DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Ursula Wyss, SP, die als Stadtpraesidentin kandidiert, Mitte, spricht im Wahlkampf vor einem Stand der SP, Sektion Kirchenfeld, mit einer Passantin, am Samstag, 12. November 2016, in Bern. Am 27. November waehlen die Stimmberechtigten der Stadt Bern das Parlament, den Stadtrat und die Regierung, den Gemeinderat, sowie die Stadtpraesidentin oder den Stadtpraesidenten. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Wird an der Stichwahl um das Berner Stadtpräsidium teilnehmen: Ursula Wyss. Bild: KEYSTONE

Ursula Wyss steigt in Stichwahl um Berner Stadtpräsidium



SP-Gemeinderätin Ursula Wyss bleibt im Rennen um das Berner Stadtpräsidium. Sie hat sich zur Teilnahme an der Stichwahl vom 15. Januar 2017 entschlossen, wie sie am Mittwoch vor den Medien bekanntgab. In der Kampfwahl trifft sie auf Alec von Graffenried (GFL).

Nach 48 Stunden Bedenkzeit sei ihr klar, dass sie den zweiten Wahlgang bestreiten wolle, sagte Wyss. Den Entschluss habe sie nach Rücksprache mit Partei und Familie gefasst.

48 Stunden Zeit habe sie gebraucht, weil ihr manche «Zuschreibungen» über ihre Person in den Medien nahe gegangen seien. Das «Zerrbild einer rücksichtslosen Karrieristin» habe sie getroffen. Trotzdem trete sie nochmals an, denn ihre Chancen seien intakt.

Am 15. Januar solle es eine Auswahl geben – «eine Auswahl zwischen Mann und Frau, aber nicht nur». Wyss wies darauf hin, dass sie bereits Erfahrung in der städtischen Exekutive habe - und auch Erfahrung mit der bürgerlichen Minderheit. Es müssten möglichst alle in die Entscheidungsprozesse einbezogen werden.

Im ersten Wahlgang vom Sonntag kam Alec von Graffenried auf 13'846 Stimmen. Wyss brachte es auf 12'368 Stimmen. Das drittbeste Resultat erzielte Franziska Teuscher (Grünes Bündnis) mit 6916 Stimmen. Sie hatte bereits am Mittwochmorgen ihren Rückzug verkündet.

Auf Teuschers Stimmen hoffen nun sowohl Wyss als auch von Graffenried. Wen das Grüne Bündnis offiziell unterstützt, entscheidet sich an der Mitgliederversammlung vom 14. Dezember.

Teuscher sagte auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda, beide Kandidierenden seien befähigt für das Amt im Erlacherhof. Sie persönlich finde es nach wie vor «höchste Zeit für die erste Berner Stadtpräsidentin».

Die Frage sei, welches Kriterium bei diesem Amt mit seinen primär repräsentativen Aufgaben stärker gewichtet werde – das Argument «Frau» oder das Argument «grün». (gin/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1. Mai in der Schweiz: SGB fordert «soziale Wende», Demos in mehreren Städten

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) hat am Tag der Arbeit ein düsteres Bild der Arbeitnehmenden gezeichnet. Wegen der Coronavirus-Pandemie seien Ungleichheiten verstärkt worden. Deshalb sei es Zeit für eine soziale Wende. In Bern und Zürich kam es zu unbewilligten Kundgebungen.

SGB-Präsident Pierre-Yves Maillard sagte am Samstag in der Liveübertragung zum Tag der Arbeit, die Corona-Pandemie sei eine grosse soziale Katastrophe. Viele Menschen befänden sich in der Kurzarbeit. Doch 20 …

Artikel lesen
Link zum Artikel