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Eine Zugerin zahlte einer angeblichen Internet-Liebschaft 400'000 Franken
Eine Zugerin zahlte einer angeblichen Internet-Liebschaft 400'000 Franken
symbolbild: Shutterstock

Fake-Dating, das weh tut! Schweizer Frauen zahlen halbe Million an Liebes-Schwindler

Im Kanton Zug sind gleich zwei Liebesschwindler aufgeflogen. Die vermeintliche Zweisamkeit kommt die Opfer teuer zu stehen. 
10.04.2018, 11:02

Dieser Liebeskummer tut auch im Portemonnaie weh. 

Eine 59-jährige Zugerin hatte vor zwei Jahren auf einer Online-Partnerbörse einen Mann kennengelernt - und sich in den vermeintlichen Traumprinzen verliebt. Doch die Online-Liebelei war nur ein Fake. 

Wie die Zuger Strafverfolgungsbehörden am Dienstag mitteilten, überwies das Opfer ihrer Internet-Beziehung wegen angeblicher Notlagen immer wieder Geld. Insgesamt kostete sie der so genannte «Romance Scam» gut 400'000 Franken. 

Es ist nicht der einzige aktuelle Fall im Kanton Zug. Ein anderer Mann baute via Facebook und Whatsapp eine Beziehung zu einer 41-jährigen Zugerin auf. Später telefonierten die beiden. In den Gesprächen erzählte der Täter von finanziellen Engpässen. Die Frau überwies dem Mann 74'000 Franken in die Türkei

«Bei dieser Betrugsmasche fliesst das Geld in der Regel ins Ausland. Darum ist es äusserst schwierig, die Täter zu ermitteln», sagt Sandra Peier von den Zuger Strafverfolgungsbehörden. 

(amü)

Wie funktioniert «Romance Scam»?
Bei dieser Betrugsmasche wird dem Opfer die grosse Liebe vorgespielt. Ihre Opfer suchen sichdie Täter auf Dating-Seiten, Internet-Singlebörsen oder in anderen sozialen Netzwerken aus.Während die Opfer von der Liebe geblendet sind, wollen die Betrüger nur eines : nämlich IhrGeld. Das Opfer wird per E-Mail oder soziale Medien kontaktiert – angeblich von einem gutaussehenden Mann oder einer attraktiven Frau. Die Betrüger senden täglich charmante Bot-schaften, machen Komplimente, telefonieren mit dem Opfer (via Skype) und umgarnen es mitallen möglichen Versprechen. Dies geht von der Verabredung bis hin zu einem Heiratsverspre-chen. Nachdem sie sich das Vertrauen erschlichen haben, bitten sie ihr Opfer unter einemVorwand um Geld. Bei der Begründung sind die Betrüger nie um eine Idee verlegen - bei-spielsweise benötigen sie das Geld für einen neuen Reisepass, für die Pflege eines kranken Verwandten, wegen eines Unfalls von einem Familienmitglied, um eine neue Firma zu gründenoder für einen neuen Internetanschluss.

Vorsicht ist geboten, wenn das virtuelle Gegenüber bereits nach kurzer Zeit von der grossenLiebe spricht. Dasselbe gilt, wenn die Sprache auf finanzielle Engpässe kommt und um Hilfegebeten wird. Leihen Sie niemals Geld an Personen, die sie nicht wirklich gut kennen und diesie noch nie persönlich getroffen haben. (pd)

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