Schweiz
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Ex-Banker soll in Genf georgischen Ex-Premier betrogen haben



Ein ehemaliger Vermögensverwalter der Credit Suisse (CS) muss sich wegen gewerbsmässigen Betrugs, Urkundenfälschung und ungetreuer Geschäftsführung vor der Genfer Justiz verantworten. Der vermutete Schaden zu Ungunsten des georgischen Ex-Premierminister Iwanischwili und russischer Kunden beläuft sich auf gegen hundert Millionen Franken.

Der erste Staatsanwalt des Kantons Genf, Yves Bertossa, hat die Anklageschrift gegen den Ex-Banker mit Datum vom 26. Juni beim Genfer Strafgericht eingereicht, wie Vincent Derouand, Sprecher der Genfer Justiz, am Donnerstag auf Anfrage sagte. Er bestätigte damit einen Bericht der Zeitung «Le Temps».

Beim Angeschuldigten handelt es sich um einen 54-jährigen Franzosen. Der ehemalige Vermögensverwalter der CS befindet sich bereits seit Januar 2016 im vorzeitigen Strafvollzug in der Genfer Strafanstalt La Brenaz. Im Verlauf der Untersuchung wurden mehrere Hausdurchsuchungen durchgeführt und Rechtshilfeersuchen gestellt. Insgesamt waren 45 Anhörungen nötig.

Georgischen Ex-Premier betrogen

Dem ehemaligen Vermögensverwalter wird vorgeworfen, rund hundert Millionen Franken veruntreut zu haben, namentlich zu Ungunsten des georgischen Ex-Premierministers Bidsina Iwanischwili und russischer Kunden. Rund 80 Millionen Franken wurden laut Derouand auf Drittkonten eingefroren, die der Angeschuldigte mit Iwanischwili's Geld alimentiert hatte. 20 Millionen Franken wurden zudem auf Vermögenswerten des Angeschuldigten blockiert, sei es auf Bankkonten oder Immobilienguthaben.

Gemäss Informationen von «Le Temps» soll der Ex-Banker, der 99 Prozent des Sachverhalts zugibt, das Überwachungssystem der Credit Suisse ausgetrickst haben. Das Bankinstitut hat die Täuschung im September 2015 entdeckt. Iwanischwili soll Anfang 2016 im Übrigen auch gegen die Bank Strafanzeige erhoben haben, weil diese nicht genügend Sicherheitsvorkehrungen getroffen habe.

Ein Datum für den Prozess steht noch nicht fest. Der Ex-Banker riskiert eine Gefängnisstrafe von mindestens zwei und höchsten zehn Jahren. (sda)

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Video: reuters

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