bitte als gesunder junger mann um seinen lebensunterhalt kümmern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Typu 13.04.2017 14:18
    Highlight Highlight Tipp: können seine eltern ein wlan benutzen (privat oder auch öffentlich). Bei so wenig geld würde ich das handy abo streichen (resp pre pay) und mittels wlan und zb viber/skype/whatsapp mit den eltern telefonieren.
    • ArcticFox 13.04.2017 16:51
      Highlight Highlight Oder sie könnten ihm geld schicken damit er in einrm all inclusiv hotel wohnen kann...
      Elfenbeinküste, kӓnnsch?
  • paburk 13.04.2017 14:17
    Highlight Highlight Sehe ich das richtig, der muss Billag bezahlen?
    • SaraSera 13.04.2017 16:56
      Highlight Highlight Na klar
  • Ruffy Uzumaki 13.04.2017 14:16
    Highlight Highlight Tut mir leid, aber 320 für Essen?
    Auch ich gönne mir gerne mal teure M&Ms und die Migros-Nusstängeli für 4.20. Aber hauptsächlich reichen mir auch die 1kg Teigwaren ausm Aldi für 0.95. Ich komme maximal auf 200 Franken. Und ich esse fast täglich Fleisch!
    • thomas.muell 13.04.2017 17:35
      Highlight Highlight 200.- und fast täglich Fleisch, diese Rechnung möchte ich sehen...
    • who cares? 13.04.2017 18:54
      Highlight Highlight Darf ich das Budget einer Beispielwoche sehen wo nur 50.- ausgegeben werden?
    • Ruffy Uzumaki 27.04.2017 13:17
      Highlight Highlight Na dann, du hast 7 tage je 2 Mahlzeiten (14) + Zmorge (7). Und ich esse grössere Portionen, also nicht die 60g Reis, sondern 100g + noch Salat oder Poulet + Guetzlis + Glace =

      Eisbergsalat 1.50 damit kannst du 4 grosse Salate machen + 1 CHF Mais (2 salate) + 1CHF Thon (2 Salate)
      bei den anderen zwei Salaten nimmst du 3 Peperoni (2CHF 6 Portionen) oder Mini-Crevetten (4CHF) oder Käse (4.50CHF Gruyere in Würfel schneiden, 1 Gruyere für locker 5 Salate mit vielen Würfeln)
      6.99 pouletfilet 500g, 4.95 Hackfleisch 500g, das Reicht für 2 (ganze) Tage + Pasta/Reis und den jeweiligen Soacen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Shabina 13.04.2017 14:11
    Highlight Highlight Zudem stimmt die Rechnung nicht:
    1) NK werden vom Amt separat übernommen (Strom)
    2) Telefon: für 19.– gibts bei Salt schon Angebote mit Flatrate und 3000MB Datenvolumen
    3) Sind die 80.– Mittagessen durch Restaurantbesuche? Diese werden nämlich auch vom Amt übernommen, wenn das Mittagessen nicht anders eingenommen werden kann da man Kurse besucht. evtl sind das die 2.– Menus...
    4) Auch Billete werden übernommen, wenn man Integrationskurse Besucht oder Verwandte besucht.

    Watson linkt auf Charts bis und mit 2012, bevor die Imigration kam. Abschlussfrage: Was zahlt die Elfenbeinküste Sozialgeld?
    • ArcticFox 13.04.2017 16:53
      Highlight Highlight Ja genau, flatrate fùr anrufe nach afrika... Wach auf!
    • Shabina 13.04.2017 17:16
      Highlight Highlight @ArcticFox
      WhatsUp, Skype, Facebook usw. Dafür brauchts keine teuren Telefonate!
    • nor 13.04.2017 17:39
      Highlight Highlight Nein, Strom wird nicht übernommen. Nachzulesen bei den SKOS Richtlinien.
  • CL8 13.04.2017 14:09
    Highlight Highlight 400.- für essen (320.- + 80.-), ehm sorry... Ich habe mit meiner Partnerin ein Haushaltskonto, da kommen wir mit den Lebensmittel für weniger als die Häflte weg! (alle Mahlzeiten von zu Haus mitgenommen!!!)
    Handy, 70.- sonst ist alles klar? Es gibt extra PrePaid Tarife wie Lycamobile etc. für solche Anrufe, wenn die wirklich kein Internet haben - 19rp Minute

    Wenn seine Eltern noch in der Elfenbeinküste sind, und er sich regelmässig mit Ihnen Unterhalten kann, weshalb steht er unter Lebensgefahr, seine Eltern aber nicht?!

    Kleider, 100.- im Monat, sonst gehts gut?
    • dä dingsbums 13.04.2017 15:02
      Highlight Highlight Ihr seid zu zweit und gebt zusammen nur 200 Franken im Monat für Lebensmittel aus?
    • Shabina 13.04.2017 16:15
      Highlight Highlight @dä dingsbums
      pro person dänk!
  • Anded 13.04.2017 14:06
    Highlight Highlight 100.- pro Monat für Kleider? Klar, viele können sich das leisten. Und bei 5000+ pro Monat ists keine Sache. Ich verdiene noch mehr, gebe aber keine 100.- pro Monat aus für Kleider. Alle 3-4 Monate mal neu eindecken für 200.-, thats it. Da könnte er einiges sparen. Kleider sind zwar Grundbedarf. Ständig neue Kleider ein Luxus.
  • Shabina 13.04.2017 14:01
    Highlight Highlight Hier die SKOS für eine 5-köpfige Familie, pro Monat:
    Grundbedarf: 2386.–
    Krankenkasse: 1400.–
    Wohnung inkl. Nebenkosten: 1750.–
    Hausrat/Haftpflicht: 100.–
    Das sind schon mal 5636.– (steuerfrei)
    Zusätzlich werden folgende Leistungen vom Amt übernommen:
    Zahnarzt, Mobiliar, Kinderbetreuung, Ausbildungskurse, Urlaub, Umzugskosten, Verwandtenbesuche, Integrationszulagen (100-300.–)
    Wir sind eine 5-köpfige Familie mit 6500.– Familienbudget, die aber zusammen 140% Arbeiten. Da bekomme ich Mühe wenn mir jemand (der noch nie Steuern, AHV, IV oder sonst was gezahlt hat) vorjammert, wie wenig er hat.
    • pachnota 13.04.2017 16:59
      Highlight Highlight Der SKOS Ansatz ist viel zu hoch. Da geht garantiert keiner mehr arbeiten.

      (Kinderbetreuung, Verwandtenbesuche, Urlaub..so etwas verärgert zusätzlich die Leute, die einzahlen)!

      Auf die Dauer zerstört dies die IV...!
    • Capitan 14.04.2017 20:22
      Highlight Highlight @pachnota:
      NEIN!
      Die SKOS-Richtlinie ist nicht zu hoch bemessen.
      Die Löhne sind viel zu tief! Bis vor dreissig Jahren reichte für fast jede Familie ein einziger 100%-Job.
      Das ist heute nur noch für eine kleine Minderheit erreichbar. Das heisst, die Löhne sind gemessen an den Lebenskosten stark gesunken.
      Zu denken gibt mir, dass trotzdem mehr als zweidrittel der zu Sozialhilfe berechtigten Personen die Sozialhilfe gar nicht in Anspruch nehmen. Es gibt Hunderttausende von armen Menschen die klaglos darben, von uns unbemerkt, unbeachtet und unbeschenkt.
    • pachnota 14.04.2017 21:08
      Highlight Highlight capitan
      Meine Exfreundin ist zb so jemand.
      Sie lebt von 1500 .- im Monat (früher sogar mit einem Kind) Und sie kommt damit durch, seit Jahren.
      Zum soz will sie nicht, weil sie sich bevormundet fühlt und weil sie ihre Unabhängigkeit behalten will.

      Ich habe vor einigen Monaten einen Artikel im 20min. gelesen, in dem eine Frau abgefeiert wird, weil sie (2 Kinder) mit 4500.- durchs leben kommt.
      Ja ich bin der Meinung, das die SKOS Ansätze zu hoch sind. Wenn ich mich nicht täusche sind es pro Kind 1000.-+.
      Wenn soz Bezüger mehr einnehmen als Arbeitende, haben wir eine Katastrophe!
    Weitere Antworten anzeigen
  • dä dingsbums 13.04.2017 14:00
    Highlight Highlight Wir haben im Kanton Zürich abgestimmt, dass wird das nicht so handhaben wollen. Der Kantonsrat war dafür, das Stimmvolk auch.

    Keine 6 Jahre später, ändert der Kantonsrat seine Meinung und den Volksentscheid.

    Das finde ich etwas befremdlich.
  • IMaki 13.04.2017 13:49
    Highlight Highlight Vorläufig Aufgenommene: Der Begriff ist so diskriminierend wie falsch. Er verleitet zur Annahme, dass diese Menschen nur kurze Zeit hier bleiben. Falsch: Durchschnittlich bleiben sie 10 Jahre hier, weil sie eben nicht in ihr Herkunftsland zurück können. Wie etwa die syrischen Flüchtlinge. Mehr als die Hälfte sind nur "vorläufig aufgenommen", obwohl sie dasselbe Schicksal haben wie ihre Landsleute, die als Flüchtlinge anerkannt werden. Reine Diskriminierung. FdP und SVP treiben sie - wie andere Arme - an den Rand der Gesellschaft. Und bewirtschaften dann die erst dadurch entstandenen Probleme.
  • Burdleferin 13.04.2017 13:45
    Highlight Highlight Nun, ich bin schon der Meinung, dass wir aufnehmen sollen, wer bedroht ist. Und das Boot ist nicht voll, oder so. Aber irgendwie ist es ganz in Ordnung, wenn vorläufig Aufgenommene nur noch Asylfürsorge erhalten.
  • Wilhelm Dingo 13.04.2017 13:35
    Highlight Highlight Warum kann Abdoul (jung, gesund, kräftig) keine Arbeit verrichten, welches ein Einkommen generiert? Wenn er halbwegs deutsch kann, ist er in diversen Berufsfeldern sicher willkommen wo er mehr al 500.- / Monat verdienen würde. (Beispiele: Landwirtschaft, Bau, Gartenbau, Gastronomie). Es gibt bestimmt auch zahlreiche Liegenschaftenbesitzer welcher ihm Hilfsarbeiten geben würden. Ich verstehe es einfach nicht.
    • ThePower 13.04.2017 18:07
      Highlight Highlight Ich arbeite in dem Bereich und versuche es dir mal so zu erklären: Stell dir vor du bist in einem fremden Land, kannst die Sprache nicht, hast keine beruflichen Kontakte, keine Ausbildungen oder nur welche die nicht anerkannt sind. Du weisst nicht ob du bleiben kannst und dein potentieller Arbeitgeber auch nicht. Ausbildungen bezahlt dir niemand und Geld hast du auch nicht.

      So, und jetzt stell dir vor du müsstest so einen Job suchen..
    • who cares? 13.04.2017 18:57
      Highlight Highlight Text nicht gelesen? Er arbeitet. Unbezahlt.
  • AskLee 13.04.2017 13:30
    Highlight Highlight Defür fühlt sich de Schwiizer Buur beruhigt, aber wehe d Subvention für der 300k Fr Traktor verzögeret sich. Verkehrte Welt 😑
  • Chääschueche 13.04.2017 13:27
    Highlight Highlight Finde ich gut.
    Mir wird als Schweizer auch nichts geschenkt. Ich steh jeden Tag auf und Arbeite 9 Stunden, damit ich mir etwas leisten kann.
    Er hat ein Bett, Kleider und ein Dach über dem Kopf, sowie essen. Arbeiten dafür muss er nicht.
    Ich muss für all die dinge arbeiten gehen.

    Hart aber Wahr.
    • dickmo 13.04.2017 13:30
      Highlight Highlight @Chääschueche: Auf die Arbeit schimpft man so lange, bis man keine mehr hat. Und wenn es soweit ist, würdest auch du ein Bett, Kleider und ein Dach über dem Kopf kriegen.
    • AllIP 13.04.2017 13:50
      Highlight Highlight @dickmo: Trotzdem sollte unser netter Herr auch seinen Anteil zahlen. Es würde für ihn leichter gehen, würde er eine Arbeit suchen. Es kann auch nur ein kleiner Job sein aber er möge doch bitte etwas sinnvolles tun.

      Geld regiert halt die Welt....
    • Posersalami 13.04.2017 14:00
      Highlight Highlight Er arbeitet doch: "Seit zwei Monaten kann er nämlich als Pflegepraktikant in einem Altersheim arbeiten. Lohn erhält er dort keinen, hingegen einen zusätzlichen Betrag von der Sozialhilfe, sozusagen als Belohnung für seine Integrationsbemühungen. Beim Wechsel auf die Asylfürsorge würden auch solche Beträge künftig wegfallen."

      Standen dem Lesen des Artikels wohl die braunen Ressentiments im Weg, gell. Ihr macht mich krank.
    Weitere Antworten anzeigen
  • White Pride 13.04.2017 13:22
    Highlight Highlight Also ich verdiene momentan 0.-und beklage mich nicht.
    • Tooto 13.04.2017 13:31
      Highlight Highlight Wie und wo lebst du?
      Was und woher isst du?
      Wo wäschst du dich und wo die Kleidung?
      Woher hast du einen Internetanschluss um Watson zu lesen? Bzw. das Gerät dafür.

      Könnte Tipps gebrauchen, würde auch gerne ohne Kohle in der Schweiz leben :)
    • who cares? 13.04.2017 13:57
      Highlight Highlight Und von was lebst du? Eltern?
    • Paesq 13.04.2017 14:02
      Highlight Highlight und lebst von Luft und Liebe?
    Weitere Antworten anzeigen
  • tzhkuda7 13.04.2017 13:20
    Highlight Highlight Kontraproduktiv, komplett zu streichen, da hätte der Monatsbetrag einfach etwas nach unten korrigiert werden können.
    Bin zwar starker Befürworter der Einschränkung der Zuwanderung, aber für dijenigen, die wir aufgenommen haben, tragen wir als Staat ein Stück weit die Verantwortung.
    Da muss also niemand meckern, dass sich viele aufgenommene Asylanten bei dem mageren Budget dann andersweitig versuchen zu helfen, sei es durch Drogenhandel, Schwarzarbeit, Diebstahl oder sonstiger krimineller Aktivität, die Geld einspielt.

    Die Mehrkosten an Sozialgelder sind tiefer als die Folgen der Kriminalität
    • Negan 13.04.2017 13:43
      Highlight Highlight ...er ist ja eben nicht aufgenommen. Es wird aus Humanen Gründen einfach die Ausweisung verzögert. Da geht schon eine illegale Einwanderung (die strafbar ist) voraus. Mitleid also nicht wirklich angebracht. Aber die Billag könnte ja auf ihren Teil verzichten...😂
    • dorfne 13.04.2017 13:48
      Highlight Highlight Genau. Wenn man schon sagt, man kann die Leute zur Zeit nicht zurückschicken, sollte man aber auch bereit sein ihnen hier ein anständiges Leben zu ermöglichen. Wär eher dafür, dass man härter an der Aufenthaltsdauer arbeitet.
    • Shabina 13.04.2017 14:23
      Highlight Highlight @tshkuda
      Dass aber einer CH Familie, die 140% Arbeiten geht Ende Monat weniger bleibt als bei einer Flüchtlingsfamilie ist ok? Gibt mir dass das Recht Drogen zu verkaufen? Und ich darf nicht meckern? verkehrte Welt
    Weitere Antworten anzeigen
  • DocM 13.04.2017 13:18
    Highlight Highlight Sehen wir es positiv: Dank seinem Verständnis entlastet er den Steuerzahler und der Kanton kann den Differenzbetrag anderweitig verpulvern.
  • Spooky 13.04.2017 13:14
    Highlight Highlight Tidjane Thiam, der CEO der CS, ist Staatsangehöriger und ehemaliger Minister der Elfenbeinküste. Statt für sich persönlich in der Schweiz schamlose Boni zu kassieren, soll er dafür sorgen, dass es seinen Landsleuten besser geht.
    • phreko 13.04.2017 14:53
      Highlight Highlight Also willst du die Privatautonomie in der Schweiz über den Haufen werfen?
    • Domino 13.04.2017 14:57
      Highlight Highlight Erfahren die Leute an der Elfenbeinküste vom hohen Lohn von Herr Thiam, so verstehe ich wenn andere aus der Elfenbeinküste in der Schweiz ihr Glück suchen....
    • Saraina 13.04.2017 15:19
      Highlight Highlight Mach ihm halt den Vorschlag, Spooky.
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  • dani09 13.04.2017 13:13
    Highlight Highlight Das ist schon hart. Andererseits muss ich auch sagen, nach 4 Jahren auf Kosten des Staates sollte er schon auch mal was beisteuern. Sind wir denn die Wohlfahrt hier?
    • Peace93 13.04.2017 13:27
      Highlight Highlight Wie soll er was beisteuern? Erklähreb Sie mir das mal
    • Platon 13.04.2017 13:29
      Highlight Highlight @dani09
      Nur blöd verhindern genau die Leute, die gerade die Sozialhilfe streichen, systematisch, dass Asylsuchende und Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt integriert werden...
    • TJ Müller 13.04.2017 13:31
      Highlight Highlight Und wie? Er darf ja nicht arbeiten! Und er arbeitet ja trotzdem, verdient aber nichts!
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  • dorfne 13.04.2017 13:11
    Highlight Highlight 718 Fr. Für den Grundbedarf und jetzt soll dieser Betrag um mind. 20% gekürzt werden? Das heisst Ausschluss von fast allem, was wir noch als bescheidenen Wohlstand bezeichnen würden: kein Kino, keine Zugreisen, keine Geschenke kaufen, kein Fleisch, keine Zigis, nur getragene Kleider usw.. Auch abgewiesene Asylbewerber tragen zum sozialen Frieden bei. Diese Schikane treibt die Menschen in den Frust und letztendlich in die Kriminalität. Da wird am falschen Ort gespart.
    • poga 13.04.2017 13:51
      Highlight Highlight "Auch abgewiesene Asylbewerber tragen zum sozialen Frieden bei." Könntest du das näher ausführen?
    • Capitan 13.04.2017 13:56
      Highlight Highlight Du beschreibst hier den Alltag von rund einer Million Schweizer Einwohnern. Soviele leben unter dem Existenzminimum. http://
    • dorfne 13.04.2017 14:18
      Highlight Highlight @poga. Auch abgewiesene Asylbewerben könnten eines Tages gewalttätige Demos organisieren weil sie schlecht behandelt werden. Kriminalität und Anfälligkeit für Islamismus aus Frust bei Migranten widerum fördern populistische Gegenbewegungen/Strömungen wie die AfD in D, usw., welche dann öffentlich Hassreden gegen Ausländer halten. Eine sich drehende Spirale , die den sozialen Frieden oder überhaupt den inneren Frieden längerfristig gefährdet.
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  • ThePower 13.04.2017 13:11
    Highlight Highlight Wenn das durchkommt, steht der F-Ausweis neu für "fucked". Absolut unmenschlich😢
    • Paesq 13.04.2017 14:08
      Highlight Highlight Ich finde auch, dass es unter den Kommentatoren hier ein bisschen "rechter" geworden ist. Dafür gehts auf 20min nicht mehr so radikal zu und her. Bei Blick sind alle Hoffnungen verloren.
    • Richu 13.04.2017 14:08
      Highlight Highlight @Alte Schachtel: Die vielen Blitze sind gerechtfertigt, d.h. eine Mehrheit der Watson Leserinnen und Leser können die Sachlage richtig anlalysieren!
    • Barracuda 13.04.2017 14:27
      Highlight Highlight @alte Schachtel
      Wie kommst du auf so einen Quatsch? Nur weil nicht alle die gleiche Meinung vertreten wie du? Es gibt nicht nur schwarz und weiss. D.h. es ist nicht jeder automatisch ein Rechtspopulist, nur weil er nicht gleich alle Auswüchse in der Ausländerpolitik gutheisst. Da gibt es immer noch gewisse Schattierungen dazwischen. Ausserdem ist die Aussage von ThePower schlicht und einfach überspitzt und übertrieben.
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  • exeswiss 13.04.2017 13:07
    Highlight Highlight "Lohn erhält er dort keinen, hingegen einen zusätzlichen Betrag von der Sozialhilfe, sozusagen als Belohnung für seine Integrationsbemühungen. Beim Wechsel auf die Asylfürsorge würden auch solche Beträge künftig wegfallen. "

    was gibt es dann noch für einen anreiz zu arbeiten?
    • Saraina 13.04.2017 15:23
      Highlight Highlight Überbrücken von Langeweile uns sozialer Isolation. Der Wunsch, doch einmal ein besseres Leben haben zu können.
  • denic 13.04.2017 13:06
    Highlight Highlight 100 franke telefon und internet? ich glaub ich spinne. ich gib 17.50 pro monet us für handy und internet
    • SaraSera 13.04.2017 13:43
      Highlight Highlight 70 Franken gehen ja nur schon für die Telefonate mit seinen Eltern drauf. Internet haben die nicht also geht auch whatsapp call oder skype nicht.
    • Benjamin Windler 13.04.2017 13:43
      Highlight Highlight Es ist doch legitim, dass er mit seinen Eltern sprechen will. Ich glaube nicht, dass man für 17.50 in die Elfenbeinküste telefonieren kann.
    • conszul 13.04.2017 13:48
      Highlight Highlight du hast vermutlich auch keine Mutter an der Elfenbeinküste, mit der du ab und zu telefonieren möchtest.
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Kurdin, Jesidin, Deutsche: Warum Düzen Tekkal nicht mehr schlafen kann

Düzen Tekkal (41) ist derzeit die wichtigste Stimme der Kurden in Deutschland. Im Interview sagt sie, dass es noch nicht zu spät ist, Rojava zu retten. «Aber jetzt muss schnell gehandelt werden.»

Wenn Düzen Tekkal einmal loslegt, dann gleich richtig. Die Deutsche mit kurdisch-jesidischen Wurzeln nimmt kein Blatt vor den Mund. Seit Wochen kritisiert sie den türkischen Angriffskrieg in Rojava öffentlich und in einer scharfen Deutlichkeit: dass der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan völkerrechtswidrig handelt, dass er eine ethnische Säuberung vornimmt, dass er mit seinem Handeln dem Islamischen Staat zu neuer Kraft verhilft.

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