Schweiz
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La vent soufflant fort cela entraine des perturbations pour les automobiliste suite aux congeres se formant au bord des routes, ce mardi, 17 janvier 2017, a Fechy dans le canton de Vaud. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Schneeverwehungen wie hier in Fechy fordern die Autofahrer heraus. Bild: KEYSTONE

Kältewelle sorgt für Verkehrschaos in der Westschweiz



Eine stürmische Bise am Genfersee und auf den westlichen Jurahöhen sowie verbreitet Temperaturen von gefühlten minus zehn Grad liessen die Schweiz am Dienstag bibbern. Der starke Schneefall in der Westschweiz hat zudem den Verkehr durcheinander gebracht.

Zwischen Aubonne und Rolle VD wurden grosse Schneemassen auf die A1 geweht, worauf die Autobahn in Fahrtrichtung Genf Ende Vormittag während anderthalb Stunden gesperrt werden musste. «Es mussten Schneeräumungsgeräte eingesetzt werden», sagte Pascal Granado, Mediensprecher der Waadtländer Polizei.

La vent soufflant fort cela entraine des perturbations pour les automobiliste suite aux congeres se formant au bord de l'autoroute A1 entre Aubonne et Rolle, ce mardi, 17 janvier 2017, a Fechy dans le canton de Vaud. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Die Autobahn A1 zwischen Aubonne und Rolle musste gesperrt werden. Bild: KEYSTONE

Schneeverwehungen sorgten auch für Verkehrsprobleme in den Regionen La Côte, im Valée de Joux und im nördlichen Kantonsteil der Waadt. Trotz des stürmischen Wetters kam es aber nur zu wenig Verkehrsunfällen.

Auch im Zugverkehr gab es in der Romandie Probleme. Zwischen Morges und Allaman und zwischen Vallorbe und Le Brassus fielen Züge aus und verkehrten mit Verspätung, wie Railinfo zu entnehmen war. Gegen Abend fielen zwischen Lausanne und Genf wegen vereister Bahnanlagen auch Schnellzüge aus.

Bild

sbb.ch

Wegen der Bise blieben auf dem Genfersee zudem die Kursschiffe in den Häfen. Auch am Mittwochmorgen werden keine Schiffe verkehren, wie die Genferseeschiffahrts-Gesellschaft CGN mitteilte. Das verärgerte zum wiederholten Mal die Grenzgänger, die mit dem Schiff zur Arbeit kommen: Für sie wird jeweils keine Ersatzverbindung eingerichtet.

Wind von 140 km/h im Jura

epa05724900 A shrub is covered in ice after the strong wind at Lake Leman in Versoix, Geneva, Switzerland, 17 January 2017.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Eisspektakel am Genfersee Bild: EPA/KEYSTONE

Im Kanton Genf musste die Feuerwehr im Verlauf des Montag rund 20 Mal ausrücken, vor allem zur Sicherung von instabilen Gerüsten oder wegen zu Boden gefallener Äste. Die Böen am Genfersee erreichten bis zu 90 Kilometer pro Stunde, wie Meteonews mitteilte.

Auf dem La Dôle, dem Berggipfel im Waadtländer Jura, wurden gar 140 Kilometer pro Stunde gemessen. Die gefühlten Temperaturen lagen teilweise bei minus zehn Grad - auf dem La Dôle und auf windexponierten Berggipfeln gar bei minus dreissig Grad.

Weil es in den kommenden Tagen eisig kalt bleibt, dürften kleinere Seen und Weiher zufrieren. Die Modelle zeigen gemäss Meteonews ab der zweiten Hälfte der nächsten Woche Tauwetter, weswegen sich bei mittleren und grösseren Seen kaum eine Eisschicht bilden dürfte.

Die Bise dürfte im Verlauf des Mittwochs abklingen. Allerdings wird das Thermometer bis Anfang nächste Woche in der Westschweiz noch nicht über Null Grad steigen. (sda)

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