Schweiz
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Ein Schild in Arosa mahnt Juden vor und nach dem Schwimmen zu duschen.

Dieses Schild hing von Samstag auf Sonntag vor dem Poolbereich im Aparthaus Paradies in Arosa. Bild: Channel 2

Aroser Hotel schickt Juden zum Duschen – der Shitstorm ist gewaltig

Auf dem Schild vor dem Swimmingpool steht es schwarz auf weiss: Jüdische Gäste sollen vor und nach dem Schwimmen duschen. Diese Nachricht hat in den israelischen Medien einen Shitstorm ausgelöst. Die Wohnungsvermittlerin des Ferienhauses verteidigt sich.



Eine israelische Familie machte Urlaub im Aparthaus Paradies in Arosa, die guten Bewertungen auf der Buchungsplattform Booking.com hatten sie überzeugt. Doch als sich die Gäste zum ersten Mal im hauseigenen Swimmingpool erfrischen wollten, machten sie eine böse Entdeckung. Beim Eingang hing ein Schild, das nicht alle Hotelgäste ansprach, sondern nur jüdische:

«An unsere jüdischen Gäste:
Bitte duschen Sie vor und nach dem Schwimmen. Wenn Sie gegen diese Regel verstossen, muss ich den Swimmingpool für Sie schliessen.»

Schild im Aparthaus Paradies in Arosa.

Es sei nicht das einzige antisemtische Schild gewesen, das im Hotel hing, berichtet der Familienvater gegenüber dem israelischen «Channel 2». Auch am Tiefkühler hinge eines:

An unsere jüdischen Gäste:
Sie dürfen den Tiefkühler zwischen 10 und 11 Uhr am Morgen und zwischen 16.30 und 17.30 Uhr am Abend benützen. Ich hoffe Sie verstehen, dass unser Team nicht zu jeder Zeit gestört werden will.

Schild im Aparthaus in Arosa.

«Wir waren schockiert», berichtet der Familienvater gegenüber dem Fernsehsender, «das ist Antisemitismus, dem wir in dieser Form zuvor noch nie ausgesetzt waren.»

In den Kommentarspalten von verschiedenen israelischen Nachrichtenportalen, reagieren die Leser entsetzt. «Ich habe keine Worte», schreibt ein User auf der Newsplattform Jerusalem Online, «das ist ein Skandal und purer Antisemitismus. Boykottiert die Hotels in der Schweiz.» Andere rufen dazu auf, das Aparthaus Paradies mit Telefonanrufen zu terrorisieren.

Bild

Schwimmbad im Aparthaus Paradies in Arosa. bild: ho/www.paradiesarosa.ch

Schild hing keine 24 Stunden

«Ich werde derzeit mit Hassmails bombadiert», sagt die Hauswartin, die im Auftrag der verschiedenen Wohnungseigentümern die Apartments vermietet. Namentlich will sie nicht genannt werden, gibt aber zu, dass sie dieses Schild aufgehängt hat. 

Sie habe überhaupt nichts gegen jüdische Gäste, sagt sie gegenüber watson, sonst würde sie keine aufnehmen. «In letzter Zeit gab es aber immer wieder Reklamationen von Wohnungseigentümern, die jüdische Gäste in dreckigen T-Shirts im Pool schwimmen sahen.»

«Ich habe entschieden, ein Schild zu schreiben, und achtete dabei nicht besonders auf die Formulierung.» Ein Fehler, sagt sie heute, für den sie sich entschuldigt. «Ich hätte die Bitte an alle Gäste richten sollen.» Das Schild hat sie am vergangenen Samstag aufgehängt, am Sonntag entfernte sie es bereits wieder, als ein Gast sich bei ihr beschwerte.

Aparthaus Paradies in Arosa

Das Aparthaus Paradies in Arosa. Bild: ho/www.paradiesarosa.ch

Auch das Schild am Tiefkühler ist mittlerweile entfernt. Dieses war aber nur an jüdische Gäste adressiert, weil tatsächlich nur diese angesprochen waren. «In den Wohnungen ist nicht viel Platz, so erlauben wir den jüdischen Gästen, ihre koscheren Nahrungsmittel im Tiefkühler im Personalbereich aufzubewahren. Das ist Goodwill von unserer Seite.» 

Jüdischer Gast nimmt die Wohnungsvermittlerin in Schutz

Ein früherer jüdischer Gast nimmt das Aparthaus in Schutz. Zum englischsprachigen Internet-Radiosender Arutz Sheva sagte er: «Ich persönlich kenne die Frau, der Antisemitismus vorgeworfen wird. Ich war mehrere Male in diesem Haus zu Gast, und sie sind so weit weg von Anitsemitismus wie der Osten vom Westen entfernt ist.» (fvo)

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178Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Scott 16.08.2017 13:11
    Highlight Highlight Die Rechten sind gegen Ausländer, das ist Jedem klar. Die Linken sind aber ganz offensichtlich gegen Juden.

    Nun, wer genau hat da nichts aus der Geschichte gelernt?

    Ein kleiner Trost, Behinderte sind heute von beiden Seiten akzeptiert...
    • Midnight 17.08.2017 08:27
      Highlight Highlight Nur dass in diesem Artikel eigentlich gar niemand gegen Juden ist... 🤔
  • Snowy 16.08.2017 09:35
    Highlight Highlight Ernstgemeinte Frage: Woran liegt es, dass Israelis in den bekannten Rucksack-Traveldestinationen (Südamerika, Asien, Australien) äussert unbeliebt sind?

    Ein Argument, dass ich immer wieder höre, ist, dass viele unmittelbar nach ihrem obligatorischen Militärdienst auf Reisen gehen und daher entsprechend gebrainwasht und aggro sind.

    Bitte um sachliche Antworten und keine Aufzählungen von vermeintlichen Verfehlungen und Räubergeschichten von israelischen Touristen. Die kennt jeder Rucksackreisende zu Genüge - ob wahr oder nicht...
    Geht mir wirklich darum zu verstehen, warum das so ist.
    • Lumpirr01 16.08.2017 12:42
      Highlight Highlight @Snowy: Ich vermute mal, dass Du da keine konkreten Antworten erhalten wirst. Ein Allgemeinbild wird sich erst nach einem vertieften Studium der vorhandenen Literatur ergeben. Als Israel - freundlich eingestellter Mensch habe ich allerdings grosse Mühe mit der Siedlungspolitik dieses Landes. Mag auch ein Grund dafür sein, dass der Antisemitismus wieder leicht wächst und die Betroffenen sich ihrer historischen Opferrolle bewusst werden und übertrieben schnell laut aufschreien!

      Literaturhinweis:

      https://www.amazon.de/Feindbild-Judentum-Antisemitismus-Lars-Rensmann/dp/3866506422
    • Ellen (1) 16.08.2017 18:02
      Highlight Highlight Habe schon viele israelis auf reisen kennengelernt. Mir ist da aufgefallen dass sich viele israelis oft unfreundlich und schroff gegenüber bediensteten verhalten und nicht allzu interessiert an anderen Kulturen sind. Aber natürlich sind sicher nicht alle so! Ich denke die Menschen aus israel sin vieleicht einfach etwas rauer, stell dir vor in einem kriegsgebiet aufzuwachsen wo du nie weisst, ob du den nächsten tag erlebst weil neben dir eine bombe hochgehen könnte. Und was du sagst mit dem militär macht bestimmt auch sinn!
  • huck 16.08.2017 09:07
    Highlight Highlight Gegen den Antisemitismus in den Kommentaren hier kann so ein lächerliches Plakat natürlich abstinken.
  • Blubber 16.08.2017 08:39
    Highlight Highlight Ich finde das Plakat wirklich sehr unangebracht und kann die Aufregung der Gäste gut verstehen. Die Dame hätte das Ganze allgemein und freundlich formulieren müssen (alles andere ist, auch wenn ungewollt, rassistisch). Hätten sich Personen trotz Hinweis nicht daran gehalten, hätte man das Problem ja direkt beim Gast ansprechen können. Dasselbe gilt aber auch für die umgekehrte Richtung. Hätten die Gäste die Frau angesprochen, hätte man das angebliche Missverständnis vielleicht vor Ort klären können, ohne unnötigen Shitstorm.
  • Zurichda 15.08.2017 23:22
    Highlight Highlight In den Kommentaren wird wieder einfach ersichtlich, wie viel antisemitismus tatsächlich weit verbreitet ist. Stinkende Juden in Kreis 3/4, führen sich arrogant auf etc. Es geht hier nicht um die Meinung einzelner zu Juden. Diese ist weitgehend sehr schlecht. So ereignet sich auch ein holocaust oder alle anderen pogrome. Immer wieder. Nein. Hier geht es um einen Einzelfall. Dieser wurde - weil es heute wieder oft genug vorkommt - von einem Juden nicht geduldet. Er wehrte sich einfach gegen ein dummes Plakat. Stattdessen wird hier mit Halbwissen über Nahostkonflikt geballert. Und mit rassismus.
  • dommen 15.08.2017 22:45
    Highlight Highlight Die jüdische Gemeinde reagiert generell sehr Sensibel allgemein auf Äusserungen, welche von nicht-jüdischen Mitmenschen stammen. Aufgrund des historischen Hintergrundes ist das bis zu einem gewissen Grad auch völlig verständlich. Die diplomatische Szene, welche hier durch Schwingen der Antisemitismus-Keulw um den Vorfall gemacht wird, dürfte indes mehr mit dem Profilierungsbedürfnis der jeweiligen Politiker zusammenhängen. Die wollen schliesslich wiedergewählt werden.
    • Die graue Dame 15.08.2017 23:14
      Highlight Highlight Grundsätzlich gebe ich dir recht: bis zu einem gewissen Punkt ist die Reaktion aufgrund des historischen Hintergrundes verständlich.
      Aber es muss doch auch mal gut sein. Das ist jetzt x Jahre her. Vergangenes endlich ruhen lassen und vorwärts blicken würde gut tun.
    • FensterAuf 15.08.2017 23:41
      Highlight Highlight Und wenn die Politiker nicht deutschsprachig sind, können sie kaum etwas über die Hintergründe lesen, sondern nur den Text auf den Schildern. Und der allein lässt nun echt alle möglichen Vermutungen zu...
  • Ohniznachtisbett 15.08.2017 20:48
    Highlight Highlight Naja, ich versteh die Dame. Offensichtlich hat sie bemerkt, dass sich vorallem Juden (und es waren vermutlich auch solche, denen man es aufgrund von Kleidung und Frisur ansah) die sich nicht an die Regeln hielten. Unglücklich formuliert aber im Prinzip hat sie doch Recht. Ich habe sowas von nix gegen Juden, wüsste nicht wieso. Aufgefallen ist mir aber schon in Seilbahnen, Postauto etc. dass diese Ultraorthodoxen sehr speziell riechen. Was vermutlich mit dem Gebetstuch zusammenhängt. Vielleicht sind UO-Pflichten mit unserem Hygieneverständnis nicht so leicht vereinbar.
    • FensterAuf 16.08.2017 00:15
      Highlight Highlight Es waren keine Ultraorthodoxen, die schwimmen nämlich geschlechtergetrennt. Und dass sie nicht im Schwimmbad (sondern hoffentlich oben im Apartment) geduscht haben, erkannte man nicht an irgendwelchen Gerüchen, sondern am T-Shirt. Aber ich spiele gern mal Sherlock Holmes und vermute, dass die Personen, die Sie gerochen haben, eher warm angezogen waren und eine längere Reise hinter sich hatten - und dass die gleichen Leute zu Hause oder am Arbeitsplatz ganz normal riechen ;-)
  • Dewar 15.08.2017 20:17
    Highlight Highlight Ja, es ist sehr ungeschickt formuliert, und man hätte es auch generell ausdrücken können. Andererseits habe ich auch schon Schilder in Hotels gesehen, die sich explizit an Hundebesitzer richten. Oder z.B. in Toiletten an die Frauen, dass sie ihre Hygieneartikel korrekt entsorgen sollen und sie nicht in die Toilette schmeissen. Ich nehme an, die Frau hat sich einfach nicht viel dabei gedacht, und weil es wohl bis anhin immer Juden waren, die bekleidet zum Schwimmen gingen, hat sie sich halt an diese gewendet. Immer gleich Antisemitismus zu schreien schadet dem Kampf gegen echte Benachteiligung.
    • seventhinkingsteps 15.08.2017 21:32
      Highlight Highlight Ich denke der Unterschied ist, dass Hundebesitzer keine homogene Gruppe hinsichtlich einer Kultur oder Religion sind, wegen derer Hinzugehörigkeit sie in der Vergangenheit verfolgt wurden.
  • N. Y. P. D. 15.08.2017 19:59
    Highlight Highlight Freunde und Kollegen gehen manchmal hart miteinander ins Gericht. Es gibt ein reinigendes Gewitter. Danach ist der Druck weg und es findet idealerweise auf eine Entwicklung auf ein höheres Level statt.
    Jetzt stelle man sich vor, es ist verboten einander mal so richtig die Meinung zu geigen. Es wäre ein Tabu.
    Richtig, es findet keine Entwicklung statt. Alle werden hypersensibel.

    Jetzt die Überleitung..

    So kann so ein kleiner Pappkarton zu weltweiter Entrüstung führen. Weil alle hypersensibel sind. Das war jetzt vermutlich schon wieder antisemitisch..
  • mein Lieber 15.08.2017 19:14
    Highlight Highlight 'cloes'
    • milkdefeater 15.08.2017 20:17
      Highlight Highlight Wirklich? Das ist dein einziges linguistisches Problem mit diesem Text?
    • Toerpe Zwerg 15.08.2017 21:17
      Highlight Highlight Dieser Hinweis ist nich ganz unwichtig, weil Unbedarftheit nich mit Rassismus gleichzusetzen ist ...
  • Dr. Lindic 15.08.2017 18:58
    Highlight Highlight Finds grossartig wie ein Hausmeister eine politische Krise hinaufbeschwören kann 🤣
  • Grins 15.08.2017 18:56
    Highlight Highlight Wäre es nicht auch rassistisch, Gäste aufgrund ihres Glauben/ihrer Herkunft anders zu behandeln, sprich in diesem Fall nicht auf die Hausregeln aufmerksam zu machen?
    Ich denke die Frau hat genau weil sie keine Vorurteile hat, bei der Formulierung nicht richtig aufgepasst..
    • Lichtblau 15.08.2017 19:39
      Highlight Highlight Das ist sogar gut möglich. Es zeigt aber halt auch Bildungsferne auf. So ist der Hinweis zum Tiefkühler durchaus hinzunehmen. Die Empörung bezieht sich wohl eher auf das Duschen. Wer hat da keine schlimmen Assoziationen? Die Juden, die im 3. Reich zum "Duschen" geschickt wurden, kamen nicht mehr zurück.
    • Toerpe Zwerg 15.08.2017 21:15
      Highlight Highlight Diese Gefahr ist in Arosa 2017 doch eher als klein einzustufen und ich glaube auch nicht, dsss diese Assoziation die Empörung ausgelöst hat.
    • Saraina 15.08.2017 22:09
      Highlight Highlight Wieso nicht einfach ALLE Gäste auf die Regel aufmerksam machen? Man wird ja auch kaum allen Juden das Hallenbad verbieten, weil sich ein paar vor dem Bad nicht duschen! Das wäre ja wirklich der Gipfel...
  • Bruno H 15.08.2017 18:43
    Highlight Highlight Schlimm, was in 2. Weltkrieg passiert ist. Sehr sehr schlimm und traurig .

    Doch es ist vorbei !!!!!

    Hört endlich auf damit !!!
    • Nicholas Fliess 15.08.2017 19:02
      Highlight Highlight Offenbar haben Sie es nötig, daran erinnert zu werden...
    • Sharkdiver 15.08.2017 19:56
      Highlight Highlight Vorbei , nein judenhätze ist wieder am aufkommen. Ich höre immer wider Ausdrücke wie du Jude oder du bist wohl in Tel-Aviv geboren als Synonym für du bist geizig. Und Verschwörungstheorien gegen juden Beispiel 9/11. Insbesondere bei muslimische und Jugendliche aus dem Balkan. Und dass der Text nur an juden gerichtet ist zeugt von Dumpfheit oder rassismuss
    • Smeyers 15.08.2017 22:14
      Highlight Highlight Bitte klär uns auf, wie Du Leid misst und vergleichtst...
    Weitere Antworten anzeigen
  • felixJongleur 15.08.2017 17:57
    Highlight Highlight On Tuesday the Simon Wiesenthal Centre, prominent Jewish rights group, published a letter demanding that Switzerland “close [the] hotel of hate and penalise its management”. It called on Booking.com to remove the hotel from its directory “and explain the antisemitic cause of the removal on your website”. Zitat guardian.uk. Absolut daneben diese Reaktion vom SW.Centre, die sind bei mir unten durch. Die Frau hat sich falsch ausgedrückt und hats eingesehen, gehts noch?? Abgesehen davon ist es grusig, ungeduscht in den Pool zu steigen, das Schild kam nicht von nix.
    • N. Y. P. D. 15.08.2017 18:46
      Highlight Highlight Das Simon Wiesenthal Centre will tatsächlich, dass die Schweiz das Hotel schliesst, obwohl es dieser Frau nirgends mehr Recht ist..

      Ihr macht es einem schon verdammt schwer nicht ausfällig zu werden. Und wenn Ihr so hart zur Sache geht, stelle ich jetzt die Frage, die noch nicht gestellt wurde.
      Hat die Frau Recht, dass Ihr nicht duscht ? Diese ständige Rücksichtnahme geht mir auf den Wecker.
      Also, duscht Ihr oder nicht ?
    • Energia 15.08.2017 22:04
      Highlight Highlight Sie gehen mit den Kleidern schwimmen....
    • N. Y. P. D. 15.08.2017 22:16
      Highlight Highlight Sie duschen nicht UND gehen mit den Kleidern schwimmen ?
      Mit Verlaub, das kann ich fast nicht glauben.
      Falls es aber stimmt, darf man nichts sagen, weil man sonst in die braune Ecke gestellt wird. Man muss die Faust im Sack machen.

      Also, vielleicht bestätigt hier jemand, dass das mit den Kleidern nicht stimmt..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nausicaä 15.08.2017 17:21
    Highlight Highlight Klingt so, als hätte die Frau die Beschwerden aufgenommen und einfach nicht vor die Nase gedacht, als sie das Schild schrieb.
    Ich frage mich einfach, wie die anderen Bewohner erkannt haben, dass die T-Shirts schmutzig waren. Falls Antisemitismus im Spiel ist, vermute ich die eher auf seiten ebendieser Bewohner.
    • Saraina 15.08.2017 22:20
      Highlight Highlight Das ist dasselbe Problem wie mit den Burkinis. Religiöse bedecken sich mehr, und die Normalos sind der Meinung, Stoff, auch Badeanzugstoff sei von Haus aus schmutziger als nackte Haut.

      Fakt ist, dass eine Schar orthodoxer Juden schon sehr auffällt, sowohl im Aussehen, in der Grösse der Familien, und im manchmal befremdend anderen Benehmen. Ich denke auch, dass das Problem die anderen Bewohner waren, die nicht befremdet werden wollten. Schlechte Absprache?
    • Nausicaä 15.08.2017 22:54
      Highlight Highlight @Seraina. Meiner Ansicht nach ist das eine faule Ausrede. Kein Mensch glaubt doch in Tat und Wahrheit, dass (normal gewaschener) Stoff unhygienischer ist als Haut. Das ist schlecht kaschierte/r Abneigung/ Ekel vor dem Anderen oder Fremden.

      Das Problem ist, was macht man mit einem solchen Ekel/ einer solchen Abneigung?

      Ich bin von solchen Impulsen auch nicht gefeit, ich habe eine Abneigung gegenüber unreflektierter Fremdenfeindlichkeit...

      Ein Anfang wäre, das Kind beim Namen zu nennen. Stellvertreterdiskussionen um unhygienische Stoffe bringen nämlich nichts.
    • Nihil 17.08.2017 09:37
      Highlight Highlight Es ist einfach widerlich mit Kleidern in einen Pool zu springen, basta.

      Es gehört sich nicht und wem es nicht passt der soll nicht in den Pool.
      "Glaub ich spinn"
    Weitere Antworten anzeigen
  • fabsli 15.08.2017 17:04
    Highlight Highlight Wieder mal totale Empörung für nix. Und sorry, solches kommt immer wieder aus der selben Ecke. Genau so wie die Empörung zum Vorstoss für das Verbot von koscherem Fleisch.
  • Barracuda 15.08.2017 17:04
    Highlight Highlight Meine Güte, so weit sind wir schon. Auch wenn es jetzt vielleicht etwas unglücklich formuliert ist, hat das noch lange nichts mit Rassismus zu tun. Und wenn sich die pflichtbewusste Abwartin spezifisch an die jüdischen Gäste gerichtet hat, dann hängt das wohl hauptsächlich damit zusammen, dass anscheinend genau diese Bevölkerungsgruppe gerne eigene Regeln aufstellt und es mit der Hygiene nicht immer so genau nimmt. Wenn mich künftig jemand zurecht weist, sage ich auch "Du kannst mich mal, das sagst du doch nur weil ich weiss bin, du verdammter Rassist!" :-)
  • Dä Brändon 15.08.2017 16:23
    Highlight Highlight Bitte Antisemitismus nicht falsch verwenden. Seiten sind Araber, von Pakistan bis nach Äthiopien. Ein Antisemit ist also ein Anti-Araber.
    • Toerpe Zwerg 15.08.2017 17:20
      Highlight Highlight Sali autocorrect ...
    • ConcernedCitizen 15.08.2017 17:47
      Highlight Highlight Scho guet... 😂 Pakistaner und Iraner sind übrigens Semiten.
    • Nicholas Fliess 15.08.2017 19:05
      Highlight Highlight @ConcernedCitizen: was für ein Unsinn! Iraner sind Indoeuropäer, Pakistani alles mögliche, aber keine Semiten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • DocM 15.08.2017 16:15
    Highlight Highlight In jedem Hallen- und Freibad hat es ein politisch korrektes Schild. Warum nicht einfach kopieren??
  • Gummibär 15.08.2017 15:59
    Highlight Highlight We kindly request our Swiss guests not to wear white socks in their Scholl sandals. We thank you for your understanding.
    • mia_zwellweger 15.08.2017 17:19
      Highlight Highlight Hahaha love it!!!
  • Groovy 15.08.2017 15:45
    Highlight Highlight Danke Watson, dass die Kommentarfunktion noch offen ist. In allen anderen wichtigen Online Medien (Blick, Tagi, 20min...) sind die Kommentarspalten geschlossen.
    Was für ein Armutszeugnis für unsere freie Presse.
    • moere 15.08.2017 16:03
      Highlight Highlight Eher ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft
    • huck 15.08.2017 16:03
      Highlight Highlight Blick und 20min und der Tagi sollen wichtige Online-Medien sein?
    • Against all odds 15.08.2017 16:10
      Highlight Highlight Vielleicht hat sich mittlerweile sogar die Regierung eingeschaltet.
      A propos Blick: Die stellvertretende israelische Aussenministerin Tzipi Hotovely äussert sich zum Fall und kritisiert die als «Hotelbesitzerin» bezeichnete Ruth T. scharf. Die Politikerin spricht von «hässlichem Antisemitismus».
      Sie habe sich an den israelischen Botschafter in der Schweiz gewandt. Dieser habe ihr versichert, dass die Plakate entfernt worden seien. Dennoch verlangt Hotovely von der Schweizer Regierung eine «formale Verurteilung».
    Weitere Antworten anzeigen
  • FensterAuf 15.08.2017 15:44
    Highlight Highlight Ich finde, dasselbe gilt auch für die berüchtigten blossstellenden Treppenhauszettel: Anstatt an "die Kinder mit den Schmutzfüssen" oder "die Person, die so grauenhaft Violine spielt" kann man eine Bitte, sich an die Hausordnung zu halten, an alle richten. Und falls man die "Schuldigen" ermitteln kann, hilft doch ein persönliches Gespräch/Schreiben immer noch am besten...
    • Gummibär 15.08.2017 16:46
      Highlight Highlight Richtig. Die Aufforderung muss so lauten:
      "An alle Personen, gleich welchen Alters oder Geschlechts, die Musikinstrumente malträtieren, bitte geht in den Wald damit." ;-)
    • äti 15.08.2017 17:57
      Highlight Highlight @gummibär: bloss nicht in den Wald. Die Tiere haben schon genug Terror. Empfehle Kiesgruben oder Schiessstände.
  • FensterAuf 15.08.2017 15:37
    Highlight Highlight Zusammengefasst: Ein paar jüdische Gäste wollten sich nicht nackt oder fast nackt zeigen und haben Kleiderschwimmen gemacht. Ich nehme an, sie haben sich im Apartment geduscht und frische Kleider angezogen, aber das konnten die anderen Badegäste nicht wissen... Verständlich, dass sie sich beklagt haben; verständlich, dass die Hauswartin ein Schild geschrieben hat. Und ja, sie hätte es auf jeden Fall an alle richten müssen, nicht nur an die "jüdischen Gäste", auch wenn noch nie ein nichtjüdischer Gast durch Kleiderschwimmen aufgefallen waren. Zurechtweisen, ohne blosszustellen, ist die Devise!
    • Saraina 15.08.2017 22:23
      Highlight Highlight Genau! Du bringst es auf den Punkt.
  • FritzlsKind 15.08.2017 15:28
    Highlight Highlight Irgendwie erinnert mich die Sache an einen Pubertierenden Teenager, der wegen Allem und Jedem sogleich zutiefst beleidig ist, aus Mücken Elefanten macht, mit Kanonen auf Spatzen schiesst und wütend mit den Füssen auf den Boden stampft...
    • satyros 15.08.2017 17:11
      Highlight Highlight Ein Teenager, dessen ganze Familie wegen genau dem ermordet wurde, was er hier (fälschlicherweise) beklagt.
    • FritzlsKind 15.08.2017 23:06
      Highlight Highlight @satyros
      Ich verstehe zu 100%, dass das Volk Israel die Schnautze gestrichen voll hat von der andauernden Schikane die letzten paar hundert Jahre.
      Die beste Waffentechnik kommt aus Israel. Sie wissen sich sicherlich zu wehren bei Übergriffen.
      Ein dauerndes rumgezehter bei jedem kleinem Scheiss wird jedoch Kauf förderlich sein den Antisemitismus aus der Welt zu bekämpfen. Juden sind bei weitem nicht die einzigen, die sich über Völkermord beklagen können, aber die einzigen die dies in aller Welt tut.
  • Angelo C. 15.08.2017 15:13
    Highlight Highlight Zugegeben, nicht gerade optimal gewählt diese Formulierungen. Das Schild beim Pool hätte allgemein(er) gehalten werden sollen, während der Tiefkühler-Anschlag primär für koscheren food, ergo für Juden gedacht war.

    Die Hauswartin hat das Schild beim Pool nicht gut bedacht, aber gleich "Antisemitismus" zu unterstellen und gleich einen wahren Shitstorm auszulösen, scheint mir doch ein schwerer Überriss.

    Es steigen dort recht viele Juden ab und würden sie sich generell schlecht behandelt fühlen, wäre das wohl kaum so. Was auch das klare Statement des jüdischen Gastes im Artikel unterstreicht.
  • huck 15.08.2017 15:11
    Highlight Highlight Ich weiss gar nicht, was es da zu diskutieren gibt: Natürlich ist dieses Plakat antisemitisch, auch wenn es vielleicht (oder gar wahrscheinlich) nicht so gemeint war. Und natürlich rechtfertigt das keinen Shitstorm und keine Hassmails, aber antisemitisch ist es.
    (Und jeder der jetzt blitzen muss, soll sich (ganz kurz nur) überlegen, warum ...)
    • WalterWhiteDies 15.08.2017 15:45
      Highlight Highlight Meinen Blitz hast du ;)
    • huck 15.08.2017 16:00
      Highlight Highlight Und warum?
    • Ron Collins 15.08.2017 17:07
      Highlight Highlight Die Blitze beweisen es!
    Weitere Antworten anzeigen
  • The hard Blob 15.08.2017 14:58
    Highlight Highlight Sehr viele hier scheinen zu denken, dass die Aufregung komplett übertrieben ist. An diesen eine Frage: wäre dieses Schild für euch auch akzeptablel wenn anstatt "Juden" "Schwarze" stehen würde?
    Nur so aus Neugier.
    • Caturix 15.08.2017 15:45
      Highlight Highlight Nein aber würde Katholiken stehen wäre es mir genau so Wurst. Juden beschreibt eine Religion keine Rasse.
    • WalterWhiteDies 15.08.2017 15:49
      Highlight Highlight Nein, Schwarze wäre nicht gut aber Menschen schwarfarbiger Abstammung wäre korrekt.
    • The hard Blob 15.08.2017 16:02
      Highlight Highlight Also darf man jemanden aufgrund seiner Rasse nicht verurteilen aber aufgrund seiner Religion schon?
    Weitere Antworten anzeigen
  • greenfields 15.08.2017 14:35
    Highlight Highlight Natürlich unglücklich formuliert, aber wenn sich auch Wohneigentümer beschweren, dass sich jüdische Gäste in nicht gerade sauberen T-Shirts im Pool tummeln, dann sollten sich alle, die jetzt Antisemitismus und was auch immer wittern ganz einfach die Frage stellen, ob sie solches Gebaren tolerieren würden, würde es sich um ihren eigenen Pool handeln. Vermutlich würden diese Leute einfach die Faust im Sack machen?... Hier hat eine Person mal den Mumm gehabt, die Betroffenen direkt anzusprechen. Das Problem ist aber die so erfolgte Verallgemeinerung, alle jüdischen Gäste betraf es wohl kaum.
  • Bene86 15.08.2017 14:34
    Highlight Highlight Nur gezielt eine Volksgruppe / Religionsgruppe auf ein Problem aufmerksam zu machen, finde ich, ob beabsichtigt oder nicht, rassistisch. Duschen vor und nach dem Schwimmen gilt ja für alle Gäste.

    Und ich zähle mich eher zu Mitte/Rechts.

    Jedes Mal aber gleich wieder auf "Antisemitisch" zu machen, finde ich falsch. Der zweite Weltkrieg ist definitiv vorbei, diese Opferhaltung darf nun endlich mal abgelegt werden.
  • Thinktank 15.08.2017 14:28
    Highlight Highlight Ich frag mich ob die Empörung über eine Einzelaktion, die wohl auch nicht ganz so gemeint war, wirklich angemessen ist. Gibt es ein bekanntes Vorurteil, dass Juden öfters duschen sollten oder haben die Medien nun ein solches geschaffen.
    • FensterAuf 15.08.2017 16:10
      Highlight Highlight Eher umgekehrt, Israelis haben eher den Ruf, auch auf Reisen höchst ungern auf die tägliche Dusche zu verzichten... Aber dass sich manche Juden (und Muslime) nie leicht bekleidet zeigen, ist Tatsache. Manche gehen in die Frauen- bzw. Männerbadi, manche kaufen sich einen Burkini (Musliminnen) oder ein Badekleid von Aqua Modesta (Jüdinnen), und offenbar machen manche Kleiderschwimmen.
  • Leventis 15.08.2017 14:00
    Highlight Highlight Wenn nur jüdische Gäste die Gefriertruhe nutzen dürfen, ist das dann positiver Rassismus?
  • URSS 15.08.2017 13:39
    Highlight Highlight Diese Frau hatte offenbar im Geschichtsunterricht ihre Nägel lackiert...
    70 Jahre nach dem monströsesten Menschheitsverbrechen Juden zum Duschen aufzufordern ist an Ignoranz nicht mehr zu überbieten.
    Gerade deshalb weil sie keine böse Absicht hatte, ist die Ignoranz eiskalt.
    • ostpol76 15.08.2017 15:15
      Highlight Highlight Und darum müssen wir die Juden für die nächsten 1000 Jahre mit Samthandschuhen und wie rohe Eier behandelt werden???
    • Bijouxly 15.08.2017 15:32
      Highlight Highlight Darf man Juden aus dem 21. Jahrhundert echt nicht sagen, dass sie duschen müssen, weil vor 70 Jahren ein durchgeknallter Irrer unter anderem ihre Vorfahren vergaste? Sorry aber wenn man sich unpassend verhält (mit shirts schwimmen macht man nicht bei uns), darf man das auch sagen, Geschichtsunterricht hin oder her. http://J
    • corona 15.08.2017 15:51
      Highlight Highlight Bin ich der Einzige der hier den Sarkasmus versteht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 15.08.2017 13:24
    Highlight Highlight Ein Deutscher hätte mit Filzstift "Einmal Duschen pro Woche genügt" auf das Schild geschrieben.

    Ein Amerikaner "What the hell is a shower".

    Die Schweizer hätte nichts gesagt.

    Die Holländer hätten gelacht.

    Und bei den Juden gibt es einen weltweiten Shitstorm. SOBALD die Juden so ein einzelnes Pappschild nicht gleich in einen weltweiten Shitstorm verwandeln, sind wir bei der Überwindung des Antisemitismus schon ein gehöriges Stück weiter. Das ist EIN Hotel. Ach, diese Überempfindlichkeit.
    • N. Y. P. D. 15.08.2017 14:41
      Highlight Highlight @Favez
      Wenn ich Deinen Kommentar richtig interpretiere, sind wir ein gehöriges Stück weiter, wenn ICH zum Beispiel keine solche Kommentare mehr schreibe ?

      Noch was. Wieso werden Holländer nie angemacht. Weil jeder weiss, dass sie sich nicht anmachen lassen.

      Wieso sagt uns niemand, wir Schweizer seien geldgeile Säcke ? Weil es uns egal ist, wenn jemand das sagt.

      Man hätte mit diesem Schild zur Direktorin gehen können, sie hätte sich entschuldigt und gut ist. Aber nein, es wird natürlich viral verbreitet. Wir armen Opfer.
    • N. Y. P. D. 15.08.2017 16:56
      Highlight Highlight @Favez
      Der knifflige Punkt hier ist, wenn ich einen Kommentar schreibe, muss ich das Wort "Juden" schreiben. Ich kann es schreiben oder umschreiben, es tönt sehr schnell antisemitisch und auch verallgemeinernd.
      Oder soll ich schreiben "ein Teil der Juden" ? Tönt auch antisemitisch.
      Es ist schwierig, negativ zu schreiben, ohne gleich in die braune Ecke gestellt zu werden.
  • ujay 15.08.2017 12:59
    Highlight Highlight Na ja, wer da Antisemitismus sehen will, solls halt. Ich finde eher, das die Hinweisschilder ungeschickt formuliert sind. Man kann die auch so schreiben:
    "Koschere Nahrungsmittel: Sie dürfen den Tiefkühler zwischen 10 und 11 Uhr am Morgen und zwischen 16.30 und 17.30 Uhr am Abend benützen. Wir bitten sie, diese Zeiten zu aus arbeitstechnischen Gründen unbedingt einzuhalten".
    oder: "Badegäste sind angehalten, sich vor und nach dem schwimmen zu duschen. Baden in Strassenkleidern ist aus hygienischen Gründen strengstens verboten".
    Für solche Hinweise braucht es nicht noch eine Androhung von Massnahmen bei Nichteinhaltung der Anweisungen.
    • The hard Blob 15.08.2017 14:27
      Highlight Highlight Also wenn stehen würde "Badegäste sind angehalten, sich vor und nach dem schwimmen zu duschen. Baden in Strassenkleidern ist aus hygienischen Gründen strengstens verboten", dann wäre das ja ok. Aber es richtet sich nur an Juden, weshalb man durchaus denken könnte, dass die Person, die das Schild geschrieben hat, denkt, dass insbesondere Juden dreckig sind usw.
    • Saraina 15.08.2017 22:30
      Highlight Highlight Kann mir mal jemand erklären wieso man weiss dass alle nicht- Juden geduscht haben, und nur Juden nicht? Steht da jemand und notiert sich das? Und wenn ja, wieso hat diese Person nicht gleich die Nichtduscher angesprochen?
  • Knut Knallmann 15.08.2017 12:55
    Highlight Highlight Und jetzt? - Sie hat die Schilder nach Beschwerden (Berechtigterweise) nach einem Tag selber wieder weggemacht. Ist diese Geschichte ein Shitstorm oder auch nur irgendeine Reaktion wert? - Ich sage Nein...
  • Groovy 15.08.2017 12:53
    Highlight Highlight Völlig übertriebener Shitstorm. Dann auch noch gleich zum Bundesrat rennen und flennen. Liebe Betroffene, wenns euch dort nicht gefällt, geht einfach nicht mehr hin, ganz einfach.
  • ostpol76 15.08.2017 12:49
    Highlight Highlight Einen auf Opfer machen aber im Gegenzug zu Telefonterror aufrufen.
  • MyAnusIsBleeding 15.08.2017 12:43
    Highlight Highlight 😑 Meine Güte...
    Beim Tiefkühler war ja der Fall klar. Das war ein Extraservice für das mitgebrachte koschere Essen von Seiten des Hauses und das betrifft halt nur jüdische Gäste.

    Bezüglich Schild für das Duschen: Sie hat ja gesagt, dass die Formulierung unglücklich gewesen sei und es ihr Leid tut.

    Jetzt auf die Frau und das Hotel wegen diesem Fehler rumzuhacken ist völlig überrissen. Das Hotel hat ja sogar einen jüdischen Stammgast, welcher es schätzt und in Schutz nimmt.
    • The hard Blob 15.08.2017 14:28
      Highlight Highlight Unglückliche Formulierung finde ich als Ausrede etwas schwach. Falls es wirklich nicht so gemeint war muss diese Frau wohl ganz schön dumm sein.
  • Vespa Timo 15.08.2017 12:36
    Highlight Highlight Völlig okay... Hier gleich Antisemitismus zu schreien völlig daneben. Vor allem weil die Frau es nachweislich nicht ist... Tja... Religionen machen nur Probleme!
    • andrew1 15.08.2017 13:01
      Highlight Highlight Ist halt so. Wenn stehen würde christen müssen vor dem baden duschen würde es kein mensch interessieren.
    • QueenNiin 15.08.2017 13:23
      Highlight Highlight Menschen und nicht Religionen sind das Problem :-)
    • Mr.Bean 15.08.2017 14:07
      Highlight Highlight Wie erkennst du, dass diese Frau nachweislich keine antisemitische Haltung hat. Gegenüber der Presse wird sie natürlich nicht offen dazu stehen aber die von Ihr gemachte Aussage auf dem Schild ist meiner Meinung nach ganz klar antisemitisch. Juden werden dazu aufgefordert sich anders zu verhalten als alle anderen..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 15.08.2017 12:33
    Highlight Highlight Wie war das nochmals: Jedes Schild hat seine Geschichte.
    • Lichtblau 15.08.2017 20:05
      Highlight Highlight 90% hier scheinen diese Geschichte nicht zu kennen.
  • Chnebeler 15.08.2017 12:32
    Highlight Highlight Unglaublich was heute alles als antisemitismus bezeichnet wird und wie gross das Geschrei darüber ist.
    • ChiliForever 15.08.2017 13:12
      Highlight Highlight Das liegt daran, daß es Antisemitismus ist. Genau so, wie auch deine Relativierung antismitisch ist.
    • ohjaja! 15.08.2017 14:26
      Highlight Highlight OMG Thomas 🙈 du hast chnebeler's aussage gerade noch nachdruck verleiht haha...
    • Chnebeler 15.08.2017 23:20
      Highlight Highlight @ Thomas wen du den ganzen Artikel gelesen hast, sollte dir wohl klar sein, dass den Schildern nicht im geringsten ein Antisemitisches Motiv zugrunde liegt.

      Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, in welcher Weise ich mich in meinem Kommentar antisemitisch geäussert haben soll.

      Muss wohl die selbe Logik sein, nach welcher Trumps Rede zum Holocaustgedenktag antisemitisch sein sollte. Weil Achtung!!! er die Juden NICHT separat erwähnt hat.

      Antisemitismus, sowie Rassismus sind klar zu verurteilen.

      Die Polemik, welche z.T betrieben wir wirkt jedoch eher kontraproduktiv.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Darkglow 15.08.2017 12:30
    Highlight Highlight Das ist der rassismus bzw. Antisemitisus wie er in der schweiz gelebt wird.
    Dazu komme auch so aussagen wie "i bi ke rassist, aber die jugos hei scho ä komischi art...", dies obwohl die person wahrscheinlich wirklich nicht rassistisch gemeint hat.
    • suchwow 15.08.2017 15:38
      Highlight Highlight Verdammt ich wollte kein Herzchen geben...
  • JonathanFrakes 15.08.2017 12:26
    Highlight Highlight Ohje, wie man sich künstlich aufregen kann🙈 Wären z.B nur Deutsche oder Italiener angesprochen, würde es sicherlich keinen Shitstorm geben...
  • MrHomii 15.08.2017 12:23
    Highlight Highlight Da es sich um eine bitte handelt finde ich es nicht antisemitisch. Klar, an alle gäste gerichtet wäre sicher politisch korekter gewesen aber es ist und bleibt eine bitte um einen hygienische umgebung zu schaffen. Und das kann ich nachvollziehen!
  • Nukular! Das Wort heisst Nukular. 15.08.2017 12:22
    Highlight Highlight Wegen was hat man diesen Artikel jetzt geschrieben?
    Der betroffene Gast sagt ja selber, dass es nicht antisemitisch gemeint war.

    Freundliche Grüsse aus Sektor 7G.

  • Eskimo 15.08.2017 12:18
    Highlight Highlight Juden leiden unter vielen Vorurteilen. Leider tragen sie aber nicht viel dazu bei, dieses Image zu verbessern. Wenn man sie aber auf ihr fehlverhalten aufmerksam machen will, schalten sie sofort in den Opfermodus um und empören sich.
    Gilt natürlich nicht für alle.
  • Snowy 15.08.2017 12:17
    Highlight Highlight Das Schild war dumm und falsch - keine Frage.

    Aber redet mal mit einem Hotelier in Davos oder sonstwo "off the record" über dieses Thema...
    Buchungsobergrenzen für Russen und Israelis sind in gewissen Hotels seit langem Realität - auch wenn dies nie jemand öffentlich zugeben würde.

    In Südamerika war es in den 00-er Jahren in den Touri-Orten üblich, dass in Clubs die Eintrittspreise für Israelis höher angesetzt wurden als beim Rest - dies weil die Israelis angeblich keine Drinks konsumieren würden und mitgebrachtes Wasser trinken.
  • Cerulean 15.08.2017 12:16
    Highlight Highlight Mal abgesehen davon, dass ich schockiert bin, wieviele Blitze hier Kommentare erhalten, die das Schild verurteilen - ich bin klar der Überzeugung das dieses Schild antisemitisch bzw. diskriminierend ausgelegt werden muss: Die klare Adressierung an jüdische Gäste. Stünde da lediglich "dear guests" hätte niemand ein Problem mit dem Schild, aber der Wortlaut impliziert nicht nur, dass die jüdischen Gäste "dreckig" sind, sondern auch dass es die anderen nicht sind. Das ist eindeutig Diskriminierung aufgrund Religionszugehörigkeit und somit verboten.
    • ChiliForever 15.08.2017 13:10
      Highlight Highlight An den Blitzen erkennst du, wie weit auch hier noch latenter Rassismus bzw. Antisemitismus verbreitet sind ... ;)
    • Tschakkaaa! 15.08.2017 13:31
      Highlight Highlight Männliche orthodoxe Juden dürfen/wollen sich nicht neben Frauen setzen. Sind das jetzt alle Frauenfeindliche Chauvis? Oft haben sie auch sonst nicht viel Respekt für andersgläubige. Verstehen jegliche Kritik aber als antisemitisch. Ich bin froh gibt es auch anders denkende, offene Juden.
    • ChiliForever 15.08.2017 14:01
      Highlight Highlight @Tschakkaaa!: Den kleinen, aber feinen Unterschied zwischen berechtigter Kritik und Antisemitismus/Rassismus kennst du noch nicht, oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • m:k: 15.08.2017 12:14
    Highlight Highlight Sehr unglücklich formuliertes Plakat. Aber ich glaube den Ausführungen der Hauswartin - ein "honest mistake" der ihr nun leid tut. Schade, dass heute alles zu einer Staatsaffäre gemacht wird.
    • ChiliForever 15.08.2017 13:08
      Highlight Highlight Das, was sie mit ihrem Schild ausgedrückt hat nennt man "latenter Rassismus" bzw. "latenter Antisemitismus" und ist mindestens genau so schlimm, da die diejenigen in dem Fall nicht mal wissen, wie rassistisch bzw. antisemisch sie sind ... ;)
      Deshalb ist das auch keine Staatsaffäre sondern eben genau die das richtige. Sie kann ja jetzt draus lernen.
    • The Destiny // Team Telegram 15.08.2017 14:01
      Highlight Highlight @Thomas Hiller, "internalized oppression" ist das wort das sie gesucht haben.
    • m:k: 15.08.2017 14:01
      Highlight Highlight Wenn sie das Schild von sich aus geschrieben hätte, dann könnte man ihr das unterstellen. Aber sie hat das Plakat ja auf Reklamationen von anderen Gästen die sich ausdrücklich über jüdische Gäste beschwerten, geschrieben. Aber wie gesagt, sie hat es unglücklich formuliert. Eine neutrale Anspräche hätte niemanden gestört und das Problem wäre genauso gelöst gewesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Micha Moser 15.08.2017 12:13
    Highlight Highlight Ich glaube das sie es einfach wirklich konplett falsch Formulierte. Es liest sich wirklich.. komisch
  • ChiliForever 15.08.2017 12:13
    Highlight Highlight Selbsterkenntnis ist eine tolle Sache:

    «Ich hätte die Bitte an alle Gäste richten sollen.»

    Ja, das hätte sich wohl machen sollen, hätte ihr viel Ärger erspart und hätte sicher auch nicht weh getan, vorab so weit zu denken...
  • just sayin' 15.08.2017 12:12
    Highlight Highlight 1) es bestand ein konkretes problem
    2) die besitzerin hat mit der zielgruppe kommuniziert, um das problem zu korrigieren

    antisemitismus? ich finde nicht.

    jesses! spart euch eueren atem, um bei richtigen problemen zu schreien!
    • The hard Blob 15.08.2017 14:56
      Highlight Highlight Ob die Zielgruppe dir richtige war ist allerdings fraglich. Woher wussten die andere Gäste das die T-shirt schwimmer juden waren? Woher wusste die Frau, dass die Vorwürfe stimmen (könnten Auch von antisemiten gemacht worden sein). Auf jedem Fall wäre es sicher weniger problematisch gewesen, wenn das Schild allgemein formuliert gewesen wäre, auch wenn die Zielgruppe tatsächlich die richtige wäre.
  • maxi 15.08.2017 12:09
    Highlight Highlight kann ja sein das die mal probleme hatten mit dem wasser weil die gäste vorher nicht duschten. aber ein schild das juden zum duschen auffordet ist halt wirklich sehr dumm und unüberlegt.
  • Dummbatz Immerklug 15.08.2017 12:08
    Highlight Highlight Das Schild mag unglücklich formuliert sein, ist aber nicht unbedingt fern der Realität. Das weiss ich aus eigener Erfahrung. Aber natürlich sind alle anderen Gäste keineswegs besser... Leider leider wird dann auch immer gleich die "Opferkarte" gezückt 🤔
  • nononono 15.08.2017 12:07
    Highlight Highlight Wenn sie anschliessend alle Schweizer Hotels boykottieren wollen ist das denn nicht auch rassistisch?
  • goldmandli 15.08.2017 12:06
    Highlight Highlight Unglücklich formuliert. Hätte Sie sich zwar denken können, aber eine antisemitische haltung möchte ich ihr nicht vorwerfen.
  • pd90 15.08.2017 12:05
    Highlight Highlight Heutzutage wird auch alles zum Shitstorm hochsterilisiert...
  • sven_meye 15.08.2017 12:04
    Highlight Highlight Klar, unpassend. Aber bestimmt ohne böse Hintergedanken gemacht ... also macht bitte kein Drama daraus!
  • Butterscotch&hardcandy 15.08.2017 12:00
    Highlight Highlight Man hätte allg. darauf hinweisen können, dass man nur mit Bikini/Shorts in den Pool kann. Das Ganze gleich als Antisemitisch zu betiteln ist jedoch übertrieben!
    • Lumpirr01 15.08.2017 14:25
      Highlight Highlight Für alle sollte gelten: Vor dem Betreten des Pools bitte nackt duschen und das Tragen von Unterhosen unter den Badekleidern ist verboten!
  • Fulehung1950 15.08.2017 12:00
    Highlight Highlight Es ist einfach dumm. Solche Schilder sind an alle Gäste zu richten, dann sind die, die es speziell betrifft, mit erfasst.

    Die gute Frau hat ihre Lektion sicher gelernt. Sache erledigt. Deckel zu.
    • AJACIED 15.08.2017 12:50
      Highlight Highlight Wow Riesen Lektion 🙈 als ob sie ausgepeitscht worden wäre. Die Kirche abundzu im Dorf lassen.
  • Against all odds 15.08.2017 11:56
    Highlight Highlight "Dear guests" hätte es auch getan. Aber daraus jetzt eine Staatsaffäre zu machen...
    • AJACIED 15.08.2017 12:50
      Highlight Highlight Das machen sie immer.
  • Rumbel the Sumbel 15.08.2017 11:52
    Highlight Highlight Wer für Sitte und Ordnung sorgen will, ist heute ein Anitsemitist, Rassist, Rechtsextremer usw. Und ich rede hier nicht vom braunen Sumpf. Denen ist eh nicht zu helfen. Aber es werden viele in einen Korb geworfen.
  • Die verwirrte Dame 15.08.2017 11:34
    Highlight Highlight Scho chli rassistisch u soo..
    • FancyFish - Stoppt Zensur! 15.08.2017 16:43
      Highlight Highlight Wieso meinsch?
  • chnobli1896 15.08.2017 11:27
    Highlight Highlight Man sollte solche Sachen immer an alle richten, auch wenn eine spezifische Volkgsruppe (oder ähnliches) gemeint ist. Ist ja nicht der erste Shitstorm in diese Richtung im 2017.
  • p-r-o-k-a 15.08.2017 11:24
    Highlight Highlight ui ui ui!
  • Tschakkaaa! 15.08.2017 11:10
    Highlight Highlight Ich weiss ich werde jetzt dafür keine Sympathien ernten, aber jeder der mit orthodoxen Juden zu tun hat weiss woher diese Vorurteile kommen. Selbst moderate Juden würden dies bestätigen. Ich bin Atheistin und deshalb ist mir religiöse Zugehörigkeit ziemlich egal. Abere als Gastgeberin muss ich zugeben dass es oft zu Problemen kommt. Man hätte den Hinweis allgemein schreiben können, somit wäre es poltisch korrekt gewesen und das Problem wäre nie entstanden.
    • Lumpirr01 15.08.2017 14:34
      Highlight Highlight @Petrarca: Ich weiss, dass man nie verallgemeinern sollte und es gibt in jeder Gesellschaft alle Schattierungen. Aber frage bitte z. Bsp. einmal ein paar erfahrene Airhostessen, um etwas mehr über die Kultur, Werte und Benehmen diese Publikums in Erfahrung zu bringen.........
    • Tschakkaaa! 15.08.2017 16:15
      Highlight Highlight Petrarca: Für einen Literaten hast du eine sehr beschränkte Sichtweise. Andere als Publikum (wir haben verstanden was du meinst) zu bezeichnen, welche eine etwas andere Sichtweise als du haben und einfach ihre Erfahrungen schildern ist kleingeistig. Ich kann dir auch Unschöne Storys über Schweizer, Italiener, Franzosen etc erzählen. Falls mich das in deinen Augen zum Rassisten macht, kann ich das nicht verstehen. Ich sehe das jedenfalls nicht so.
    • Tschakkaaa! 15.08.2017 19:26
      Highlight Highlight Mit Literaten meinte ich Petrarca...vonwegen schnallen...aber alles ok!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pegi9999 15.08.2017 11:01
    Highlight Highlight Hinter jedem Schild steckt eine Geschichte.
  • Vachereine 15.08.2017 10:57
    Highlight Highlight Was war da antisemitisch?
    Das war klar prosemitisch!
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 15.08.2017 12:10
      Highlight Highlight Was daran Antisemitisch ist?
      Nicht Antisemitisch wäre es, wenn die Schilder an alle Besucher gerichtet wären.
      In diesem Fall unterstellt man den Jüdischen Besuchern aber, nur aus Grund weil sie Juden sind, dass sie ein "Schmutziges" Volk seien.

      Das ist per Definition Antisemitisch und Rassistisch und nicht Prosemitisch wie Sie es darstellen möchten!

      Fragen?
    • satyros 15.08.2017 12:20
      Highlight Highlight Nur Juden müssen duschen? Was ist daran prosemitisch? Klar, das war wohl nicht so gemeint. Äusserst unglücklich formuliert ist es aber auf jeden Fall. Das sagt die Betroffene ja selbst.
    • ohjaja! 15.08.2017 14:42
      Highlight Highlight Aber Baden dürfen sie?! Oder zählt das nicht als Baden wenn man mit den Alltagskleidern in den Pool "fällt"? 😊

Reis zum selber Abfüllen – so sagen die Detailhändler dem Plastik den Kampf an

Das Plastik muss weg. Das haben auch die Detailhändler erkannt. Intensiv arbeiten sie an alternativen Verpackungsmöglichkeiten. In fünf Migros-Filialen wird derzeit gar ein Offenverkauf von Reis und Hülsenfrüchten getestet.

Geschälte Orangen in Plastik verpackt, gedämpfte Kartoffeln frisch vakuumiert: Immer wieder ernten Detailhändler für ihre Verpackungsmethoden harsche Kritik in den sozialen Medien.

Die hiesigen Detailhändler wehren sich gegen die Vorwürfe und gehen in die Offensive. In fünf Migros-Filialen in Genf wird derzeit der Offenverkauf von Reis und Hülsenfrüchten getestet.

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