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epa05275310 A picture made available on 24 April 2016 shows Pro-white rights organizations the neo-nazi National Socialist Movement and Ku Klux Klan groups participate in a cross and swastika burning in Temple, Georgia, USA, 23 April 2016. The ceremony was held after a day of rallies at Stone Mountain and Rome, Georgia, and to show successful collaboration agreements between the NSM and KKK, two white extremist groups.  EPA/ERIK S. LESSER

Symbolbild. Bild: EPA

Nach Fasnachts-Auftritt als Ku-Klux-Klan: 12 Personen einvernommen



Nach dem Fasnachts-Auftritt einer Gruppe in weissen Kutten des rassistischen Ku-Klux-Klan hat die Kantonspolizei Schwyz alle beteiligten Personen ermittelt und einvernommen. Die zwölf 18- bis 30-jährigen Schweizer sind alle im Bezirk Schwyz wohnhaft.

Die ermittelten Personen seien nicht im Bereich Rechtsextremismus der Polizei verzeichnet, teilte die Kantonspolizei Schwyz am Sonntag mit. Sie seien also bislang nicht als straffällig in diesem Zusammenhang registriert, führte ein Polizeisprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA aus.

Sämtliche zwölf Personen hätten die Teilnahme am Auftritt zugegeben. Es gäbe gewisse Aussagen, die allenfalls für die Staatsanwaltschaft für die Beurteilung der Strafbarkeit der Aktion von Interesse seien. Man habe bei den Befragungen das ganze Umfeld des Auftritts beleuchtet, sagte der Sprecher.

Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen werde die Kantonspolizei Schwyz den Auftritt der Gruppe «zuhanden der Staatsanwaltschaft Innerschwyz rapportieren». Es gelte die Unschuldsvermutung.

Am Mittwoch war bekannt geworden, dass in der Nacht auf Dienstag an der Schwyzer Fasnacht mehrere Personen in weissen Kutten als Ku-Klux-Klan durch den Ort gezogen waren. Die Polizei leitete Ermittlungen ein. Vom Vorfall existiert Bild- und Videomaterial.

video: facebook

Die Geschäftsführerin der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus (EKR) verurteilte den Auftritt. «Solche Aufmärsche sind nicht zu tolerieren», sagte Juristin Alma Wiecken letzte Woche gegenüber Medien. Ob ein Verstoss gegen das Antirassismusgesetz vorliegt, könne man zum heutigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Es sei jetzt an den Strafverfolgungsbehörden, alles genau abzuklären.

Gegen Abschaffung der Sklaverei

Der rassistische Ku-Klux-Klan wurde in seiner ursprünglichen Form 1865 im US-Bundesstaat Tennessee gegründet. Mit Morden an Afroamerikanern und Attentaten auf Politiker kämpfte der Geheimbund gegen die Abschaffung der Sklaverei. Bei nächtlichen Überfällen trugen Mitglieder weisse Kutten mit Kapuzen und verbreiteten mit brennenden Kreuzen Angst und Schrecken.

Seit den 1990er Jahren greift der Klan gezielt schwarze Kirchengemeinden an. Die «Europäischen weissen Ritter vom brennenden Kreuz» (European White Knights of the Burning Cross) gelten als Ableger. (bzbasel.ch/bal)

Refugees Welcome

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Refugees Welcome
quelle: epa/ana-mpa / yannis kolesidis
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