Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Von One-Night-Stand bis Hinteroberhofen

Die 10 grössten Selbstlügen der Nicht-Abstimmer

Die tiefe Stimmbeteiligung in der Schweiz ist legendär. Die Stimmfaulen prokrastinieren die Stimmabgabe, bis es zu spät ist. Das sind die Top 10 der Ausreden. 



Am nächsten Sonntag stimmt das Schweizervolk über die Familien- und Energiesteuer-Initiative ab. Eines der Resultate ist bereits jetzt klar: Die Stimmbeteiligung wird kaum höher als 50 Prozent sein. Bis diesen Montag haben etwa in Zürich, St.Gallen und Genf weniger als 30 Prozent der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ihre Stimme abgegeben. 

Mit folgenden zehn Sätzen beruhigen sich die Abstimmungsfaulen selbst, bis sie die Abstimmung verpasst haben, oder rechtfertigen ihre Nichtteilnahme an der Abstimmung.

1. «Ich mach das immer am letzten Wochenende»

Bild

bild: shutterstock

Genau. Und dann ist per Zufall noch irgendein tolles Konzert und dann noch eine tolle Party. Ach, und dann hast du noch irgendeinen One-Night-Stand aufgegabelt. Seien wir ehrlich. Du vergisst es sowieso. Mach es jetzt.

2. «Ich bin nicht so der Politik-Typ»

Animiertes GIF GIF abspielen

gif: giphy

Staubsaugen tut auch niemand gerne. Und trotzdem muss man es tun. Sonst bereut man es nachher. So auch in der Politik: Wenn du nicht abstimmst, entscheiden andere über dich. Du rauchst gerne in Clubs und Bars und regst dich übers Rauchverbot auf? Dir stinkt es, dass dein Lieblings-Barkeeper ausgeschafft wird? Voilà. Darüber haben wir abgestimmt. Also du nicht.

3. «Das ist zu kompliziert»

Animiertes GIF GIF abspielen

gif: giphy.com

Kann es zu kompliziert sein, seinen Wünschen Ausdruck zu geben? Es geht darum, was du willst. Schau dir die Videos von easyvote an. In wenigen Minuten wirst du wissen, worum es bei welcher Abstimmung geht. Und wenn du dann weisst, was für dich wichtig und richtig ist, dann überzeuge auch deine Freunde. 

4. «Das Stimmcouvert ist bei meinen Eltern in Hinteroberhofen und ich komm jetzt da nicht mehr hin»

Animiertes GIF GIF abspielen

bild: giphy.com

Die Schweizer Post ist super. Wenn deine Eltern eine A-Postmarke für dich aufwenden mögen, geht das in 24 Stunden von Hinteroberhofen in den urbanen Zürcher Kreis 5. Wenn du die Abstimmungsunterlagen am Dienstag an deine Gemeinde zurückschickst, dann zählt deine Stimme garantiert. Einige Gemeinden zählen die Stimmabgabe auch, wenn du den Brief am Mittwoch abschickst.

Du redest nicht mehr mit deinen Eltern? Warum zum Teufel bist du denn noch bei ihnen angemeldet? Meld dich endlich dort an, wo du lebst und Luft verbrauchst, und lass dir das Couvert von Bruder oder Schwester nachsenden. 

5. «Meine Stimme fällt eh nicht ins Gewicht. Jeder Appenzeller ist achtmal so viel wert»

Animiertes GIF GIF abspielen

bild: shutterstock

Die Masseneinwanderungs-Initiative wurde mit nur gerade 19'302 mehr Ja-Stimmen angenommen. Jede Stimme zählt. Jede. Auch deine. Auch die von deiner Schwester oder deinem Bruder. Oder deiner Freundin. Wenn die Appenzeller eine andere Meinung haben, ist das ihr Ding. Es geht darum, dass auch du abstimmen gehst. 

6. «Kommt doch nicht drauf an, was wir abstimmen, die Konzerne und gekauften Politiker machen eh, was ihnen gefällt»

Bild

Wenn Konzerne und gekaufte Politiker «eh machen, was ihnen gefällt», dann ist es genau an dir, dies zu ändern. Für Politiker gibt es nichts Nervigeres, als wenn sich die Basis meldet und mitentscheidet. 

7. «Mein Freund stimmt das Gegenteil, unsere Stimmen heben sich auf»

Animiertes GIF GIF abspielen

gif: giphy.com

Darum geht es! Wenn du nicht abstimmen gehst, gewinnt die Meinung deines Freundes. Du verlierst. Wenn du abstimmen gehst, verhinderst du, dass etwas Schlechtes beschlossen wird – oder du gewinnst sogar, wenn dein Freund diesen watson-Artikel nicht gelesen hat.

8. «Bei mir hat's keinen Briefkasten in der Nähe»

Bild

bild: screenshot post.ch

Wohnst du im Zelt auf einer Alp? Wenn ja, was machst du gerade auf Facebook? Die Post zeigt dir, wo der nächste Briefeinwurfkasten in deiner Nähe ist. Wichtig ist einfach, dass das Abstimmungscouvert am Freitag bei der Gemeinde ist. Geh auf Nummer sicher und wirf es bereits am Dienstag ein. Oder mach es kreativ und lade am Samstagabend ein paar Freunde ein. Schaut Filme, trinkt etwas – und geht am Sonntagmorgen gemeinsam zur Gemeinde oder ins Abstimmungslokal.

9. «Ich mach's nachher»

Bild

bild: shutterstock

Nein. Jetzt. Das ist keine Seminararbeit, das ist ein simples Ja oder Nein in einer Box. Und deine Unterschrift. Und zehn Sekunden fürs Verschliessen des Couverts.

10. «Ich bin Ausländer»

Various foreign residence permits cases are lined up on a table at the registration and migration office in Thun,  Switzerland, on Monday, September 15, 2014. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Huellen fuer die verschiedenen Auslaenderausweise stehen auf einem Tisch, am Montag, 15. September 2014 im Einwohner- und Migrationsamt in Thun. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

Lass dich einbürgern. Oder teile diesen Artikel, damit deine stimmberechtigten Freunde auf Facebook und Twitter sehen, dass es beim Abstimmen keine Ausreden gibt.

Kennst du schon die watson-App?

85'000 Menschen in der Schweiz nutzen bereits watson für die Hosentasche. Und die Bewertungen sind top. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

Das könnte dich auch interessieren:

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

82
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
82Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ivory Towers 14.06.2015 17:49
    Highlight Highlight Da würde meine (sogar wahre) Geschichte dieses Abstimmungswochenendes wunderbar dazu passen: "Das Stimmcouvert ist bei meinen Eltern in Hinteroberhofen und ich habe sie gebeten, es mir per Post zu schicken, aber leider hat mein Mami aus Versehen alle Abstimmungsunterlagen weggeworfen. Noch dazu in den Abfall statt ins Altpapier. Nicht aus Versehen.
  • googelhupf 14.06.2015 16:25
    Highlight Highlight die abstimmungen haben meines erachtens massiv an wert verloren und deswegen wundert es mich auch nicht dass ein grossteil der bevölkerung sich nicht mehr dafür interessiert. die hürde um eine initiative vor's volk zu bringen müsste massiv angehoben werden um nur noch über relevante themen überhaupt abzustimmen.
    einen abstimmungszwang ist lächerlich, damit würde man zwar bezwecken das die stimmbeteiligung höher würde, aber im gleichen zug würde auch die qualität der abgegebenen stimmen darunter leiden.
    sehr es mal positiv, wenn weniger abstimmen gehen, hat eure stimme viel mehr wert.
  • MaskedGaijin 14.06.2015 12:03
    Highlight Highlight Aiaiai... Merke gerade das ich zur Nr. 1 gehöre...
  • Lil'Ecko 14.06.2015 11:04
    Highlight Highlight Sind ja meist dann die, die nach jeder Abstimmung am meisten und lautesten rumheulen/maulen...
  • Adonis 17.05.2015 12:50
    Highlight Highlight Ja nun, wenn die Parla (schnurrine) -mentarier weiter auf diese Weise Politik betreiben (siehe Wikipedia) "der im Kern seiner Bedeutung die Regelung der Angelegenheiten eines Gemeinwesens erhält".. und nicht fürs Ausland herum lobbyiert, sondern dem Volk dient, muss sich nicht wundern wenn der sich der Bürger ausklinkt. Bin in keiner Partei, nicht mal in der SVP! Wäre gerne in diese Partei. Leider mutierte sie sich zur:
    S.. chweizerische V.. olksverdummungs P..artei.
  • JJ17 04.05.2015 13:27
    Highlight Highlight Ich bin erst 16, und was mach ich jetzt?
    • Nadja Alegra Stampfli 09.06.2015 22:45
      Highlight Highlight Dich in einem Jugendparlament in deiner Nähr engagiere ! Www.dsj.ch
    • SanchoPanza 14.06.2015 13:28
      Highlight Highlight die fett hinter die Ohren schreiben das du ab 18 an jeder Abstimmung/Wahlen teilnimmst :-)
    • ast1 14.06.2015 17:40
      Highlight Highlight Kenne das. Engagier dich doch auf andere Weise, zum Beispiel Flyer verteilen. Habe ich schon einige Male gemacht. Dann hat man wenigstens einen Grund sich aufzuregen, wenn die Initiative dann abgelehnt wird. Bin froh, wenn ich in ein paar Monaten nicht mehr diskriminiert werde. Das Stimmrechtsalter sollte runtergesetzt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gleis3Kasten9 05.03.2015 08:22
    Highlight Highlight 11: Die aktuellen Abstimmungen sind einseitig und wahrscheinlich eh zum Scheitern verurteilt, so wie an diesem Wochenende. Ich habe mich anfang Woche zwar noch aufgerafft und meine ausgefüllten Scheine abgeschickt, aber das Zünglein an der Waage werden sie wohl nicht sein.
    • SanchoPanza 14.06.2015 13:29
      Highlight Highlight kein Grund zum resignieren, danke fürs abstimmen - egal wofür :-)
  • Ton 05.03.2015 08:09
    Highlight Highlight Als Auslandschweizer kann ich online abstimmen, das geht zwei Minuten. Höchstens. Das System scheint ausgereift zu sein und sollte nun endlich im Inland verwendet werden. Ich denke das würde viel bewirken - mal ehrlich, wieviele unter uns haben schonmal das Couvert ausgefüllt liegen lassen? ;-)
  • Hugo Wottaupott 04.03.2015 20:27
    Highlight Highlight habe öfters mal das gefühl wahlen und abstimmungen seien gefälscht.
    • Nadja Alegra Stampfli 09.06.2015 22:46
      Highlight Highlight So eine fadenscheinige aussage als billige ausrede!
    • ch2mesro 05.06.2016 12:02
      Highlight Highlight ich hätte da noch aluhüte im angebot, günstig
  • Theophilus Timotheos 04.03.2015 17:42
    Highlight Highlight Ich brauche keine Ausrede um nicht wählen zu gehen. Ich wähle bewusst nicht, da ich nicht will dass die Regierung offiziell mit meiner "Vollmacht" gewählt wurde. Lieber wähle ich nicht. Denn so wird mir nur das Gefühl gegeben ich könnte etwas ändern, kann ich aber nicht. Das Parlamentarische System ist immer noch dasselbe.
    Nicht dass ich eine Lösung bereit hätte für mein Problem mit der Politik..
    • SanchoPanza 14.06.2015 13:30
      Highlight Highlight okay, du gehst nicht wählen. Aber hier gehts um eine Abstimmung, also wenigstens da hättest du mitmachen können ;-)
    • TJ Müller 14.06.2015 14:45
      Highlight Highlight Theophilus, Meine Rede! Doch Wählen und Abstimmen sind zwei grundverschiedene Dinge. Deshalb, geh Abstimmen, da gehts um Sachfragen und du gibst niemandem eine Vollmacht, sondern entscheidest nur gerade in einem Punkt: ja oder nein.
  • DerWeise 04.03.2015 17:25
    Highlight Highlight Und die naive Selbstlüge Nr. 1 der Abstimmer (mich inklusive):

    Trotz der Tatsache, dass das Parlament von Wirtschaftsfilz und anderen Lobbyvertreter durchseucht ist, wird der Volkswille umgesetzt.

    Das Ganze ist eine Farce und Watson sollte das am besten wissen.
  • DerDude 04.03.2015 16:28
    Highlight Highlight Mal ehrlich, wenn man endlich elektronisch abstimmen könnte wäre die Beteiligung um ein vielfaches höher … Das einzige mal wenn ich mit Analog Post in berührung komme ist wenn ich ein Zalando Päckli retour sende …
    • SanchoPanza 14.06.2015 13:31
      Highlight Highlight davor fürchten sich die bürgerlichen am meisten, das Junge abstimmen könnten!
  • Gäry 03.03.2015 23:31
    Highlight Highlight Liebes watson
    Habt ihr schon mal due bundesverfassung gelesen? Mit dem abstimmen verpflichtet man sich, die nach seiner ansicht für die allgemeinheit beste lösung zu wählen. Somit ist es nicht der eigene wunsch wie im artikel erwähnt!
    • Petar Marjanović 04.03.2015 00:17
      Highlight Highlight Haben wir dieselbe Bundesverfassung vor uns? Ausser in der Präambel (die meiner Ansicht nach nicht bindend ist) steht in der Bundesverfassung nicht's dazu. Bin ich blind? http://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19995395/index.html#ani1
    • Gäry 04.03.2015 22:12
      Highlight Highlight Danke für den link. Hat mir eine googleanfrage erübrigt :)
      Benutzer Bild
    • Nadja Alegra Stampfli 09.06.2015 22:50
      Highlight Highlight Dass ist dann die mehrheit aber jeder het ei eigenes gefühl was das beste für das volk ist deshalb! Abstimmen
  • Zappenduster 03.03.2015 21:40
    Highlight Highlight Man müsste mMn auch mal endlich die Form wie man Abstimmen kann ändern, Online Abstimmungen wären schon längst überfällig.


    Die akuellen Stimmbeteiligungen sind mehr als bedenklich!
  • Paddel 03.03.2015 20:52
    Highlight Highlight Ich bin Ausländer, köstlich ^^ Noch besser die antwort mit dem Einbürgern lassen, mal eben zwischen Tür und Angel? Das muss mir (Flachlandbewohner) mal ein Eidgenosse/in erklären ;)
    • SanchoPanza 14.06.2015 13:33
      Highlight Highlight ich kenn sehr viele Ausländer (vor allem Deutsche & Italiener) die hier aufgewachsen sind und sich als Schweizer fühlen, aber sich partout nicht einbürgern lassen wollen/wollten. Jetzt mit Anfang 30 merken sie plötzlich das es doch Vorteile birgt (und sie bspw den Militärdienst nicht mehr leisten müssen) und sich in das aufwändige Einbürgerungsverfahren begeben. Aber die Deppen haben 10-15 Jahre lang nicht gewählt/abgestimmt. Das nervt mich UNGEMEIN!!
  • Oberon 03.03.2015 19:05
    Highlight Highlight Wer ist das Mädel unter Punkt 9?
  • Boogie 03.03.2015 16:46
    Highlight Highlight An Punkt 6 ist leider schon etwas dran. Das sieht man ja auch daran, dass Themen nur politisch relevant werden, wenn sie eine Lobby haben. Ausserdem finde ich wird viel zu oft parteibasierend politisiert. D.h. das Interesse und der Wahlgewinn der Partei steht im Vordergrund und nicht die eigentliche Lösung eines Problems. Politiker sollten weniger gegeneinander agieren und mehr miteinander an einer Lösung arbeiten.

    Nichtsdestotrotz sollte jeder von uns sich mit der Thematik befassen und abstimmen gehen.
  • teXI 03.03.2015 15:54
    Highlight Highlight Punkt 10 ist cool... Das ist meine Ausrede =) Leider kostet die Einbürgerung etwas zusätzlich und ich bezahle meiner Meinung nach lange genug Steuern hier darum wird es wohl lange eine Ausrede bleiben es sei den, es wird mal was an den Abstimmungskriterien geändert. ;)
    • Oberon 03.03.2015 19:04
      Highlight Highlight Jo fand den auch klasse!

      Frechheit, die sollen abstimmen gehen.. ;)
  • saukaibli 03.03.2015 12:44
    Highlight Highlight Also Punkt 2 klingt für mich nach SVP-Wähler. Politisch nicht interessiert, deshalb keine Anhung von der komplizierten Materie und darum anfällig für die simplen und reisserischen Parolen der SVP. Vielleicht ist es besser, wenn diese Leute wirklich nicht abstimmen :-P
    • Nadja Alegra Stampfli 09.06.2015 22:54
      Highlight Highlight Man kann etwas immer einfach erklàren wenn sie finden die svp habe solche parolen, haben die wohl was richtig gemacht. Ps ich bin nicht in der svp
  • DSC 30.11.2014 15:09
    Highlight Highlight Naja als ob Punkt 10 eine Ausrede wäre.
  • Cardea 27.11.2014 23:08
    Highlight Highlight Das GIF bei Punkt 5 ist übrigens nicht von einer Landsgemeinde in Appenzell . ;-)
    • Theophilus Timotheos 04.03.2015 17:45
      Highlight Highlight Und ob das eine Appenzeller Landsgemeinde ist, soweit ich informiert bin gehört Hundwil bis zum heutigen Tag zum Appenzellischen.
  • Moral_Hazard 27.11.2014 01:14
    Highlight Highlight Meine Ansicht über das Wahlverhalten aufgeteilt in der Wertetypologie nach Klages:
    Hedonisten stimmen für Liberalisierungen, Konventionalisten stimmen für altbewährtes, Idealisten stimmen für sozialistisch -utopische Anliegen, Realisten stimmen für den Erhalt ihrer eigenen "Bröchten" und Resignierte stimmen aus Protest anders ab als sie eigentlich würden, weil die Regierung Volksentscheide sowieso nicht umsetzt.
    Ein absolutes Nullsummenspiel in der Endabrechnung. Wieso sollte man an einem solchen System überhaupt partizipieren?
    • Kastigator 03.03.2015 11:03
      Highlight Highlight Ein Nullsummenspiel wäre es nur, wenn all diese (sehr simplifizierten) Kategorien jeweils genau gleich gross wären. Sind Sie aber nicht, wie jede einzelne Abstimmung zeigt. Und sie sind auch nicht festgelegt, sondern dynamisch - vergleiche nur schon die Resultate von MEI und Ecopop.
  • NigelRigel 25.11.2014 23:54
    Highlight Highlight Lustig wie die Leute denen es egal ist und dies kommentieren so mit den DonnerliDisiLikies eben verdonnert werden.Mir missfällt es ebenfalls, aber was erwartet man auch ohne irgendeiner obligatorischen Pflicht?
    Immer wieder gaggelet mich eine Initiative auch einfach an, dass überhaupt darüber abgestimmt werden muss/kann.Wirtschaftsteile in Zeitungen ignoriere ich meistens, da möchte ich mich als Volksmitglied gar nicht erst in Sachen der SNB (d.h. Beispiel Goldinitative) einmischen müssen, da ich nie genug Infos haben werde, um jeden Effekt der Initiative abzuschätzen.Machts aber einfach: Nein
  • hofrat 25.11.2014 21:03
    Highlight Highlight "Ich bin Ausländer." Und daran wird sich hier wohl auch ziemlich lang nichts ändern: Wenn Uni-Profs nach 39 erst nach Mediendruck eingebürgert werden http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Einsiedeln-verweigert-Einbuergerung/story/31362418 ist dieser Vorschlag echter Zynismus...
    • Donald 04.03.2015 00:25
      Highlight Highlight Einen Einzelfall verallgemeinern, toll!
    • SanchoPanza 14.06.2015 13:35
      Highlight Highlight das ist der einzige Grund? Dafür verzichtest du darauf ebensolche 'Regeln' (Einbürgerungsverfahren) mitgestalten zu können? schön blöd...
  • Nyi Phy 25.11.2014 17:39
    Highlight Highlight Mein einziger Grund wieso ich teilweise nicht stimme ist das schwarz-weiss Resultat. Würde in einigen Fällen ein "ja, aber.." bzw. einen Mittelweg dem klaren ja/nein bevorzugen. Oft denke ich, dass man meiner Meinung nach zwar etwas machen muss, aber nicht so wie z.B. die Initiative dies vorschlägt. Klar, man kann Politiker werden und Gegenvorschläge ausarbeiten.. :-) vielleicht brauchen zusätzlich wir ein unverbindliches Online-Parlament, wo jedermann mitdiskutieren kann.
    • GreenBerlin 25.11.2014 18:00
      Highlight Highlight Bei Intention "ja, aber" --> Nein stimmen.
    • Herr Noergler 25.11.2014 18:35
      Highlight Highlight Was wollen Sie denn mit einem "Ja, aber"-Resultat anfangen?. Wessen Anliegen werden schlussendlich umgesetzt? Die, der Ja-Sager oder die der Aber-Sager? Und dass jeder etwas mitdiskutieren kann, kenne wir ja von der Occupy-Bewegung. Ausser unzählige Diskussionsgruppen zu bilden hat die ja rein gar nichts bewirkt.
    • Nyi Phy 25.11.2014 19:27
      Highlight Highlight Ist nicht genau die Kompromissbereitschaft und das Mitspracherecht das Erfolgsrezept für die Demokratie? Haben wir momentan nicht Angst vor Extremen? Und doch klingt es so, als wäre das ja/nein-Konzept das einzig wahre.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerWeise 25.11.2014 17:38
    Highlight Highlight Es ist auch ein demokratisches Recht nicht abzustimmen und dafür gibt es gute Gründe.
    • Pascal Müller 25.11.2014 22:50
      Highlight Highlight Was wären das denn zum Beispiel für gute Gründe?
    • rstnpce 14.06.2015 12:10
      Highlight Highlight Es ist tatsächlich so, dass abstimmen ein Recht ist. Das heisst es ist einem freigestellt zu stimmen oder auch nicht. Viele denken gar nicht über diesen Umstand nach, aber auch die "Nicht-Stimmer" treffen eine Entscheidung. Es ist doch schön, dass wir eine Wahl haben uns zu entscheiden. Es sollte nicht so sein, dass man dieser Entscheidungsfreiheit mit so viel "hass" und "geh-einfach-stimmen" entgegnet. Das ist nämlich auch ein politischies Statement und zwar eines, dass gegen die Grundpfeiler der Demokratie spricht.
  • Bonifatius 25.11.2014 16:26
    Highlight Highlight "Oder mach es kreativ und lade am Samstagabend ein paar Freunde ein. Schaut Filme, trinkt etwas – und geht am Sonntagmorgen gemeinsam zur Gemeinde oder ins Abstimmungslokal."

    Ja das funktioniert sicher ^^
  • Sillum 25.11.2014 16:10
    Highlight Highlight Ich bin total froh, dass solche oberschlauen Mitbürger mit diesen oberschlauen Ausreden nicht abstimmen. Derartige uninteressierten und uninformiertenBlödiane sollen nicht unser (mein) Leben mitbestimmen. Und nur sehr schlecht verklausuliert meinen auch die oberschlauen petar marjanovic und anna rothenfluh mit solchen Werbeaktionen für die bessere (linkere!) Abstimmungsergebnisse zu erzielen. Es lebe die Demokratie.
    • Theophilus Timotheos 04.03.2015 17:50
      Highlight Highlight Die meisten stimmen nicht aus Faulheit nicht ab sondern weil es eine bewusste Entscheidung ist, und zwar dagegen.
      Es kann ja nicht sein dass wir unsere "Demokratie" so hochloben und sie auf der Welt verbreiten wollen, aber gar nicht realisieren dass sie nicht einmal funktioniert. Entscheidet wirklich das Volk bei einer Beteiligung von 30-50% an der Abstimmung?
    • Nadja Alegra Stampfli 09.06.2015 23:05
      Highlight Highlight Mit dieser aussage schneidest du dir ins eigene fleisch. Wenn du und andere nicht abstimmen gehen sinken naturlich die prozent zahlen
  • DerWeise 25.11.2014 14:56
    Highlight Highlight und bei der Propagandalawine die Presse und Wirtschaft jeweils auf die Menschen loslassen, ist ein gewisser Vergrämungseffekt nicht zu vermeiden
  • DerWeise 25.11.2014 14:54
    Highlight Highlight Ich stimme ab, aber Punkt 6 ist leider Realität. Kaum ein Politiker ist wirklich unabhängig. Alpeninitiative, Zweitwohnungen ect werden nicht umgesetzt...
    Lange hat die Wirtschaft die Politik verabscheut, dann hat sie sie einfach gekauft...
  • NewYork09 25.11.2014 14:18
    Highlight Highlight Ich stimme nicht ab, ohne Ausreden. Aber ich rege mich auch nicht auf, wenn das Resultat nicht so rausgekommen ist, wie ich mir das gewünscht hätte.
    • Luca Roth 25.11.2014 14:25
      Highlight Highlight buuh
    • Don Huber 25.11.2014 15:00
      Highlight Highlight Genau meine Meinung. Jede Stimme wird eh gefälscht. Alles ist verlogen und wir werden betrogen und dann glauben wir auch noch, das Abstimmen was bringt. Wer das jetzt nocht nicht eingesehen hat lebt in einer Traumwelt.
    • Nadja Alegra Stampfli 09.06.2015 23:06
      Highlight Highlight Don huber ich glaube du schaust zu vieö amerikanische filme!
  • steph90 25.11.2014 13:43
    Highlight Highlight 11. "Ich hab keine Zeit mich genügend zu informieren und dann den ganzen Papierkram auseinander zu beineln"

    Diese Ausrede kann ich ansatzweise nachvollziehen. Ich stimme auch nur dann ab, wenn ich finde ich habe mich genügend informieren können und bin mir in meiner Meinung sicher.
    • scarlet 25.11.2014 14:03
      Highlight Highlight www.votez.ch finde ich sehr hilfreich, bei Themen, die ich nicht gut kenne.
    • stiberium 25.11.2014 14:05
      Highlight Highlight Siehe Punkt 3.
  • Androider 25.11.2014 13:31
    Highlight Highlight Ich bin ja auch dafür, dass man abstimmen sollte, wenn man schon darf. Schliesslich ist unsere halbdirekte Demokratie einzigartig.
    ABER: Wenn sich jemand nicht dafür interessieren resp. keine Meinung bilden kann, soll er das Abstimmen sein lassen. Wer unüberlegt stimmt, ist keine Hilfe.
  • Alnothur 25.11.2014 13:04
    Highlight Highlight Wenn jemand sagt, es sei "zu kompliziert", ist es mir ehrlich gesagt lieber, wenn diese Person nicht abstimmt, viel Schlaues kann da nicht rauskommen...
  • José Amado-Blanco 25.11.2014 12:45
    Highlight Highlight Die Nummer 1 fehlt:

    "Äs interessiert mi n'Schiisdräckch!"
    • Philipp 02.05.2015 13:06
      Highlight Highlight Bei diesem Niveau begreife ich dich sogar
  • HabbyHab 25.11.2014 12:43
    Highlight Highlight "Wenn ja, was machst du gerade auf Facebook?"
    Ich war aber nicht auf Facebook :P
  • Huldrych SPORT 25.11.2014 12:43
    Highlight Highlight Rational betrachtet macht Abstimmen für ein Individuum tatsächlich keinen Sinn. Der Aufwand (Meinungsbildung, Ausfüllen des Materials etc.) steht in keinem Verhältnis zur Beeinflussung des Resultats.
    • hektor7 25.11.2014 13:25
      Highlight Highlight Stimmt grundsätzlich sogar. Politikwissenschaftlich interessanter wäre demnach die Frage, wieso jemand abstimmen geht. Daran hat sich schon manche Studie den Kopf zerbrochen. Ich tue es in erster Linie, damit ich mich mit gutem Gewissen aufregen kann, wenn das Ergebnis nicht nach meinem Geschmack ausfällt. Wer nicht partizipiert, hat auch nichts zu meckern.
    • Cross 25.11.2014 21:37
      Highlight Highlight Es geht vor allem darum, dass man Probleme in einer Gesellschaft anspricht und diskutiert. Diesen Prozess finde ich fast so wichtig wie das Abstimmungsresultat.
    • Huldrych SPORT 26.11.2014 10:46
      Highlight Highlight Das sehe ich ähnlich. Und übrigens, wählen und abstimmen gehe ich trotzdem fast immer, da ich es als staatsbürgerliche Pflicht ansehe.
    Weitere Antworten anzeigen

Eine halbe Million Menschen in der Schweiz denken an Suizid

541'000 Menschen in der Schweiz haben in den letzten zwei Wochen an Suizid gedacht. 200'000 haben schon einen Versuch gemacht, 33'000 in den letzten 12 Monaten. Seit 2012 stieg der Anteil an Menschen mit Suizidgedanken von 6.4 auf 7.8 Prozent.

Und die Dunkelziffer dürfte aus zwei Gründen hoch sein: Erstens basiert die Statistik des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums (Obsan) auf Daten der Schweizerischen Gesundheitsbefragung (SGB 2017), und bei Befragungen werden Auskünfte oft aus Scham …

Artikel lesen
Link zum Artikel