Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Heinz Herren, Leiter IT, Netzwerk und Infrastruktur, erklärt die technischen Probleme beim Festnetz von Swisscom.  screenshot: twitter / swisscom

So erklärt Swisscoms Technik-Chef die Telefon-Ausfälle der letzten Tage

Firmenkunden können nach der zweiten grossen Panne im Swisscom-Festnetz innert einer Woche wieder telefonieren. Eine definitive Entwarnung gibt es allerdings noch nicht – den Kunden verspricht der Konzern Kulanz.



Tausende von Geschäftskunden von Swisscom können aufatmen. Eine Störung bei der Festnetztelefonie konnte am Dienstagnachmittag behoben werden. Betroffene KMU (Kleine und mittlere Unternehmen) könnten wieder telefonieren, sagte Swisscom-Sprecher Armin Schädeli auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Das System laufe auch in Spitzenzeiten mit der maximalen Belastung wieder stabil. Laut Schädeli funktionierten die Telefonleitungen der Geschäftskunden bereits seit Montagnachmittag um 15.20 Uhr wieder.

Die genaue Ursache des Ausfalls habe die Swisscom aber noch nicht gefunden. Man könne daher keine definitive Entwarnung geben. Der Telekomanbieter arbeitet weiter an der Fehleranalyse, wie es am Mittwochmorgen auf der Webseite von Swisscom heisst.

«Seit Montagnachmittag konnten wir diverse Stabilisierungsmassnahmen umsetzen, so dass sich die Situation seither entspannt hat. Die genaue Ursache der Störung ist jedoch noch in Abklärung. Solange wir den präzisen Grund für die Störungen nicht kennen, können wir keine definitive Entwarnung geben. Wir arbeiten mit Spezialisten und Lieferanten rund um die Uhr an der Fehleranalyse. Swisscom bedauert diesen Vorfall ausserordentlich, bittet um Entschuldigung und dankt für Ihr Verständnis.»

Swisscom

Heinz Herren, Leiter IT, Netzwerk und Infrastruktur, erklärt die technischen Probleme in den folgenden beiden Videos.

Video-Interview mit Swisscoms IT-Chef Heinz Herren – Teil 1

Wenn das Video nicht angezeigt wird, klicke auf diesen Link.

Video-Interview – Teil 2

Wenn das Video nicht angezeigt wird, klicke auf diesen Link.

Im Video verspricht Herren den betroffenen Firmenkunden Kulanz, für Details sei es aber noch zu früh. Zuerst wolle man die Störung nachhaltig beheben.

Die Antwort auf Twitter folgt prompt

Bild

Ob der neue Ausfall und die Störung vor einer Woche direkt zusammenhängen, kann Swisscom nicht mit Sicherheit sagen. Laut Herren hat Swisscom nach der ersten grossen Panne ein neues Softwarepaket eingespielt, um einen Fehler im System zu beheben. Das Problem schien gelöst zu sein. Am Montagmorgen dieser Woche kam es allerdings erneut zu schweizweiten Ausfällen.

Beide Störungen konnten zwar mit diversen Massnahmen eingedämmt und schliesslich zum Verschwinden gebracht werden, aber das eigentliche Grundproblem sei nach wie vor unklar. Die höchste Task-Force bei Swisscom sei einberufen worden und man arbeite mit allen verfügbaren internen und externen Spezialisten 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche, um die Probleme nachhaltig zu lösen. Dies könnte allerdings noch länger dauern, da der digitale Festnetzdienst mehrere Software-Systeme gleichzeitig nutzt. Würde man den Code eines einzelnen Systems ausdrucken, würde dies wohl schon 1000 Papierseiten füllen. Die Swisscom-Techniker müssten entsprechend die Nadel im Heuhaufen suchen, sagt Herren.

Ob das Problem direkt bei Swisscom oder einem Software-Zulieferer liegt, sagt Herren nicht.

Bild

Eine weitere kritische Bemerkung zur Entwicklung bei Swisscom auf Twitter.

Seit Montagmorgen hatte eine Panne das Festnetz der Swisscom teilweise lahmgelegt. Tausende Firmenkunden in der Schweiz konnten nicht telefonieren. Beeinträchtigt waren sowohl ankommende als auch abgehende Gespräche von Geschäftskunden mit den Services Smart Business Connect oder Managed Business Communication. Bereits vergangene Woche hatte es eine ähnliche Panne bei der Swisscom gegeben.

(oli/sda)

So schaltest du die versteckte Karte auf deinem iPhone aus

Video: watson/Lya Saxer

Nokia 8: Warum dieses Smartphone ein echter Geheimtipp ist

Das könnte dich auch interessieren:

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

BAG: 9207 neue Fälle

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Swisscom will mehr Surftempo in die Züge bringen

Die Surfgeschwindigkeit in den Schweizer Eisenbahnen soll künftig deutlich steigen. Die Swisscom hat in einem Test ein Höchsttempo von mehr als 1.2 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) in einen fahrenden Zug gebracht.

Dies gelang dem «Blauen Riesen» durch den Bau eines Handyantennenkorridors entlang der Bahngleise am Walensee, wie er am Mittwoch in einem Communiqué bekannt gab. Auf der vier Kilometer langen Strecke zwischen Biberlikopf und Kerenzerberg wurden in mehr als 200 Zugsfahrten viele Tests …

Artikel lesen
Link zum Artikel