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ARCHIV - 23.10.2017, Schleswig-Holstein, Schwarzenbek: Eine Frau Laedt ein Elektroauto an einer Ladesaeule. (zu dpa «Studie: Zahl der E-Autos steigt weltweit deutlich

Gerade mal 5408 neue Elektroautos wurden im vergangenen Jahr bei den Strassenverkehrsämtern angemeldet. Bild: dpa

Wer ein E-Auto kauft, erhält einen Zuschuss – doch kaum jemand will die Subventionen

Der E-Auto-Boom lies 2018 auf sich warten. Die Fördergelder für Käufer von Elektroautos blieben daher grössteneils in der Kasse. Das könnte sich nun aber ändern.

Pascal Ritter / ch media



Die Schweiz wird mit dem Elektromotor nicht warm. Gerade mal 5408 neue Elektroautos wurden im vergangenen Jahr bei den Strassenverkehrsämtern der Kantone angemeldet. Das entspricht bei insgesamt 300'000 Neuzulassungen einem Marktanteil von 1.8 Prozent. Der Kanton Thurgau will das Steuer nun herumreissen. Neu bezuschusst er den Kauf von Elektroautos mit 4000 Franken. Damit drückt ausgerechnet ein ländlicher und bürgerlich-dominierter Kanton bei einem eher urbanen und grünen Thema aufs Gas.

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Dementsprechend begeistert ist der Waadtländer SP-Nationalrat Roger Nordmann. Er überlegt, das Thurgauer Modell bei erfolgreichem Verlauf auf der nationalen Ebene einzubringen. Er würde es aber vorziehen, den Elektroautozuschuss statt aus kantonalen oder kommunalen Energiefonds aus Geldern der Treibstoffkompensation zu bezahlen. Das sind Abgaben der Importeure von Diesel, Erdgas, Benzin und entsprechenden Rohstoffen.

Politiker sind skeptisch

Nordmann erinnert zudem an die CO2-Vorschriften für Autoimporteure. Diese müssen einen Durchschnittswert einhalten. Mit jedem verkauften Elektroauto steigt das CO2-Budget für den Verkauf von klassischen Geländewagen. «Diese Kompensationsmöglichkeit hebt die Wirkung von Subventionen teileweise wieder auf», rechnet Nordmann vor. Trotzdem begrüsst er das Thurgauer Modell.

Anderer Meinung ist der Aargauer FDP-Nationalrat Thierry Burkart. «Subventionen führen nur dazu, dass Lenker, die sich ohnehin ein Elektroauto kaufen wollten, das Geld abholen.» Wegen ein paar tausend Franken werde niemand sich für einen anderen Antrieb entscheiden, sagt der Vizepräsident des Touring Club Schweiz.

Weil Elektrofahrzeuge nun konkurrenzfähig seien, brauche es «weder Subventionen noch Sonderrechte». Die Politik solle lediglich die Rahmenbedingungen für die Elektromobilität festlegen. Nötig sei ein unbürokratischer und hindernisfreier Aufbau der Ladeinfrastruktur.

Ähnlich sieht es der Berner GLP-Nationalrat Jürg Grossen. Er ist dagegen, dass Individualverkehr staatlich gefördert wird. «Und wenn, dann sollte das intelligent gemacht werden, zum Beispiel, indem die Ladeinfrastruktur aus den CO2-Abgaben oder den Strafzahlungen für verfehlte Flottenziele der Autoimporteure finanziert werden.»

Fördergelder für E-Autos werden kaum abgeholt

Politiker haben ihre Überzeugungen. Doch wie sieht es in der Praxis aus? Bisher wurden Subventionen für Elektroautos mässig genutzt. Dies zeigt ein Blick nach Basel und St. Gallen. Beide Städte sind Pioniere in Sachen Elektromobilität.

In Basel können Taxihalter seit April 2017 bis zu 10'000 Franken aus einem kantonalen Energiefonds beziehen, wenn sie ein Elektroauto anschaffen. Für die Subventionierung solcher Elektrotaxis gilt ein Kostendach von 900'000 Franken.

Bisher wurden aber erst knapp 20'000 Franken abgeholt: einmal für einen Tesla und einmal für einen Opel. Dominik Keller, stellvertretender Amtsleiter des Umwelt-Departements des Kantons Basel-Stadt, erklärt sich die Zurückhaltung der Täxeler mit der schwierigen wirtschaftlichen Situation. Zudem gebe es Probleme mit Reichweite und Lademöglichkeiten der Fahrzeuge. Die Aktion läuft noch bis zum 31. Dezember 2020. Mag sein, dass Taxis ein Spezialfall sind, doch bei den Privaten sieht es nicht besser aus. Das zeigt das Beispiel der Stadt St. Gallen.

Diejenigen der 75'522 St. Galler, die einen Fahrausweis haben, können sich seit 2015 bis zu 5000 Franken abholen, wenn sie sich für ein Elektroauto entscheiden. Ein Kostendach ist keines vorgesehen. Und es ist auch nicht nötig. Denn bisher machten nur 22 Personen von dem Angebot Gebrauch. Nur wenig mehr Interesse zeigte bisher das Gewerbe. 67 Fahrzeuge wurden bisher bezuschusst. Insgesamt holten sich die St. Galler 358'653 Franken ab.

Sorgt der Tesla 3 für Boom?

Gehen die Subventionen also an den Bedürfnissen der Lenker vorbei? Das wird erst die Zukunft zeigen. Neue Trends brauchen Zeit, bis sie sich durchsetzen. Bisher war die Auswahl an erschwinglichen Fahrzeugen begrenzt. Der Tesla – die Ikone unter den Elektroautos – lag bisher ausserhalb des Budgets der Normalverbraucher. In St. Gallen waren die teuren Modelle zudem von der Bezuschussung ausgeschlossen. Subventioniert werden nur Autos bis zum Preis von 60'000 Franken.

Seit vergangener Woche ist nun der Tesla 3 in die Schweiz lieferbar. Dies könnte die Zahl der Elektrofahrzeuge auf den Schweizer Strassen erhöhen. Denn dieses Modell ist schon ab einem Preis um die 60'000 Franken zu haben. Das Interesse ist gross. Zumindest wenn man der Autoverkäuferin von Tesla glaubt, die in Amsterdam das Telefon abnimmt. Sie müsse dauernd darum bitten, dass Kunden Hochdeutsch statt Schweizerdeutsch sprächen. Offizielle Verkaufszahlen gibt Tesla nicht bekannt. Gemäss Fredy Zaugg von der Dienstabteilung Umwelt und Energie der Stadt St. Gallen seien schon die ersten Anträge für den Tesla 3 eingegangen.

Trotz mässiger Nachfrage fördern Kantone die Elektromobilität weiter. Basel-Stadt zahlt seit letzter Woche Firmen bis zu 5000 Franken für ein Elektrofahrzeug. Und der Kanton Luzern prüft Massnahmen, Lenker zum Umsteigen zu bewegen. (bzbasel.ch)

Tesla und weitere Elektroautos, die man bereits kaufen kann

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    Alle Leser-Kommentare
  • Repplyfire 17.01.2019 10:58
    Highlight Highlight Ich konnte vor zwei, drei Monaten diesbezüglich mit zwei Nationalräten diskutieren. Von Rechts möchte man keine Subventionen aufgrund der Skepsis gegenüber der E-Mobilität (warum auch immer, gute Argumente dagegen kamen keine). Von linker Seite kommt da auch nichts, da man dort den Individualverkehr nicht weiter fördern möchte (anscheinend glaubt man dass alle Leute nur noch ÖV fahren können/wollen/sollen).
  • Willsagen 17.01.2019 10:35
    Highlight Highlight Als Besitzer eines E-Autos ist der Zuschuss tatsächlich zweitrangig. Ladeinfrastruktur und die Verpflichtung der Vermieter einer selbstfinanzierten Steckdose am Stellplatz zuzustimmen, sowie fèr neue gebaute Wohnungen eine Steckdose/Wohnung zu installiern wären greifendere Massnahmen. Vom Kanton erwarte ich nur eine vernünftige Besteuerung und nicht wie den ersten Bescheid den ich bekam nach Ende der Steuerbefreiung, der teurer war als der meines Kollegen für seinen Dodge Ram V8, 5.8l und 450 PS!
  • DerHans 17.01.2019 07:14
    Highlight Highlight Die Kantone würden besser einige E-Autos zur Verfügung stellen, die man für 1-2 Wochen probefahren könnte. Viele Vorurteile und Ängste würden sich so in Luft auflösen und die Hemmschwelle sich ein E-Auto zukaufen sinken.
  • WhatsOnNow 17.01.2019 06:39
    Highlight Highlight Spannend: sie zahlen schon keine Verkehrsabgaben und jetzt noch zusätzliches Geld...🤔... investiert das Geld lieber in den ÖV. Der Stau auf den Strassen ist eh schon unerträglich.
  • wolge 17.01.2019 06:35
    Highlight Highlight Elektroautos sind grundsätzlich eine Tolle Sache. Ich frage mich allerdings ob sie tatsächlich weniger Umweltverschmutzung bedeuten? Gerade wenn man den ganzen Lebeszyklus eines Autos betrachtet?

    Ein herkömmliches Auto wechselt nach der Herstellung den Besitzer mehrmals und hat am Ende seines Lebens (in Drittweltländern) schnell mal 20 Jahre oder mehr auf dem Buckel.

    Wie sieht es mit der Herstellung, der Einsatzzeit und der Entsorgung des Akkus aus?

    Wir alle wissen das der Handyakku nach 2 Jahren schlapp macht. Ein Autoakku wird niemals den ganzen Lebenszyklus eines Autos überleben...
    • Pointer 17.01.2019 12:59
      Highlight Highlight Das kannst du nicht mit dem Handyakku vergleichen. Ein Auto hat auch nicht nur einen Akku, sondern ganz viele. Diese werden optimal entladen und geladen, zudem wird auf die Temperatur geachtet. Wenn der Lebensabschnitt im Auto dann vorüber ist, kann der Autoakku noch als stationärer Energiespeicher dienen. 20 Jahre sind tatsächlich nocht nicht möglich. Verbrenner haben dafür mehr Verschleissteile, die auch Geld kosten.
    • wolge 17.01.2019 21:08
      Highlight Highlight Glaubst du das ernsthaft mit dem Akku? Dieser wird niemals 20 Jahre halten und seine Kapazität beibehalten
    • Pointer 18.01.2019 11:27
      Highlight Highlight Habe ich auch nie gesagt. Aber mann muss ihn nicht gleich recyclieren, wenn er im Auto nichts mehr taugt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pachyderm 17.01.2019 06:16
    Highlight Highlight Teure Autos subventionieren ist doch weder ein besonders grünes noch urbanes Thema, ungeachtet des Antriebs.
  • Ichsagstrotzdem 17.01.2019 05:46
    Highlight Highlight Der Effekt sei gleich null, weil Interessierte sich eh einen Stromer kaufen und nur das Geld abholen würden? Bei der eMobilität scheinen nicht gleichen Logiken zu gelten wie für Direktzahlungen an die Bauern.
    Die Schweiz hat das Problem, dass sie seit Jahrzehnten Individualverkehr als nicht umweltverträglich abstempelt und nur der ÖV als ökologisch gilt. Damit kann die Schweiz definitiv keine Vorreiterrole bei diesem Thema annehmen.
  • Gsnosn. 17.01.2019 05:41
    Highlight Highlight In die Infrastruktur investieren würde viel mehr bringen als Subventionen in die Autos und die Subventionen sind nicht für immer, einmal werden die auch abgestellt.
  • Domino 17.01.2019 04:29
    Highlight Highlight Nach der Energiewende kommt die Logikwende, die Physikwende, die Vernunftwende und die Mathematikwende...

    Wie viele Naturgesetze möchte man missachten bis man checkt, dass das so mit den Zukunftsphantasien nicht klappt?

    Und alle machen munter weiter weils gerade hipp ist und am Schluss merkt auch der letzte Esel, dass die ganzen Abwrackprämien, Dieselfahrverbote, Waldsterben, Akkuförderung und Solarsubventionen nur da waren um ein krankes System am Leben zu erhalten.

    Die Chinesen fliegen zum Mond während wir darauf warten dass unsere Solarzellen auch in der Nacht Strom produzieren...
  • Matti_St 17.01.2019 01:10
    Highlight Highlight Mal abgesehen von den Preis, den ich nicht bezahlen kann, gibt es noch einen weiteren Grund: auf meiner Pendlerstrecke gibt es keine Lademöglichkeit. In meiner Mietwohnung ebensowenig wie auch beim Arbeitsplatz.
    • Pointer 17.01.2019 08:09
      Highlight Highlight Parkierst du dein Auto in der Wohnung? Schon mal mit Vermieter und Arbeitgeber bezüglich einer Lademöglichkeit gesprochen?
    • Matti_St 18.01.2019 12:24
      Highlight Highlight @Pointer, wir haben Aussenparkplätze, technisch mit zusätzlichen Kosten verbunden wie die Leitung durch den Boden (Asphalt) führen. Da aber der Kaufpreis so oder viel zu hoch ist (auch Gebraucht), erübrigt sich die Diskussion.
      In ca. 10 Jahren wird das schweizweit anders aussehen. In der Zwischenzeit fahre ich mein Auto noch ein paar Jahre und kaufe dann wahrscheinlich zuerst ein Hybrid.
    • Pointer 18.01.2019 13:49
      Highlight Highlight @Matti_St: Habe mir letztes Jahr einen gebrauchen Renault Zoe gekauft. Kostenpunkt unter 10 000 Franken mit Batteriemiete. Es gibt also auch günstige Elektro-Occasionen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mimimimi 17.01.2019 00:16
    Highlight Highlight Und wo soll man in der stadt in der blauen zone sein auto aufladen können? Mir scheint, da wird nur an die bünzligen einfamilienhäuserbesitzer gedacht (die eh lieber 2 suvs haben).
    • Gubbe 17.01.2019 13:33
      Highlight Highlight Mimimimi
      Ich bin gerne ein Bünzli, habe aber nur ein SUV. Ich hoffe, ich gelte bei dir jetzt nicht als Revoluzzer.
    • Pointer 18.01.2019 13:50
      Highlight Highlight Was, nur ein SUV? Das geht ja mal gar nicht!
  • amazonas queen 16.01.2019 23:56
    Highlight Highlight Wenn mein Vermieter es mir erlaubt hätte, so eine blöde Steckdose (auf meine Kosten) zu installieren, ich hätte seit mehreren Jahren einen Opel Ampera. Doch der Pensionskasse, der das Haus gehört, sieht darin eben keinen Mehrwert.
  • fw_80 16.01.2019 22:59
    Highlight Highlight Die Obergrenze von 60000 Franken kann ich nicht nachvollziehen: All die innovativen und wirklich alltagstauglichen Elektroautos mit anständiger Reichweite sprengen doch diese Grenze. Dabei wären es doch genau die Fahrzeuge, die es uns ermöglichen nur noch ein Elektroauto zu besitzen. Aber fast alle Autos unter dieser 60k Grenze taugen nur als Zweitauto. Das ist doch kontraproduktiv. Also: Wenn E-Autos gefördert sollen, dann doch bitte alle.
    • Harri Hirsch 17.01.2019 06:45
      Highlight Highlight Wer sich ein Auto für gegen 100000 Franken kaufen/leisten kann sollte meines Erachtens nicht noch vom gemeinen Steuerzahler subventioniert werden.
    • äuä scho! 17.01.2019 08:06
      Highlight Highlight Ach wie war das bequem, als man sagen konnte, Elektroautos sind ja viel zu teuer – und sie kommen ja nirgendwohin!
      Das stimmt einfach schon lange nicht mehr!
      Einen Renault Zoe kriegt man seit Jahren für unter 25,000 Fr.
      Einen Kia E Niro oder einen Kona Electric bekommt man für unter 50,000 Fr. Beide Fahrzeuge sind familientauglich und haben eine reale Alltagsreichweite von über 400 km
      Vieles ist noch nicht gelöst. Zum Beispiel das leidige Thema mit den Vermietern. Wer’s aber hinkriegt, erhält etwas, das kaum ein Verbrenner-fahrer realisiert – unglaublichen Fahrspass!
  • Pbel 16.01.2019 22:57
    Highlight Highlight Der Kanton Thurgau drückt bei Elektroautos aufs Gas? Bei so Sätzen würde ich gerne wissen: Macht ihr das absichtlich und lacht dabei oder ist jemand unabsichtlich lustig?
  • sowhat 16.01.2019 22:51
    Highlight Highlight Der Knackpunkt ist und bleibt die Ladeinfrastruktur. Solange unser Tankstellenbetreiber nicht den Mut haben in Stromzapfsäulen und entsp. Begleitinfrastruktur zu investieren, wird der Anstieg an E-Autos leider weiter nur langsam steigen.
    Man muss ein E-Auto an einer öffentlich zugänglichen Stelle laden können und die Zeit die es braucht vernünftig überbrücken können.
    Das würde für eine Anbieter zB bedeuten, einfaches und kostenloses W-Lan, genügend Sitzplätze und am besten Ess- und Trinkangebote. Dann kann ich meine Ladezeit in die Pause legen, etwas essen und zB Watson lesen oder arbeiten.
    • vmaster97 17.01.2019 01:03
      Highlight Highlight Da muss ich widersprechen. Die Tankstellenbetreiber werden und sollen keine Elektrosäulen bauen. Dies müssen Einkaufscenter, Parkhäuser oder gar Verladezüge aufbauen. Tankstellen sind nur praktisch, wenn man etwas physisches schnell tanken muss. Strom hats überall und muss man dort laden können, wo man sowieso 1h+ parkiert. Ein Sonderfall sind Autobahnraststätten: hier gibt es sicher ein gewisses Potential wegen den Langstrecken
    • DerHans 17.01.2019 06:53
      Highlight Highlight Sowhat man fährt mit dem E-Auto nicht mehr an eine Tankstelle um zu tanken, man fährt einkaufen, ins Hallenbad, ins Kino, usw, wo man halt so hinfährt und sich eine Weile aufhält. Dort steckt man idialerweise sein Auto ein. Sobald man zurückkommt ist das Auto geladen. Und auf Langstrecken gibt es auf den Raststätten Schnelllader und genügend Möglichkeiten sich 25 Minuten zuvertreiben. Kann weder zuhause noch auf der Arbeit laden und bin noch nie mit meinen 200km Reichweite stehen geblieben.
    • Harry Tobler 17.01.2019 07:26
      Highlight Highlight Das klassische Tankstellendenken ist veraltet, laden zu Hause oder am Arbeitsplatz macht viel eher Sinn, wenn das Fahrzeug (Stehzeug) eh nicht bewegt wird. Dann lassen auch auch Synergien wie Car2Grid realisieren.
      Bis die Baubranche und Wohnungsvermieter eMobilität verstanden haben, wird's aber noch einen Moment dauern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roadrunn_er 16.01.2019 22:23
    Highlight Highlight Ich würde einen Zuschuss von ca 5000.- sehr gut finden und zusätzlich bei den öffentlichen Stromtankstellen, gratis laden. Denke wenn man beides erhält und die Ladestationen massiv ausgebaut werden, werden sich einige für einen Stromer entscheiden. Zumindest wäre ich noch schneller überzeugt einen Stromer zuzulegen😃. Bin eh schon am sparen für ein Model 3😍😍
  • Pasch 16.01.2019 22:12
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