Schweiz
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«Das war ein Bubenstück»: Doris Leuthard ist sauer auf Schneider-Ammann

Zwischen Doris Leuthard und Johann Schneider-Ammann herrscht dicke Luft. Hat er ihr mit einem Unterzug die Show vermiest?

Henry Habegger / Nordwestschweiz



Sie versuchte gestern an der Rücktrittspressekonferenz gar nicht erst, ihren Ärger zu verbergen. Doris Leuthard fühlt sich von ihrem Kollegen Johann Schneider-Ammann, kurz JSA, überrumpelt. «Er hat immer gesagt, er gehe Ende 2019», so die abtretende CVP-Bundesrätin auf eine Journalistenfrage. Und nein, ihr Rücktritt sei nicht mit jenem des FDP-Wirtschaftsministers abgesprochen gewesen.

ARCHIVBILD --- ZUM RUECKTRITT VON BUNDESRAETIN DORIS LEUTHARD STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Bundesraetin Doris Leuthard spricht auf der Baustelle bei der Einweihung der Kaverne des Pumspeicherkraftwerkes Nant de Drance bei Le Chatelard im Wallis, am Montag, 3. Maerz 2014. Bei der Einweihung der Maschinenkaverne des Pumpspeicherkraftwerks stand das derzeit auf Eis gelegte Stromabkommen mit der EU im Zentrum. Dieses Kraftwerk zeige, wie wichtig der Zugang zum europaeischen Strommarkt sei, sagte Bundesraetin Doris Leuthard.  (KEYSTONE/Olivier Maire)

Leuthard fühle sich von Schneider-Ammann unter Druck gesetzt, heisst es von gut informierten Politikern. Bild: KEYSTONE

Die Aargauerin gab aber an, sie hätte eigentlich heute Freitag ihre Demission verkünden wollen. Ihr Rücktrittsschreiben ist denn auch auf heute datiert. Weil aber nach dem abrupten Abgang von Schneider-Ammann die Spekulationen der Medien um ihre eigene Zukunft ins Kraut schossen, zog sie die Bekanntgabe um einen Tag vor.

Bereits in den letzten Tagen war von gut informierten Politikern zu erfahren: Leuthard sei aus allen Wolken gefallen, als sie von Schneider-Ammanns Rücktritt erfuhr. Sie hatte nicht damit gerechnet. Und: «Sie ist sauer, sie fühlt sich unter Druck gesetzt», hiess es. Leuthard waren zudem die Hände gebunden, weil sie sich bei der UNO in New York befand, als ihr Kollege am Dienstag in Bern vor die Medien trat.

Der bewegende Abschied von Doris Leuthard

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Video: srf

Dabei, so Insider weiter, habe die CVP in den letzten Monaten versucht, mit der FDP ein koordiniertes Vorgehen bei den Rücktritten zu vereinbaren. Ohne Erfolg. CVP-Präsident Gerhard Pfister wollte gestern auf Anfrage nicht sagen, ob dies zutrifft. «No comment», sagte er nur. Was dafür spricht, dass es so war.

Insider reden sogar davon, die Truppe um Schneider-Ammann habe Leuthard bewusst «in die Suppe gespuckt». Von einem «Bubenstück» ist die Rede.

JSA wollte alleine gehen

Demnach realisierte das Umfeld von Schneider-Ammann irgendwann, dass Leuthard am letzten Freitag der laufenden Session zurücktreten wollte. Wie es sich gebührt an einem Tag also, an dem sowohl das Parlament als auch der Bundesrat in Bern zu Sitzungen zusammenkommen. Sie wollte Bundesversammlung und Regierung gleichermassen persönlich informieren.

Die lustigsten Auftritte von Bundesrat Schneider-Amman

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Video: watson/nico franzoni

Aber Schneider-Ammann beziehungsweise seinem Umfeld habe die Aussicht, mit Leuthard abzutreten, nicht gefallen. Was nicht weiter erstaunt, denn kein Bundesrat teilt diese letzte grosse öffentliche Würdigung gerne mit anderen. Das JSA-Umfeld habe zudem befürchtet, so meinen einige, dass der bedächtige Grosspapa aus dem Emmental neben der gewandten Strahlefrau aus dem Aargau gleichsam verblassen würde.

Jedenfalls habe sein Umfeld Anfang Woche gezielt durchsickern lassen, dass der Wirtschaftsminister heute Freitag zurücktreten wolle. Ziel sei gewesen, einen Vorwand zu schaffen, um den Rücktritt vorzuverlegen. Was dann auch geschah. Schneider-Ammann trat am Dienstag vor die Medien. Begründung: Die Medien hätten Wind von seinen Plänen bekommen, und er wolle nicht, dass seine Frau eine Woche lang lügen müsse, wenn sie gefragt würde.

«Schneider-Ammann hatte gar nie vor, am Freitag zurückzutreten», behauptet ein bekannter Politiker, der sich auf Insiderinformationen beruft, aber nicht genannt werden will.

Schneider-Ammann «Ich schliesse meine Augen, ...»

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Video: watson

Dann wäre der Abtritt des ehemaligen Obersten generalstabsmässig inszeniert worden. Dafür spricht: Der Wirtschaftsminister und sein Umfeld reagierten erstaunlich gelassen auf die Indiskretion um seine Rücktrittsplanung. Und: Es ist sehr aussergewöhnlich, dass der Rücktritt eines Bundesrats schon fast eine Woche vorher bekannt wird. In der Regel sickert er einige Stunden vorher durch. Dann, wenn Parteigremien und Bundesratskollegen informiert werden.

Genau so, wie es gestern im Fall Doris Leuthard geschah. Am frühen Vormittag gab es erste konkrete Hinweise, und zwei Stunden später, kurz vor 10.30 Uhr, verlas der Nationalratspräsiden ihr Rücktrittsschreiben. (aargauerzeitung.ch)

Wer folgt auf Bundesrätin Doris Leuthard

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51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 28.09.2018 21:00
    Highlight Highlight Was haben eigentlich diese elitären Leute wie Doris Leuthard oder Schneider-Ammann mit mir zu tun? Nichts! Wenn ich nicht mehr weiter weiss, dann werde ich ein Verbrechen begehen und dann in der Kiste schmoren.
    Wenigstens wird dann für mich gesorgt.
  • Siebenstein 28.09.2018 19:06
    Highlight Highlight Leuthard zeigt ihr wahres Gesicht, gut gemacht jsa! 👍
  • DerSimu 28.09.2018 18:03
    Highlight Highlight Ehm.. soweit ich weiss hat BR Schneider-Amman schon nach der No-Bilöag Rücktrittspläne erwähnt. Bei allem Respekt, Frau Leuthard, seien Sie nicht so eine Diva, das gehört sich nicht als BR.
  • Fabian Studer 28.09.2018 12:54
    Highlight Highlight Wieso sollte jsa der Doris irgendeine Rechenschaft ablegen? Die sollen beide zurücktreten wann es ihnen passt, man glaubt es kaum aber sie sind beide erwachsen.
    • Citation Needed 28.09.2018 15:18
      Highlight Highlight Artikel gelesen? Er hat den 'normalen' Termin bewusst torpediert, damit er nicht am gleichen Tag wie sie antritt. Klar muss er sich nicht nach ihr richten. Hat er aber getan.
    • R. Peter 29.09.2018 09:16
      Highlight Highlight Cititation, sagt sie...
  • Makatitom 28.09.2018 10:59
    Highlight Highlight Mir ist egal, wer auf wen sauer ist, die Pensionsansprüche gehören beiden gestrichen
  • der_senf_istda 28.09.2018 10:47
    Highlight Highlight mir kommen gleich die Tränen, JSA hat ihr die Show gestohlen, so gemein aber auch.

    Doris L. ist/war eine gute Bundesrätin, aber wie kommt sie auf die Idee, dass man mit ihr den Rücktritt absprechen muss, damit sie eine gute Show hat ?
  • BeatBox 28.09.2018 10:31
    Highlight Highlight so oder so bleibt es eine Saumode während der Legislatur zurückzutreten! Ausser wenn jemand krank ist, gehört es sich einfach nicht. Noch datu wenn man dann so eine hohe Rente bezieht. Wie wärs mit Rentenkürzung bei vorzeitigem Abgang? Aber Politiker muss man nicht um Anstand bitten, sie verlangen es nur immer von den anderen! Und finanziell kann man wohl auch bei den meisten nix bewirken, da sie eh von allen Seiten ein Einkommen haben...
  • meliert 28.09.2018 09:15
    Highlight Highlight deshalb wähle ich nie FDP Politiker!
  • LeChef 28.09.2018 09:13
    Highlight Highlight Und JSA bei seiner Rede noch so: „Ich war nie ein richtiger Politiker..“.

    Gut, dass er weg ist.
  • meliert 28.09.2018 09:13
    Highlight Highlight Watson: das heisst nicht „Bubenstück“ sondern Bubätrickli!
    • Calvin Whatison 28.09.2018 10:40
      Highlight Highlight Buebätrickli !?🤔
    • Gigi,Gigi 28.09.2018 12:38
      Highlight Highlight Der Begriff Buabatrickli stammt aus dem Eishockey. Man fährt links oder rechts am Goal und dem Goalie hintenrum vorbei und probiert den Puck in der jeweiligem anderen Ecke reinzuschieben, bevor der Goalie rechtzeitig in dieser Ecke ist. Erfnder: Hansmartin Trepp, EHC Arosa in den späten 1940er Jahren.
    • meliert 28.09.2018 18:01
      Highlight Highlight ganz genau Gigi!
  • alingher 28.09.2018 08:55
    Highlight Highlight Meine Güte, und wieder ein Glanzstück des Qualitätsjournalismus. Spekulationen und Mutmassungen aufgrund windiger Indizien. Und das ganze "...behauptet ein bekannter Politiker, der sich auf Insiderinformationen beruft, aber nicht genannt werden will."

    Offensichtlich entstand beid er Aargauerzeitung der Eindruck, dass ihrer "one-and-only"-Doris Böses widerfuhr und man sich für sie wehren muss...

    Es würde eigentlich reichen, dies in der Aargauerzeitung zu finden... Vielleicht war es so, vielleicht nicht. I couldn't care less...
  • sherpa 28.09.2018 08:42
    Highlight Highlight SA hat es seit jeher verstanden, andere Leute an der Nase herumzuführen und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern.
  • My Senf 28.09.2018 08:41
    Highlight Highlight Läck
    So viele Insider 😳

    Was man da alles erfährt

    Wieso erfährt man bei den wichtigsten Themen nichts von diesen Insidern 🤔
  • Leider Geil 28.09.2018 08:29
    Highlight Highlight Gahsch du scho in Chindsgi? Nei, ich bin no im BR!
    • redeye70 28.09.2018 17:35
      Highlight Highlight 😂👍🏻
  • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 28.09.2018 08:24
    Highlight Highlight Typisch FREIsinn. Opportunistisch.
  • T. aus B. 28.09.2018 08:02
    Highlight Highlight BR DL mag es, die grosse Bühne für sich alleine zu haben und ist sich dies seit Beginn auf der nat. Bühne auch so gewohnt. Inszenierungen in eigener Sache waren und sind ihr enorm wichtig (wie früher bei M. Leuenberger). Jetzt hat ihr für einmal eine graue Maus in Person von BR JSA überraschend in die Suppe gespuckt und seinen Anteil von Aufmerksamkeit eingeheimst, was zu verletzten Eitelkeiten führt. JSA weiss selber, wie er bei einem Rücktritt neben/nach DL aussieht. "Ach ja, den JSA gibt's ja auch noch...". SA stand bisher nicht im Verdacht an PR interessiert zu sein, für einmal halt schon.
  • IMaki 28.09.2018 08:00
    Highlight Highlight D.L. müsste sowieso noch ein paar Jahre nachsitzen. Mindestens so lange bis die zweite Gotthardröhre feierlich dem Verkehr übergeben werden wird und man sich der Abstimmungsversprechen erinnert, wonach diese Röhre nur für den Fall von Reparaturen gebraucht würde, vielleicht noch bei einem schweren Unfall oder so, aber gar nie, wirklich gar nie als reguläre zweite Röhre. Es wäre wirklich zu schön, wenn man Politiker einmal mit ihren eigenen leeren Versprechen konfrontieren könnte. Ein Traum.
    • dorfne 28.09.2018 09:00
      Highlight Highlight Zuerst wird die zweite Röhre feierlich eröffnet.
      Später wird dann weniger feierlich, eher heimlich still und leise die zweite Spur für den Verkehr freigegeben, von der ja Stein und Bein behauptet wurde, nie, aber auch gar nie, auch nicht auf Druck der EU werde diese Spur freigegeben. Und ABR Leuthard wird strahlend sagen, ach wissen Sie, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.
    • Blaset mir doch id Schueh... aka Pat the Rat 28.09.2018 09:01
      Highlight Highlight Soweit ich mich erinnere, soll die zweite Röhre dazu dienen, den gefährlichen Gegenverkehr abzuschaffen (1 Spur pro Richtung in je einer Röhre separat).
    • J.D. Berner 28.09.2018 18:55
      Highlight Highlight Platz für Rettungsfahrzeuge ist absurd? Hmm ok.
  • Brunhilde 28.09.2018 07:54
    Highlight Highlight Haben wir keine anderen Probleme? Was für Mimosen sind das denn...
    • dorfne 28.09.2018 09:02
      Highlight Highlight Versuchen Sie Ihre Frustgrenze auf die Höhe des Matterhorns zu hieven. Denn die nächsten gut zwei Monate wird die Bundesratswahl vom 5.12. jeden Tag medial durchgeknetet werden. Ende Ironie.
  • Bits_and_More 28.09.2018 07:48
    Highlight Highlight Beide, FDP und CVP, wollen nicht nach der anderen Partei, zu einem späteren Zeitpunkt, die Ersatzwahlen für ihren Sitz haben.
    Warum?
    Der Druck auf die zweite Partei ein reines Frauenticket ins Rennen zu schicken wäre viel grösser, wenn bei der ersten Partei ein Mann gewählt würde. Finden nun die Wahlen am gleichen Tag statt, ist dieser Druck nicht so gross.

    Leuthard und JSA, oder auch die Parteien im Hintergrund, spielen da genau gleich.
    • Ruapehu 28.09.2018 08:54
      Highlight Highlight Gut erklärt! Speziell die CVP mit nur einem Sitz, den jetzt 12 Jahre eine Frau innehatte, hat in ihren eigenen Reihen Stimmen, die nun gerne wieder einen männlichen CVP Bundesrat hätten.

      Ich persönliche finde aber, dass auf der Ebene des Bundesrates die Geschlechterquote egal sein müsste. Jedes Mitglied der höchsten Exekutive sollte doch über genügend Intellekt und Weitsicht verfügen, um für das Land die Besten Entscheide zu treffen und keine geschlechterspezifische Politik zu betreiben!
    • dorfne 28.09.2018 09:19
      Highlight Highlight @Ruapehu. Sonst heisst es hier doch immer, die Qualifikation müsse entscheiden, nicht das Geschlecht. Jetzt soll es doch lieber ein Mann sein.
    • Ruapehu 28.09.2018 09:32
      Highlight Highlight @mogad

      Ich habe ja geschrieben, dass ich persönlich finde, die Qualifikation sollte entscheiden.

      Die Parteien betreiben aber nun mal Politik und müssen daher auch, um Stimmen zu erhalten, auf ihre Wählerbasis achten. In der Bevölkerung, besonders in der eher älteren CVP Wählerschaft gibt es viele konservative Herren. Sollte der Bundesratssitz der CVP, das Parteienaushängeschild, nun wieder an eine Frau gehen, werden wohl einige sich CVP Wähler abwenden.
      In der Politik geht es eben (leider) zu sehr um Politik und nicht immer um die Qualität.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skip Bo 28.09.2018 07:46
    Highlight Highlight Frau Leuthard hat sich mit ihrer Ankündigung im Juli 2017 über eine möglichen Rücktritt spätestens 2019 in eine Einbahnstrasse manövriert. Eine derart lange Zeit als '"lame Duck" im BR zu bleiben war nicht klug. JSA hat's besser gemacht. Das er ihr die Show stahl, hat einen erheiternden Nebeneffekt.
  • Dan Rifter 28.09.2018 07:41
    Highlight Highlight Politische Niederlagen kann man weglächeln.. verletzte Eitelkeiten scheinen hingegen tiefer zu gehen.
  • Asmodeus 28.09.2018 07:36
    Highlight Highlight Was für ein Gejammere wessen Rücktritt mehr Publicity erhält.

    Man könnte meinen den Politikern ginge es mehr ums Ego als darum die Wähler zu vertreten...



    oh
    • dorfne 28.09.2018 09:49
      Highlight Highlight Es geht auch im Taktik. Ein Jahr vor den Erneuerungswahlen wollen sich die Parteien in eine möglichst gute Position bringen.
  • 45rpm 28.09.2018 07:29
    Highlight Highlight Ein Bundesrat hat nicht wirklich viel Macht, bei einer Sache allerdings hat er was zu sagen:
    Den Zeitpunkt seines Abgangs darf er selber bestimmen. Lassen wir ihm dieses Stück Freiheit.
  • Theor 28.09.2018 07:21
    Highlight Highlight Man sollte meinen, in dem Alter hätte man es nicht mehr so nötig "diese letzte grosse öffentliche Würdigung" für sich alleine haben zu wollen. Schade, denn wenn ich JSA eines gegeben hätte (ich mag ihn pers. nicht), dann dass er abgeklährt und die Ruhe selbst ist. Diese Ränkelspiele hätte ich nicht von ihm erwartet.
  • leu84 28.09.2018 07:18
    Highlight Highlight Wie schon in einem anderen Beitrag gesagt, hat die FDP Angst, nach den Wahlen 2019 den zweiten Bundesratsitz an die CVP zu verlieren. Leuthard hätte gerne die Legislatur noch beendet.
    • Bits_and_More 28.09.2018 07:51
      Highlight Highlight Naja, die FDP hatte bei den letzten Wahlen 16.4% (+1.3), die CVP 11.6% (-0.6).
      FDP im Aufwärtstrend, CVP im abwärts. Ich halte es für wenig Wahrscheinlich, dass sich dieses Verhältnis bei den kommenden Wahlen gravierend verändern wird.
  • PeteZahad 28.09.2018 07:08
    Highlight Highlight Hätte, Könnte, Würde... Als ob es ausserhalb des Bundeshauses und den Redaktionen wirklich jemanden intressiert wieso der Johann oder die Doris jetzt am Dienstag/Donnerstag statt am Freitag abgetreten ist. Wenn dann wäre höchstens der grobe Zeitpunkt aus Partei/Politstrategischen Fragen relevant und zu analysieren.
  • Midnight 28.09.2018 06:54
    Highlight Highlight Echt, nun ist dieser Polit-Kindergarten sogar im Bundesrat angekommen? 👎
    • walsi 28.09.2018 07:42
      Highlight Highlight @Midnight: Das war schon immer so, Bundesräte sind auch nur Menschen. Die Medien haben früher einfach nicht jeden "Hafechäs" gleich als breaking news verkauft und mehr auf die Würde der Person geachtet.
    • Midnight 30.09.2018 15:32
      Highlight Highlight Na ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da trat der Bundesrat als geschlossene Einheit auf. Blocher war der erste, welcher diesen Frieden gestört hat. Nun scheint hierzulande ein präsidiales Auftreten nicht mehr möglich zu sein.

      Wieso zum Geier nochmal ist es plötzlich so schwierig, sich fair und angemessen zu verhalten? Von den Herren und Frauen Nationalräten ist man sich ja nichts anderes mehr gewohnt. Aber als BR hat man eine Verantwortung, und die wird nun mit Füssen getreten!

      Ich kann meine Entrüstung kaum in Worte fassen!

      Der Bundesrat ist KEINE Arena-Dauersendung!
  • bud! 28.09.2018 06:50
    Highlight Highlight Hoffen wir, dass jetzt Leute gewählt werden, denen die Arbeit wichtiger ist als die Show.
  • Tetsuya 28.09.2018 06:48
    Highlight Highlight Da ist wohl jemand gekränkt.
    JSA war schneller....
  • Denk nach 28.09.2018 06:43
    Highlight Highlight Ist und bleibt halt ein Politiker.... Sogar am Ende der Karriere
    • Therealmonti 28.09.2018 17:21
      Highlight Highlight JSA wird nicht als einer der grossen Schweizer Magistraten in die Annalen eingehen.
    • R. Peter 29.09.2018 09:26
      Highlight Highlight JSA hat aber tatsächlich sehr viel getan im BR, mehr als viele andere. Nur nicht medial. Eigentlich halte ich das sogar für äusserst lobenswert!
  • ayyyyyyyyy 28.09.2018 06:29
    Highlight Highlight Wir sollten uns nicht mit solchen Eitelkeiten beschäftigen. Wäre schlimm genug, wenn es unsere höchsten Politiker täten.

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