Schweiz
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Genfer Polizist nach Faustschlag vorübergehend im Koma



Ein Polizist ist in der Nacht auf Sonntag in Genf bei einem Einsatz von einem Mann angegriffen und schwer verletzt worden. Er erlitt einen Schädelbruch und lag mehrere Stunden im Koma.

Der Sprecher der Genfer Kantonspolizei Silvain Guillaume-Gentil bestätigte am Sonntag gegenüber der Agentur Keystone-SDA einen entsprechenden Bericht des Onlineportals tdg.ch. Demnach wollte der Polizist bei einer Prügelei im Stadtteil Eaux-Vives eingreifen. Dabei wurde er mit einem Faustschlag niedergestreckt. Er stürzte und schlug mit dem Kopf am Boden auf. Er erlitt dabei eine Schädelfraktur. Der mutmassliche Täter wurde verhaftet.

In der Nacht auf Sonntag sei es nach dem grossen Feuerwerk in Genf zu mehreren Schlägereien gekommen, sagte der Sprecher weiter. Die Polizei habe zwischen zwei und sechs Uhr mehrmals wegen Gewaltakten im Zusammenhang mit übermässigem Alkoholkonsum und Lärmklagen ausrücken müssen.

Der Personalverband des Genfer Polizeikorps verurteilte in einem Communiqué am Sonntag die zunehmende Gewalt gegen Polizeibeamte in der Rhone-Stadt. Zugleich kritisierte der Berufsverband die ungenügende Anzahl von erfahrenen Polizisten und die steigende Arbeitsbelastung. Die inakzeptable Lage bringe sowohl die Polizisten als auch die Bevölkerung in Gefahr. (sda)

Das ist fleischgewordene der Alptraum für Drogenhändler

Video: srf

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