Schweiz
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Mitglieder der Aktion fuer eine unabhaengige und neutrale Schweiz AUNS versammeln sich, um der Bundeskanzlei eine Petition mit dem Titel ÇStopp UNO-MigrationspaktÈ zu uebergeben, am Dienstag, 20. November 2018 in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Mitglieder der Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz AUNS versammelten sich am 20. November 2018 in Bern, um der Bundeskanzlei eine Petition mit dem Titel «Stopp UNO-Migrationspakt» zu übergeben. Bild: KEYSTONE

Nein zum Migrationspakt – Gegner liegen zur Zeit leicht vorne 



Der UNO-Migrationspakt würde gemäss einer Umfrage derzeit wohl abgelehnt. Die Nachbefragung zu den Eidgenössischen Abstimmungen des Medienkonzerns Tamedia bestätigt im weiteren weitgehend die Einschätzung des Abstimmungssonntags.

Auf die Frage, ob die Schweiz den UNO-Migrationspakt unterzeichnen soll, antworteten 46 Prozent mit Nein oder eher Nein. Ja oder eher Ja würden 41 Prozent der Befragten stimmen, wie Tamedia am Dienstag mitteilte. 13 Prozent machten keine Angabe.

Die Ziele des UNO-Migrationspakts:

Wenig glaubwürdig war nach Einschätzung der Befragten die Kampagne der SVP zur Selbstbestimmungsinitiative. 41 Prozent erachteten den neuen Stil nicht für glaubwürdig. Ein Viertel der Befragten fand am neuen Stil der Partei Gefallen und für zwölf Prozent war die Partei zu brav. 22 Prozent machten keine Angabe zu dieser Frage.

Die Umfrage hat im weiteren bestätigt, dass die Selbstbestimmungsinitiative nur die SVP-Wählerschaft überzeugt hat. Die Anhänger der übrigen grösseren Parteien dagegen stimmten konsequent Nein.

Sommaruga gegen SVP-Zwängerei:

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Video: srf

Die Resultate basieren auf 9120 Umfrageteilnehmenden, davon 7393 aus der Deutschschweiz, 1347 aus der Romandie und 380 aus dem Tessin. Die Umfrage war vom vergangenen Freitag bis am Sonntag online zugänglich und wurde nach demographischen, geographischen und politischen Variablen gewichtet. (sda)

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lowend 27.11.2018 10:23
    Highlight Highlight Mich würde manchmal wundernehmen, ob die Gegner dieses Migrationspakts überhaupt eine Ahnung haben, wogegen sie genau sind?

    Meiner Meinung nach ist es eher der Name dieser an und für sich klugen und wichtigen Vereinbarung, der den fremdenhassenden Wutbürgern die Zornesröte in's Gesicht treibt.
    • Bobo B. 27.11.2018 11:51
      Highlight Highlight In einer für deine Kreise typischen Art allen Kritikern des Paktes den Wutbürgerstempel zu verpassen, zeugt nicht unbedingt von intellektueller Überlegenheit. Nimm bitte zur Kenntnis, dass es in verschiedenen Ländern auch viele Kritiker gibt, auf welche dieses Etikett definitiv nicht passt. Aber eben...
  • andrew1 27.11.2018 08:56
    Highlight Highlight Naja weder für die erhaltung von grünflächen, weder für die sicherheit, noch für die wirtschaft( viele niedrig- bis gar nicht qualifizierte), noch für die lebensqualität ist es förderlich wenn die schweiz in wenigen jahren 12 millionen einwohner hat. Was soll am abkommen genau gut sein? Wenn freier personenverkehr möglich ist will natürlich jeder ins reichste land mit dem besten sozialsystem um etwas abzugreiffen.
  • mogad 27.11.2018 08:53
    Highlight Highlight Der Pakt sei unverbindlich, heisst es. Im Kleingedruckten steht dann, wie die UNO dessen Einhaltung überprüfen will. Wer sich nicht in allen Punkten dran hält wird unter Druck gesetzt durch "name and blame". Es gibt Punkte in diesem Pakt, die auf ein Ausnützen der Sozialstaaten in westlichen Wirtschaftshochburgen hinauslaufen. Nicht akzeptabel.
  • Skip Bo 27.11.2018 06:36
    Highlight Highlight Das Verdikt vom 25.11. 18 ist klar. Die Schweiz ist weltoffen sie akzeptiert Wünsche von aussen. Deshalb Ja zum Migrationspakt und Ja zum Rahmenabkommen.

    Küsschen, Euer J.C. Juncker
    • Revolutionärer Abbau Zürich 27.11.2018 06:56
      Highlight Highlight Genau! Zudem war es ein Ja zur EU, ein Ja zum Grundeinkommen, ein Ja zur Einheitskrankenkasse, usw.
    • Barracuda 27.11.2018 08:47
      Highlight Highlight Zum Glück können die Schweizer besser differenzieren...
    • Pafeld 27.11.2018 09:00
      Highlight Highlight Hat nicht Matter vorgestern so lautstark gejammert, dass eine Lügenpolitik mit unbeschränktem Budget gegen die SBI im Gange war?
      Ich frage mich gerade, wo genau denn sich die Gegner über den Inhalt dieses Migrationspaktes schlau gemacht haben. Denn bis jetzt hat noch so ziemlich jeder von denen bewiesen, dass er weder vom Inhalt noch von den zuständigen Akteuren ernsthaft Ahnung besitzt. Einfach mal aus Prinzip gegen Migration. Weil ja böse EU und so...
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