Schweiz
Bern

Zibelemärit in Bern: Markt in Bern

Zwiebeln werden feilgeboten, am traditionellen Zibelemaerit, am Montag, 24. November 2014, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)
Zwiebeln werden feilgeboten am traditionellen Zibelemärit in Bern.Bild: KEYSTONE

Zibelemärit in Bern: Tausende strömen in die Altstadt

28.11.2016, 05:4028.11.2016, 07:26

Es riecht nach Glühwein, Chnoblibrot und Zwiebelkuchen: In Bern hat der traditionsreiche Zibelemärit begonnen. Tausende Menschen strömen seit den frühen Morgenstunden in die Innenstadt.

Gemüsebauern aus dem Umland bieten Dutzende Tonnen Zwiebeln an, aber auch Knoblauch, Rüebli, Lauch und Schwarzwurzeln. Weil der Zibelemärit ein Volksfest ist, mangelt es auch nicht an Imbissständen, Freilufttheken und Souvenirständen.

Am frühen Morgen gehört der «Zibeler» jeweils den Einheimischen, die über den Bundesplatz schlendern oder an der «Front» ihren Zwiebelzopf kaufen.

Tagsüber drängen sich dann zehntausende Menschen in den Gassen. Der Berner nennt das «Gstungg». Mehr als 100 Reisecars aus dem In- und Ausland bringen Schaulustige in die Bundesstadt. Kinder und Jugendliche finden ihren Spass an der Konfettischlacht und erschrecken Passanten mit quietschenden Plastikhämmerchen.

Der Zibelemärit findet am vierten Montag im November statt. Er geht auf das 19. Jahrhundert zurück, als Bäuerinnen aus dem Seeland und dem Freiburgischen ihr Gemüse in Bern zu verkaufen begannen – und zwar zwei Wochen lang ab dem Martinstag am 11. November. (gin/sda)

Bern ist schön! So zeigt sich unsere Hauptstadt auf Instagram: 

1 / 73
So zeigt sich Bern auf Instagram – 72 Bilder aus der Stadt, die keine Hauptstadt ist
Bern: Viel Grün, die Aare und majestätische Bauten. Eine Slideshow mit Klischees und vielen Überraschungen – wir starten mit einem Bild von Jupiter – #bern #watson_gram
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
«Ich weiss nicht, ob mein Sohn noch lebt»: Angehörige suchen verzweifelt nach Kindern
Seit der Brandnacht von Crans-Montana herrscht für viele Familien quälende Ungewissheit. Eltern suchen nach ihren Kindern – in Spitälern und über soziale Medien.
Nach der verheerenden Brandkatastrophe von Crans-Montana suchen Menschen verzweifelt nach vermissten Freunden und Verwandten. Noch immer wissen viele nicht, ob ihre Kinder unter den Opfern sind oder in einem der vielen Spitäler behandelt werden. Dazu wurde auch der Instagram-Account «Crans-Montana – Avis de Recherche» ins Leben gerufen, auf dem Bilder von vermissten Personen veröffentlicht werden. «20 Minuten» berichtete zuerst darüber. Angehörige hoffen, dass jemand Hinweise liefern kann – etwa, in welches Spital eine verletzte Person gebracht wurde oder ob sie gesehen worden ist.
Zur Story