Schweiz
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Swisscom findet Ursache für die schweizweite Telefon-Störung



Am Montag hatte eine Panne das Festnetz der Swisscom teilweise lahmgelegt. Tausende Firmenkunden in der Schweiz konnten nicht telefonieren. Bereits eine Woche zuvor fiel das Festnetz bei Tausenden KMU-Kunden (kleinere und mittlere Unternehmen) von Swisscom aus.

Nun hat Swisscom den Fehler gefunden:

«Nach intensiven Untersuchungen zusammen mit ihrem Lieferanten hat Swisscom die Ursache für die Störung gefunden. Swisscom erwartet keine weiteren Ausfälle, wird die Dienste jedoch weiterhin eng überwachen und Verbesserungsmassnahmen umsetzen.»

Swisscom

Auf der Firmenwebseite schreibt der grösste Schweizer Mobilfunkprovider:

«Die Analyse der letzten Tage hat ergeben, dass Fehler in der Lieferantensoftware vorliegen. Diese haben dazu geführt, dass es diese und letzte Woche teilweise zu Ausfällen in der Festnetztelefonie bei Smart Business Connect und Managed Business Communication gekommen ist.»

Swisscom

Wenn das Video nicht angezeigt wird, klicke auf diesen Link.

Am Montagnachmittag seien die entscheidenden Massnahmen ergriffen worden, die zu einer Stabilisierung führten. Seitdem können Kunden wieder telefonieren. Mittlerweile sei der Fehler vom Lieferanten bestätigt worden. Swisscom werde ihren vertraglichen Verpflichtungen gegenüber den Kunden nachkommen und Kulanz zeigen, heisst es weiter.

Heinz Herren, CIO und Konzernleitungsmitglied von Swisscom, wird mit den Worten zitiert: «Wir sind froh, den Fehler mit unserem Lieferanten zusammen gefunden zu haben.» Man sei sich bewusst, dass diese Störung für die Kunden sehr ärgerlich gewesen sei.

(oli)

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5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • CASSIO 19.01.2018 09:24
    Highlight Highlight Ist Swisscom Mobile nun komplett down? Oder hab ich die Rechnung nicht bezahlt?
  • bokl 17.01.2018 18:56
    Highlight Highlight Die Kunden als Beta-Tester missbrauchen und dann generös "... vertraglichen Verpflichtungen gegenüber den Kunden nachkommen und Kulanz zeigen ...". Sprich, wer sich wehrt kriegt ein paar Brosamen, der Rest geht leer aus.

    "Wir erlassen allen betroffenen Kunden die Gebühren für den Januar und suchen mit dem Lieferanten eine Lösung."

    Das wäre eine überzeugende Antwort auf dieses Desaster.
    • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 17.01.2018 21:40
      Highlight Highlight Aye
  • Wilhelm Dingo 17.01.2018 17:38
    Highlight Highlight „Lieferantensoftware“: da will die Swisscom wohl Verantwortung abschieben. Offenbar hat Swisscom nicht ausreichend getestet!
    • sambeat 17.01.2018 21:56
      Highlight Highlight Du lebst in einer Traumwelt: Früher hatte man noch Zeit, um etwas ausreichend zu testen! Heute ist die Technik um ein Vielfaches komplexer geworden. Wenn man da mit ausgiebigem Testen fertig ist, befindet sich bereits das Nachfolgeprodukt am Start und die Konkurrenz ist auch schon wieder weiter... Ich finde nicht, dass man der Swisscom alleine die Schuld zuschieben sollte! Wer das tut, gehört an den Stammtisch und hat dementsprechend nicht den kompletten Überblick😉 Und: Fehler zu machen ist menschlich. Ist so, weil ist so!

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