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41-Jähriger in Basel zu Tode geprügelt: Es ging um ein Smartphone

Ein 41-jähriger Portugiese wurde in Basel von zwei Männern angegriffen und verprügelt. Er erlag später seinen Verletzungen. Die Angreifer beschuldigten ihr Opfer, ein Smartphone geklaut zu haben.



In Basel griffen in der Nacht auf Samstag drei Unbekannte einen Mann an. (Symbolbild) Gewalt

© Shutterstock

In Basel griffen in der Nacht auf Samstag drei Unbekannte einen Mann an. Symbolbild: Shutterstock

Am Sonntag starb ein 41-jähriger Portugiese im Spital, nachdem er von mehreren Männern am Unteren Rheinweg angegriffen und mit Schlägen traktiert wurde. Das Opfer wurde mit Kopfverletzungen auf der breiten Treppe zum Rhein liegend aufgefunden; da war er noch ansprechbar. Nur Stunden später war er tot.

Handy war nirgens zu finden

Die Polizei versucht nun Licht hinter die Gründe des Angriffs zu bringen. Angeblich wurde einem der Angreifer kurz zuvor bei der Mittleren Brücke das Handy geklaut. Der Unbekannte verdächtigte den 41-Jährigen des Diebstahls und suchte diesen am Rhein auf Höhe Kaserne auf. Dort schlug er mehrmals auf sein Opfer ein und durchsuchte ihn. Vergeblich. Das Handy war nirgends aufzufinden.

Ein 18-jähriger Spanier mischte sich in die Auseinandersetzung ein und schlug ebenfalls auf den Portugiesen ein. Die beiden Angreifer liessen ihr Opfer auf der Rheintreppe zurück.

Der junge Spanier konnte inzwischen festgenommen werden. Er wird dem Zwangsmassnahmengericht zugeführt. Nach wie vor flüchtig ist der Unbekannte, welcher dringend verdächtig wird, mehrmals auf den 41-Jährigen eingeschlagen und ihn schwer verletzt zu haben. Es handle sich laut Polizei um einen 18- bis 23-jährigen, ca. 180 grossen Mann der Schweizer Dialekt mit Balkan-Slang sprach. Die Polizei bittet Zeugen sich zu melden. (bzbasel.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • lansky 31.07.2018 19:56
    Highlight Highlight Die Kampfsportler wissen: Prügelt euch nie auf der Strasse. Es muss nur einer ungünstig auf dem harte Boden aufknallen, und sein sowie dein Leben sind schlimmstenfalls vorbei... Und das vielleicht bereits nach nur einem Faustschlag. Traurig und unnötig.

  • Tugium 31.07.2018 18:42
    Highlight Highlight Da fehlen einem die Worte wenn man sowas liest...😔 Leider wird der Täter, falls er geschnappt wird, wohl nach ein paar Jahren wieder draussen sein: betrunken, unzurechnungsfähig, psychische Probleme oder was auch immer. Wie so oft leider in der Schweiz. In anderen Ländern wäre der für immer weggesperrt, zurecht wie ich finde. Solche Typen haben keine zweite Chance verdient.
  • beaetel 31.07.2018 18:10
    Highlight Highlight Komisch das niemand auf die Idee kommt, dass es vielleicht nicht wegen eines Handys war ... Immer gleich alles glauben, was geschrieben steht. Vielleicht war es ja auch wegen zu viel Alkohols, der ja bekanntlich die Hemmschwelle markant sinken lässt. Vielleicht war es ja auch, weil der Schläger nur das Schlagen lernte. Aber „ä Chlapf schade ja bekanntlich nie ...“ Vielleicht eben doch! Und nein. Mord muss geplant sein. Totschlag im Affekt nennt sich das glaube ich, was dem armen Portugiesen widerfuhr. Den Täter aber auf diese eine Tat zu reduzieren, ist dann hingegen auch nicht ganz richtig.
  • Mimi Onóna 31.07.2018 14:15
    Highlight Highlight Sehr traurig, unglaublich traurig...
  • Fischra 31.07.2018 14:08
    Highlight Highlight Und das wegen eines Handys welches eh nichts Wert ist. Wie weit denkt so ein Täter? Ich bin sprachlos. Weg mit solchen Typen. Die gehören nicht auf die Menschheit losgelassen.
  • Alterssturheit 31.07.2018 13:28
    Highlight Highlight Bleibt zu hoffen, dass der oder die Typen erwischt werden. Und wegen solcher sich immer wiederholenden Vorfälle (meist zum Glück ohne Todesfolge) kann man alleine kaum noch nach Mitternacht am Wochenende irgendwo gefahrlos heimspazieren. Irgendwelche Chaoten (was isch/was luegsch so blöd, etc.) sind dann immer unterwegs und suchen Streit.
    Frage mich, woher das kommt. Als Teenager und etwas älter waren wir auch gerne unterwegs, manchmal mit einem Bierchen zuviel oder etwas Gras....aber Schlägereien suchen ?? Wäre uns nie in den Sinn gekommen.
    • Leckerbissen 31.07.2018 14:41
      Highlight Highlight @Vincent2255
      Wenn man auf einen Menschen losgeht, welcher anscheinend schon ausser Gefecht ist, nehme ich als Angreifer tödliche Verletzungen in Kauf. Wenn jemand zu Tode geprügelt wird dann wirken da grössere Kräfte als eine kleine Ohrfeige. Aus diesem Grund hoffe ich die Jungs werden wegen Mord verurteilt. Spätestens der zweite Angreifer welcher dazu kam hat die Tötung herausgefordert.
    • Binnennomade 31.07.2018 15:21
      Highlight Highlight Sorry, aber so schlimm ist es in keiner Schweizer Stadt, dass man sich nach Mitternacht nicht mehr auf die Strasse trauen darf. Und Schlägereien gab es schon immer, aber für die braucht es seit eh und je zwei, die sie suchen.
    • Friction 31.07.2018 16:04
      Highlight Highlight @Binnennomade: sehe ich genauso. Geniesse es in einer so sicheren Schweiz zu leben. Im übrigen war sie noch nie so sicher wie Heutzutage.
      Ausnahmen gibts. Zum Glück deren weniger als früher!
    Weitere Antworten anzeigen
  • sherpa 31.07.2018 12:55
    Highlight Highlight Was auch immer im Vorfeld der Auseinandersetzung geschah, einen Menschen wegen eines Smartphones zu Tode prügeln ist ein absolutes no-go und die Täter gehören ein für allemal weggesperrt
    • My Senf 31.07.2018 13:51
      Highlight Highlight Gibt es denn Gründe die ein zu Tode prügeln rechtfertigen?!
      Leicht verstörend deine Auffassung
    • pierolefou 31.07.2018 14:00
      Highlight Highlight Bravo Sherpa für deine Zeilen. Bin zu 100% mit deinem Inhalt einverstanden
    • p4trick 31.07.2018 18:10
      Highlight Highlight My Senf: klar wenn du jemanden dumm anschaust z.b. ist das tot prügeln absolut ein muss aber wegen einem Smartphone???!! Verstehe ich auch nicht

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