Schweiz
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In this picture made Friday, May 8, 2009, Eva, left, and Dana, right (full names not given) pose inside the Artemis brothel in Berlin. Like so many other businesses, Europe's largest legalized prostitution industry is having to adapt to the economic downturn. In response, clubs and brothels are increasingly marketing themselves either as high-class, exclusive spas, or as bargain basements of delight. (AP Photo/Franka Bruns)

Die Zeiten, als Prostituierte im Tübeli mit Kokain dealten, sind endgültig vorbei.
Bild: AP

Adé «Tübeli»: Die verruchteste Berner Kontakt-Bar macht dicht

Der verruchteste Spunten der Berner Altstatt geht im Sommer zu. Was genau mit der «Tübeli-Bar» passiert, ist noch unklar.



Sie ist berühmt, sie ist berüchtigt: Die «Tübeli-Bar». Nach 20 Jahren wirft die Chefin und Pächterin Marianne Gruber das Handtuch. Laut Gruber kann sie sich mit dem Liegenschaftsbesitzer nicht auf einen für sie anständigen Mietzins einigen. Ein neuer Pächter übernimmt den Laden und will etwas ganz Neues aufziehen. Was genau, ist noch unklar, wie der «Bund» schreibt.

Damit geht eine Ära zu Ende. Das «Tübeli» hat eine lange Geschichte. Auch eine Aufmüpfige – verglichen mit dem Saubermann-Image, das eine Schweizer Altstadt halt hat. Nicht nur einmal stürmte die Stadtpolizei in die Räume und führte die Damen mit knappen Höschen und hohen Hacken in Handschellen ab. Die Prostituierten hatten mit Kokain gedealt. 

Sex, Drugs und Neo-Nazis

Jahrelang galt das «Tübeli» als Drogenhöhle, in der sich Dealer und Drögeler gute Nacht sagten. Aber auch Neo-Nazis fühlten sich pudelwohl dort. Besonders Anfangs der 00er Jahre. In den letzten Jahren wurden dann immer mehr Klagen von Anwohnern laut. Die Männer fühlten sich durch die grossbusigen Animierdamen, die vom «Tübeli» aus ausschwärmten, bedroht.

Nun ist ab Ende Juli vorerst Schluss mit all den Drogengeschichten, den wüsten Prügeleien und den lüsternen Blicken in der Beiz an der Rathausgasse 64. (rwy)

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24
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
24Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Olaf44512 12.05.2016 10:25
    Highlight Highlight Gibts eigentlich keine anderen Agenturbilder zum Thema?
  • koks 12.05.2016 09:53
    Highlight Highlight "Laut Gruber kann sie sich mit dem Liegenschaftsbesitzer nicht auf einen für sie anständigen Mietzins einigen."
    -
    Ein Klassiker. Wahrscheinlich kommt eine amerikanische Kaffeekette oder eine globale Modekette rein.
    • Gähn on the rocks 12.05.2016 11:28
      Highlight Highlight unanständige vorgänge - anständiger mietzins?
  • ferminrdt 12.05.2016 09:38
    Highlight Highlight Hihi. Altstatt.
  • Joseph Dredd 12.05.2016 09:26
    Highlight Highlight *Altstadt
  • Driver7 12.05.2016 07:24
    Highlight Highlight War zwar nur einmal dort.. aber finde es sehr schade, solche Orte braucht es auch, alle waren willkommen.. jetzt gibt es wohl eine weitere Hipster oder schicki-micki Location.. bää
    • Blitzableiter 12.05.2016 07:58
      Highlight Highlight Genau hab ich auch gedacht. Und als schlimm hab ichs auch noch nie empfunden wegen der Damen dort in Umgebung. Die werden dann wahrscheinlich in die downtown bar oder auf den strich umziehen. Nicht gerade besser..
    • herschweizer 12.05.2016 08:02
      Highlight Highlight Gendrifikäischön hoila
    • Hoppla! 12.05.2016 08:44
      Highlight Highlight Vorhandene Hipster- oder Schickimickilokale in Bern? Habe ich da was verpasst?
    Weitere Antworten anzeigen

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