Schweiz
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63 Franken pro Woche – was ein Franken weniger pro Tag für Flüchtlinge bedeutet

63 Franken pro Woche. Mit diesem Betrag müssen Asylsuchende und vorläufig Aufgenommene ohne Flüchtlingsstatus im Kanton Aargau seit Januar haushalten. Ist das möglich? 

Noemi Lea Landolt / az Aargauer Zeitung



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Wocheneinkauf für 61.30 Franken: Das hat der 21-jährige Somalier Mohamed im Aldi und im Real Frischmarkt in Aarau gekauft. © Chris Iseli/Illustration: Marco Tancredi

Am Mittwoch gibt es Geld. Deshalb geht Mohamed am Mittwoch einkaufen. 63 Franken hat er am Morgen erhalten. Letztes Jahr waren es noch 70 Franken. Aber die Mehrheit des Grossen Rats beschloss in der Budgetdebatte, das Verpflegungsgeld für Asylsuchende und vorläufig Aufgenommene ohne Flüchtlingseigenschaft per 1. Januar 2018 zu kürzen. Von neun auf acht Franken pro Tag. Wie bisher kommen ein Franken Taschengeld pro Tag und 20 Franken Kleidergeld pro Monat dazu. So spart der Kanton jährlich knapp 1.3 Millionen Franken.

Mohamed hat vor bald zwei Jahren ein Asylgesuch gestellt. Seither wartet der 21-jährige Somalier auf den Entscheid. Von der politischen Diskussion über die Kürzung hat er nichts mitbekommen. Mohamed hat Ende 2017 Geld für die letzten zwei Dezemberwochen und die erste Januarwoche erhalten. Als es für den Januar nur 63 Franken gab, wollte er wissen warum. Das sei jetzt so, war die Antwort.

«Ein bisschen schwierig»

Mohamed wäre froh gewesen, wenn er das früher gewusst hätte. Es sei jetzt schon ein bisschen schwierig geworden: «Du kannst nicht alles kaufen, was du brauchst.» Wir treffen Mohamed am Mittwochmorgen vor dem Aldi in Aarau. Er möchte zuerst in den Real Frischmarkt an der Buchserstrasse. «Dort gibt es günstiges Fleisch», sagt er. Im Laden öffnet er die Tiefkühltruhe und studiert die farbigen Preisetiketten, die auf den durchsichtigen Plastiksäcken mit gefrorenem Fleisch kleben. Er entscheidet sich für Poulet-Flügeli. Auf dem Weg zur Kasse nimmt er zwei Packungen Gewürz aus einem Regal. 12.85 Franken. Es bleiben 50.15 Franken.

Im Moment wohnt Mohamed in einer Asylunterkunft am Sengelbachweg in Aarau. Aber die Unterkunft werde bald geschlossen, erzählt er. Die Asylsuchenden werden auf neue Unterkünfte verteilt. Einige seien schon weg. Wohin er kommen wird, weiss er nicht. Er erfahre es am Tag vorher. Mohamed würde gern in Aarau oder zumindest in der Nähe bleiben. So könnte er weiterhin zweimal pro Woche am Deutschunterricht von Netzwerk Asyl in Aarau teilnehmen. «Ich lerne dort seit einem Jahr und sieben Monaten Deutsch», sagt er. «Aber wenn ich einen Transfer habe, wird es schwierig, hierherzukommen.»

Supergünstig ist superteuer

Mohamed müsste das Zugbillett selber bezahlen. Der Kanton übernimmt nur die Fahrtkosten zu offiziellen Terminen, etwa zum Gespräch beim Staatssekretariat für Migration in Bern. Bis vor einer Woche hatte Mohamed das Gleis 7. Ein Landsmann hatte es ihm geschenkt. Damit konnte er zwischen 19 und 5 Uhr gratis Zug fahren. Ein neues Gleis 7 kann sich Mohamed nicht leisten. Obwohl die SBB das Angebot als «supergünstig» bewerben, sprengen die 129 Franken sein Budget. Mohamed müsste jede Woche 2.50 Franken sparen oder die Hälfte des Geldes, das er pro Jahr für Kleider bekommt.

Rohingya in Burma: Flüchtling im eigenen Land

Sparen sei praktisch unmöglich. Mit dem Geld muss er auch die Kosten für sein Prepaid-Handy bezahlen. Er brauche dafür alle drei Wochen zehn Franken. Es gebe Wochen, da kaufe er weniger Essen, weil er noch Resten habe. Dann legt er ein paar Franken für das Handy zur Seite. Wenn es mal knapp werde, frage er Freunde, die arbeiten und Geld verdienen, ob sie ihn finanziell unterstützen können. In der Unterkunft könne ihm niemand Geld geben: «Sie haben ja alle nicht mehr als ich.»

«Barilla» ist sein Luxus

Im Aldi steuert Mohamed zielstrebig die Regale an. Zwei Packungen Toast, Bananen, Zwiebeln, zwei Gurken. Vor dem Regal mit der Mayonnaise bleibt er stehen, nimmt eine Tube der Hausmarke und eine Tube der Marke «Thomy» aus dem Regal. Warum zwei verschiedene? «Die ist besser», sagt Mohamed und zeigt auf die «Thomy». «Aber sie ist teuer.» Bei den Spaghetti wendet er das gleiche Prinzip an. Er legt zwei Kilogramm Aldi-Spaghetti und ein Kilo «Barilla» in den Korb.

Nacheinander landen Öl, Bouillon-Würfel, Tomaten, Eier, Karotten und vier Dosen Kidney-Bohnen im Korb. «Ich mag Bohnen zum Frühstück», sagt er. Meistens isst Mohamed drei Mahlzeiten am Tag. Wenn er am Mittag nicht zu Hause sei, lasse er das Mittagessen weg. «Ich brauche Milch», sagt er. «Für den Tee. Ich brauche das jeden Tag, sonst habe ich Kopfschmerzen.» Eine Salatsauce nimmt er auch noch aus dem Kühlregal. «Die reicht für drei Wochen.»

Während er den Inhalt des Einkaufkorbs und eine Mehrwegtragtasche auf das Förderband beigt, merkt er: «Ich habe die Kartoffeln vergessen.» – «Soll ich dir welche holen?» – «Nein, danke. Ich bezahle und schaue, wie viel Geld ich noch habe.» 33.80 Franken kostet der Einkauf im Aldi. Mohamed bezahlt und klaubt anschliessend die restlichen Münzen aus der Jackentasche. 6.35 Franken. Wir rechnen. Es müssten noch 16.35 Franken sein. Im Hosensack findet Mohamed die 10er-Note. «Ich hole Kartoffeln, Thunfisch, Shampoo und Zahnpasta», sagt er. Shampoo kaufe er nur, wenn noch Geld übrig sei, Thunfisch auch.

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Wir warten. 14 Franken. Es bleiben 2.35 Franken. Aber er muss noch einmal zurück. Die Einkäufe passen nicht in seinen Rucksack und die Mehrwegtragtasche, die er bereits gekauft hat. Er braucht eine zweite. 65 Rappen.

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Es ist Mittwoch kurz vor Mittag. Mohamed hat noch 1.70 Franken.

Schlusslicht Aargau: Kantone bestimmen selber, wie viel sie bezahlen

In keinem anderen Kanton erhalten Flüchtlinge so wenig Geld wie im Aargau. Das zeigt eine Übersicht der Konferenz der kantonalen Sozialdirektoren. Im Kanton Schwyz zum Beispiel gibt es 14 Franken pro Tag. Im Kanton Luzern erhalten abgewiesene Asylsuchende, welche die Schweiz verlassen müssen, mehr Geld als Flüchtlinge im Aargau; nämlich 10 Franken.

Wie viel Geld sie abgeben, können die Kantone selber bestimmen. «Es gilt grundsätzlich kantonales Recht», sagt Emmanuelle Jaquet von Sury, Mediensprecherin beim Staatssekretariat für Migration in Bern. Die gewährte Sozialhilfe dürfe lediglich die in Artikel 12 der Bundesverfassung festgesetzte Grenze nicht unterschreiten.

Der Artikel regelt das Recht auf Hilfe in Notlagen und hält fest: Wer in Not gerät, hat Anspruch auf Mittel, die «für ein menschenwürdiges Dasein unerlässlich sind». Ausserdem müsse der Ansatz für die Sozialhilfe an Personen aus dem Asylbereich unter dem Ansatz für die Sozialhilfe an Einheimische liegen, sagt Jaquet von Sury. Und die Sprecherin hält fest: «Sozial-hilfe hat nach Möglichkeit in Form von Sachleistungen zu erfolgen.»

Kantone müssen den Bund nicht darüber informieren, wenn sie Beiträge kürzen. Eine Kürzung hat auch keinen Einfluss auf die Subventionen, die ein Kanton vom Bund erhält: «Diese werden nicht aufgrund der effektiven Kosten ausgerichtet, sondern pauschal gewährt», sagt Jaquet von Sury. Die Höhe der Pauschalen sei nach den voraussichtlichen Aufwendungen für kostengünstige Lösungen bemessen. (nla)

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    Alle Leser-Kommentare
  • dath bane 07.02.2018 15:56
    Highlight Highlight Ich glaube ich gebe als Vegetarier fast weniger Geld für Lebensmittel aus. Die Markenmayo hat sogar weniger Eigelb als die Billigmayo (aber beide haben Freilandeier). Hat also billigere Zutaten. Armut zeigt sich bei uns halt nicht in direktem Hunger, sondern eher indem diese Menschen von Freizeitaktivitäten ausgeschlossen werden. Sie leiden durch Langeweile und Ungewissheit.
  • HansHoni 06.02.2018 13:46
    Highlight Highlight Ich mochte nicht alles lesen, zum Teil schauderte es mich. Aber: Hört doch mal auf, alles aufs Essen zu reduzieren. Alle, die meinen, das reiche locker und dann auf sich selbst zeigen, sollen mal die Rechnung machen mit: Essen, Transport, Kommunikation, Hygiene, Kleider und Freizeit. Würde mich interessieren, wie dann die Rechnung aussieht. Herrjeh... regt mich jetzt grad achli auf.
  • Spooky 06.02.2018 06:52
    Highlight Highlight Hauptsache, die Flüchtlingshelfer haben den Plausch und kassieren ihre überrissenen Saläre. Die linke Asylindustrie boomt.
  • stef77 05.02.2018 23:08
    Highlight Highlight das ist extrem wenig geld, ich möchte euch mal sehen so leben zu müssen, da hat man nur das billigste und nötigste. mindenstens 2 fr mehr pro tag wären angemessen.
  • Siro97 05.02.2018 16:50
    Highlight Highlight @Simonetta gehen sie mal nach Afrika, Afghanistan, Syrien, Jemen und Irak und schauen Sie wie die Situation ist. Ein bisschen Empathie kann man schon verlangen. Sie würden sicher auch flüchten, wenn sie könnten.
    • Simonetta 05.02.2018 18:13
      Highlight Highlight Flüchtlinge wollen einzig nur überleben. Wer mehr will, der ist kein Flüchtling.
  • Glücksbringer 05.02.2018 14:52
    Highlight Highlight 1,5 Mio. Pro Jahr. Das sind 5 Franken pro Steuerzahler in einem der reichsten Länder der Welt. Kann man noch miserabler sein?
    • Eskimo 06.02.2018 23:39
      Highlight Highlight @Glücksbringer
      Du vergisst dass da noch einiges dazukommt. Miete, Löhne der Sozialarbeiter, Gesundheitskosten, Sicherheitskosten, Billag, Wasser, Strom, usw..... das alles wird ihnen zusätzlich zu den 63 Franken noch geschenkt...
  • Karoon 05.02.2018 14:06
    Highlight Highlight Und in der Schweiz wandert ein Drittel der Lebensmittel in den Abfall. Wir haben ein gewaltiges Umverteilungsproblem!
  • Siro97 05.02.2018 12:47
    Highlight Highlight Ich würde es gut finden, wenn man sie in die Gesellschaft sowie in den Arbeitsmarkt integriert, damit sie selber Geld verdienen und ein Neues Leben beginnen können. Dieses Beispiel im Text zeigt, dass es so gerade reicht um den Hunger zu stillen. Kurzfristig mag dieses System funktionieren, aber kangfristig besteht die Gefahr dass die Immigranten immer frustrierter werden und schliesslich, im schlimmsten Fall kriminell werden oder gar radikalisiert.
    • Simonetta 05.02.2018 13:51
      Highlight Highlight Darum lasse man sie draussen.
    • NotWhatYouExpect 05.02.2018 16:02
      Highlight Highlight Es gibt einen Grund warum Sie nicht direkt Arbeiten dürfen!

      Und den Hunger kann man mit diesen 63.- pro WOCHE ganz sicher stillen. Auf dem Foto ist z.B. Öl drauf... verbrauch mal 1l Öl pro Woche.
    • loquito 05.02.2018 16:39
      Highlight Highlight @NotWhatYouExpect

      Yööö, sie sprechen von ca 1 CHf, welcher nächste Woche übrig bleibt.... Ich wünschte Sie müssten auch nur eine einzige Woche in Ihrem Leben mit 63 CHF essen.... Viele Kommentatoren geben das mal locker in 1-2 Tagen aus, aber motzen es sei zuviel für einen Somalier.... ausser Rassismus gibt es keine Begründung m.M.n
    Weitere Antworten anzeigen
  • Siro97 05.02.2018 12:42
    Highlight Highlight Aktuell gibt es im Historischen Museum in Bern eine Ausstellung, die Flucht heisst. Ich besuchte diese Veranstaltung in Zürich, damals war sie noch in Zürich. Die Themen waren die Fluchtgründe und wie sich die Flüchtlinge integrieren. Dabei wird berichtet, sie sind sehr motiviert, auch zum Deutsch lernen, aber sie können nicht arbeiten (weiss den Grund nicht mehr). Darum sind sie frustiert was ich absolut vwrdtehe. Diese Ausstellung ist sehr interessant. So werden evtl. Vorurteile abgebaut. Darum kann ich nicht verstehen, dass man über die Flüchtlinge sagt, sie sind zu faul.
    • atomschlaf 05.02.2018 14:19
      Highlight Highlight Von Gesetzes wegen dürfen sie nach 3 Monaten arbeiten.
    • Glücksbringer 05.02.2018 14:57
      Highlight Highlight Ich habe aus dem gleichen Mund innerhalb zehn Minuten gehört: „Die wollen uns nur die Arbeit wegnehmen“ und „Die sind alle zu faul zum Arbeiten“.
    • loquito 05.02.2018 16:43
      Highlight Highlight @atomschlaf --> Alles nur Theorie!!!

      Danach können Asylsuchende arbeiten, wenn es die Wirtschaftslage in der Schweiz und die Situation auf dem Arbeitsmarkt erlaubt. Zudem muss sich ein Arbeitgeber darum bemühen, eine asylsuchende Person anzustellen, denn dafür braucht es ein entsprechendes Gesuch (Art. 18 AuG).

      --> In Realität hat ein Asylsuchender KEINE CHANCE, AUCH WENN ER SICH DEN AA AUFREISST BIS ZUM NACKEN

      Erwerbstätige Asylsuchende müssen zusätzlich zu den regulären Steuern eine Sondersteuer von zehn Prozent ihres Einkommens abgeben (Art. 18 AuG).
      --> Oft lohnt sich Arbeiten nicht..
    Weitere Antworten anzeigen
  • murrayB 05.02.2018 12:30
    Highlight Highlight Reine Polemik... Schade Watson...

    Für meine Wenigkeit komme mit 240.- im Monat gut aus für Lebensmittel und Haushaltsachen...
    Sorry, die im Beispiel eingekaufte Zwiebeln, Zahnpaste, Shampooo, Öl, Mayo, Salatsauce genügen für mehr als eine Woche...
    Zudem Barilla Teigwaren und Thomy Mayo - da ginge eindeutig mehr...

    Hunger muss er sicherlich nicht, auch mit 63.-!
    • Charming 05.02.2018 12:59
      Highlight Highlight Haha selten so gelacht! Wenn man im Hotel Mama gratis wohnt gehts natürlich schon, der Rest ist reines Blahblah!
    • Weltruumelefant 05.02.2018 14:57
      Highlight Highlight Wäre es denn erst tragisch wenn er hungern müsste? Ich finde die aktuellen Zustände schon genug schlimm, dann muss man nicht noch einen Franken pro Tag sparen...
    • loquito 05.02.2018 17:10
      Highlight Highlight @murrayB

      Reine Polemik?
      Also statt dich dafür einzusetzen, dass es allen besser geht, soll es den Asylanten einfach schlechter gehen als dir... WEIL????
      Wäre ich dich würde ich mich mal damit befassen einer Gewerkschaft beizutreten und die PArteien aufhören zu wählen, welche stets die Reichen schützen und die Armen ausnehmen... Aber das ist sicher auch nur Polemik und die linken sind schuld dass du dir den aa für 240 Stutz Essensgeld aufreissen musst. Oder du hast Geld aber bist einfach nur von Grund aus geizig?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Str ant (Darkling) 05.02.2018 11:19
    Highlight Highlight Als erstes fängt man damit und geht in Lidl go poste das gibts es Spaghetti für unter einen Franken. Die sind genauso gut wie Barilla.
    Auch macht man dann halt die Salatsauce selber statt eine teure für 2 Stutz zu kaufen.
    • stabiler 05.02.2018 12:10
      Highlight Highlight Wer blitzt hier? Das sollten doch absolute Selbstverständlichkeiten sein, wenn man über zu wenig (von anderen hart erarbeitetes) Geld klagt.
    • Charming 05.02.2018 13:09
      Highlight Highlight Ob eine selbstgemachte Salatsauce mit Öl, Essig, Senf, Zwiebeln, Gewürzen billiger kommt bezweifle ich. Zudem müssen diese Zutaten zuerst gekauft werden und man hat ja vielleicht nicht Lust jeden Tag das gleiche zu essen. Die Billigst-Lebensmittel der Discounter sind eben auch vielfach ungesund - mit Ausnahme des aber teuren Gemüses!
    • loquito 05.02.2018 17:14
      Highlight Highlight @stabiler
      Von anderen hart erarbeitet.... UND GENAU DA IST DEIN DENKFEHLER... WESHALB KANNST DU SO VIEL VERDIENEN IN DER SCHWEIZ? Weil die CH einfach sauber wirtschaftet und nicht etwa durch schmutziges Geld etc. ... Viele der Migranten haben wohl Härter für deinen Wohlstand gearbeitet und bei vielen tun es Ihre Familienmitglieder noch heute... und nur damit du reich sein darfst....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saul_Goodman 05.02.2018 11:03
    Highlight Highlight Das problem ist halt die leute starten bei null, dann wirds echt schwierig.
    Für mich wäre es möglich mit dem geld zu leben, aber man muss halt reserven haben, planen und lagern können.
    Ich habe bereits einen schrank voll kleider und muss die nächsten jahre nichts kaufen.
    Fleisch kann ich alles zum halben preis kaufen und in der gefriertruhe lagern, die ich ebenfalls bereits besitze.
    Barilla kaufe ich den jahresvorrat wenn sie mal 50% billiger sind. Das gleiche gilt für hygieneartikel etc.
    Aber das geht halt alles nicht wenn man sein geld wöchentlich erhält und in einer asylunterkunft wohnt

    • loquito 05.02.2018 17:16
      Highlight Highlight Wow, jemand der es checkt.... ICh mache einen Jahreseinkauf und mache es wie du, aber dann brauche ich eben mehr als 61 Franken... Alle laferis hier, von wegen Öl reicht länger als eine Woche, blablabla... Mayonnaise selber machen etc. Die möchte ich sehen Öl Essig, Eier etc. alles zu kaufen und dann mit 15 Liter Salatsauce dastehen, aber kein Geld für Pasta.... Wenigstens hat die Salatsauce nicht 2 CHF gekostet pro 1/2 Liter, sondern nur 1.6...
  • Simsalabum 05.02.2018 10:44
    Highlight Highlight Bouillonwürfel - Fertigsalatsauce
    Luxus den wor uns bewusst nich leisten, da überflüssig. Trotzdem möchte ich nicht tauschen.
    • Posersalami 05.02.2018 11:16
      Highlight Highlight Was ist an Salat und Bouillon bitte Luxus?! Was sollen die denn Essen? Trockenes Brot und ihre Abfälle?
    • Simsalabum 05.02.2018 12:19
      Highlight Highlight Bitte genau lesen. Es geht um die fertige Salatsauce. Kann man doch auch selbst machen. Was "die" (klingt übel abwertend) essen sollen? Genau das was er isst, die Spaghetti einfach im Salz statt Bouillon kochen und die Salatsauce selbst machen. Hat nichts mit "denen" zu tun, mach ich ja selbst. Und wie gesagt, ich möchte nocht tauschen, wir habens in so vielen Bereichen so viel besser.
    • Uranos 05.02.2018 19:30
      Highlight Highlight Salatsosse kaufen? Jesses, geht's noch? Ich finde Migros und Coop sollten solchen überschwänglichen Luxus, den sich Schweizer eh nicht leisten können, schleunigst aus dem Sortiment nehmen. Man stelle sich vor, was man mit diesen 2.50 sonst noch machen könnte! Etwa 3 Scheiben Brot kaufen! Damit könnte man ja sogar einen Tag überleben! Unglaublich!
  • Posersalami 05.02.2018 09:57
    Highlight Highlight Die Schweiz ist eben kein reiches Land, sondern ein Land der Reichen.

    Blocher & co dürfen Steuern vermeiden wo es nur geht und bei den Schwächsten und Ärmsten wird gespart wo es nur geht. Es ist zum kotzen. Betrifft ja nicht nur Flüchtlinge sondern auch IV Rentner, AHV Bezüger, usw.
    • murrayB 05.02.2018 12:37
      Highlight Highlight Lieber ein paar Superreiche im Land anstatt ein paar vorläufig Aufgenommene...
    • Siro97 05.02.2018 13:13
      Highlight Highlight @ murrayB super Aussage wirklich..
      Ok, warum hast du lieber Superreiche als vorläufig Aufgenommene? In deinem Text habe ich leider kein Argument gehört warum.
    • Posersalami 05.02.2018 14:45
      Highlight Highlight Weil murrayB das neoliberale Märchenbuch gelesen hat und nun glaubt, es entspräche der Wahrheit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • geissenpetrov 05.02.2018 09:55
    Highlight Highlight Ein Kapitalist, ein Blick-Leser und ein Asylbewerber sitzen an einem Tisch. Auf dem Tisch liegen 12 Kekse.
    Der Kapitalist nimmt sich 11 Kekse und sagt zu dem Blick-Leser: "Pass auf, der Asylant will Deinen Keks!"
    • Simonetta 05.02.2018 13:55
      Highlight Highlight Es ist noch schlimmer: Es war der Blickleser, der die Kekse auf dem Tisch bezahlte.
  • Madmessie 05.02.2018 09:50
    Highlight Highlight So geht es vielen Schweizern auch.

    Und für jemand, der dann noch zwei Tragtaschen kauft, habe ich echt kein Mitleid!
    • Posersalami 05.02.2018 11:17
      Highlight Highlight Welcher Schweizer bekommt lächerliche 8.- zum leben? Das sind 250.- / Monat für Essen usw!

      Da wäre ich jetzt sehr gespannt.
    • Peldar 05.02.2018 11:22
      Highlight Highlight Im Ernst? Woran du dich in dieser Geschichte störst ist, dass der Herr 2 Tragtaschen kauft?
    • Madmessie 05.02.2018 11:51
      Highlight Highlight Ja, genau daran stör ich mich! Denn wenn man wirklich zu wenig Geld hat, dann gibt man es sicher nicht noch für Tragtaschen aus, sondern benutzt diejenige vom letzten Einkauf!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Butschina 05.02.2018 09:44
    Highlight Highlight Für mich wäre es ein riesen Fortschritt wenn allen klar würde, dass Flüchtlinge immer weniger Sozialhilfe bekommen als Schweizer und C-Ausweisler. Somit wäre schon ein Punkt der Stammtischdebatten abgehackt. Ich höre immer wieder, dass die Ausländer mehr bekommen als die Schweizer. Das stimmt nunmal einfach nicht. Auch beim Sack- und Kleidergeld sieht es auch schlechter aus. Zudem muss man bedenken, dass man sich die Freizeit sinnvoll gestalten soll. Ohne Geld ist das leider nicht umsetzbar.
    • Charming 05.02.2018 13:26
      Highlight Highlight Endlich jemand die eine Ahnung hat. Es wird lieber dermassen primitives Stammtischgeschwätz losgelabbert als sich zu informieren - reine Faulheit, ein in der CH leider weit verbreiteter Virus...!
    • stabiler 05.02.2018 15:45
      Highlight Highlight @Butschina:

      Art. 3 Abs. 1 AsylV 2: "Bei Flüchtlingen, Staatenlosen und Schutzbedürftigen mit Aufenthaltsbewilligung richten sich die Festsetzung, die Ausrichtung und die Einschränkung der Sozialhilfeleistungen nach kantonalem Recht. Dabei ist die Gleichbehandlung mit der einheimischen Bevölkerung zu gewährleisten."

      Inwiefern erhalten Flüchtlinge nun "immer weniger als Schweizer"? Hinzukommen: Kosten für unentgeltliche Rechtspflege im Asylverfahren, Dolmetscher, Deutschkurse, Integrationsbegleitung, häufige KESB-Massnahmen...

      @Charming: Hallo Echokammer.
  • Skater88 05.02.2018 09:37
    Highlight Highlight Die Ansichten zum Teil finde ich krasa. Klar haben wir in der Schweiz "auch armi sieche", klar gibt es solche die das System ausnutzen. Aber hallo, das sind sind auch alles am ende Menschen, und niemand ist besser als der andere.

    Wenn schon solche Kommentare stehen wie "echte Flüchtlinge" ... Was sind dann die falschen? Aus irgend einem Grund gibt jeder seine Heimat auf und geht dorthin wo er für sich meint sei es bessern.
    • koala 05.02.2018 10:42
      Highlight Highlight Das Asylrecht fundiert aber nicht auf irgendwelchen Gründen Skater88. Es gibt andere Wege sich in der Schweiz niederzulassen.
    • Peldar 05.02.2018 11:23
      Highlight Highlight @koala Gibt es schon, wenn du denn aus westlichen ländern kommst, ansonsten bleiben dir diese wege versperrt.
    • Charming 05.02.2018 13:34
      Highlight Highlight Genau, alle Hater hier sollten mal ihr Hirn einschalten und überlegen was sie tun würden wenn sie in ihrem Land nichts zu essen haben und/oder Krieg herrscht - genau sie flüchten dorthin wo es etwas zu essen gibt und Frieden herrscht. Dann stehen sie vor einem Discountergestell sehen 10 verschiedene Milch-, 20 Brot-, 30 Getränkesorten, sie werden verrückt vor Glück und glauben sich im Paradies - was es ja für sie auch ist wenn mensch vorher vielleicht einmal in der Woche einen Schluck Milch trank!
  • klugundweise 05.02.2018 09:34
    Highlight Highlight Wir senden zwar Entwicklungshilfe, entziehen diesen Ländern aber das 10-fache indem wir Sie um ihre Rohstoffe berauben (Glencore etc.), die Steuern nicht vor Ort bezahlen und korrupte Regenten an der Macht halten. Und wenn Menschen von dort ohne Perspektiven zu uns fliehen machen wir Sie nochmals zu Opfern. Und das im Namen einer christlichen Tradition.
    • Madmessie 05.02.2018 09:49
      Highlight Highlight Und was machst du dagegen?
    • klugundweise 05.02.2018 16:20
      Highlight Highlight Madmessie: Menschen wie dich aufkären (hoffnungslos?), keine Fremdenhasser und Sozialabbauer wählen, Entwicklungsprojekt vor Ort unterstützen.
      Und du?
    • Madmessie 05.02.2018 16:58
      Highlight Highlight Also Fremdenhasser und Sozialabbauer wähle ich auch nicht. Spenden tue ich allerdings nur für Projekte in der Schweiz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ratson 2.0 05.02.2018 09:18
    Highlight Highlight Bei solchen Berichten denke ich immer an den Ladenschluss einer Bäckerrei. Wieviel von diesem wirklich guten und essbaren Lebensmittel einfach so in die Tonne kommen, ohne Konzepte vom Bund, das man diese besser verwerten könnte. Wieso kaufen die Kantone nicht die Reste auf, und geben diese weiter an eben jene die im Schnitt so wenig für eine Woche haben.... Wo fehlt es den? Am Wille? Verstehe das echt nicht....
    • Charming 05.02.2018 13:43
      Highlight Highlight Du solltest dich besser informieren! Gibt es alles schon lange. Soziale Institutionen holen täglich übrig gebliebene Frischwaren ab, auch kleine Projekte gibt es welche Food vom Vortag zu 50% verkaufen, es gibt Tischlein deck dich für Soz-Bezüger und den vergünstigten Caritas Food-Markt - wo lebtst du? Dort kaufen die Asylsuchenden auch täglich ein!
    • Ratson 2.0 06.02.2018 09:06
      Highlight Highlight Hey watson könnt ihr mich bitte besser informieren ;) ? Ich weiss einfach was ich sehe, und das ist die Tonne, und das gute Essen.

      Watson ihr könnt ja mal eine Grossumfrage starten und x Bäckereien anfragen, ob sie bereit wären mal ehrlich anzugeben was alles in die Tonne kommt und was alles sinnvoll verwertet wird, mit video :) (könnt auch gerne migros, coop und co fragen, glaube aber die werden nicht mitmachen)

      Danke.
  • tomtom1 05.02.2018 09:18
    Highlight Highlight Vergleichen, M-Budget, jeden Franken zweimal umdrehen. So ergeht es auch vielen Schweizer Familien.
    • NoBrainer 05.02.2018 10:21
      Highlight Highlight KEINE Schweizer Familie lebt mit 63.- pro Woche für Kleider, Essen, Alltag... UND wird 1 Tag vorher darüber informiert, wo es denn zur neuen Unterkunft gehen soll.
    • Real John Doe 05.02.2018 13:51
      Highlight Highlight nein vielleicht nicht die familie aber das ist ja bei ihm auch nicht der fall. ich gehe ja mal davon aus, dass falls er eine familie hätte, er oder eben die familie mehr Geld/Woche erhalten würde. ich denke es gibt durchaus schweizer familien die weniger als 500.-/monat haben um Kleider, Essen, Alltag zu finanzieren. Nichtsdestotrotz sind auch 63.- sehr sehr wenig. Wieviel zahlen andere Kantone?
    • Uranos 05.02.2018 19:39
      Highlight Highlight Weniger als 500.-? Wir reden hier aber von der Hälfte. Also ich bin ein extrem kostenbewusster Mensch, aber mit weniger als 300.- hätte ich meine liebe Mühe und müsste mich schon arg einschränken (jeden Tag Ramen...). Und, ich meine, es gibt ja keinen Grund, warum wir Leute einfach so schikanieren sollen, nur weil man sie nicht in ihr Land zurückschicken darf. Es ist nicht so, dass sich die Schweiz das nicht leisten könnte. Wir können Milliarden für eine Tunnelrenovierung lockermachen, da sind ein paar Tausendstel davon für die menschliche Würde wohl nicht gerade zu viel verlangt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • plop 05.02.2018 09:03
    Highlight Highlight ...ich hoffe watson hat diesen einen Einkauf bezahlt...
  • reich&schön 05.02.2018 08:45
    Highlight Highlight Es wäre viel sinnvoller, jene die schon hier sind gut zu behandeln und dafür endlich die Aufnahme zu begrenzen!
    3000 bis maximal 5000 pro Jahr, die dann aber auch gut und rasch integriert werden könnten.
    Und warum die Behandlung eines Asylgesuchs fast 2 Jahre dauert, erschliesst sich mir auch nicht.
    Wann greift endlich die versprochene Beschleunigung?
    • Shabina 05.02.2018 09:35
      Highlight Highlight Gute Aussage
      ur Begrenzung: Eine genau Prüfung an der Grenze und wirtschaftsmigranten konsequent abweisen, dafür Flüchtlinge aus Kriegsgebieten aufnehmen. Nimmt man nur die "echten" Flüchtlinge (ich weiss, komischer Begriff) kann man diese gut behandeln.
    • einmalquer 05.02.2018 10:14
      Highlight Highlight @shabina

      wir - die Schweizer Abstimmenden - haben beschlossen, dass wir Wirtschaftsflüchtlinge aufnehmen.
      Eine Begrenzung der Anzahl wurde dabei nicht diskutiert.

      Eine Prüfung ist nicht nötig...
      sie müssen nur genügend Geld haben, um die Pauschalsteuer bezahlen zu können....
    • NoBrainer 05.02.2018 10:23
      Highlight Highlight So viel Grosszügigkeit und Menschlichkeit liegen in beiden Lösungsvorschlägen - mir kommen die Tränchen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl33 05.02.2018 08:34
    Highlight Highlight Man könnte denselben Artikel über arme Schweizer Familien schreiben. Hab ich mal einen vor 20 Jahren im Beobachter gelesen. Leider haben diese Armen heute ja keine Lobby mehr, also liest man nichts von ihnen.
    • Ramon Sepin 05.02.2018 10:14
      Highlight Highlight Falsch: der Grosse Teil der Linken konzentriert sich aufe die Flüchtlinge. ich für mein teil konzentriere mich auf die Schwei. vor allem auf die Randständigen.
    • Saul_Goodman 05.02.2018 10:36
      Highlight Highlight Man liest immer wieder artikel von armen schweizer familien 🙄... besonders um die weihnachtszeit waren es besonders viele. Aber da neu auf den 1.jan die gelder gesetzlich gekürzt wurden, macht es sinn mal wieder darüber zu berichten
    • äti 05.02.2018 10:57
      Highlight Highlight Toll, die Linken. Ganz simpel das Problem weggeschaufelt. Aber vielleicht verwechselst du einfach die Seiten. Machen viele so, erspart Lesen und Denken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MrXanyde 05.02.2018 08:33
    Highlight Highlight Mit 63.- pro Woche kann man, mit ein wenig Geschick, gut auskommen. Ist halt nicht Coop und Migros sondern Aldi, Lidl und Denner. Habe es selbst erlebt (finanzieller Engpass) während 3-4 Monaten, als ich nur knapp 250 Franken im Monat für Food, Haushaltsprodukte und Pflegemittel zur Verfügung hatte...daneben gab es halt mal nichts. Ist mühsam, aber mit ein wenig Disziplin absolut machbar.
    • Ramon Sepin 05.02.2018 10:15
      Highlight Highlight mit disziplin kommt an mit 100.- durch. ist nicht gesund aber möglich
    • Charming 05.02.2018 13:57
      Highlight Highlight In Muttis Hotel schon...oder die Freunde, Familienmitglieder helfen aus - real unabhängig nicht möglich ohne die Gesundheit massiv anzugreifen, ansonsten einfach nur dämmliches Geplapper von Unwissenden!
    • MrXanyde 05.02.2018 14:55
      Highlight Highlight @charming
      Nicht wirklich;) Habe eine eigene Wohnug und stehe auf eigenen Füssen, hat geklappt ohne zusätzliche Unterstützung:) Mal selbst erleben bevor man was behauptet;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 05.02.2018 08:31
    Highlight Highlight Besser wäre es die Migranten viel stärker in verfolgte und Wirtschaftsmigranten zu unterteilen. Die Wirtschaftsmigranten müssten ausgescahfft werden, die verfolgten sollten grosszügig unterstützt und ihre Integration gefördert und gefordert werden.
    • Remo Crettenand 05.02.2018 09:50
      Highlight Highlight Das wird bereits so gemacht, nur liest man kaum von den Nordafrikanern, die reihenweise abgelehnt werden. Ausserdem ist es oftmals gar nicht so einfach, abzuschätzen, warum jemand sein Zuhause verlassen hat. Nicht alles lässt sich in schwarz und weiss einteilen.
    • einmalquer 05.02.2018 10:20
      Highlight Highlight Da haben Sie vollkommen Recht.

      Personen, die sterben würden weil Krieg herrscht, müssen wir aufnehmen

      Personen, die sterben würden weil sie nichts zu essen und trinken haben, lassen wir dort wo sie sind..

      Oder woollen Sie nur die politisch Verfolgten aufnehmen?
      das
      wäre eigentlich logisch, da es in Kriegsgebieten infolge der vielen Toten immer mehr Platz gibt für die noch Lebenden....
    • Wilhelm Dingo 05.02.2018 12:11
      Highlight Highlight @all: den Hungerleidenden muss vor Ort geholfen werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 05.02.2018 08:30
    Highlight Highlight Vorläufig Aufgenommene = kein Anspruch auf Asyl, können aber z.Z. nicht ins Herkunftsland zurückgeschickt werden. Harte Verhandlungen mit den Herkunftsländern? Konsequente Ausschaffung? Das kriegen wir nicht hin, also versucht man es mit Nadelstichen, indem man um 1 Fr. kürzt. Entweder sorgt man dafür, dass mehr VA's ausgewiesen/ausgeschafft werden, oder wenn das nicht geht ermöglicht man ihnen ein menschenwürdiges Leben. Ich meine nicht Luxus. Wegen 1 Fr. weniger wird kein Einziger das Land schneller verlassen, sie arbeiten dann einfach öfter schwarz oder werden kriminell.
    • reich&schön 05.02.2018 10:20
      Highlight Highlight Ja, es sind hässliche kleine Nadelstiche, aber das eigentliche Problem liegt in Bundesbern wo immer noch eine unglaublich grosszügige und kostenintensive Aufnahme- und Asylpolitik gefahren wird.

      Die Kantone würden besser eine Standesinitiative für eine grundlegende Reform und Verschärfung des Asylrechts lancieren.
    • Charming 05.02.2018 14:05
      Highlight Highlight Falsch! Die Zahlen gehen zurück, nicht zuletzt wegen der CH-Beteiligung an der Kontrolle der Mittelmeerroute durch Frontex und der Politik mit Erdogan. Unglaublich grosszügig!? Sie scheinen auch keine Ahnung zu haben. Es ist das mindeste was nach Genfer-Flüchtlingskonvention, welche die CH mitunterzeichnet hat nötig ist, um ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Alles andere ist dummes Geschwätz!
    • reich&schön 05.02.2018 14:59
      Highlight Highlight Unsinn, Charming. Die Anerkennungsquote, d.h. der Anteil der gutgeheissenen Asylgesuche gemäss Flüchtlingskonvention, lag letztes Jahr bei 25.8 Prozent.
      Anders gesagt: 3/4 der angeblich Schutzsuchenden haben hier eigentlich rein gar nichts verloren!
      Ein grosser Teil dieser 3/4 darf aber unter diversen Vorwänden trotzdem bleiben. Das ist nicht nur stossend sondern auch viel zu grosszügig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 05.02.2018 08:17
    Highlight Highlight Der Kanton Aargau zahlt 10 Fr. p.Tag; Schwyz 14 Fr.; Zürich 9 Fr. pro Tag. Aber alle Kantone bekommen gleich viel Subventionen vom Bund für das Asylwesen. Früher zahlte der Kt. Zürich 10 Fr. pro Tag und spart nun durch die Kürzung von 1 Fr. 1,3 Mio pro Jahr. Das ist zweckgebundenes Geld vom Bund. Bestimmt für das Asylwesen. Darf dieses Geld zweckentfremdet ausgegeben werden? Das gleiche bei den Bundessubventionen für KK-Verbilligungen - Geld das nicht weitergegeben wird, landet im irgendwo bei einem geheimen "Reptilienfond"?? Dem Aargau z.B. wurde das vor Jahren nachgewiesen.
    • Bijouxly 05.02.2018 10:42
      Highlight Highlight Es bekommen NICHT alle Kantone gleich viel Subventionen vom Bund! Es hängt mit der Anzahl aufgenommener Asylanten und dem vom Bund betriebenen Zentren zusammen. Die ganze Finanzoerung ist im kantonalen Budget geregelt!
    • Charming 05.02.2018 14:14
      Highlight Highlight Doch, alle Kantone erhalten vom Bund eine Pauschale von Fr. 6000.-/pa pro Person! Weil das nirgends hin reicht, tragen die Kantone und Gemeinden die Restkosten noch selber. Bekanntlich leben wir im Föderalismus, deshalb die Unterschiede. Die durchschnittlichen Kosten pro Person von Asylsuchenden sind nicht höher als von unterstützten CH-ern!
    • dorfne 05.02.2018 15:59
      Highlight Highlight @Charming. Danke für Berichtigung. Die gesparten 1,3 Mio fliessen wohl auch ins Asylwesen, wenn der Pauschalbetrag von 6000 p.P. eh nicht reicht.
  • Triumvir 05.02.2018 08:16
    Highlight Highlight Ich werde nie verstehen, weshalb Flüchtlinge nicht arbeiten dürfen. Niederschwellige Jobs gebe es nämlich genug und der Staat könnte noch mehr Geld sparen...
    • John Carter 05.02.2018 08:38
      Highlight Highlight Weil die meisten nicht wollen! So die Statistik bei den Eriträern. Die wollen nicht mal Deutsch lernen.
    • stabiler 05.02.2018 09:10
      Highlight Highlight Musst du auch gar nicht verstehen, weil's nicht stimmt. Ein absolutes Arbeitsverbot besteht nur während der ersten drei Monaten, danach können auch Asylsuchende (und zwar auch solche, die sich noch im Verfahren befinden) eine Arbeitsbewilligung erhalten. Vgl. z.B.:

      http://bit.ly/2EHbFh5

      Seite 8, Ziff. 2.2 f.
    • Hierundjetzt 05.02.2018 09:29
      Highlight Highlight Nein. Der Punkt ist, dass ohne Status in keinem Land der Erde einer Arbeit nachgehen dütfen. Erst wenn dieser geklärt ist, gibts den Status (Bleiberecht) und darauf aufbauend die möglichkeit zur dauerhaften Erwerbsarbeit.

      Das was Du meinst, gegen ein Taschengeld Rasenmähen usw (gute Idee übrigens) dass will die FDP / SVP Mehrheit im Parlament nicht
    Weitere Antworten anzeigen
  • atomschlaf 05.02.2018 08:15
    Highlight Highlight Finde ich gut, dass ein nationales Medium darüber berichtet.
    Je mehr es sich herumspricht, dass die Schweiz nicht Schlaraffia ist, desto besser!
    • dorfne 05.02.2018 08:32
      Highlight Highlight Nur ist es nicht o.k., dass der Kanton Schwyz 14 Fr. pro Tag zahlt, Zürich aber nur 10 Fr., obwohl beide gleich viel Geld vom Bund kriegen.
    • loquito 05.02.2018 09:02
      Highlight Highlight Doch, die Schweiz ist Schlaraffenland.... Für Grosskonzerne, Superreiche Steuerbetrüger, Diktatoren und andere moralisch zweifelhafte Geschöpfe... (Siehe auch Bild von Lowend)
    • TheDude10 05.02.2018 09:34
      Highlight Highlight Sie kommen nicht, wegen dem vermeintlichen Schlarafia, sondern weil sie fliehen müssen. Möchte mal sehen, wie lange du in Somalia überleben würdest.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eskimo 05.02.2018 08:14
    Highlight Highlight Echte Flüchtlinge sind dankbar für diese 63 Franken, ein Dach über dem Kopf und die Gratis Gesundheitsversorgung.
    Für Migranten die nur hier sind weil sie vom Schlaraffenland profitieren wollen, kann es sowieso nie genug sein...
    • öpfeli 05.02.2018 08:33
      Highlight Highlight was sind denn echte Flüchtlinge?
      Können sich Migranten in der Schweiz überhaupt die Taschen füllen?
    • dorfne 05.02.2018 08:37
      Highlight Highlight Die Herkunftsländer sagen, wir nehmen die nicht zurück und die Schweiz kuscht, statt mit allen Bandagen zu kämpfen. Dann versteckt man sich hinter "internationalen Vereinbarungen" "Menschenrechtskonvention" usw.., oder kuscht man vielleicht deshalb, weil man weiterhin ungestört und unter Mithilfe von korrupten Regierungen ganz Afrika ausplündern will?
    • deez nuts 05.02.2018 09:31
      Highlight Highlight "Echte Flüchtlinge"? Würde mich also auch interessieren, was das ist :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • x4253 05.02.2018 08:13
    Highlight Highlight "So spart der Kanton jährlich knapp 1.3 Millionen Franken"

    Wie viel entgehen dem Kanton jährlich wegen den Steuersenkungen der letzten Jahren?

    Als nächstes sparen wir dann bei den IV Bezügern, bauen die Kontrollmassnahmen aus, und drangsalieren die weiter, damir man sich diebisch darüber freuen kann, dass man pro Jahr 300'000 spart. Denn wer nicht im Rollstuhl sitzt kann ja arbeiten. Oh wait, das ist ja schon usus.

    Wenn es um die eigenen Pfründe geht (Mehr Kontrolle bei Steuern, besserer Mieterschutz, etc.), schön mit "zu viel administrativer Aufwand" / "Lohn sich nicht" argumentieren.
    • dorfne 05.02.2018 08:39
      Highlight Highlight Der Kanton Zürich verhält sich schäbig und ist dann auch noch stolz auf eine Ersparnis von 1,3 Mio.. Fliesst dann das Geld in den Bau neuer Parkplätze?
    • John Carter 05.02.2018 08:43
      Highlight Highlight Wenn Du Zeitung liest, dann hast Du vielleicht bemerkt, dass Sie ein Schlupfloch nach dem Anderen schliessen.

      Mit dem automatischen Datenaustausch in Europa ist der nächste grosse Schritt getan.

      Also entspann Dich.

      Abgesehen davon, ist die CH eines der grosszügigsten Länder in Punktio Sozialabgaben oder Krankenversicherung. Schau Dich bitte mal um bevor Du Deine Leier abgibst. Kannst ja mal nach Italien, Spanien, Portugal, Griechenland oder den ganzen Ostblock vergleichen. Das wären dann harte Zustände.
    • Posersalami 05.02.2018 10:01
      Highlight Highlight @John Carter: Mhm, ja klar. Im richtigen Leben werden Steuerschlupflöcher nicht zugemauert, sondern Drehtüren eingebaut und Umleitungen ausgeschildert. Das sie für diese Schmarotzer auch noch Partei ergreifen ist krass (oder sind sie selbst reich?). Steuervermeidung ist legalisierter Raub an der Gemeinschaft, denken sie mal drüber nach.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phrosch 05.02.2018 08:10
    Highlight Highlight Immer wenn Leuten das wenige Geld, das sie bekommen, gekürzt wird, wünschte ich, dass die, die das entscheiden, eine Weile mit diesen Beträgen auskommen müssten. Es ist einfach zu sagen, dass statt 9 auch 8 Franken pro Tag für Essen reichen, wenn man eine Spesenvergütung und Sitzungsgeld bekommt und wahrscheinlich keine Ahnung hat, was man für 8 Franken (nicht) kaufen kann.
    • dorfne 05.02.2018 08:42
      Highlight Highlight Und die Menschen leben hier, und fühlen sich ausgegrenzt, wenn ihnen jeder Bissen Brot vorgerechnet wird. Sie sehen, wie wir mit vollen Einkaufstüten rumlaufen und in teuren Bars unsere Drinks schlürfen. Da ist sozialer Sprengstoff drin.
  • Lowend 05.02.2018 08:09
    Highlight Highlight Steuerflucht kommt uns viel teurer, aber damit haben die Bürgerlichen und die SVP dann rein gar kein Problem!
    Benutzer Bild
    • Wilhelm Dingo 05.02.2018 08:34
      Highlight Highlight @Lowend: Absolut richtig. Trotzdem sollten wir uns um beide Probleme kümmern: Steuerflucht UND Migration. Die Migration bringt nämlich je nach Herkunft der Menschen noch eine paar andere Probeleme mit sich.
    • reich&schön 05.02.2018 08:38
      Highlight Highlight 12.5 Mia verteilt auf eine Million ergibt 12'500 Euro pro Person. Das reicht nie im Leben und vor allem fehlen da die ganzen Folgekosten.

      Sieht schwer nach Fake News aus.
    • loquito 05.02.2018 09:04
      Highlight Highlight 43 blitzen ohne auch ein Gegenargument zu bringen oder einen Einwand zu haben, spannend... oder sind es die SVP-Bots, welche gar nicht schreiben können?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Trasher2 05.02.2018 08:01
    Highlight Highlight Beschämend!
    • Eskimo 05.02.2018 09:06
      Highlight Highlight Es ist jedem freigestellt selber beim Asylheim vorbeizugehen und ein paar Lebensmittel vorbei zu bringen. DAS wäre mal richtig sozial. Aber für die meisten ists nur sozial wenns die ANDEREN tun und bezahlen...
    • dorfne 05.02.2018 09:18
      Highlight Highlight @Eskimo. Stimmt. Ich möchte aber Würde und Gerechtigkeit und keinen Ausbau des Almosenwesens. Beim Lesen Ihres Kommentars frag ich mich, ob Zürich deshalb so wenig zahlt, weil die Politiker wissen, dass es in der grössten Stadt der Schweiz mehr Privatorganisationen gibt als anderswo, die sich um die Abgewiesenen und Sans papiers kümmern.

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T.C. hatte eine bewegte Kindheit. 2006, im Alter von 19 Jahren, zog er mit seiner Mutter in die deutsche Metropole Frankfurt, wo er die Abu-Bakr-Moschee besuchte. Drei Jahre später konvertierte er zum Islam. Nach seinem Umzug nach Bonn heiratete er und wurde Vater …

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