Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Hey Dude, schon abgestimmt? Das sind die 10 faulsten Ausreden der Nicht-Abstimmer

Präsentiert von

Markenlogo

Am 25. November stimmt das Schweizer Stimmvolk über drei nationale Vorlagen ab. Von den rund 5,4 Millionen Stimmberechtigten werden aber leider auch dieses Mal einige im Bett bleiben und eine dieser Ausreden bemühen.

Petar Marjanovic, Anna Rothenfluh

Selbstbestimmung, Hornkuh, Sozialdetektive – an brisanten und wichtigen Abstimmungsthemen fehlt es nicht, wenn am Sonntag die Stimmzettel ausgewertet werden. Dass jede Stimme zählt, haben in jüngster Vergangenheit einige Abstimmungen gezeigt. Darum gibt es auch keine Ausreden. Eigentlich. Doch die Stimmfaulen prokrastinieren die Stimmabgabe, bis es zu spät ist.

Das sind ihre zehn faulsten meistgehörten Ausreden:

«Ich mach' das immer am letzten Wochenende»

Bild

bild: shutterstock

Genau. Und dann ist per Zufall noch irgendein tolles Konzert und dann noch eine tolle Party. Ach, und dann hast du noch irgendeinen One-Night-Stand aufgegabelt. Seien wir ehrlich. Du vergisst es sowieso. Mach es jetzt.

«Ich bin nicht so der Politik-Typ»

Animiertes GIF GIF abspielen

gif: giphy

Staubsaugen tut auch niemand gerne. Und trotzdem muss man es tun. Sonst bereut man es nachher. So auch in der Politik: Wenn du nicht abstimmst, entscheiden andere über dich. Du rauchst gerne in Clubs und Bars und regst dich übers Rauchverbot auf? Dir stinkt es, dass dein Lieblings-Barkeeper ausgeschafft wird? Voilà. Darüber haben wir abgestimmt. Also du nicht.

«Das ist zu kompliziert»

Animiertes GIF GIF abspielen

gif: giphy.com

Kann es zu kompliziert sein, seinen Wünschen Ausdruck zu verleihen? Es geht darum, was DU willst. Schau dir die Videos des Bundes oder die Erläuterungen von votez.ch an. In wenigen Minuten wirst du wissen, worum es bei welcher Abstimmung geht. Und wenn du dann weisst, was für dich wichtig und richtig ist, dann überzeuge auch deine Freunde.

Gleich geht's weiter mit den typischen Ausreden, vorher ein kurzer Hinweis:

Deine Stimme zählt!
Am 25. November stimmt die Schweiz über die «Selbstbestimmungs»-Initiative (SBI) ab. Die Kernfrage: Soll Schweizer Recht immer absoluten Vorrang haben? Auch dann, wenn wichtige internationale Verträge gekündigt oder sogar gebrochen werden müssen – beispielsweise die Bilateralen oder die Menschenrechtskonvention? Die SBI schadet unserem Rechtsstaat, unserer Demokratie und unserer Wirtschaft. Sie verdient ein klares NEIN. Mehr Infos: www.neinzursbi.ch
Promo Bild

Und nun zurück zu den Selbstlügen ...

«Das Stimmcouvert ist bei meinen Eltern in Hinteroberhofen und ich komm' da jetzt nicht mehr hin»

Animiertes GIF GIF abspielen

bild: giphy.com

Die Schweizer Post ist super. Wenn deine Eltern eine A-Postmarke für dich aufwenden mögen, geht das in 24 Stunden von Hinteroberhofen in den urbanen Zürcher Kreis 5. Wenn du die Abstimmungsunterlagen am Dienstag an deine Gemeinde zurückschickst, dann zählt deine Stimme garantiert. Einige Gemeinden zählen die Stimmabgabe auch, wenn du den Brief am Mittwoch abschickst (informiere dich).

Du redest nicht mehr mit deinen Eltern? Warum zum Teufel bist du dann noch bei ihnen angemeldet? Meld dich endlich dort an, wo du lebst und Luft verbrauchst, und lass dir das Couvert von Bruder oder Schwester nachsenden. 

«Meine Stimme fällt eh nicht ins Gewicht. Jeder Appenzeller ist achtmal so viel wert»

Animiertes GIF GIF abspielen

bild: shutterstock

Die Masseneinwanderungs-Initiative wurde 2014 mit nur gerade 19'302 mehr Ja-Stimmen angenommen. Jede Stimme zählt. JEDE. Auch deine. Auch die von deiner Schwester oder deinem Bruder. Oder deiner Freundin. Wenn die Appenzeller eine andere Meinung haben, ist das ihr Ding. Es geht darum, dass auch DU abstimmen gehst. 

«Kommt doch nicht drauf an, was wir abstimmen, die Konzerne und gekauften Politiker machen eh, was ihnen gefällt»

Bild

Wenn Konzerne und gekaufte Politiker «eh machen, was ihnen gefällt», dann ist es genau an dir, dies zu ändern. Für Politiker gibt es nichts Nervigeres, als wenn sich die Basis meldet und mitentscheidet. 

«Mein Freund stimmt das Gegenteil, unsere Stimmen heben sich auf»

Animiertes GIF GIF abspielen

gif: giphy.com

Darum geht es! Wenn du nicht abstimmen gehst, gewinnt die Meinung deines Freundes. Du verlierst. Wenn du abstimmen gehst, verhinderst du, dass etwas Schlechtes beschlossen wird – oder du gewinnst sogar, wenn dein Freund diesen watson-Artikel nicht gelesen hat.

Teilen könntest du ihn aber trotzdem ...

«Bei mir hat's keinen Briefkasten in der Nähe»

Bild

bild: screenshot post.ch

Wohnst du im Zelt auf einer Alp? Wenn ja, was machst du gerade auf Facebook? Die Post zeigt dir, wo der nächste Briefeinwurfkasten in deiner Nähe ist. Geh auf Nummer sicher und wirf es am Dienstag ein. Oder mach es kreativ und lade am Samstagabend ein paar Freunde ein. Schaut Filme, trinkt etwas – und geht am Sonntagmorgen gemeinsam zur Gemeinde oder ins Abstimmungslokal.

«Ich mach's nachher»

Bild

bild: shutterstock

Nein. Jetzt. Das ist keine Seminararbeit, das ist ein simples Ja oder Nein in einer Box. Und deine Unterschrift. Und zehn Sekunden fürs Verschliessen des Couverts.

«Ich bin Ausländer»

Various foreign residence permits cases are lined up on a table at the registration and migration office in Thun,  Switzerland, on Monday, September 15, 2014. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Huellen fuer die verschiedenen Auslaenderausweise stehen auf einem Tisch, am Montag, 15. September 2014 im Einwohner- und Migrationsamt in Thun. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

Lass dich einbürgern. Oder teile diesen Artikel, damit deine stimmberechtigten Freunde auf Facebook und Twitter sehen, dass es beim Abstimmen keine Ausreden gibt.

Apropos Abstimmungen:

Und? Hast du abgestimmt? Dann gibt's jetzt eine Belohnung: Viel Vergnügen!

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

«Wir hätten Messi im Sommer besser verkauft»

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

«Eine Gesellschaft, die auf Dauer eingesperrt wird, ist keine Gesellschaft mehr»

Mit Corona werden wir alle zu «Gefährdern». Der Philosoph und Wirtschaftsethiker Andreas Brenner sieht diese Entwicklung sehr kritisch. Im Interview spricht er über das Versagen von Politik und Medien und die verheerenden Folgen unserer Corona-Massnahmen für die armen Länder.

In Basel sind seit Montag Restaurants und weitere Einrichtungen geschlossen. Was denken Sie über solche Massnahmen? Andreas Brenner: Die Politik orientiert sich meiner Meinung nach hier wie überall zu stark an den Empfehlungen der Virologen. Das hinterlässt ein ungutes Gefühl und ist gesellschaftspolitisch hoch problematisch.

Was kritisieren Sie daran? Dieser Ablauf scheint logisch. Wir haben es seit dem Frühjahr mit gravierenden Einschnitten in die Gesellschaft zu tun, orchestriert von einer …

Artikel lesen
Link zum Artikel