DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Täglich überqueren mehr als zwei Millionen Menschen die Grenze



Rund 2.2 Millionen Menschen haben 2015 jeden Tag im Zug und auf der Strasse die Schweizer Grenze überquert. Zudem passierten 110'000 Personen täglich die Alpenübergänge. Hauptzweck der Fahrten war der Freizeitverkehr.

Der Löwenanteil der Grenzübertritte geschieht auf der Strasse: 2015 wurden an den Zollstellen pro Tag 2.1 Millionen Personen in 1.1 Millionen Motorfahrzeugen gezählt, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte. 85'000 Grenzquerungen wurden im Schienenverkehr registriert.

Mit über einem Drittel der einreisenden Fahrzeuge wurde 2015 die französisch-schweizerische Grenze am häufigsten frequentiert. Gut ein Fünftel des Einreiseverkehrs kam aus Deutschland.

Als wichtigster Grund für die Grenzübertritte wurden in der Erhebung des BFS Freizeitaktivitäten genannt. Auf sie entfielen rund 40 Prozent der Fahrzeuge, auf das Pendeln knapp ein Drittel. Ein Viertel des gesamten Grenzverkehrs kann dem Einkaufstourismus zugeschrieben werden.

Je nach Herkunftsland gibt es allerdings Unterschiede: Während 44 Prozent der Schweizer Fahrzeuge die Grenze zu Freizeitzwecken und fast ebenso viele zu Einkaufszwecken passierten, stand bei den im Ausland immatrikulierten Fahrzeugen mit 40 Prozent das Pendeln an der Spitze.

Auf der Schiene wurde das grösste Verkehrsvolumen im Verkehr zwischen Deutschland und der Schweiz verzeichnet (39 Prozent des Gesamtverkehrs). Die Hälfte der Zugfahrgäste nannte als Fahrtzweck die Freizeit, 27 Prozent das Pendeln.

Verkehrsmagnet Gotthardtunnel

ARCHIV - ZUM KAMPAGNENSTART ZUR ABSTIMMUNG AM 28. FEBRUAR 2016, DURCH BUNDESRAETIN DORIS LEUTHARD STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG. - Ein Auto faehrt im Gotthardtunnel, fotografiert aus einem Car, anlaesslich einer Medienfuehrung durch den Gotthard-Tunnel bei Goeschenen, am Freitag 4. September 2015. Der Gotthard-Strassentunnel wurde vor 35 Jahren eroeffnet. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Bild: KEYSTONE

Die Schweizer Alpen wurden 2015 im Tagesdurchschnitt von 93'400 Personen in 35'200 Fahrzeugen überquert, wie das BFS weiter schreibt. Die Hälfte der Fahrzeuge hatte schweizerische Kontrollschilder, fast ein Viertel italienische und 15 Prozent deutsche.

Der Gotthardtunnel allein schluckte gegen 40 Prozent des alpenquerenden Strassenverkehrs. An zweiter Stelle folgte der San-Bernardino-Tunnel mit einem Anteil von einem Sechstel. Beinahe drei Viertel der Alpenquerungen auf der Strasse dienten Freizeitzwecken, ein Achtel dem Geschäft.

Auch bei den Alpenquerungen auf der Schiene stand die Freizeit im klar im Vordergrund (70 Prozent). Mehr als die Hälfte der täglich rund 16'300 Bahnbenützer wählten den Gotthard als Weg durch die Alpen, ein gutes Drittel den Simplon. (sda)

Historische Bilder aus der Schweiz

Alte Fotos zeigen die Schweiz während des Zweiten Weltkriegs

Link zum Artikel

Diese Bilder durfte die Schweizer Presse im Zweiten Weltkrieg nicht zeigen

Link zum Artikel

Busen-Pillen und Alpenbitter – Schweizer Werbung im Zweiten Weltkrieg

Link zum Artikel

Ab in die Badi! Das sagten sich auch schon unsere Grosseltern – und so sah das damals aus

Link zum Artikel

Was Menschen früher am Sonntag so trieben ...

Link zum Artikel

47 Bilder zeigen, was die Models Backstage so trieben, als es noch keine Smartphones gab

Link zum Artikel

Anno dazumal auf dem Bürgenstock: 29 wahnsinnig schöne Bilder von Audrey Hepburn                 

Link zum Artikel

Als es am Gotthard noch gemütlich zu und her ging

Link zum Artikel

Vertraut und doch ganz anders – so sah die Schweiz vor hundert Jahren aus

Link zum Artikel

Nazi-Schmierfinken, Mord und Blechschaden: Polizeibilder aus Zürich von damals

Link zum Artikel

Grossartige Fotos aus Basel, als über dem Birsig noch Plumpsklos hingen

Link zum Artikel

Fantastische Bilder aus einer Zeit, in der in Zürich noch keine Hipster rumkurvten

Link zum Artikel

Wow! So sah Luzern aus, bevor die Japaner die Stadt ins Internet gestellt haben

Link zum Artikel

Diese Bilder beweisen, dass es in Bern schon früher gemütlich zu und her ging

Link zum Artikel

In Farbe: Vor exakt 70 Jahren wurde Winston Churchill in Zürich wie ein Superstar empfangen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Warum die Public-Viewings in der Schweiz zur EM 2020 auf der Kippe stehen

Der erste Lichtblick nach der Corona-Flaute: Die Fussball-Europameisterschaft 2020 findet tatsächlich statt. Doch in welchem Kontext werden wir die Spiele mitverfolgen? Sind Public-Viewings möglich? Das sagen die Veranstalter.

Die Corona-Pandemie hat Veranstaltungen in den letzten eineinhalb Jahren verunmöglicht. Nun schreitet das Impftempo in der Schweiz weiter voran, die Fallzahlen sinken und der Bundesrat hat bereits weitere Lockerungen für Ende Mai angekündigt. Und das unmittelbar vor dem Start der Fussball-Europameisterschaft. Wird Public-Viewing doch noch möglich? Welche Möglichkeiten haben wir diesen Sommer, die Spiele zu schauen?

Klar ist schon jetzt, dass die EM dieses Jahr in einen denkbar ungünstigen …

Artikel lesen
Link zum Artikel