Schweiz
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Gejagt, geschnappt, vorverurteilt: Das Trauerspiel Rupperswil in 5 Akten

Die Erleichterung war gross, als der mutmassliche Täter im Vierfachmord von Rupperswil vor einem Jahr gefasst wurde. Doch bis heute hat die Staatsanwaltschaft gegen den 34-jährigen Thomas N. noch keine Anklage erhoben. Was dahinter stecken dürfte.



Wann steht Thomas N., mutmasslicher Vierfachmörder von Rupperswil AG, vor Gericht? Das ist auch ein Jahr nach seiner Verhaftung noch unklar. Bislang hat die Staatsanwaltschaft noch nicht einmal Anklage gegen den 34-Jährigen erhoben. Wie es dazu kam – eine Geschichte in fünf Akten. 

1. Akt: Rätselhafte Bluttat erschüttert die Schweiz

Eine Kriminaltechnikerin unterwegs auf der Lenzhardstrasse in Rupperswil AG, wo ein Brand in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus mehrere Tote forderte, am Montag, 21. Dezember 2015. Genauere Umstaende sind noch keine bekannt, die Polizei schliesst ein Verbrechen nicht aus.(KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Kriminaltechnische Abklärungen am Tatort. Bild: KEYSTONE

Kurz vor Weihnachten 2015: In Rupperswil AG steht ein Einfamilienhaus in Flammen, die Feuerwehrleute entdecken darin vier Leichen. Wie sich später herausstellt, handelt es sich um Carla S. (48), ihre beiden Söhne Davin (13) und Dion (19) sowie die Freundin des älteren, Simona F. (21). Schnell machen Spekulationen über ein angebliches Verbrechen die Runde. Tags darauf bestätigt die Aargauer Oberstaatsanwaltschaft: Es handelt sich um ein Kapitalverbrechen, die Opfer weisen Stich- und Schnittverletzungen auf. Der Brand wurde absichtlich gelegt. Klar ist auch: Der Täter ist nicht unter den Toten, er muss also noch auf freiem Fuss sein.

2. Akt: Fieberhafte Suche nach dem Täter

Nach der Information durch die Staatsanwaltschaft gibt es in den Medien kein Halten mehr: «Drehte der Ex-Mann durch?», fragt der «Blick», «War es ein Familiendrama?», lautet die Schlagzeile des «Tages-Anzeigers». Derweil suchen die Ermittler fieberhaft nach Hinweisen. So bitten sie etwa um Informationen zu einem hellen Kleinwagen, der am Tatort gesehen worden sein soll.

Mehrere Personen werden befragt und wieder gehen gelassen. Bekannt wird auch, dass Carla S. am Morgen vor ihrem Tod an einem Geldautomaten und in einer Bankfiliale grössere Geldbeträge abgehoben hat. Die Polizei veröffentlicht ein Foto einer Überwachungskamera, das Carla S. am Bankschalter zeigt. Es bleibt lange Zeit die einzige konkrete Spur im Fall Rupperswil.

Rupperswil Carla Schauer beim Geld abheben

Die getötete Carla S. am Bankschalter Bild: KEYSTONE

Zwar gehen hunderte Hinweise bei der Polizei ein, Dashcam-Videos werden ausgewertet, auch die internationale Polizeibehörde Interpol schaltet sich ein – doch der Durchbruch bleibt aus. Zwei Monate nach der Tat setzt die Staatsanwaltschaft eine Belohnung von 100’000 Franken aus. Bekannt wird auch, dass am Tatort DNA sichergestellt wurde, doch ein Abgleich mit den internationalen Datenbanken bringt keinen Treffer.

Das Verbrechen für die ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY – ungelöst» verfilmt. In akribischer Kleinarbeit werten die Behörden zudem zehntausende Handydaten aus, die am Tatmorgen in der Region Rupperswil registriert wurden. Weitere Monate ziehen ins Land.

3. Akt: Staatsanwältin gibt Verhaftung von Thomas N. bekannt

Nach 146 Tagen, als viele schon nicht mehr mit einer Aufklärung des Falls rechnen, schlägt die Polizei zu: Am 12. Mai verhaftetet sie den 33-jährigen Thomas N. aus Rupperswil. Was die Strafverfolgungsbehörden tags darauf an einer Pressekonferenz schildern, erschüttert selbst hartgesottene Ermittler.

Video: kaltura.com

Markus Gisin, Chef der Kriminalpolizei Aargau, führt aus, der Täter – das Wort «mutmasslich» fällt nicht – habe sich «mittels einer List» Zugriff zum Haus verschafft, Carla S. gezwungen, ihren älteren Sohn und dessen Freundin zu fesseln, und sie anschliessend zum Geldabheben geschickt. «Im Anschluss daran verging sich der Täter am jüngeren Sohn von Frau S.. Nach dieser Tat hat er die vier Personen im Haus getötet, indem er ihnen die Kehle durchgeschnitten hat. Nach diesen Tötungen hat der Täter mittels Brandbeschleuniger Feuer gelegt und dann das Haus unerkannt verlassen.»

Video: kaltura.com

Auch die leitende Staatsanwältin Barbara Loppacher lässt keinen Zweifel an der Schuld von Thomas N.: «Der Täter hat gestern in den Einvernahmen ein vollständiges Geständnis abgelegt», sagt sie vor der versammelten Presse. Das Motiv des nicht vorbestraften N. sei finanzieller und sexueller Natur gewesen, hält sie fest. Kripo-Chef Gisin verweist weiter darauf, dass N. bereits weitere Taten geplant haben dürfte. Darauf deute ein Rucksack mit Fesselutensilien hin, der beim Mann gefunden worden sei. 

Anklage und Verurteilung scheinen zu diesem Zeitpunkt nur noch Formsache. Indem sie konsequent vom «Täter» und nicht vom «mutmasslichen Täter» sprechen, hebeln Polizei und Staatsanwaltschaft die Unschuldsvermutung aus. Die Folge: In den Medien – auch bei watson – ist Thomas N. fortan der «Vierfachmörder» von Rupperswil.

HANDOUT - Ein Rucksack, Kabelbinder, Tape, eine alte Armeepistole und Stricke, welche beim Taeter im Vierfachmord Rupperswil sichergestellt worden sind, werden am Freitag, 13. Mai 2016 an der Medienkonferenz der Aargauer Polizei und Staatsanwaltschaft praesentiert. Der Vierfachmord vom 21. Dezember 2015 im aargauischen Rupperswil ist geklaert. Die Polizei hat den mutmasslichen 33-jaehrigen Taeter gefasst. Hinter der Tat stehen finanzielle und sexuelle Motive, wie die Staatsanwalt und Polizei vor den Medien mitteilten. Am 21. Dezember 2015 wurden in einem Einfamilienhaus in Rupperswil AG eine 48-jaehrige Frau, deren Soehne im Alter von 13 und 19 Jahren sowie die 21-jaehrige Freundin des aelteren Sohnes brutal getoetet. Die Opfer waren mit Kabelbindern gefesselt. Sie wiesen Stich- oder Schnittverletzungen auf. Ein vorsaetzlich gelegter Brand im Haus der Familie sollte die Spuren verwischen. (KANTONSPOLIZEI AARGAU) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

Bei Thomas N. wurden nach der Verhaftung unter anderem ein Rucksack, Kabelbinder, Tape, eine alte Armeepistole und Stricke sichergestellt. Bild: KAPO AG

4. Akt: Strafuntersuchung dauert an – Anklage bleibt aus

Das war vor einem Jahr. Bis heute wurde jedoch trotz der scheinbar glasklaren Faktenlage keine Anklage erhoben. «Wie in jedem Strafverfahren ist die Dauer von mehreren Faktoren abhängig», sagt Fiona Strebel, Sprecherin der Staatsanwaltschaft, am Mittwoch im «Blick» kryptisch. Sie gibt lediglich bekannt, dass Anträge auf Fristverlängerung und Ergänzungsanträge zur psychiatrischen Begutachtung gestellt worden seien. 

Das heisst im Klartext: Es wird um die psychiatrischen Gutachten gestritten. Worauf die Ergänzungsanträge abzielen oder wie viele Gutachter mit dem Fall betraut sind, sagt Strebel auf Anfrage nicht.

Der forensische Psychiater Thomas Knecht sagt im Gespräch mit watson, das Erstellen eines Gutachtens sei in einem Fall wie diesem besonders aufwendig. «Wenn eine Person nicht vorbestraft war, kann man nirgends anknüpfen: Man muss bei Null anfangen, den ganzen Lebenslauf zusammen mit Auskunftspersonen rekonstruieren, damit einem sicher nichts entgeht.»

Thomas Knecht

Forensiker Thomas Knecht. Bild: spitalverbund.ch

Es gelte, insbesondere die Kindheit des Beschuldigten nach allfälligen Warnhinweisen zu durchforsten: «Als ominös gilt es etwa, wenn jemand im vorpubertären Alter Tiere gequält oder Brände gelegt hat.» Um dies zu ermitteln, müssten enge Bezugspersonen aus der Familie, der Schule und der Nachbarschaft beigezogen werden.

«Weil das circa Dutzend Top-Gutachter, das es in der Schweiz gibt, sehr gut ausgelastet ist, sind Wartefristen von einem halben Jahr oder einem Jahr gut möglich», so Knecht. Spekuliert wird auch, ob Thomas N. möglicherweise sein Geständnis wieder zurückgezogen hat. Das kommt laut Knecht aus taktischen Gründen immer wieder vor: «Zunächst gesteht der Verdächtige in der Hoffnung, dass die Spurensicherung dadurch vorzeitig abgebrochen wird, und dann widerruft er seine Aussagen später.»

146 Tage Angst: Die Chronologie des Vierfachmords von Rupperswil

5. Akt: Wird Thomas N. lebenslänglich verwahrt?

Wenn es zu einer Anklage kommt, wird eine der entscheidenden Fragen wohl sein, ob N. lebenslang verwahrt werden kann. Möglich ist das nur, wenn ein Täter als «nicht therapierbar» eingestuft wird – und zwar von mindestens zwei unabhängigen, erfahrenen Gutachtern. So sieht es der Verfassungsartikel zur 2004 angenommenen Verwahrungsinitiative vor.

Wie wahrscheinlich es ist, dass ein Mann Mitte Dreissig ohne Vorstrafen als untherapierbar eingestuft wird, kann Knecht aus der Ferne nicht beurteilen. So sei eine Psychose im Vergleich zu einer Persönlichkeitsstörung etwa gut behandelbar. «Sollte Thomas N. die Tat etwa in einer Manie oder in einer schizophrenen Phase begangen haben, wäre die Behandelbarkeit gegeben.»

Weiter ist es laut Knecht auch nicht zulässig, von der Schwere der Tat auf die Wahrscheinlichkeit einer Verwahrung zu schliessen. Zwischen dem Tathergang und dem Gesundheitszustand des Täters bestehe keine direkte Korrelation: «Die Gleichung ‹je brutaler die Tat, desto kränker die Person› funktioniert nicht.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • HansDampf_CH 11.05.2017 16:25
    Highlight Highlight Wenn jemand so etwas tut ist er gut geplant vorgegangen. Deshalb sollten schuldmindernde Faktoren nicht zum Zug kommen. Wer hier blitzt soll mitschuldig sein wenn der raus kommt und wieder etwas tut.
    Rechtsstaat heisst für mich das jemand der so was tut und glasklar überführt wird niemals mehr frei kommt. Ich würde anstatt Affen und andere unschuldige Geschöpfe schönen und an so jemand neue Medikamente zum wohle der Gesellschaft testen.
    Sorry aber das ist mein ernst
    • Sageits 11.05.2017 17:37
      Highlight Highlight Ich habe geblitzt ⚡️
      Weil ich das Gefühl habe, dass sie User HansDampf den Artikel nicht ganz gelesen haben. Den letzten Abschnitt im Besonderen.
      Und zudem, Für ihren Vorschlag verurteilte Straftäter als medizinische Versuchspersonen einzusetzen gibts von mir nochmals Blitzer ⚡️⚡️⚡️⚡️⚡️⚡️⚡️⚡️⚡️⚡️⚡️⚡️⚡️⚡️⚡️⚡️⚡️⚡️
      Das sind KZ-Methoden und eines Rechtstaates unwürdig.
      Das ist mein ernst. Nicht sorry.
  • Thinktank 11.05.2017 13:47
    Highlight Highlight Hier hat sich wieder eine Bullshit-Industrie eingenistet, die Verfahren über Jahre verschleppt und keinerlei Nutzen generiert. Es spielt absolut keine Rolle in welchem Geisteszustand ein Mörder war. Die Richter möchten nur nicht selber urteilen, sondern sich auf Beurteilungen Dritter abstützen. Wenn ein Mensch einen anderen vorsätzlich tötet, dann hat er seine Berechtigung zur Menschheit zu gehören verwirkt. Er hat keinerlei Wert. Wieso soll man ihn mit viel Geld und geringem Erfolg therapieren. Lebenslang einsperren und genug Seile herumliegen lassen, damit er selber Busse tun kann.
    • ChiefJustice 11.05.2017 14:34
      Highlight Highlight Weil Aufklärung. Und Wissenschaft. und Rechtsstaat. Punkt.
    • zialo 11.05.2017 14:55
      Highlight Highlight Nein. Das muss schon sein. Aber sechs Monate warten bis ein Gutachter Zeit hat geht nicht. Da muss man halt Gutachter aus Deutschland odrr Österreich beiziehen. Habe gar kein Verständnis, dass das bei uns nur ein Dutzend Personen sein sollen.
    • Alex_Steiner 11.05.2017 15:50
      Highlight Highlight "Die Richter möchten nur nicht selber urteilen" Klar... darum sind sie Richter geworden -.-
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Schnee 11.05.2017 13:40
    Highlight Highlight Die forensische Psychiatrie und ihr 'Informieren' der Öffentlichkeit trägt leider dazu bei, dass neue Täter entstehen. warum? verkürzt erklärt: statistisch sind als Schizophrene bezeichnete Menschen nicht gewalttätiger als andere und Menschen die per FU in die Psychiatrie eingewiesen werden seien etwa 25% fremd- oder selbstgefährdend (ein Teil wiederum nur hypothetisch!) In der Wahrnehmung der Öffentlichkeit jedoch, wird jede Tat, die so schrecklich und unverständlich ist meist mit Schizophrenie verknüpft. Also mit etwas Verstand müsste man merken was 9 von 10 'Schizophrene' aushalten müssen.
  • Entenmann 11.05.2017 11:02
    Highlight Highlight Von einer unzulässigen Vorverurteilung kann hier m.E. nicht die Rede sein. Thomas N. ist der Täter. Daran würde sich auch nichts ändern, wenn er wegen Geisteskrankheit vermindert oder gar nicht schuldfähig wäre.
    • Alex_Steiner 11.05.2017 15:52
      Highlight Highlight Was für Beweise gibt es für seine Tat? Nenne einen einzigen Beweiss, abgesehen von seinem Geständnis.

      Soweit ich weiss wurde nie erwähnt wie sie auf den Täter gekommen sind...
    • HansDampf_CH 11.05.2017 16:26
      Highlight Highlight Das ist Teil der Verhandlung. Genaudeshalb gibt es ja gerichte
    • wipix 11.05.2017 16:38
      Highlight Highlight @Alex_Steiner
      Über die DNA Spur des Hundes! Ob im Nachhinein noch weitere Spuren mit Ihm direkt in Verbindung gebrscht werden könnte ist, mir zumindest, nicht bekannt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • flv 11.05.2017 11:00
    Highlight Highlight Wie lange kann man denn in der Schweiz ohne Anklage überhaupt in Untersuchungshaft gesteckt werden? Okay, es besteht ein schwerer Tatverdacht und ein Geständnis liegt auch vor, aber ohne Anklage kann man ja trotzdem keinen vorzeitigen Strafvollzug antreten.
    • flv 11.05.2017 12:08
      Highlight Highlight Meine Frage ist rein rechtlich zu verstehen. Weiss jemand, wie lange man ohne Anklage in U-Haft gesteckt werden kann?

      Ich zweifle nicht an seiner Schuld. Inhaftierungen ohne Anklage finde ich aber generell eher problematisch.
    • Aglaya 11.05.2017 12:33
      Highlight Highlight Die Untersuchungshaft ist von Gesetzes wegen zeitlich nicht begrenzt.
    • Lutz Pfannenstiel 11.05.2017 12:38
      Highlight Highlight Ob TN in Untersuchungshaft oder im vorzeitigen Strafvollzug ist, weiss ich nicht. Beides ist möglich. Die U-Haft wird zwar zeitlich befristet, kann aber immer wieder verlängert werden, solange die Haftgründe gegeben sind. Im vorliegenden Fall droht sicherlich noch lange nicht Überhaft. Gut möglich ist aber auch, dass der geständige Täter bereits (auf eigenes Gesuch) im vorzeitigen Strafvollzug ist. Hierfür ist nicht erforderlich, dass bereits Anklage erhoben wurde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • AllIP 11.05.2017 10:34
    Highlight Highlight
    Benutzer Bildabspielen
    • lichtler 11.05.2017 11:44
      Highlight Highlight Was soll das heißen?
    • Red4 *Miss Vanjie* 11.05.2017 12:27
      Highlight Highlight Na das:
      Benutzer Bild
    • AllIP 11.05.2017 12:34
      Highlight Highlight @lichtler Der Fall ist klar. Der Täter hat gestanden aber nein man muss noch darauf rumhacken und ein riesen Drama machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • JJ17 11.05.2017 10:11
    Highlight Highlight Ich an seiner Stelle wäre wohl froh, wenn ich lebenslang verwahrt würde. Denn ich hätte Angst was passieren würde, sollte ich in 20 Jahren oder so wieder aus dem Gefängnis kommen.
    • MaxHeiri 11.05.2017 10:41
      Highlight Highlight Nach 10 Jahren ist der leider wieder mit seinem Rucksäckchen unterwegs! 2/3 der Strafe sind bei guter Haftführung abgeschlossen, macht 13. Ziehen wir das Jahr ab, dass er jetzt schon sitzt, macht 12. Um jemand an die Freiheit anzugewöhnen, werden Sträflinge ca. 2 Jahre vor Entlassung in Halbgefangenschaft versetzt, macht 10 Jahre.
    • Alex_Steiner 11.05.2017 15:56
      Highlight Highlight @MaxHeiri: Nein... das wird von Fall zu Fall entschieden.
    • HansDampf_CH 11.05.2017 16:29
      Highlight Highlight Wenn er es war soll der niemals wieder Schaden anrichten können
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl33 11.05.2017 10:10
    Highlight Highlight Die Vorverurteilung wurde auch in den Medien gepflegt. Auf Watson etwa tauchte das Wort mutmasslich auch nirgends auf. Zum Nachlesen zum beispiel hier:
    http://www.watson.ch/!776670514
    • lichtler 11.05.2017 11:41
      Highlight Highlight Würde ja im Text geschrieben... lesen und so.,,
  • Mehrwegbechern 11.05.2017 09:52
    Highlight Highlight Unfassbar.

    Der Typ legt ein Geständnis ab. Er hat vier Menschen bestialisch hingerichtet. Was gibt es da noch zu begutachten? Ein dreifaches Hoch auf den Rechtsstaat, aber das ist Zeit-
    und Geldverschwendung in Reinkultur.

    Oder möchte irgend jemand mit diesem Herrn im Lift steckenbleiben, nachdem ihn ein psychologisches Gutachten wieder in die freie Wildbahn entlassen hat?

    In eine fensterlose Zelle mit diesem Zellhaufen und Deckel drauf.
    • Ueli der Knecht 11.05.2017 10:18
      Highlight Highlight «Ein Kriminal-Psychologe erklärt, was deine Gewaltfantasien über dich aussagen: "Menschen nutzen solch einen Anlass, um ihre eigenen sadistischen und bösartigen Fantasien ihren Lauf zu lassen."»  (http://bit.ly/2pC3bQ4)
    • Score 11.05.2017 10:25
      Highlight Highlight Man sollte sich nicht von Emotionen leiten lassen wenn es um Strafurteile geht...
    • dorfne 11.05.2017 10:54
      Highlight Highlight @Score. Die Justiz, der Rechststaat hat aber auch die Pflicht die Bürger vor kranken Mördern zu schützen. Und dieses hin und her kostet enorm viel Steuergeld, das andernorts fehlt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eskimo 11.05.2017 09:16
    Highlight Highlight Im Klartext heisst das: Es wird krampfhaft nach strafmildernden Umständen gesucht um den Täter zum Opfer zu machen und möglichst viele Psychologen und Pädagogon zu beschäftigen und möglichst viel Steuergelder in die Sozialindustrie fliessen zu lassen.
    • PHM 11.05.2017 10:49
      Highlight Highlight Ja Eskimo... weil all die Ermittler, Forensiker und Gutachter ein super grosses Interesse daran haben den Täter zum Opfer zu machen. Schliesslich werden sie ja vom Staat beschäftigt und sind deshalb die Diener der Elite und des Establishments, also können sie ja nur korrupt und selber krank sein. /ironie off

      P.S. Pädagogen? Ja die wird man sicher in diesem Fall beiziehen :D

      Hören Sie doch bitte auf billige Ressentiments und Vorurteile zu bedienen. Insbesondere wenn Sie ihr Halb- bzw. Nicht-Wissen so offen zur Schau stellen kann es ganz schnell peinlich werden.
    • herpderpschlerp 11.05.2017 10:51
      Highlight Highlight sie haben es total richtig verstanden und scheinen ein absoluter profi auf dem gebiet zu sein
    • Eskimo 11.05.2017 11:45
      Highlight Highlight Die letzten Jahre haben uns gezeigt dass es genau so ist wie ich geschrieben habe. Fall Adeline usw.
      Wieso durchleuchten die Ermittler seine Kindheit? Was für eine Rolle spielt denn das? Er gehört für den Rest seines Lebens hinter Gitter egal aus welchen Motiven er diese Tat begangen hat!
      Habt ihr euch schon mal gefragt wie es den Angehörigen der Opfer geht? Ihren Freunden und Nachbarn? Wie es für die Opfer war zuzuschauen wie er einem nach dem anderen die Kehle durchgeschnitten hat im Wissen der nächste zu sein? Zuzuschauen wie er den Sohn vergewaltigt? Was wollt ihr denn noch wissen?!?!
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilas 11.05.2017 09:04
    Highlight Highlight Erst verursacht er unermessliches Leid und nun unermessliche Kosten.
    • äti 11.05.2017 11:37
      Highlight Highlight Trifft irgendwann auf fast alle Menschen zu!
    • lichtler 11.05.2017 11:43
      Highlight Highlight Was wäre ihr Vorschlag?
    • ElendesPack 11.05.2017 12:30
      Highlight Highlight äti: Alle Menschen verursachen irgendwann unermessliches Leid? Hä?
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 11.05.2017 08:57
    Highlight Highlight es können auch personen ohne krankhaften befund schreckliche taten begehen.
    villeicht nur kurz die sicherungen wegen weiss-auch-nicht-was durchgebrannt und schon ist unsere hochgelobte vernunft weggewischt.

    wenn man sieht, wegen welcher kleinigkeiten menschen hierzulande austicken können, merkt man, dass unsere vernunft lediglich eine ganz dünne decke über der barbarei ist.
    • pamayer 11.05.2017 13:20
      Highlight Highlight Oh ja.
      Da wird locker mal 'Kopf ab' gefordert, ohne dass eine Tat erwiesen ist.
      Und vorverurteit und pauschalisiert.
      Und von Rechts-aussen gehetzt.
  • Baba 11.05.2017 08:45
    Highlight Highlight "Vorverurteilt"? Bei einem umfassenden Geständnis? Zielt dieser Artikel etwa darauf ab, den geständigen Verhafteten zum Opfer zu machen?

    Mir entzieht sich der Sinn des vorliegenden Artikels vollständig. Es dürfte auch dem absoluten Laien klar sein, dass die Staatsanwaltschaft erst dann Anklage erhebt, wenn diese auch hieb- und stichfest ist.
    • fandustic 11.05.2017 14:17
      Highlight Highlight Same here! Mir ist schon der Titel ein Rätsel. "Trauerspiel"? In welcher Hinsicht? Wegen den Opfern und der Tat an sich (was logisch wäre)? Wegen dem "mutmasslichen" Täter und dass dieser "so lange" auf seine Anklage warten muss (was weniger logisch wäre)? Der Artikel hat keinen fundierten Inhalt, sondern geht direkt über ins "heitere Rätselraten"....leider auch ein "Trauerspiel".
  • Fischra 11.05.2017 08:35
    Highlight Highlight Nachdem was hier in Rupperswil passiert ist finde ich es zweitrangig wann die Anklage stattfindet. Wichtig ist doch das der Täter nicht mehr frei ist. Irgendwann wird er Angeklagt und auch verurteilt. Je besser die Vorarbeit um so besser kann ein Urteil gefällt werden.

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