Schweiz
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Warum bei Bundespräsident Maurer eine hölzerne Kuh im Büro steht



Bundespräsident Ueli Maurer hat in seiner Neujahrsansprache die Notwendigkeit einer Verbindung zwischen Bewährtem und Neuem, zwischen Tradition und Innovation betont. Sonst drohe die Gefahr, in diesen «bewegten Zeiten» den Boden unter den Füssen zu verlieren.

Maurer wählte für seine Ansprache zwei Bilder, welche diesen Wandel symbolisieren sollen: Eine hölzerne Kuh, die in seinem Büro steht, und ein Smartphone. Die Kuh sei für ihn das Symbol für die Traditionen, die Herkunft, die Wurzeln und die gemeinsamen Werte, sagte Maurer am Dienstag in seiner Neujahrsansprache im Radio SRF.

Die Werte hätten die Schweizerinnen und Schweizer zusammen erarbeitet und erstritten. Dazu gehörten die direkte Demokratie, der Föderalismus, die Bescheidenheit, die Tüchtigkeit und die Pünktlichkeit. Darauf könne die Schweiz stolz sein, denn sie bildeten die Basis für den Wohlstand des Landes.

Bundespraesident Ueli Maurer sitzt in seinem Buero im Bernerhof, vor der Aufzeichnung der Neujahrsansprache fuer das Jahr 2019, am Freitag, 14. Dezember 2018, in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

Das Smartphone auf der anderen Seite stehe für den rasanten Wandel der Gesellschaft, den technologischen Fortschritt und «für ganz grossartige Chancen und Möglichkeiten im Privatleben, am Arbeitsplatz oder in der Forschung». Doch es verkörpere auch die Isolation und stehe oft persönlichen Kontakten im Weg.

Ausserdem schafften schnelle Veränderungen auch viele Unsicherheiten. Damit man sich dabei nicht verirre, brauche es einen Kompass: eine Verbindung zwischen Herkunft und Zukunft oder eben zwischen der hölzernen Kuh und dem Smartphone.

«Wenn wir wissen, woher wir kommen, verstehen wir besser, wo wir stehen», sagte Maurer. Die bewährten Werte bildeten ein starkes Fundament «für eine moderne, tüchtige Schweiz». Und «solange wir unsere Werte leben, können wir mit Zuversicht in die Zukunft sehen». (aeg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pasch 02.01.2019 19:29
    Highlight Highlight Das war jetzt aber keine Apple-Werbung auf Apple Niveau. Und sonst auch eher Fades gewäsch, der Schluss aber schlägt dem Fass den Boden aus, wir können uns ja alle soo glücklich Schätzen das alles immer teurer wird! Jaja, es gab die Internetblase, es gab die Immoblase und irgendwie werd ich das Gefühl nicht los die Schweiz ist mittlerweile auch so eine Blase.
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  • yellowastra 02.01.2019 15:00
    Highlight Highlight Bei allem was dr‘Ueli macht steckt am ende der Wurm drin. So ist dies wohl mit der Holzkuh zu verstehen, auch dort steckt wohl der Wurm drin🤣
  • Matterhorn 02.01.2019 10:19
    Highlight Highlight Hinterwäldnerromantik...
  • überflüssig 02.01.2019 09:06
    Highlight Highlight das smartphone wird er wahrscheinlich mehr benutzen, als die kuh: das ist sehr einfach gestrickter symbolismus. wenn uns schweizer nichts weiter verbindet als rückschauende folklore, haben wir ein problem, denke ich.

    weiss nicht, ob fleiss und pünktlichkeit allein für unseren wohlstand verantwortlich sind? natürlich hört man so etwas gerne, aber ist es auch realität?

    identität scheint ein wichtiges thema zu sein: ich wünschte mir, dass wir ehrlich und etwas visionär damit umgehen.

    lassen wir uns nicht von billigen komplimenten einwickeln, wir haben weit mehr potential.
    keine identitären.
  • Göschene-Eirolo 01.01.2019 18:23
    Highlight Highlight Ich bin der Meinung, dass wir uns zwischen traditionellen Werten und der Globalisierung bewegen, wenn schon. Technologischer Fortschritt hat traditionelle Werte noch nie tangiert. Oder war die Melkmaschine jemals im Visier der SVP, weil die Bauern angeblich dadurch ihre Identität verlieren? Das war keine Ansprache eines "Bundespräsidenten", sondern die eines SVP-Bundesrats!
  • Biotop 01.01.2019 17:16
    Highlight Highlight "Warum bei Bundespräsident Maurer eine hölzerne Kuh im Büro steht"? Ueli spielt halt liebend gerne mit Chueli.
  • Joe Smith 01.01.2019 16:41
    Highlight Highlight Hat noch jemand ausser mir bemerkt, dass am Anfang des Films auch Ueli Maurer ein leeres Blatt Papier unterschreibt? Was Trump kann, kann Ueli Maurer schon lange …

    Weiss übrigens jemand, was die die Karte an der Wand genau darstellt? Sehr zukunftsgerichtet kann sie nicht sein, da darauf Bormio, das Veltlin und Chiavenna noch zur Schweiz gehören, aber ich kann sie nicht genau einordnen.
  • Joe Smith 01.01.2019 14:50
    Highlight Highlight Früher war «Kuhschweizer» ein Schimpfwort. Und heute sollen wir nun plötzlich stolz darauf sein?

    PS: Warum hat die Kuh auf Herrn Maurers Pult Hörner? War Herr Maurer nicht gegen die Hornkuhinitiative?

    PPS: Als Städter identifiziere ich mich weder mit Kühen mit noch mit solchen ohne Hörner.

    PPS: Die direkte Demokratie haben wir nicht miteinander erstritten, sondern fortschrittliche Kreise haben sie gegen den erbitterten Widerstand von konservativen erkämpft. Hätte es damals schon die SVP gegeben, so hätte sie auch zu den Konservativen gehört.
  • Platon 01.01.2019 14:17
    Highlight Highlight Herr Maurer auf ihre Identitätspolitik kann ich bestens verzichten. Machen Sie endlich ihren Job und holen die Unternehmenssteuerreform von Frau Widmer Schlumpf aus der Schublade.
  • murmel1 01.01.2019 13:49
    Highlight Highlight Und wo ist jetzt die Botschaft,Herr Bundespräsident?
    Frei nach Goethe : "Tages Arbeit! Abends Gäste!
    Saure Wochen! Frohe Feste!" Mein 11 jähriger Sohn hätte es besser geschrieben
  • Matti_St 01.01.2019 12:36
    Highlight Highlight Tradition bedeutet auch, die sozialen Errungenschaften hoch zu halten. Nicht nur volkstümliche Folklore als Parteipropaganda zu nutzen. Aber genau die soziale Tradition wird von dieser Partei mit Füssen getreten.
    Pfui.
    • Olmabrotwurst 01.01.2019 13:16
      Highlight Highlight Nanaa Maurer repräsentiert die eigentliche SVP, nicht die Blocher SVP, wie sonst hält er solange stand.
    • Calvin Whatison 01.01.2019 13:17
      Highlight Highlight Es ist eine Neujahrsansprche und er spricht als Bundespräsident.


    • FrancoL 01.01.2019 14:52
      Highlight Highlight Matti hat nicht Unrecht, wir haben mehr als hölzerne Traditionen die die Schweiz vorangebracht hat und diese hätte er auch streifen dürfen, aber da gibt es wohl für Maurer zuviel linkes Gedankengut zu erwähnen. Als Bundespräsident hätte er die Freiheit gehabt eine breitere Palette an Traditionen anzuführen.
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