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Blatter: «Natürlich werden wir Einspruch einlegen»

10.01.2016, 22:3711.01.2016, 08:50

Sepp Blatter und Michel Platini haben am Samstag von der FIFA-Ethikkommission die schriftliche Urteilsbegründung ihrer Achtjahres-Sperren erhalten. Gemäss einer Meldung der französischen Agentur AFP wird der gestürzte FIFA-Präsident Blatter gegen den Richterspruch rekurrieren.

«Natürlich werden wir Einspruch einlegen», liess sich Blatters US-Anwalt Richard Cullen in Frankreich zitieren. Platinis juristisches Lager liess verlauten, womöglich heute Montag mit einer Einsprache nachzukarten.

Blatters letzter Auftritt

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Blatters letzter Auftritt
quelle: epa/keystone / patrick b. kraemer
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Zieht Blatter das Urteil weiter an ziviles Schweizer Gericht?

Mit der Verlängerung der Affäre war zu rechnen. Blatter hatte bereits am Tag der Urteilsverkündung im Dezember in Aussicht gestellt, zur Wiederherstellung der eigenen Reputation notfalls alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen. Blitzt er in zweiter Instanz ab, bliebe der Gang an den Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne.

Auch der Weiterzug an ein ziviles Schweizer Gericht ist nach Auffassung von Blatters Anwälten möglich. Die FIFA hatte Platini darauf hingewiesen, dass er vor einem Gang vor den CAS zunächst vor das FIFA-Berufungskomitee ziehen müsse.

Blatter und Platini sind im vergangenen Monat für jeweils acht Jahre gesperrt worden. Der Grund war eine umstrittene Prämienüberweisung von zwei Millionen Franken aus dem Jahr 2011 von der FIFA-Administration an Platini. Der Walliser hatte im Nachgang versucht, die eigentümliche Zahlung als Entschädigung für Beraterdienste des Franzosen während seiner ersten Amtsperiode (1998 bis 2002) zu deklarieren. (sda)

Alle FIFA-Präsidenten seit Gründung des Weltverbands 1904

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Alle FIFA-Präsidenten seit Gründung des Weltverbands 1904
quelle: ap/ap / michael probst
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SVP-Nationalrätin will Schutzstatus S einschränken – das sagen Kantone und Gemeinden
Bis im Herbst rechnet der Bund mit 120'000 Geflüchteten aus der Ukraine. Es stellt sich die grosse Frage: Schaffen wir das? Aktuell gibt es noch etwa 60'000 freie Plätze. Derweil warnt die SVP generell vor den Kosten, die auf die Schweiz zukommen. Und das sagen die Kantone und Gemeinden dazu.

Es war das Aufregerthema in der Sonntagspresse: Die Aargauer SVP-Nationalrätin Martina Bircher regt an, den Schutzstatus S einzuschränken: Man solle darüber nachdenken, ihn nur noch Ukrainerinnen und Ukrainer zu gewähren, die aus Gebieten stammen, in denen Kriegshandlungen stattfinden. Aktuell hat sich der Hauptteil der Kämpfe in den Osten verlagert. Bircher stellt zwar nicht die Hilfe für die Kriegsvertrieben infrage, warnt aber vor «enormen» finanziellen Folgen für die Schweiz für Bund, Kantone und Gemeinden.

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