DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Mann im Gubristtunnel aus Auto gestossen: Ermittlungen wegen versuchter Tötung – Kollegen des Opfers in U-Haft

08.03.2016, 10:3808.03.2016, 11:37
Bild: watson/User-Input

Nach dem mysteriösen Vorfall am Wochenende im Gubristtunnel ermittelt nun die Staatsanwaltschaft. Sie hat ein Strafverfahren wegen versuchter Tötung gegen zwei Personen eröffnet, meldet blick.ch. Zudem wurde bei beiden Untersuchungshaft beantragt.

Die beiden Männer, die nach dem Vorfall verhaftet wurden, stehen im Verdacht, ihren Kollegen in der Nacht auf Sonntag im Gubristtunnel aus dem fahrenden Auto gestossen zu haben. Es bestehe der Verdacht auf Dritteinwirkung, teilte die Staatsanwaltschaft dem Blick mit. Laut der Polizei soll das Opfer in stabilem Zustand sein.

Das 23-Jährige Opfer aus dem Kanton Bern erlitt Kopfverletzungen und diverse Prellungen und Schürfungen. Bei den Verdächtigten handelt es sich um zwei 22-Jährige aus dem Kosovo und Mazedonien die in den Kantonen Bern und Solothurn wohnhaft sind.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Lenker des Fahrzeuges kurz vor 4 Uhr die Geschwindigkeit im Tunnel verlangsamt. Danach öffnete sich die Beifahrertür und der 23-Jährige stürzte aus dem Wagen. Danach fuhr der Lenker des Autos einfach weiter. Die nachfolgenden Fahrzeuge konnten noch rechtzeitig bremsen und sich um den Verletzten kümmern bis die Ambulanz eintraf. (meg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Demonstration gegen Polizeigewalt in Lausanne

In Lausanne haben am Samstag zwischen 200 und 300 Personen protestiert, um ihr «Demonstrationsrecht» zu verteidigen. Sie prangerten zudem die Polizeigewalt an.

Das Kollektiv «Prenons la Rue!» hatte zur Kundgebung aufgerufen. Die Teilnehmenden kritisierten die Behörden vor allem für die «missbräuchlichen und einschüchternden» Praktiken der Polizei. Die Repression werde immer stärker, hiess es.

Die Demonstranten marschierten vom Bahnhofsvorplatz los, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur …

Artikel lesen
Link zum Artikel