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Mehr Schweizer leiden unter sexuell übertragbaren Krankheiten



In der Schweiz steigt die Anzahl der Personen, die sich mit einer sexuell übertragbaren Krankheit angesteckt haben. Letztes Jahr wurden beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) 1070 Syphilis-Fälle registriert, 1970 Fälle von Gonorrhö und 10'300 Fälle von Chlamydien.

Während die Zahl der Syphilis-Fälle stagniert, gibt es eine Zunahme bei den anderen beiden Krankheiten. Dies zeigen Zahlen des BAG, über welche die Westschweizer Zeitschrift «Revue médicale suisse» am Mittwoch berichtete. Bei den Chlamydien steigen die Zahlen jährlich um 500 bis 1100 Fälle.

Chlamydien ist in der Schweiz und auch in Europa die am weitesten verbreitete sexuell übertragbare Krankheit. Mögliche Spätfolgen sind Unfruchtbarkeit und Eileiterschwangerschaften. Gemäss den aktuellen BAG-Zahlen haben sich im letzten Jahr 6846 Frauen und 3370 Männer damit angesteckt. Allerdings dürfte die Dunkelziffer bei den Männern hoch sein, da die Krankheit bei ihnen häufig unentdeckt bleibt, weil sie keine Symptome haben.

Mit Gonorrhö, auch Tripper genannt, haben sich im letzten Jahr 1571 Männer angesteckt und 391 Frauen. Bei der Syphilis waren es 886 Männer und 183 Frauen. Die Zahl der HIV-Neuinfektionen ist nach dem Tiefstand im Jahr 2014 wieder etwas angestiegen. Im vergangenen Jahr wurden 554 Personen neu mit dem Virus infiziert.

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(sda)

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