Schweiz
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Schwierige Aufgabe für Jonas Projer (Mitte): Christoph Blocher und Thomas Minder stritten sich mit Tiana Moser und Eric Nussbaumer (v.l.n.r.). Bild: screenshot srf

EU-«Arena» mit Blocher und Minder: Die zornigen alten Männer und der vorgetäuschte Erasmus

Neuer Aussenminister, Neustart in der Europapolitik? «Arena»-Moderator Projer hatte Mühe, die lautstarken Volkstribune Christoph Blocher und Thomas Minder unter Kontrolle zu bringen. Engagierte Voten aus dem Publikum brachten die beiden EU-Gegner aus dem Konzept – ebenso wie der sachlich-souveräne Auftritt der Grünliberalen Tiana Moser.



In der Schweizer Europapolitik gab es bisher zwei sakrosankte Wahrheiten. Erstens: Christoph Blocher dominiert jede Diskussion darüber. Zweitens: Noch immer geht der bald 77-jährige SVP-Übervater dabei als Sieger vom Feld. Schliesslich gibt es keinen Schweizer Politiker, der zu diesem Thema häufiger debattiert hat als er – und keinen, der es mit soviel Verve tut.

Die erste dieser Wahrheiten bestätigte sich auch in der Arena mit dem Titel «Blocher gegen alle». Die Sendung befasste sich aus Anlass der Wahl des neuen EDA-Chefs Ignazio Cassis mit der Zukunft der Beziehungen zur EU. Der SVP-Strategiechef war ihr Mittelpunkt. Sein Husarenstück – das Verhindern des EWR-Beitritts der Schweiz im Jahr 1992 quasi im Alleingang – wirkt bis heute nach und lenkt die europapolitischen Diskussionen in immer gleiche Bahnen zwischen Öffnung und Abschottung.

Die zweite Wahrheit geriet ins Wanken. Christoph Blocher diskutierte zwar wie üblich beherzt und voller Überzeugung, hatte den einen oder anderen Lacher auf seiner Seite und verwies genüsslich auf die nicht eingetroffenen Untergangsszenarien der EWR-Befürworter von dazumals. Bisweilen aber wirkte er fahrig und verlor den Faden. Als Punktesieger vom Platz gingen am Freitagabend andere.

«Cassis muss die Delete-Taste drücken»

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Video: streamable

Moderator Jonas Projer hatte einen denkbar schwierigen Job. Blocher und sein Nebenmann, der parteilose Schaffhauser Ständerat Thomas Minder, hatten die Samthandschuhe zu Hause gelassen. Mithilfe einer symbolischen «Delete»-Taste forderte Minder bereits nach 3 Minuten den Abbruch der Verhandlungen über ein Rahmenabkommen mit der EU. Damit spielte Minder auf den «Reset»-Knopf, den der neue Aussenminister Ignazio Cassis im Bezug auf dieses Abkommen drücken will.

Bei Minder selber hätte im Verlauf der Sendung manchmal eine «Mute»-Taste gute Dienste geleistet. Immer wieder musste ihn Projer dazu ermahnen, anderen nicht ins Wort zu fallen – mit mässigem Erfolg. Noch vor Halbzeit der Sendung sprach Projer die im Nachhinein prophetisch wirkenden Worte: «Es gewinnt nicht automatisch, wer am lautesten ist.»

«Auf jeder Tastatur hat es einen Punkt, Herr Minder»

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Video: streamable

Erstmals die Zornesröte ins Gesicht trieben Thomas Minder und Christoph Blocher die Aussagen von Publikumsgast Rolf Sonderegger. Der CEO des Winterthurer Sensor-Herstellers Kistler machte unmissverständlich klar: Für ihn als Unternehmer sei eine gute Beziehung mit der EU von überragender Bedeutung, ein Ende der Personenfreizügigkeit nicht akzeptabel und die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative (MEI) ein Fehler gewesen.

Zuviel des Guten für Blocher und Minder, die Sonderegger von ihren Stehpulten aus in die Mangel nahmen. Der jedoch blieb cool. Als Blocher sagte, er habe als Unternehmer einen Exportanteil von 96 Prozent gehabt und lehne die Personenfreizügigkeit trotzdem ab, konterte Sonderegger: «Ich habe 98 Prozent Exporte.»

«Unser Rohstoff ist Brain»

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Video: streamable

Nach diesem Schlagabtausch konnten sich erstmals die als Gegner Blochers eingeladenen Politiker in Szene setzen. GLP-Fraktionschefin Tiana Moser tat dies, indem sie dafür plädierte, die Chancen einer globalisierten Welt zu sehen. «Sie haben einfach Angst vor Veränderung», warf sie Blocher vor.

Die 38-jährige Moser war mit ihrer sachlich-ruhigen Art ein angenehmer Kontrast zu den emotional und lautstark agierenden älteren Herren auf der rechten Seite. Auch wenn ihr Blocher und Minder wiederholt ins Wort fielen, blieb sie souverän und verlangte die nötige Redezeit, um ihre Argumente zu Ende zu bringen.

«Wir müssen einen Chancendiskurs führen»

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Video: streamable

Ihr Verbündeter, SP-Nationalrat Eric Nussbaumer, wirkte eher belustigt angesichts der zürnenden Volkstribune Blocher und Minder. Er ging im Vergleich zu Moser etwas unter, konnte vereinzelt jedoch seine Fachkenntnisse als langjähriges Mitglied der aussenpolitischen Kommission ausspielen.

Dies gelang zum Teil auch Thomas Minder. Der Vater der «Abzocker-Initiative» hatte dann seine stärksten Momente, wenn er mit Zahlen und Fakten statt mit der Wut im Bauch argumentierte.

«Ihre Strategie produziert Unsicherheit, Herr Blocher»

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Video: streamable

Der denkwürdigste Moment des Abends gehörte jedoch Michael Hengartner, Rektor der Universität Zürich. Im Publikum sitzend, war seine erste Wortmeldung zu Beginn der Sendung noch verhalten und von Allgemeinplätzen geprägt.

Er taute auf, als es um die Zukunft des europäischen Studentenaustauschprogramms Erasmus ging. Den Zugang dazu verweigerte die EU der Schweiz als Reaktion auf das Ja zur MEI. Nur durch eine Geldspritze des Bundes und das Aushandeln von über hundert bilateraler Abkommen zwischen Schweizer Universitäten und Hochschulen in der EU konnte eine Übergangslösung gefunden werden – die Schweiz simuliert momentan eine Vollmitgliedschaft am Erasmus-Programm. Biochemiker Hengartner forderte eine Rückkehr zum Status als vollwertiges Mitglied.

«Das Geld für Bildung und Forschung ist gut inverstiert»

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Video: streamable

Hengartners grosser Moment kam kurz vor Ende der Sendung. Christoph Blocher setzte zu einem Angriff auf die Forschungsgelder an, welche der Schweizer Staat alljährlich ausgibt. Seiner nicht ganz eindeutigen Argumentation zufolge müssten diese jährlichen Ausgaben eigentlich überflüssig sein, wenn die Schweiz so viel Geld aus gemeinsamen europäischen Forschungsmitteln erhalte, wie immer behauptet werde.

Hengartner schleuderte Blocher daraufhin Zahlen zur Wertschöpfung entgegen, welche die jährlichen Ausgaben für Bildung und Forschung generierten: «Wenn Sie meinen, Wissen ist teuer, dann versuchen sie mal Ignoranz.» Für diesen Satz erntete der Rektor den lautesten Applaus des Abends.

Ignazo Cassis: Der neue Bundesrat

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Video: srf

Ignazio Cassis ist neuer Bundesrat

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86Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • piedone lo sbirro 25.09.2017 08:41
    Highlight Highlight globalisierungsgewinner und der politischen elite angehörend, gibt sich blocher als "kleiner mann" und globalisierungskritisch.

    er hat gemerkt, dass seine wähler zwar viele strassen und keine ausländische konkurrenz am arbeitsplatz wollen, aber auch seinem kruden wirtschaftsliberalismus gegenüber kritisch eingestellt sind. darum hat er seinen neoliberalismus mit fremdenhass ummantelt. da schmeckt die bittere medizin seinen anhänger besser.

    renten- und sozialabbau, sowie steuergeschenke an firmen und reiche ausländer werden somit bekömmlicher.
  • piedone lo sbirro 25.09.2017 08:40
    Highlight Highlight blocher ist ein gewissenloser demagoge ohne charisma.

    was richtig ist er hat sehr schnell gemerkt dass es nach dem zerfall der sowietunion ein neues feindbild braucht, dass der EU. aber auch hier spielt er ein unredliches spiel.

    kein wort das die EU unser wichtigster handelspartner ist, auch im bildungsbereich.

    fazit: er nützt di ängste der leute schamlos aus in dem er ein dümmliches heimatbild vermittelt aber er selber der grösste neoliberalist ist. alles nur ein lügengebilde.
  • artyfrosh 24.09.2017 01:01
    Highlight Highlight Der Heni ist eben schon ein geiler Siech! Go Hengartner!
  • stamm 23.09.2017 18:27
    Highlight Highlight Tiana wär ein Weltstar! Hätte diese Arena in den 60iger Jahren statt gefunden....
  • Moti_03 23.09.2017 17:44
    Highlight Highlight Hallo zusammen, ich würde gerne ein kleines Watson treffen organisieren, würde auch für die Verpflegung aufkommen. Insbesondere Franco und rodolfo. Dann kann ich auch einmal schauen wer ihr wirklich seit und so könnte man diskutieren auf Fakten und nicht immer parteigeplenkel / idiologie. So ein Austausch / treffen / Diskussion wäre doch interessant, oder? Wer ist dabei? Wäre toll wenn ein paar Leute dabei wären....
    • Midnight 24.09.2017 13:42
      Highlight Highlight Wär schon mal noch nice. Hab aber irgendwie das Gefühl, wir kommen aus dem Diskutieren dann nicht mehr raus... 🙈😄😄
  • AdiB 23.09.2017 16:50
    Highlight Highlight Bin ich der einzige der mühe hat blocher zuzuhören? Nicht wegen dem was er sagt sondern wie er redet. Ich hab immer wieder das gefühl er leide an alzheimer und er wüsse nicht mehr was er eigendlich sagen möchte. Er redet zwar laut, doch oft unverständlich und manchmal ergeben für mich die nacheinander folgenden wörter keinen richtigen gramatischen satz mit sinn.
    Aber da er seit jahren nur sich selbst brüstet wegen dem ewr-nein und zum thema eu immer das selbe sagt, weiss ich was er sagt bevor er ein wort raushaut.
    • silverstar 24.09.2017 11:05
      Highlight Highlight Keine Sorge.
      Solange sich unsere EU Turbos noch so aufregen über Blocher, sagt er schon das richtige.
      Auch wenn du es nicht verstehst. 🤔
  • Boogie Lakeland 23.09.2017 15:32
    Highlight Highlight Blocher wird alt...
    Und nein, ich bin kein EU-Fan. Früher war er für mich eine Reizfigur, heute ein nettes Requisit aus meinen seit über 12 Jahren zurückliegenden Teeniezeit
  • Pisti 23.09.2017 14:17
    Highlight Highlight Interessant ist ja das Moser und Nussbaumer beide nicht Unternehmer, das Gefühl haben sie wissen besser bescheid über die Interessen der Wirtschaft als die erfolgreichen Unternehmer Minder und Blocher. Gewinne privatisieren um Verluste und Arbeitslose soll sich der Staat kümmern, das ist wofür Nussbaumer und Moser einstehen. Wieso einen 50-Jährigen Inländer einstellen, wenns der EU-Bürger U30 für weniger Lohn macht.
    • Platon 23.09.2017 15:02
      Highlight Highlight @Pisti
      Da war auch noch ein anderer Unternehmer, der ziemlich uneins mit den "Superunternehmern" war. Im Übrigen hats auch auf linker Seite Unternehmer. Die Deutungshoheit auf alle Wirtschaftspolitischen Fragen auf die bürgerliche Seite zu legen ist so ewiggestrig wie falsch. Blocher ist ein Egoist, der sich nur für die Grossunternehmen einsetzt. Die KMUs in der CH haben in den letzten Jahren noch nie profitiert von der FDP-SVP-Politik. Das hat man gesehen bei der USR 3 und jetzt bei der AHV-Reform. Der Gewerbeverband in der Romandie sowie der Bauernverband sind nämlich dafür!
    • Zarzis 23.09.2017 15:43
      Highlight Highlight Pisti
      Wenn Unternehmer meinen sie müssten einen Staat wie eine Firma führen.
      Wollen sie in Wirklichkeit, dass der Staat so geführt wird, dass ihre eigene Firma davon profitiert!

      Nur wenn Politik nicht von Zeit zur Zeit Unpopuläres macht, was aber langfristig vorwärts bringt.
      Endet es immer Stillstand!
      16j. Bürgerlich und Frankreich ist Verarmt. Holland wollte und konnte es nicht ändern!
      16J. Helmut Kohl und Deutschland war der Arme Mann Europas. SPD mit Hartz 4 hat es geändert. Merkel verwaltet und wartet weiter ab!
      10J Berlusconi (Unternehmer) Italien ist nahezu Pleite! USA auch.
    • rodolofo 23.09.2017 15:50
      Highlight Highlight Und was ist mit dem Unternehmer im Hintergrund?
      Versteht der auch nichts von Wirtschaft?
      Ich glaube, es ist vielmehr so, dass die Allermeisten mittlerweile begriffen haben, dass die Wirtschaft heut GLOBAL funktioniert, genau so, wie eigentlich alles Übrige, wie zum Beispiel: Musik, Religion, Tourismus.
      Auch Toni Brunner verwendet zum Melken seiner (durch internationale Zucht entstandenen) Milchkühe eine Melkmaschine, die ausländisches Metall und ausländischen Gummi enthält.
      Und sein Traktor läuft mit ausländischem Diesel.
      Die Globale Wirtschaft kann also nur global reguliert werden!
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 23.09.2017 12:37
    Highlight Highlight Es ist immer noch die gleiche Aussage, eine Aussage ohne jeglichen Belegt:
    Wenn man den EWR angenommen hätte wären wir heute in der EU. Es würde uns schlechter gehen.
    Wieso denn?
    Ist Norwegen nach Annahme des EWR in der EU? NEIN!
    Geht es den Norwegern schlechter? Nein!

    Auf der steilen These, dass es uns besser geht als den Norwegern basiert doch seit mehr als 20 Jahren die Argumentation von Blocher. Hat er auch nur einmal dies einigermassen schlüssig beweisen können? Ich glaube nicht, aber ich lese auch nicht jeden Text den Blocher absetzt.
    • Asho 23.09.2017 15:51
      Highlight Highlight Zumal er auch immer gerne ausblendet, dass es der Schweiz nach dem EWR-Nein in den 90er nicht wirklich gut ging und der wirtschaftliche Aufschwung dann kam, als man wieder nàher an Europa (Billaterale) rückte...
    • rodolofo 23.09.2017 16:03
      Highlight Highlight Noch etwas Anderes stört mich massiv:
      Blocher schlägt die EWR-Ablehnung voll und ganz seinem Rechtsnationalistischen Lager zu.
      Dieses ist aber nur ca. 30% stark!
      Woher kamen also die über 20% zusätzlichen Stimmen, die damals eine Ablehnung des EWR-Beitritts ermöglichten?
      Ich behaupte - von mir selber auf Andere schliessend -, dass diese Stimmen aus dem links-grünen Lager kamen, das dem Big Business gegenüber sehr kritisch bis sektiererisch ablehnend gegenübersteht!
      Heute würde ich wohl anders entscheiden, weil das unabhängige Big Business der Schweiz u.a. aus skrupellosen Grossbanken besteht...
    • FrancoL 23.09.2017 17:05
      Highlight Highlight @schoso; Ja die Taktik von Blocher ist einfach und gut durchschaubar: Behauptung aufstellen wie "mit dem EWR ist man praktisch in der EU", das 1000 x wiederholen und dann sitzt es in den Köpfen derjenigen die offensichtlich der Quantität der Behauptung gegenüber der Wahrheit oder Qualität der Behauptung den Vorrang geben.
      Ich frage häufig wegen dem EWR = praktisch EU bei meinen Norwegerfreunden nach, denn die sollten ja längst in der EU sein, und siehe da dieser von Blocher so hochgehaltene "Automatismus" hat bei den Norwegern immer noch nicht gegriffen. Doch CHB bleibt bei seiner Behauptung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 23.09.2017 11:40
    Highlight Highlight ...
    Die unterbrochene-, bzw. überquasselte Person darf nach dem Foulpfiff des Diskussionsleiters nochmals seelenruhig mit seinen Ausführungen beginnen und erhält darüber hinaus noch 5 Minuten zusätzliche Redezeit.
    Bei mehreren gröberen und vorsätzlichen Fouls kann der Diskussionsleiter erst die gelbe- und dann auch die rote Karte zücken.
    Alle Fussballfans wissen, was diese beiden Karten bedeuten.
    Auch Spielsperren für notorische Dreinschwätzer und Niederschreier wären denkbar.
    Das heisst, solche für Diskussionen ungeeignete Ideologen würden einfach nicht mehr in die Arena eingeladen!
    • FrancoL 23.09.2017 12:10
      Highlight Highlight Wieso nicht einfach schreien lassen, sie disqualifizieren sich gleich selbst diese Herren. Und je mähr dies aufgezeigt werden kann desto mehr werden sich eher besonnene Menschen, gleich welcher politischen Richtung von diesen Herren distanzieren und auch mit dem Hinterfragen der von ihnen dargelegten Argumente beginnen.
      Sie sollen nerven sich geben wie sie sind, dann schalten wohl einige endlich ihr Gehirn wieder ein.
    • rodolofo 23.09.2017 12:36
      Highlight Highlight @ FrancoL
      Grobe und unfaire Fussballspieler disqualifizieren sich auch selber! Allerdings nicht vor ihren Fans...
      und genau darum braucht es ja einen Schiedsrichter mit Trillerpfeife und mit Sanktionsmöglichkeiten!
      Allerdings wird das die SVP'ler und die Rechtsfreisinnigen um den unsympathischen Bigler noch mehr darin bestärken, den linken Staats-Sender srf Radio+Fernsehen zu privatisieren und/oder auszuhungern mit der No Bilag - Initiative.
      Vorerst müssen wir also die "Rechtsbürgerliche Dampfwalze" weiter alle Diskussionen plattwalzen lassen...
    • FrancoL 23.09.2017 12:41
      Highlight Highlight @rodolfo: Es ist nicht wichtig dass Blocher von seinen Fans disqualifiziert wird, das werden diese NIE tun, wie dass auch beim Fussball die Hardcore-Fans nicht tun.
      Wichtig ist dass für die restlichen das wahre und teilweise hässlich Gesicht der Blocherschen Politik klar sichtbar wird. Darum müssen wir ihn zulassen am Schluss wird er sich selbst aus dem Spiel nehmen er wird sich disqualifizieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 23.09.2017 11:34
    Highlight Highlight Ich entwickle meinen Vorschlag von letzter Woche weiter, als das Rechtsbürgerliche Duo Gössi-Rösti ständig dazwischen- und darüber laberte, so dass ich als Zuschauer rein gar nichts mehr verstehen konnte, dieses Mal einfach anhand des aktuellen Vorbilds für das "wie man es auf keinen Fall machen sollte", nämlich dem aggressiven, Rechtsbürgerlichen Duo Minder-Blocher:
    Jedes Mal, wenn ein Kontrahent dreinredet, obwohl ihm der Diskussionsleiter das Wort nicht erteilt hat, kann dieser Diskussionsleiter eine laute Trillerpfeife hervornehmen und "Foul" pfeifen.
    ...
    • kettcar #lina4weindoch 23.09.2017 12:08
      Highlight Highlight Oder CC erzieht den unflätigen Schuljungen ein bisschen auf seine Art... :)
    • Moti_03 23.09.2017 12:56
      Highlight Highlight was hat eine Diskussion mit einem Spiel zu tun? Wenn dir dir Meinung nicht passt, darf man nicht reinreden, sonst schon. Hast genau das gleiche letzte Woche schon geschrieben, wie gesagt Tür Arena Diskussion gehört das dazu. Es ist keine Vorlesung oder Monolog. Einfach lächerlich dein Kommentar. Du lässt leider keine anderen Meinungen zu die dir nicht passen. Genau so sind auch Podium Diskussionen .... Zu einer Diskussion gehört so was dazu, wo lebst du? In deiner eigenen Welt?
    • rodolofo 23.09.2017 15:38
      Highlight Highlight @ Moti_03
      Man wird ja wohl noch eine Arena-Diskussion mit einem Fussballspiel vergleichen dürfen!
      Ausserdem hast Du Deine Antwort hier schreiben können, ohne dass ich dazwischen geschrieben habe... ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bav 23.09.2017 09:56
    Highlight Highlight Bezahlt die SVP hier auch die Leute zum Kommentare schreiben?
    • EarlofGrey 23.09.2017 12:05
      Highlight Highlight Ob sie Geld bekommen weiss ich nicht, aber es mir auch schon aufgefallen, dass bei Beiträgen zu Blocher, Köppel, Weltwoche, SVP allgemein usw. die gefühlte politische Wetterlage in den Kommentaren und der Herz/Blitz-Verteilung ganz anders ist als bei anderen (auch politischen) Themen. Aber an das "brigading" hat man sich ja schon in anderen Onlinemedien gewöhnt und kann einen mentalen Dämpfer einschalten.
    • Thomas Bollinger (1) 23.09.2017 12:07
      Highlight Highlight Habe ich auch gerade gedacht. Und zum Blitzen.
    • Normi 23.09.2017 12:20
      Highlight Highlight Nö das sind die 🐑 🐑 🐑 von den Plakaten wo mäh mäh machen 😂😂🤣🙄😏
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zarzis 23.09.2017 09:51
    Highlight Highlight Ich werde mir diese Arena nicht anschauen.
    Sorry Minder und Blocher, da weiss man was man zu Höhren krigt und es wird auch wenn die noch in 100 Jahren kommen und es Wiederholen nicht Wahrer!
    Zusätzlich gerade bei denen Reden und Taten so weit Ausseinander sind, dass es mir schwer fählt zu Verstehen warum den Anhängern das nicht Stört!
    Zitat aus American Beauty:
    Unterschätze nie die Macht der Verdrängung!
    Ja, aber eben wer die Augen nicht zum Sehen nutzt, braucht sie zum Weinen!
  • reaper54 23.09.2017 09:38
    Highlight Highlight Der Moment wo man sich rechts linker vorkommt als links. Thomas Minder “Es gibt noch andere Interessen als nur die Wirtschaft” währenddessen bei der SP zitp zirp 😂
    • FrancoL 23.09.2017 11:50
      Highlight Highlight Ja und Sie glauben diese Feststellung von Minder? oder sind sogar der Meinung dass eine Mehrheit der entscheidenden Leute in der Wirtschaft auch nur annähernd diesen Satz so unterschreiben würde?
      So eine Phantasie ist schon fast unschlagbar.
  • Marshawn 23.09.2017 09:11
    Highlight Highlight "Wenn Sie glauben Wissen ist teuer, dann versuchen Sie mal Ignoranz" ist glaube ich mein neues Lieblingszitat.
  • Chääschueche 23.09.2017 08:43
    Highlight Highlight Danke Chrigu für dein Engagement. Ohne dich wären wir schon lange in diesem komischen EU Verein.


    PS: Ich wäre auch wütend wenn ich zum tausendsten Mal den selhen Schrott anhören müsste.
    • Goldbach 23.09.2017 11:54
      Highlight Highlight @Hoppla: Mitreden können wir schon immer. Aber mitbestimmen werden wir nie können.
      Was wir können: Eigenständig bleiben und tun, was wir tun wollen.
      In der EU würde die Schweiz zu einer Milchkuhkolonie.
    • SindaJapan 23.09.2017 14:31
      Highlight Highlight Wer alles immer nur selber bestimmen will zieht am besten alleine auf eine Insel. Das Leben in eienr Gemeinschaft erfordert kompromisse einzugehen (darum hsben wir auch eine Demokratie, damitt möglichst alle bei den Kompromissen mitreden können).

      Wie in der EU bezahlen wir in der Schweiz Geld an finanzschwächer Kantone. Warum? Weil es für allr besser ist,wenn stabile finanzielle Verhältnisse herrschen.

      Ist die EU perfekt? Um Himmels Willen nein! Sie steckt noch in den Kinderschuhen. Aber das grösse Projekt Europas aus Geiz und pseudo "Freiheit" prinzipiell schlecht zu reden macht wenig Sinn
    • Goldbach 23.09.2017 16:59
      Highlight Highlight @SindaJapan:
      Die Schweiz ist erwachsen. In Kinderschuhe passt sie nicht rein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Serjena 23.09.2017 08:28
    Highlight Highlight Das war die weitaus lustigste Arena seit langem. Alle dürften ihre "Geschichtlein" erzählen. Einige souverän andere laut und polternd. Zwar hat man nichts Neues erfahren all dies wurde schon xmal von links bis rechts "durchgekaut" und wieder "ausgespuckt" Aber es wurde beste Unterhaltung geboten, und die Twitter- Gemeinde bot das ihrige zum Vergnügen der Leser an. Was haben wir nun erfahren? Ach, sorry das war alles nur leere Luft, liebe Zuschauer. 😂😂😂
  • velociraptorllama 23.09.2017 08:02
    Highlight Highlight Lieber Blocher & Co.
    Lasst doch die Jungen über ihre Zukunft entscheiden und macht uns nicht alles kaputt. Ich will nicht in die EU aber ein Auslandssemester, längere Aufenthalte um eine Internationale Firma kennen zu lernen und die Chancengleichheit für alle sind mir wichtig. In Zukunft können wir ja noch über die Zölle diskutieren ;)
    • Eric Lang 23.09.2017 09:31
      Highlight Highlight Und was soll von deinen ich-bezogenen Wünschen jetzt und in Zukunft nicht möglich sein?
      Das Du relativ wenig vom Thema verstanden hast, zeigt deine Aussage bezüglich der Zölle.
    • Chääschueche 23.09.2017 09:34
      Highlight Highlight Ich bin jung und will alles nur nicht Merkels Geldesel sein. Danke.
    • äti 23.09.2017 10:17
      Highlight Highlight @chäschueche: ob Merkels Geldesel oder Blochers Geldesel ist dasselbe.
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  • CASSIO 23.09.2017 07:43
    Highlight Highlight war Blocher nicht für die Bilateralen und somit für die PFZ? Importierte die EMS Chemie nicht Unmengen an Deutschen seit der PFZ (vom Hörensagen lernt man Lügen, aber als ein ehemaliger Arbeitskollege auf Kundenbesuch war, konnte er nur Deutsche hören).
    • 7immi 23.09.2017 12:22
      Highlight Highlight @cassio
      der schein trügt. natürlich hat die ems auch ausländische mitarbeiter wie jedes unternehmen. allerdings sind viele dieser autos geschäftlich da. ems nutzt deutsche maschinen (krauss maffei, arburg,...), sie beliefern zh einem grossen teil deutsche autohersteller und deren zulieferer und deutschland hat eine grosse kunststoffindustrie und ist somit ein grosser kunde der ems.
    • 7immi 23.09.2017 12:28
      Highlight Highlight *mitarbeiter natürlich, autos sprechen (noch) nicht...
  • Thomas Bollinger (1) 23.09.2017 07:35
    Highlight Highlight Super Artikel, vom Titel bis zum Schlusspunkt. Merci.
  • Schneider Alex 23.09.2017 06:37
    Highlight Highlight Wir lassen uns weder vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) richten noch von der EU erpressen!
    • zombie woof 23.09.2017 09:53
      Highlight Highlight Wer ist wir?
    • Bav 23.09.2017 09:54
      Highlight Highlight Wer ist wir? Ich fühle mich durch Menschenrechte eigentlich nicht erpresst.
    • Energize 23.09.2017 10:13
      Highlight Highlight Erpressen? Vom Europäischen Gerichtshof für MENSCHENRECHTE? Wäre wirklich lustig, wenns sarkastisch gemeint wäre.

      Hat der EGMR jemals ein Urteil gegen die Schweiz gefällt, welches man hier in der Schweiz nicht nachvollziehen konnte? Nein.
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  • Illuminati 23.09.2017 05:13
    Highlight Highlight Was Blocher war in der Arena?
    Gleich nachschauen, nach dem Ende von Giacobbo/Müller hat die Comedyszene beim SRF schon abgenommen daher möchte ich jetzt wieder mal etwas zu lachen haben im fernsehen.

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