Schweiz
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epa05719707 Swiss Federal President Doris Leuthard (C), China's President Xi Jinping (L) and Xi's wife Peng Liyuan (R) raise their glasses raise their glasses at a gala dinner in Bern, Switzerland, 15 January 2017. Chinese President Xi is on an offical visit to Switzerland.  EPA/PETER KLAUNZER / POOL

Gala-Dinner in Bern: Xi Jinping und Doris Leuthard prosten sich zu. Rechts Xis Ehefrau Peng Liyuan. Bild: EPA/KEYSTONE POOL

Nur kein Eklat wie 1999: Fragen an Xi Jinping sind nicht erwünscht



Nach den warmen Begrüssungsworten und dem Gala-Dinner vom Sonntag geht es nun zur Sache: Am zweiten Tag des Staatsbesuchs von Chinas Präsident Xi Jinping in der Schweiz finden Gespräche zu verschiedenen Themen insbesondere wirtschaftlicher Art statt. Dabei sollen mehrere Absichtserklärungen unterzeichnet werden, wie Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann gegenüber Radio SRF erklärte

Am Montag traten Xi Jinping und Doris Leuthard nun vor die Medien und bekundeten die guten Beziehungen der beiden Länder. Fragen beantworteten die chinesischen Gäste jedoch nicht, einzig Bundespräsidentin Doris Leuthard steht den Medien zur Verfügung. Wie schon bei Xis Ankunft in Bern am Sonntag soll der hohe Gast nicht mit störenden Nebengeräuschen belästigt werden.

Der Eklat von 1999. video: Srf

Der Eklat beim letzten Staatsbesuch eines chinesischen Präsidenten in der Schweiz 1999 soll sich keinesfalls wiederholen. Die Ankunft von Jiang Zemin auf dem Bundesplatz war von lautstarken Demonstrationen tibetischer Aktivisten begleitet. Und als die damalige Bundespräsidentin Ruth Dreifuss in ihrer Begrüssungsrede die Menschenrechte ansprach, tickte Jiang vollends aus. 

«Sie haben einen Freund verloren», schimpfte der Gast und radebrechte dazu auf Englisch und Französisch. Es war Adolf Ogi, der die Ehre der Schweiz rettete, indem er Jiang Zemin unter anderem einen Bergkristall überreichte. Heute hat es in der Landesregierung keinen Ogi mehr, also muss die Schweiz erst recht dafür sorgen, dass Xi Jinping nicht «gestört» wird. (pbl)

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