Schweiz
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Die Rechnereien einer Basler Ärztin verdeutlichen, was auf uns zukommen wird. bild: keystone/instagram

«Die Intensivbetten werden nicht ausreichen» – dringender Appell von Basler Ärztin

In einem Videoaufruf rechnet eine Basler Ärztin vor, wie lange es noch gehen wird, bis die Intensivbetten in der Schweiz komplett belegt sind. Jetzt gehe es darum, dass sich niemand mehr mit dem Virus ansteckt.



In einem dringlichen Videoaufruf auf Instagram wendet sich eine Ärztin des Universitätsspitals Basel an die Schweizerinnen und Schweizer. «Meine liebe Mitmenschen», beginnt sie. Sie mache dieses Video, weil immer noch viel zu viele Leute nicht begriffen hätten, um was es bei dieser Coronavirus-Krise gehe: «Nämlich darum, dass wir jetzt zuhause bleiben und alle Treffen, die nicht zwingend nötig sind, absagen.»

Sie rechnet vor, dass sich in der Schweiz etwa vier Millionen Menschen mit dem Virus anstecken werden, sofern man sich an die Einschätzungen der Epidemiologen halte. Und von den Zahlen aus China und Italien wisse man, dass etwa 20 Prozent der Fälle schwer verlaufen würden, sprich eine medizinische Versorgung im Spital benötigen. In der Schweiz wären das dann 800'000 Menschen.

«Wir wissen schon jetzt, dass die Intensivbetten nicht ausreichen werden.»

Bei etwa einem Viertel dieser 800'000 Fälle würde der Krankheitsverlauf schwer verlaufen. Diese Personen müssten auf der Intensivstation behandelt oder beatmet werden. Mit den Aufrüstungen, die derzeit gemacht würden, stünden der Schweiz rund 1000 Betten auf der Intensivstation zur Verfügung. «Und jetzt haben wir also 1000 Betten und 200'000 Menschen, die ein solches Bett brauchen.»

Das ganze Video hier:

abspielen

Video: YouTube/Selina Mangold

Nach einer denkwürdigen Pause rechnet sie weiter: Wieviele Ansteckungen darf es also geben, damit die Betten nicht ausgehen? «20'000 Corona-Erkrankte dürfen wir in der Schweiz haben, damit die Betten auf der Intensivstation noch ausreichen.» Mit dem exponentiellen Wachstum der Verbreitungskurve dauere es also noch neun Tage, bis alle Betten auf den Intensivstationen belegt seien.

Und weiter müsse man eigentlich gar nicht rechnen. «Wir wissen schon jetzt, dass die Intensivbetten nicht ausreichen werden.» Und das wiederum heisse, dass sich ab heute niemand mehr anstecken dürfe. «Ab heute, nein ab gestern darf sich niemand mehr mit diesem verdammten Coronavirus anstecken.»

In einem Appell richtet sie sich an jene, die sich nicht an das Social Distancing halten wollen, die weiterhin draussen Freunde treffen, an die über 65-Jährigen, die sich nicht an die Massnahmen halten: «Seid euch bewusst, dass die Spitäler auch jetzt nicht leer sind. Dass wir jetzt Kinder auf der Krebsstation haben, deren Chemotherapie wir verschieben müssen.»

Es gehe also nicht nur um die Corona-Patienten, sondern auch um all jene, die wegen des Virus jetzt nicht die Behandlung bekommen, die sie eigentlich bräuchten. «Und wenn euch das alles am Arsch vorbei geht, dann stellt euch mal vor, was wir dann für Entscheidungen treffen müssen. Wer soll weiter beatmet werden? Der 72-jährige Grosspapi oder der 48-jährige Familienvater?»

Dieses Szenario sei absolut real. Denn es gebe jetzt schon zu viele Angesteckte, als dass die Intensivbetten reichen würden. «Es geht nicht darum, ob wir Ärzte vor diese Frage gestellt werden. Wir werden so oder so vor diese Frage gestellt.»

Sie selber werde jetzt wegziehen von ihrem Zuhause, weil sie als Ärztin exponiert sei und ihr Mann zur Risikogruppe gehöre. «Ich stelle mich darauf ein, dass ich meinen Mann und meine Kinder drei Monate lang nicht sehe. Wegen so Idioten wie euch. Ihr müsst es begreifen. Es kostet jetzt schon Leben. Also bleibt ‹gopferdammi› nochmal zuhause.» (sar)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sharkdiver 22.03.2020 20:43
    Highlight Highlight Wieso wieso wurde das Video vom Netz genommen?
  • Karin Müller 22.03.2020 00:50
    Highlight Highlight Leider ist der Mensch nur dann in der Lage, eine Situation zu begreifen, wenn er selber betroffen ist. Alle die, die die Situation immer noch herunterspielen, werden auf die Welt kommen, wenn sie selbst dann in ein paar Wochen in einem notdürftig erstellten Feldlazarett qualvoll ersticken. Oder wenn sie ihrem geliebten Grosi per Skype tschüss sagen müssen. Unsere Machtlosigkeit wird uns jetzt jeden Tag brutal vor Augen geführt... Man kann nur allen danken, die täglich ihr Bestes tun, um es einigermassen erträglich zu gestalten.
  • nemo2018 21.03.2020 22:07
    Highlight Highlight An all jene, die den Appell dieser Ärztin nicht verstehen: ihre Nerven liegen blank, weil sie bald mit Entscheide konfrontiert sein wird, welche nicht zu ihrem Job gehören sollten.

    Wenn diese verda##te Kurve nicht abflacht, wird diese junge Ärztin (und ihre Kolleg*innen) bald entscheiden müssen, wer die lebenserhaltende Massnahmen kriegt, und wer nicht. Das gehört nicht zu ihrem Job: im reichsten Land der Welt sollte die Antwort zu dieser Frage sein "ALLE". Aber das kann sie bald nicht mehr. An ihrer Stelle möchte ich nicht sein.

    TESTS TESTS TESTS.


  • farbarch1 21.03.2020 19:08
    Highlight Highlight Es ist sehr traurig, dass dieses Video vom Netz genommen werden musste. Ich danke dieser Ärztin von ganzem Herzen für das verständliche Video und bedaure, dass es so viele negative Kräfte gibt, die ihr Engagement zunichtemachen wollen. Für mich gibt es nur eine Erklärung dafür: Angst vor der Wahrheit.
  • Evita 21.03.2020 17:28
    Highlight Highlight Die Ärztin macht sich zu recht Sorgen um die knappen Betten in der Intensivmedizin. Die auf uns zukommende Triage ist gemäss einem Schreiben der Akademie der med. Wissenschaften und der CH-Gesellschaft für Intensivmedizin REAL! Ihr könnt nach diesem Schreiben googeln - es ist öffentlich! Vorrang hätten dann jene Patienten, die am meisten von einer Intensivbehandlung profitieren würden, bzw. bei denen die Chancen, dass sie geheilt werden können am besten sind.
    Bitte leistet euren Beitrag, damit solche Entscheidungen nicht schon bald zum Alltag in den CH-Spitälern werden!
  • KeineSchlafmützeBeimFahren 21.03.2020 14:54
    Highlight Highlight Rechnen ist das eine, Ergebnisse interpretieren das andere. Wieso können ausgebildete Journalisten solch private Videos nicht vernünftiger analysieren?
    Die CH ist mit I NICHT vergleichbar:
    1. I hat riesige Probleme mit Hygiene und multiresistenten Keimen in Spitälern, die CH NICHT.
    2. I hat die zweitälteste Gesellschaft Europas, die CH ist auf Platz 18.
    3. Die Luftverschmutzung ist in Norditalien eine der höchsten europaweit, wir haben im Mittelland nicht mal annähernd so eine Luft.
    4. Die CH hat das weitaus bessere Gesundheitssystem als I...
    • farbarch1 21.03.2020 18:30
      Highlight Highlight Die Hoffnung stirbt zuletzt. Schauen sie mal, woher die Ärztin die Zahlen hat. Mitnichten aus Italien, sondern aktuell aus der Schweiz.
    • Citation Needed 21.03.2020 19:01
      Highlight Highlight Alte Leute, schlechte Luft, ja, klar. Dennoch gehört die Gegend um Mailand zu den reichsten Regionen Europas, deren Gesundheitssystem ist um einiges besser als italienischer Durchschnitt; die Spitäler die besten im Land. Gerade punkto IPS-Betten ist die CH nicht so gut aufgestellt. Unsere Kurve scheint aktuell weniger steil anzusteigen (die Zahlen sind aber schwammig) und wir haben weniger Tode/Anzahl Infekte als Italien, trotzdem wird es knapp werden, sehr knapp. Und selbst wenn das Schlimmste ausbliebe: Die Schonung des Personals hat oberste Prio: Darum stay home, flatten the curve!
    • KeineSchlafmützeBeimFahren 21.03.2020 20:08
      Highlight Highlight Das Gesundheitssystem in Norditalien kollabiert gerade und Menschen sterben seit Tagen auch an anderen Krankheiten. Diese Tode hätten sehr leicht verhindert werden können. Aber das gesamte Gesundheitspersonal kümmert sich gerade um die Atemwegserkrankten. Der Virus hat Norditalien definitiv auf dem falschen Fuss erwischt. Sie waren total unerwartet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saraina 21.03.2020 12:26
    Highlight Highlight Es würde mich interessieren, ob Ärzte die Patientenverfügung akzeptieren, wenn jemand nicht wegen des Virus intensivmedizinisch oder zumindest nicht mit Beatmungsgerät sondern palliativ behandelt werden will? Die meisten Personen in hohem Alter, von denen ich höre, stellen sich auf den Standpunkt „wenn‘s mi nimmt, dänn nimmt‘s mi“. Das finde ich eigentlich nachvollziehbar.
    • Saraina 21.03.2020 13:03
      Highlight Highlight Ich habe die Antwort auf meine Frage gefunden:
      „ Es ist wichtig, mit allen Patienten, die dazu in der Lage sind, antizipierend den Patientenwillen für allfällige Komplikationen zu klären (Reanimationsstatus und Umfang der Intensivtherapie). Wenn auf den Einsatz von intensivmedizinischen Massnahmen verzichtet wird, muss eine umfassende Palliative Care gewährleistet sein.“

      Quelle: https://www.samw.ch/dam/jcr:b7ca3b7c-8311-4b52-ae1b-5c2b534905d2/richtlinien_samw_triage_intensivmedizinische_massnahmen_ressourcenknappheit.pdf
    • fireboltfrog 21.03.2020 18:32
      Highlight Highlight Das Problem ist, das Corona keinen Herzinfarkt auslöst, sonder die Lunge angreift was zu einem langsamen und qualvollen Tod führt. Selbst wenn man genug von der Welt gesehen hat und bereit ist zu sterben ruft man den Notruf, wenn man nicht mehr richtig Atmen kann und dann verbraucht man wertvolle Ressourcen, welche andere benötigen können die nicht sterben möchten.
    • Lami23 21.03.2020 19:12
      Highlight Highlight Meine Erfahrung ist eher, dass die meisten alten Menschen entweder: 1: Dann doch eine Therapie wollen 2: Das weder schriftlich festgehalten, noch mit ihren Angehörigen besprochen haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • So oder so 21.03.2020 12:25
    Highlight Highlight Äusserst bedenklich wie das Virus als Fake und Verschwörung dargestellt wird auf Pseudo Informations Seiten wie KenFm - da Legt man es offensichtlich darauf an die Gesellschaft zu schädigen. http://ä
    • Citation Needed 21.03.2020 19:03
      Highlight Highlight Diese Fake-Info-Schleudern machen mich fast so hässig wie die Deppen, die darauf reinfallen und weiterhin sorglos draussen rumspazieren.
  • d10 21.03.2020 12:20
    Highlight Highlight Danke an die Ärztin für ihren Klartext. Es braucht jetzt solche Botschaften, damit es auch der Hinterste und Letzte versteht. Das kann wirkungsvoller sein als ein Brief von Frau Sommaruga...

    Es ist nicht relevant, ob ihr Rechenbeispiel genau stimmt. Relevant ist ihre korrekte und eindringliche Grundaussage - unsere Intensivstationen werden sehr bald total überlastet sein, wie in der Lombardei. Das konnte jede/r schon seit einer Weile ausrechnen.
    • Citation Needed 21.03.2020 19:17
      Highlight Highlight Stimmt; die Leute laufen schon jetzt am Limit im Gesundheitsbereich und es wird so rauskommen, wie diese Ärztin sagt. Das Personal wird täglich am Limit arbeiten und sie werden ihr Leben riskieren für jene, die so tun, als ginge sie das alles nichts an. Sehr ärgerlich.

      Ausrechnen kann man schon längst, ja, aber glauben wollen/können es dennoch viel zu wenige. Im Ausverkauf z.B. hört man ja oft, wie es um Mathe steht ('wieviel ist 30 % von 69.90? 30 Franken?' etc.), also ist exponentielle Kurven verstehen erst recht zuviel verlangt. Denen muss man Fakten so vor den Latz knallen...
  • mon tuno 21.03.2020 12:07
    Highlight Highlight Lasst doch einfach mal die Sirenen mit dem allgemeinen Alarm laufen. Mit einem synchronisierten Appell auf allen Kanälen. Dann merken es vielleicht auch die hinterletzten noch was es geschlagen hat
  • Didabelju68 21.03.2020 10:53
    Highlight Highlight Heute war ich nur kurz einkaufen. Wieder meist jüngere Menschen, die in Gruppen zusammen stehen, lachen, sicher nicht den empfohlenen Abstand eingehalten haben, unbekümmert sind. Ich mag das euch sehr gönnen, bitte einfach nicht jetzt! Eltern, sprecht mit euren Teenies. Bitte empfehlt ihnen zu Hause zu bleiben. Ich bin nicht nicht alt und ich freue mich auch nicht über eine einschneidende soziale physische Isolation. Ich möchte aber auch all die vielen Jugendlichen anerkennend erwähnen die verantwortlich handeln, die sogar ein soziales Engagement in dieser Zeit beweisen.
    • Tobi-wan 21.03.2020 13:11
      Highlight Highlight In jedem Beitrag berichten sie, dass sich dutzende Personen nicht daran halten. Das mag so sein und es wird immer Leute haben, die sich nicht daran halten.
      Ich sehe aber auch andere Bilder in meiner Region. Die Menschen halten Abstand, die Strassen sind bis auf einzelne Personen leer. Das darf man auch gerne mal erwähnen.
  • ybfreak 21.03.2020 09:32
    Highlight Highlight Liebe Frau Ärztin, die Situation ist äussert ernst. Da verstehe ich nicht, weshalb noch immer Berufe ausgeführt werden, welche einzig zum Erhalt der Wirtschaft dienen. Ganze Baustellen sind in Betrieb, da stecken sich doch hunderte und tausende weitere Menschen an. 10 Stunden auf Montage und der Rest seiner ganzen Freizeit zuhause ohne jeglichen sozialen Kontakt? Wenn ich den Virus haben sollte, wäre es doch NOCH schlimmer, wenn ich auf der Baustelle dauernd um andere Menschen herum bin als der Spieleabend zu viert? Und somit habe ich Mühe, 100% alles sein zu lassen, auch wenn es besser wäre.
    • Frausowieso 21.03.2020 11:01
      Highlight Highlight Du bist kein Kind mehr. Lass diese Ausreden, schalt dein Hirn an und übernimm Verantwortung. Es ist für uns alle aktuell scheisse. Alle vermissen ihre Freiheit, Freunde und Familie. Aber wenn Leute wie du nicht begreifen, dass im Moment jeder unnötige Kontakt unangebracht ist, wird sich die Dauer einfach verlängern. Jeder Kontakt ist eine potentielle Ansteckung. Wenn du aktuell noch draussen arbeitest, hast du das Virus wahrscheinlich schon. Was bist du für ein Freund, wenn du es dann privat noch an Kollegen verteilst? Denk doch mal nach!
    • maylander 21.03.2020 12:09
      Highlight Highlight Mit den Baustellen hast du recht. Die gehören geschlossen. Zudem fehlen ja bald die Masken die man braucht zum sägen, schleifen, malen etc.

      Beim Spieleabend können noch drei weitere Haushalte angesteckt werden. Spielt doch online für die nächste Zeit. Es ist nicht dasselbe wie ein Treffen aber es ist jetzt einfach nötig.
  • Adrenalin 21.03.2020 08:26
    Highlight Highlight Beatmungplätze werden mittlerweile als Garant für Überleben vermittelt. Hört auf damit! Auch bei dieser Massnahme versterben 50%!
    • lilie 21.03.2020 14:15
      Highlight Highlight @Adrenalin: Und ohne Beatmungsgeräte sind es 100% Bei 200'000 Intensivstationpatienten ein ziemlicher Unterschied, findest du nicht?
    • Alnothur 21.03.2020 14:23
      Highlight Highlight Ohne diese Massnahme aber viel mehr.
  • BeatBox 21.03.2020 08:21
    Highlight Highlight Ich finde es nich gescheit, wenn solche Videos mit unbelegten und übertriebenen Zahlen veröffentlicht werden.

    Es wird zu diesem Szenario kommen, aber bitte bei de Fakten bleiben, sonst wird man unglaubwürdig und spielt den Skeptikern in die Hand!
    • matt21463 21.03.2020 11:05
      Highlight Highlight Wieso sind die Zahlen übertrieben, wenn Du im gleichen Satz auch der Meinung bist, dass es zum Szenario kommen wird? Genau solche Kommentare sind Wasser auf die Mühlen der "ach was kümmerts mich" Typen!! Wollt Ihr uns ausrotten??
    • Le French 21.03.2020 11:45
      Highlight Highlight Völlig deiner Meinung. Einfach weil sie sagt sie sei Ärztin, glauben ihr viele blind. Da kann ich nur noch den Kopf schütteln....
    • So oder so 21.03.2020 12:27
      Highlight Highlight Die Skeptiker betreibe bereits Massiv Propaganda auf KenFM. Diese Ärztin ist einfach Besorgt - was ich in ihrer Lage auch wäre ! http://ä
  • VoltStromi 21.03.2020 07:33
    Highlight Highlight Nach diesem Video frage ich mich warum ich und meine Frau, Eltern von zwei Jungs, noch zur Arbeit müssen. Auch mit Social Distancing gibt es keine Garantie das man sich nicht mit dem Virus anstecken kann.

    Wo bleibt die Ausgangssperre? Warum erlässt der Bundesrat die noch immer nicht?

    Die alten quasseln im Laden noch immer gleich wie früher... ohne Abstand! Die Jungen treffen sich noch immer...

    Schon in den nächsten Tagen werden die Spitäler entscheiden müssen wer in ein Spitalbett kommt und wer nicht.

    Ich hoffe nur dass die jenigen welche sich an die Regeln halten auch ein Bett bekommen.
    • Zorulu 21.03.2020 10:34
      Highlight Highlight Die Alten sind blöd, die Jungen sowieso.. Nur die im mittleren Alter sind vernünftig, gel?

  • Kari Baldi #WirallesindCorona 21.03.2020 07:24
    Highlight Highlight Und wem diese Ermahnungen immer noch nicht genügen, herum lamentiert und relativiert, der soll doch einfach einmal auch an die Millionen Flüchtlinge in der Türkei denken, die in Zelten, Baracken hausen, miserable medizinische Versorgung haben. Trotz Corona leben wir immer noch in einer Komfortzone! Also bitte kneift euch alle in den Hintern und befolgt ohne wenn und aber die Anordnungen unserer Behörden. Und wenn ihr älter seid so wie ich, dann nehmt die Hilfe, die man euch anbietet auch an. Man kommt sich wieder näher, trotz "social distancing"! Das ist doch wunderbar.
    • Saraina 21.03.2020 12:30
      Highlight Highlight In der Türkei leben keine Millionen Flüchtlinge in Zelten. Syrische Flüchtlinge haben Sonderstatus in der Türkei, und leben und arbeiten mitten unter den Türken. Elende Flüchtlinge in Zelten ohne Gesundheitsversorgung findet man auf den griechischen Inseln, also in der EU, und in Idlib, also auf der syrischen Seite der Grenze zur Türkei.
  • andy y 21.03.2020 07:18
    Highlight Highlight Ich hab noch immer die Worte des Bundesrates und BAG zu Beginn der Krise in den Ohren. "Wir sind bereit"
    • Panna cotta 21.03.2020 07:45
      Highlight Highlight Der Bundesrat und das BAG sagen aber auch immer, dass es auf uns alle ankommt. Wenn wir es versemmelt, können Bundesrat und BAG nicht beliebig zusätzliche Betten aus dem Hut zaubern.
    • ströfzgi 21.03.2020 17:39
      Highlight Highlight Sind sie ja auch.
  • Fairness 21.03.2020 07:14
    Highlight Highlight Wenn es zu wenig Intensivbetten hat, hoffe ich sehr, dass man die Leute einschläfern darf und nicht einfach ersticken lassen muss. Ist das entsprechende Gesetz in Arbeit oder gibt es da auch nur eine Empfehlung?
    • SwissWitchBitch 21.03.2020 07:31
      Highlight Highlight Das wäre aktive Sterbehilfe ohne Indikation, denn nicht jeder stirbt, auch mit Komplikationen nicht.
    • Lami23 21.03.2020 08:03
      Highlight Highlight Wie stellst du dir das vor? Fast täglich werden auf IPSen Therapien abgebrochen, auch ohne Corona. Da wird niemand eingeschläfert.
      Aber es gibt Medikamente gegen die Atemnot und auch sedierende Medikamente.
    • Saraina 21.03.2020 12:33
      Highlight Highlight Dass mit Morphinen am Lebensende z.B. bei Krebserkrankungen grosszügig umgegangen wird, auch wenn das die Lebensdauer verkürzt, ist bereits möglich, wenn eine Patientenverfügung besteht. Aber exgüsi, einfach „einschläfern“ kannst du heute nicht mal eine Katze...

  • SwissWitchBitch 21.03.2020 06:57
    Highlight Highlight Es kommt mir vor wie die Situation mit dem Klima im Kleinen; die Fachpersonen versuchen verzweifelt, klar zu machen dass wir auf Messers Schneide stehen, und immernoch gibt es einige die denken: "Ja aber ich ja nicht."
    • Nick Name 21.03.2020 11:29
      Highlight Highlight Scheint mir auch so.
      Es ist manchmal zum Alle-Haare-Einzeln-Raufen, wenn man (zu viel ...) Kommentare und Zeugs im Internetz liest und sieht und hört.

      Vor allem bei jenen, die so bewusst überlegen und demonstrativ ruhig meinen, es gebe da ja verschiedene Meinungen und die müsse man alle einbeziehen und man wisse ja nicht sicher, was den wirklich Sache sei und wer dahinter stecke ... Werden das wohl auch kurz vor einem Kollaps oder der Apokalypse noch in den Bart brummeln.
    • So oder so 21.03.2020 12:29
      Highlight Highlight Schauen sie mal auf KenFm vorbei, da wird es einem Schlecht ab der Propaganda und Negierung.
  • Bavaria 21.03.2020 06:07
    Highlight Highlight Ich lasse mich mit solchen Videos nicht einschüchtern - die Lage hat sich allmählich beruhigt. Gestern gab es keine zusätzlichen Massnahmen vom Bund, China hat keine neuen Ansteckungen mehr und die Wirtschaft rollt wieder etwas an. Auch in Europa wurde es wieder etwas ruhiger, Italien ist nicht mehr immer zuoberst in den Titeln geschrieben. Zusätzlich Panik verbreiten, ist da also fehl am Platz, auch wenn man immer noch vorsichtig sein muss und andere sowie sich schützen soll.
    • Bene_ 21.03.2020 08:12
      Highlight Highlight “die Lage hat sich allmählich beruhigt”? Interessant. Wo denn? Geh doch mal Statistiken lesen beispielsweise zu den Todesfällen pro Tag in Spanien und Italien. Da beruhigt sich relativ wenig. Und bei uns hat es noch nicht einmal richtig begonnen.
    • TodosSomosSecondos 21.03.2020 08:57
      Highlight Highlight Öh what?
    • solani 21.03.2020 10:10
      Highlight Highlight Ich glaube du versuchst dich selbst zu beruhigen.
      Verständlich und in Ornung solange du trotzdem die Regeln befolgst..
      Es ist nicht am bessern! (Ausser in China vielleicht.)
    Weitere Antworten anzeigen
  • nemo2018 21.03.2020 01:32
    Highlight Highlight Wenn NYC innerhalb von ein Paar Tage soweit ist, dass Tests für die ganze Bevölkerung durchgeführt werden können...

    https://video.corriere.it/esteri/coronavirus-pronto-soccorso-brooklyn-cittadini-coda-il-test/c589bab2-6af1-11ea-b40a-2e7c2eee59c6

    Warum zum Teufel können wir das nicht? WARUM?

    Und soll doch niemand sagen, wie Daniel Koch am Montag coram publico getan hat, "Die Zeit ist vorbei, Tests bringen nichts mehr".
  • Do not lie to mE 21.03.2020 01:05
    Highlight Highlight politico.com: "Es ist Zeit, Beatmungsgeräte zu bauen, als ob wir im Krieg wären und unser Leben davon abhängt."
    oder sofort China um Hilfe bitten.

    https://www.politico.com/news/agenda/2020/03/20/ventilators-wartime-mobilization-139581
  • FatPixie 21.03.2020 00:59
    Highlight Highlight Ok, ich muss hier auch was sagen. Ich bin einig, wir müssen zuhause bleiben. Aber feiern kann ich diese Ärztin nicht - wenn man mich anspricht, als wäre ich ein dümmliches Kind, dann kann ich das auch nicht ernst nehmen. Sind wir wirklich schon an dem Punkt, an dem wir so mit uns reden lassen? Sorry, aber damit erreicht sie nur diejenigen, die sowieso schon in ihr Horn blasen. Und erreichen müsste man die andern.
    • sowhat 21.03.2020 12:37
      Highlight Highlight Gut möglich, dass du recht hast. Allerdings verstehe ich ihren Frust schon. Sie wird ihre Familie 3 Monate nicht sehen und sieht dafür irgendwelche Dumpfbacken, die sich in gewohnter Manier in Gruppen aufhalten. Da würd ich auch ausrasten.
    • Alnothur 21.03.2020 14:30
      Highlight Highlight "wenn man mich anspricht, als wäre ich ein dümmliches Kind"

      Scheint aber nötig zu sein, die meisten Erwachsenen sind scheinbar geistig auf diesem Niveau.
  • Barbärner 21.03.2020 00:50
    Highlight Highlight https://www.bbc.co.uk/sounds/play/w3csym38

    Hört mal hier rein.....
  • Em Den 21.03.2020 00:23
    Highlight Highlight Das schlaue BAG hat das Problem erkannt und gelöst! Wir werden nie 48 000 Fälle in 12 Tagen haben in dem 2000 Tests täglich gemacht werden.

    Benutzer Bild
  • Erklärbart. 21.03.2020 00:07
    Highlight Highlight "Dass wir jetzt Kinder auf der Krebsstation haben, deren Chemotherapie wir verschieben müssen."

    Das irritiert mich ein bisschen.
    Wieso genau soll das Kind nicht weiter behandelt werden?

    Wenn die Rega mit einem Schwerverletzten ins nächstgelegene Spital geflogen wird, in dem die Chirurgen aber gerade eine Herz OP und sonst wichtige OPs machen, werden diese für den Rega Patienten unterbrochen?

    Ich weiss, ein etwas übertriebenes Beispiel, weil die Rega ein anderes Spital anfliegen könnte.

    Aber was genau rechtfertigt die Verschiebung einer Chemotherapie?
    • Marla Eva Moser 21.03.2020 00:29
      Highlight Highlight Chemo zerschiesst sozusagen dein Immunsystem. In diese Situation noch ein SARS-Virus...
      Also müssen die Ärzte wohl jetzt schon schwierige Abwägungen treffen.
    • ghawdex 21.03.2020 00:34
      Highlight Highlight Je nach Art der Therapie haben Chemopatienten ein erhöhtes Infektionsrisiko weil das Immunsystem gestört ist. Darum kann es sein das solche Patienten ein Isolationszimmer benötigen.
      In Kindereinrichtungen wird es noch weniger Isolationszimmer geben als in jenen für Erwachsene. Was diese Zimmer momentan noch kostbarer macht.
      Chemo ist planbar, Corona nicht.
    • news2read 21.03.2020 00:38
      Highlight Highlight Das gleiche fragte ich mich auch in Italien. Da starben dieses Jahr über 126`000 Menschen und nun sollen die 4000 Corona-Patienten das ganze System überlasten. Brauchten von den anderen 122`000 Menschen niemand ein Spital?
    Weitere Antworten anzeigen
  • ghawdex 20.03.2020 23:55
    Highlight Highlight Von den 100% der Intensivplätzen die zur Verfügung stehen, darf man aber nicht davon ausgehen das man diese zu 100% nur mit Corona Patienten belegen kann. Es kann und wird auch andere Fälle geben die diese Plätze benötigen.
  • Di La 20.03.2020 23:53
    Highlight Highlight Der aktuelle Umgangston finde ich jedoch auch bedenklich. Scheint mir so als würde ein gemeinsamer Feind / Schuldiger gesucht werden. Es gibt nun mal Menschen die weniger Anpassungsfähig und flexibel sind aus persönlichen Gründen und Erfahrungen. Nicht für jeden ist das eigene Zuhause ein sicherer Ort (physische, psychische Gewalt etc). Wäre doch schön wenn man auf Augenhöhe auf diese Menschen zugehen könnte und sie nach ihren Ängsten und Gedanken fragen könnte ohne den Moralapostel zu spielen. Dies ist anscheinend aktuell gerade der neuste Trend.
    • Wandervogel 21.03.2020 08:56
      Highlight Highlight Das hat man nun drei Wochen lang gemacht indem man an die Selbstvernunft appelliert hat. Geklappt hat es bei den meisten sehr gut, bei einigen wenigen sehr schlecht. Dank einigen wenigen werden die Massnahmen immer stärker denn es ist nunmal keine Zeit mehr für Diskussionen à la könntest du bitte, würdest du bitte, wie fühlst du dich damit, wie würde es dir gehen wenn...

      Halte dich einfach mal eine gewisse Zeit daran, was die Mehrheit und vorallem die Fachkräfte vorgeben.
    • Di La 21.03.2020 12:36
      Highlight Highlight Ich bin Pflegefachfrau im psychiatrischen Feld und halte mich selbst sowei wie möglich an die Massnahmen. Es scheint mir aber hier weiter eine grosse Trennung / Priorisierung zwischen somatischen und psychischen Gefahren / Einflussfaktoren zu geben. Ich frage mich wie fest der Bevölkerung die Entstehung vo Aggressivem Verhalten bewusst ist. Wie die Gefahr von häuslicher Gewalt z.B nun auch exponentiell ansteigen könnte. Solidarität heisst in diesem Fall für mich auch diese "Risikogruppe" zu schützen.
  • Schlingel 20.03.2020 23:51
    Highlight Highlight Zeigt aber leider auch, dass das BAG und der Bundesrat auf ganzer Linie versagt haben. Die Einschränkungen kamen zu spät, waren zu lasch und gleichzeitig, wurden nur ungenügende Vorkehrungen getroffen.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 22.03.2020 10:31
      Highlight Highlight bin ich gar nicht deiner Meinung. Das BAG und der Bundesrat machen einen super Job.
      Danke und auch dahin geht mein Applaus
  • Tugium 20.03.2020 23:50
    Highlight Highlight Nur mal vorweg, ich halte mich absolut an die Regeln und bleibe zuhause. Die Lage ist leider bitter ernst😔

    Was ich mich aber oft frage wenn ich solche Zahlen lese oder höre: 200‘000 Betten?

    Nicht mal in China hatten sie auch nur annähernd so viele Leute auf den Intensivstationen, oder was verstehe ich falsch?🤷‍♂️


    • MontyCat 21.03.2020 08:10
      Highlight Highlight Sie haben extra Monster Spitäler gebaut. In kürzester Zeit aus dem Boden gestampft. Informiere dich!
    • Eldroid 21.03.2020 09:17
      Highlight Highlight China hatte bei 400 infiszierten Wuhan komplett abgeriegelt und eine Ausgangssperre verhängt - Wir sind bereits bei mehreren tausenden infiszierten
  • Blubber 20.03.2020 23:46
    Highlight Highlight Das Ganze ist als wären wir im Auge eines Orkans, schon seit einer Woche und länger. Watson hat den Ernst der Lage früh erkannt und thematisiert. Die Panikmache jetzt und das Aufhetzen gegeneinander finde ich jedoch unangebracht. Wir haben klare Weisungen des Bundesrats und diese gilt es nun zu befolgen, um die Kurve abzuflachen. Die Berichterstattung hier führt dazu, dass wenn ich kurz Essen einkaufen gehe und auf dem Nachhauseweg ein Glace esse, ich mich wie eine Kriminelle fühle.
  • blueberry muffin 20.03.2020 23:44
    Highlight Highlight Viren kann man nicht komplett stoppen. Unbelehrbare wird es auch immer geben, ob durch fehlende Hirn, psychische Erkrankungen oder Jugendlichem Leichtsinn. Seit einfach besser. Bleibt zuhause, aber Panik hilft niemandem was.

    Schon gar nicht in einem Land, in dem praktisch jeder Haushalt eine Waffe zu Hause hat...
    • MontyCat 21.03.2020 08:14
      Highlight Highlight Falsch! Diese Nachrichten braucht es jetzt! Auch der letzte muss erkennen, um was es geht. Jeder kann nun sterben. Sei es, weil er Corona hat und kein Intensivbett mehr frei ist, sei es weil er einen Unfall hatte im Verkehr oder sonst wo und es keine Betten mehr frei hat. Leute bitte, unser Gesundheitssystem bricht vor unseren Augen zusammen!
  • nemo2018 20.03.2020 23:37
    Highlight Highlight Ich hoffe bald wird auch eine landesweite Aktion gestartet: Plakate überall, mit der einfachen Botschaft "Bleib Zuhause".

    Die Botschaft ist eigentlich sehr einfach, aber aus meiner Wohnung mit Sicht auf den Bahnhof Zürich-Wipkingen muss ich leider sagen: nicht alle haben es kapiert.
  • Don Alejandro 20.03.2020 23:33
    Highlight Highlight Die Frau hat einen Mann in einer Risikogruppe, wird sich in den nächsten Monaten brutal überarbeiten und in der Triage schwere Entscheidungen mittragen müssen. An die Ego's und kognitiven Schwächlinge hat sie auch eine Antwort parat. Denn selbst wenn diese nicht an Corona erkranken, hätte es für diese im Notfall ebenfalls zu wenig freie Betten, bzw. Fachpersonal. Diese Frau könnte auch einfach das Handtuch werfen und sich dem Risiko nicht aussetzen. Aber sie übernimmt Verantwortung und das sollte jetzt auch der hinterletzte Depp ebenfalls tun.
  • FCK NATO PACT 20.03.2020 23:18
    Highlight Highlight Ein Bier mit guten Freunden, zur Arbeit gehen, Reisen, Städte besichtigen, Shoppen gehen, Fussball schauen, Ausgang etc....alles das haben wir nicht richtig geschätzt...ich vermute stark, dass wir wenn wir diesen Virus überhaupt überleben,solche Kleinigkeiten sehr schätzen werden. Haltet auch an die Regeln oder besser bleibt zuhause!!
  • Frida Kahlo 20.03.2020 23:18
    Highlight Highlight Das macht echt scheisse Angst wenn man auf einmal Fieber bekommt 🤦🏼‍♀️

    Bin dann mal in selbst verordneter Quarantäne 😷

    So ne schei**** war nur draussen wenn es wirklich nötig war...hoffe es ist nur ein gripaler Infekt.
    • MontyCat 21.03.2020 08:18
      Highlight Highlight Ja, ich hab das gleiche gedacht. Bin zwar erst 40ig und gesund. Spüre aber, dass selbst ich mit dem Virus zu kämpfen habe. Falls ich eine gravierende Pneumonie entwickle, könnten auch für mich die Betten knapp werden. Schreckliche Vorstellung!
    • TodosSomosSecondos 21.03.2020 09:04
      Highlight Highlight Gute Besserung
  • De-Saint-Ex 20.03.2020 23:09
    Highlight Highlight Leider hat unser Bundesrat Ihren Appell nicht gehört, oder wohl besser gesagt, ignoriert er ihn, liebe Frau Dr.
    Aber Danke für den Klartext. Es wird sich absolut niemand darüber beschweren dürfen, man habe es ihm nicht deutlich genug gesagt. Und dass es immer noch viel zu viel Menschen völlig am Arsch vorbei geht, zeigen schon nur die heutigen Bilder vom Flughafen Zürich. Und das sind nicht alles Rentner und Jugendliche. Auch wenn ich auch hier wieder hauptsächlich Blitze dafür ernten werde: totaler Shut-Down subito!
  • Jungleböy 20.03.2020 23:06
    Highlight Highlight Ich glaube die menschen verstehen nicht, wie präker die situation wirklich ist.
    • Jungleböy 20.03.2020 23:44
      Highlight Highlight Bleibt zuhause!
      Play Icon
  • Gehirnistonline 20.03.2020 23:05
    Highlight Highlight Aber das Handling dieser Krise scheint eine ähnliche Tendenz zu haben wie das Virus selbst: Die Massnahmen werden alle mit Verzögerung zum letzten Moment rausgeworfen, und zwar mit den gleichen 10 Tagen Verzögerung nach welchen sich das Virus erst erkenntlich macht.

    Ob vor zwei Wochen bereits auf 10 Leute beschränken und Abtandzeichen am Boden in der Warteschlange es Wohl doch wert gewesen wäre, sodass man während den nächsten vier Wochen noch wenigstens sein Füdli einmal am Tag für fünf Minuten für einen Spaziergang vor die Türe setzen darf, kann sich jeder selbst überlegen
  • Regenmaker 20.03.2020 23:03
    Highlight Highlight Jeder und jede die sich ein bischen informiert hat die letzten 2 Wochen hat das kommen sehen. Wie ein Unfall in Zeitlupe. Man fühlt sich einfach hilflos, es ist schrecklich.
    • Meyer Andrej 21.03.2020 03:30
      Highlight Highlight Die Frage bleibt, wieso hat man nach der Entwicklung in Italien nicht reagiert, 3 Wochen Vorlaufzeit, man müsste schon seit Wochen die Radikallösung fahren, mit der exponentiellen Verbreitung kann man nicht nur ein bisschen verlangsamen. Wenn die Infektionsrate im gleichen Umfang wie in Italien wütet, dann wird das Ganze zum Massengrab. Jeder Tag bringt hunderte neue potenzielle Intensivpatienten, das ist russisches Roulette!
    • Antinatalist 21.03.2020 04:06
      Highlight Highlight Weil es hunderte Milliarden kostet und sich das Schweizer Volk ohne spür- und sichtbare Bedrohung nicht einfach so einschränken lässt, siehe diese Woche.
      Dazu verlaufen 80% der Infektionen symptomfrei. Lediglich ein kleiner Prozentsatz verläuft schwer und aktuell ist hier die Sterberate bei ziemlich genau 1%. In zwei Wochen sind 56 Leute gestorben. Soviel sterben hier in der Schweiz am Rauchen in zwei Tagen. Die Situation wirkt daher auch jetzt, nüchtern betrachtet, nicht wirklich bedrohlich. Italien ist speziell.

      https://www.sueddeutsche.de/politik/coronavirus-italien-gruende-1.4851458
    • Antinatalist 21.03.2020 04:31
      Highlight Highlight Und mit Verlaub, einige werden jetzt gleich wieder argumentieren, es ginge doch um Menschenleben.
      Es geht allen nur ums Geld. Ein Blick zurück, als die Schulschliessung anstand, da hiess es sofort, wer jetzt auf die Kinder aufpasse und wer das bezahlen soll? Keiner der "Freigestellten" verzichtet auf seinen Lohn, weil's um Menschenleben geht. Auch beim Klima geht's auch um Menschenleben und es interessiert niemanden, so lange man Geld zum konsumieren hat. Und wenn es woanders um Menschenleben geht, spendet auch keiner die Hälfte seines Geldes, um Menschenleben zu retten. "Bitz" heuchlerisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 20.03.2020 23:03
    Highlight Highlight Toll, dass ihr dieses eindrückliche Video veröffentlicht.

    Während 4h hatte es nur 248 Zugriffe.
    Jetzt aber geht es dank euch, wie heisst es so schön, viral.

    Man muss das ganze Video schauen. Es fährt einem richtig ein. Das Corona - Virus wird noch immer unterschätzt.

    Wir haben bereits 100'000 Infizierte, nur wissen 97'000 davon noch nichts.
    • Roudi 20.03.2020 23:21
      Highlight Highlight ja dann kann es ja nicht so schlimm sein..
    • Antinatalist 21.03.2020 04:37
      Highlight Highlight Warum das BAG wusste, dass es am 20.03.2020 offiziell 5615 registrierte Infektionen gab, es aber nur 3000 wissen, bleibt wohl die Knacknuss deiner Rechenaufgabe.
  • Alnothur 20.03.2020 23:01
    Highlight Highlight
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    Und wie man auch sieht in diesem Video: es trifft nicht nur die Alten...
    • KarlWeber 21.03.2020 00:07
      Highlight Highlight Interessanterweise sind es ja fast ausschliesslich Männer, die im Video zu sehen sind.
    • Antinatalist 21.03.2020 04:46
      Highlight Highlight Zu Italien gibt es Folgendes zu sagen:

      Das durchschnittliche Alter der Verstorbenen liegt bei 79,5 Jahren. Die deutlich am stärksten betroffene Altersgruppe sind die 80- bis 89-Jährigen. Nur fünf Menschen waren unter 40 Jahre, ALLE WAREN KRANK, ehe sie sich mit dem Virus infizierten. 70% der Opfer sind Männer. Drei Personen ( 0,8%) starben offenbar ausschließlich "am" Coronavirus - "ohne wenn und aber", wie die Italiener sagen. Alle anderen litten an mindestens einer schweren Vorerkrankung. Die Hälfte hatte drei oder mehr Krankheiten." Quelle: SZ/Istituto Superiore di Sanità

      Benutzer Bild
    • HansDampf_CH 21.03.2020 07:06
      Highlight Highlight Die meissten mit schweren verläufe sind männer
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gehirnistonline 20.03.2020 22:57
    Highlight Highlight Schön dieser Appell an die Bevölkerung, zusammengefasst ist da lediglich eine einfache simple exponentielle Funkrion dahinter mit 10 Tagen Verzögerung der effektiven Infektionszahlen.

    Sie sagt im Video, dass Kinder mot Krebs zur Zeit keine Chemo mehr bekommen würden. Die einzige Frage die sich mir hier stellt, ist weshalb der Bundesrat die Gruppen nicht schon früher auf 5 maximieren konnte. Spätestens, seit dem Lockdown hätte man direkt auf maximal 5 Personen können. Und auch heute könnte man schon ohne weitere sozialen unannähmlichkeiten Spaziergänge auf maximal 2 Personen beschränken.
    • Hiker 20.03.2020 23:26
      Highlight Highlight Das traurige ist, es hören heute noch viele Menschen nicht auf die Anweisungen und es hätten vor einer Woche noch viel weniger darauf gehört. Das ist es was die Seuche eskalieren lässt. Da kann man soviel verordnen wie man will. In unserer Gesellschaft ist der Egoismus weit verbreitet. Diese Pandemie bringt es gnadenlos ans Licht. Viele denken nur noch an sich und ihre Bedürfnisse.
    • Gehirnistonline 20.03.2020 23:45
      Highlight Highlight Und nicht destotrotz steht der das BAG und dessen Massnahmen im Zentrum.

      Erst die Desinfektionsposten am Migroseingang, Abstandzeichen am Boden und Gruppenbeschränkung auf 10 Personen scheinen den Leuten langsam eindruck zu machen. Bis auf die 10 Personenbeschränkung, hätte man alles vor Wochen bereits beginnen können, denn dies wäre ein deutliches Signal gewesen. Ohne wirtschaftliche Einbussen. Und seit Skigebietschliessung und Lockdown wären auch Gruppenbeschränkungen auf 5 Personen möglich gewesen. Ohne zusätzlichen wirtschaftlichen Schaden.
    • Wiedergabe 21.03.2020 00:24
      Highlight Highlight Es ist ganz eifach.
      Zuhause bleiben! Abstand! Hände waschen!
      Das sagt der Bund seit mehreren Tagen.
      Wenn nicht derart viele Besserwisser rumlaufen würden, sondern sich einfach mal alle dran halten würden, müssten wir nicht über solch müssigen Quatsch diskutieren ob eine Gruppe 2, 5 oder 10 Leute haben darf!
    Weitere Antworten anzeigen
  • WortfürWort 20.03.2020 22:51
    Highlight Highlight Bravo!!!!! Ich hoffe, das kommt bei all den ignoranten Menschen da draußen ein für alle mal an. #staythefuckhome!
  • sometimes 20.03.2020 22:49
    Highlight Highlight Hoffe ihr Video wird überall geteilt. Sie hat so Recht. Und da hilft nicht nur klatschen für das Gesundheitspersonal... es braucht mehr Personal, mehr Anerkennung und mehr Mittel.
  • Xiakit 20.03.2020 22:47
    Highlight Highlight Ja meine Lieben, darum sagte Heute Herr Koch, dass die Armee Beatmungsgeräte beschafft und die Kapazitäten erhöht werden.
    Das hat einen einfachen Grund, der Mann ist nicht dumm.
  • BratmirnenStorch 20.03.2020 22:47
    Highlight Highlight Gut zuhören lohnt sich. Das ist ernst gemeint. Haltet Abstand und bleibt nach Möglichkeit zuhause. Nur so kann diese Sache innert nützlicher Frist überwunden werden.
    • sambeat 20.03.2020 23:13
      Highlight Highlight Innert nützlicher Frist?
    • Antinatalist 21.03.2020 05:46
      Highlight Highlight Überwunden? Die Seuchenexperten sind mehrheitlich der Ansicht, dass uns das Virus erhalten bleiben wird und eine Immunität möglicherweise nur um die 40 Wochen anhält, wobei letzteres sich erst noch zeigen wird.
      Das gibt dem Virus Zeit, sich zu mutieren, womit ein Impfstoff schwieriger herzustellen ist. Wenn die 40 Wochen zutreffen, wird SARS-CoV-2 saisonal wie die Grippe. Dann ist gar nichts überwunden.
      Nur wenn die Immunität *deutlich* länger als 40 Wochen hält, könnte das Virus in etwa 5 Jahren wieder gänzlich verschwinden. Dann wäre es überwunden.
    • nemo2018 21.03.2020 22:01
      Highlight Highlight @Antinalist: es geht (im Moment) nicht darum, diesen Virus zu überwinden. Es geht "nur" darum, dass all Leute die Intensiv-Pflege brauchen, eine solche erhalten *können*. Es ist eine moralische Frage.

      Flatten the curve.
  • luegeLose 20.03.2020 22:37
    Highlight Highlight Eindrücklich. Danke und wünsche ihr viel Kraft.
  • Do not lie to mE 20.03.2020 22:37
    Highlight Highlight Viele Länder erhalten bereits Hilfe von China. Es ist das einzige Land mit den Ressourcen und Manpower. Ich hoffe dass unsere Politiker nicht noch einmal kläglich versagen und sofort um Hilfe bitten.
    • Barbärner 21.03.2020 00:18
      Highlight Highlight Wer hier blitzt soll doch bitte ein Intensievbett benötigen...in 2 Wochen...
    • Wiedergabe 21.03.2020 00:26
      Highlight Highlight Von mir aus jammern sie so lange und so viel über Politiker wie sie wollen.
      Bleiben sie einfach zu Hause, waschen sie sich die Hände und halten sie Abstand!
  • HugoBalls 20.03.2020 22:36
    Highlight Highlight Ausser ein zynischer Kommentar gegenüber Gruppenkuschlern dies noch immer nicht verstanden haben, fällt mir Nichts ein.
  • Count Suduku 20.03.2020 22:33
    Highlight Highlight Ich habe keine Ahnung von Beatmung auf Intensivbetten, aber was ist das schwierige daran, kann man nicht mehr betten und Beatmungsgeräte improvisieren? Ich meine es muss ja nicht einmal gut sein knapp akzeptabel genügt. Wahrscheinlich stelle ich es mir viel zu einfach vor, sonst hätte das schon längst einer in die Wege geleitet... Wahrscheinlich ein wenig Verzweiflung vor der man sich in Technischen Lösungen verstecken will...
    • maylander 20.03.2020 23:15
      Highlight Highlight Und was willst du nehmen? Velopumpen vielleicht?
      Die Armee hat noch eine grössere Stückzahl an Beatmungsgeräte, dann gibt es sicher noch ausrangierte die aber noch funktionieren. Und am Schluss noch einige aus der Tiermedizin.
      Das wird trotzdem noch zu wenig sein.
    • genauleser 20.03.2020 23:20
      Highlight Highlight Du stellst es dir zu einfach vor.
      Und: Pflegepersonal zu improvisieren, ist noch schwieriger.
    • Latryx 20.03.2020 23:22
      Highlight Highlight Nein! Leider kann da nicht mit einer MacGuyver-Improvisation geholfen werden.... du brauchst bei einer schweren Lungenentzündung je nach Zustand immer wieder verschieden abgestimmtes Luft-Sauerstoffgemisch... dazu muss das Gerät ebenfalls die genau notwendigen Liter an Luft in deine Lungen pumpen! Das braucht dann auch das entsprechend geschulte Pflegepersonal! Ich habe das bei meiner Lungenentzündung schon erlebt.... Ich möchte das auf keinen Fall nochmals erleben und bleibe schön Zuhause.... bleibt ALLE zuhause!
    Weitere Antworten anzeigen
  • circumspectat animo 20.03.2020 22:30
    Highlight Highlight Wenn die Leute dieses Vidio schauen gehen sie erst Recht nach draussen. Spass beiseite sie hat natürlich absolut recht, aber die Selbstgerechte Art mit der Sie das rüberbringt führt bei den Menschen die alles nicht so erns nehmen erst recht dazu dass sie sich nicht an die Massnahmen halten.
    • waschbär 20.03.2020 23:51
      Highlight Highlight Selbstgerecht? Was ist daran selbstgerecht? Soll sie es vorsingen?
    • BoomBap 20.03.2020 23:56
      Highlight Highlight Kritik ist nicht mehr erlaubt. Sachlich glaub ich der Dame alles.

      Ich will jetzt nicht mal umbedingt ihre Art wie sie es rüberbringt kritisieren.

      Aber dieses social distancing, #staythefuckhome etc. nervt. Ich denke nicht das diese hippen Anglizismen der richtige Weg sind, um die grösste Risikogruppe (die ü65er) anzusprechen.

      Die Plakate vom BAG find ich jedoch gut gelungen.


      Passt auf euch auf.
    • Lioness 21.03.2020 00:09
      Highlight Highlight Ich sehe da keinen Funken Selbstgerechtigkeit. Nur Wut, Trauer, Ohnmacht, Fassungslosigkeit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mähna 20.03.2020 22:29
    Highlight Highlight Watson, lange habe ich euren Journalismus geschätzt. Doch was ihr in den letzten Tage für Panikmache betreibt, die Menschen aufhetzt und so jeder zielführenden Lösung im Weg steht, ist eine Zumutung.

    zur Rechnung oben. Auch wenn die Zahlen stimmen mögen, ist der Faktor Zeit völlig ausser acht gelassen. Über genügend Zeit ist es Durchaus möglich in 1000 Betten 20‘000 Patienten zu behandeln. Genau darauf arbeiten wir hin. Ziel ist nicht und wird nie ein stopp der Ansteckungen sein, dies wäre garnicht möglich. Ziel ist die Ansteckungen so zu streuen, dass die Ressourcen jeweils ausreichen.
    • betacarotin 20.03.2020 23:15
      Highlight Highlight Bitte nochmals nachlesen: es geht um 200‘000 Personen, die ein Bett brauchen - 20‘000 sind noch zu schaffen.
    • genauleser 20.03.2020 23:24
      Highlight Highlight Ihr Punkt ist, dass wir jetzt schon auf dem "Dach" der abgeflachten Kurve sein müssten, damit es aufgeht. Sind wir nicht, das Dach/eine Abflachung ist nicht in Sicht.
      Und: Die Leute bleiben ewigs auf den IPS liegen.
    • maylander 20.03.2020 23:26
      Highlight Highlight Sie redet von gleichzeitig Erkrankten.
      Wenn es 1000 Betten auf der Intensivstation gibt dürfen 20000 gleichzeitig krank sein.
      Dann würde man aber das aktuelle Regime jahrelang durchziehen müssen bis 60% der Schweiz durchseucht ist.

      Also muss man testen testen testen um die Quarantäne gezielt anzuwenden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BetterTrap 20.03.2020 22:27
    Highlight Highlight Tut mir leid. Die Lage ist ernst, keine Frage. Die Leute müssen sich dringend an die Anweisungen des Bundes halten.

    Aber wäre es nicht Job der Medien genau solche Videos zu bewerten. Einer Person mit Autorität glaubt man leicht, einer Ärztin in dieser Situation sowieso, aber man vergisst leicht, dass hier einfach ein Video unreflektiert wiedergegeben wird. Ohne einzuschätzen, welche Panik so ein Video loslösen kann. Ohne zu bewerten, ob Ihre Aussagen wirklich der Realität entsprechen (was sie nicht tun, siehe die Grafiken die Watson selbst erstellt hat)

    Für mich unverständlich.
    • irgendwie anders 20.03.2020 23:29
      Highlight Highlight In der Hysterie (Die Medien sollen sich mal selbst an der Nase nehmen) wird leider vergessen, was wir in der Schule einmal gelernt haben, Quellenangabe. Die falschen Neuigkeiten haben Hochkonjunktur. Es macht einem rasend.
      Wieso wird nicht mal über die momentan Hysterie geschrieben?
      Zuhause bleiben versteht sich von selbst. Gesund bleiben soll das Motto sein.
    • Toerpe Zwerg 20.03.2020 23:41
      Highlight Highlight Was veranlasst Sie zur Annahme, dass diese Aussagen nicht stimmen?
    • nemo2018 20.03.2020 23:50
      Highlight Highlight Ich sehe kein Problem darin, die Leute ernsthaft wachzurütteln. Die Statistiken sind eindeutig, die Zahlen lügen nicht.

      Und diese Ärztin spricht von einem worst-case, welches bestimmt eintreffen kann. Jetzt ist sicher nicht der Moment, um mit den Zahlen zu spielen.


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Am Freitagmittag applaudierte die ganze Schweiz für das Gesundheitspersonal, das in der Corona-Krise wichtiger ist denn je. Die Geschäftsführerin des Schweizer Verbands der Pflegefachpersonen erhofft sich, dass nun ihre jahrelangen Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen endlich erhört werden.

Frau Ribi, heute Mittag hat die Schweiz für das Gesundheitspersonal applaudiert. Rührt Sie das?Yvonne Ribi: Ja, das rührt mich und im Namen des Pflegepersonals danken wir ganz herzlich dafür. Ganz wichtig ist aber, dass die Bevölkerung uns jetzt unterstützt, in dem sie zuhause bleibt, soziale Kontakte meidet und die Anweisungen des Bundesamtes für Gesundheit befolgt.

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