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87'278 Fälle in 3 Tagen, 35 Tote +++ Erklärung für mildere Verläufe bei Omikron gefunden

Die neuesten Meldungen zum Coronavirus – lokal und global.
24.01.2022, 15:5124.01.2022, 16:50
  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldete am Montag 87'278 neue Corona-Fälle innert drei Tagen. 247 Personen mussten ins Spital, 35 Menschen sind verstorben.
  • 68,1 Prozent der Schweizer Bevölkerung sind doppelt geimpft, 36,5 Prozent haben eine Auffrischimpfung.
  • Seit 20. Dezember gilt in der Schweiz eine landesweite 2G-Pflicht in Restaurants, Kultur-, Sport- und Freizeitbetrieben und an Veranstaltungen in Innenräumen. Zusätzlich gelten an diesen Orten eine Maskenpflicht und eine Sitzpflicht beim Konsumieren. Zudem hat der Bundesrat eine Homeoffice-Pflicht beschlossen.
  • Bislang wurden 26,2 Millionen Covid-Zertifikate ausgestellt. Die Details findest du hier, die Android-App hier und die iOS-App hier.
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16:49
Mögliche Erklärung für mildere Verläufe bei Omikron-Variante
Coronavirus, Omikron (Symbolbild)
Bild: Shutterstock
Frankfurter Forscher haben eine mögliche Ursache für mildere Krankheitsverläufe bei der Omikron-Variante des Corona-Virus identifiziert. In Zellversuchen habe sich gezeigt, dass Omikron im Vergleich zur Vorgänger-Variante Delta besonders empfindlich gegenüber der sogenannten Interferon-Antwort des Menschen sei, teilte das Uniklinikum in Frankfurt am Montag mit. Interferone sind Teil des Immunsystems.

Die Frankfurter Forscher veröffentlichten ihre Ergebnisse zusammen mit einem Team von der britischen University of Kent im Fachblatt «Cell Research». «Offenbar kann Omikron im Gegensatz zu Delta nicht verhindern, dass die befallenen Zellen Interferon produzieren und ausschütten», sagte Martin Michaelis von der School of Bioscience der University of Kent laut Mitteilung.

Von Viren befallene Zellen bilden bestimmte Interferone. Das sind vereinfacht gesagt Botenstoffe, die unter anderem andere Zellen über den Eindringling informieren. Interferone sind wichtig für die unspezifische Immunantwort - also eine sehr schnelle, wenn auch weniger spezifische Reaktion des Immunsystems gegen einen Erreger. Die unspezifische Immunantwort ist zu unterschieden von der spezifischen Immunantwort, deren Aufbau mehr Zeit braucht. Dabei werden unter anderem passgenaue Antikörper gegen den Erreger gebildet. (sda/dpa)
15:51
87'278 neue Coronafälle
In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) 87'278 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Das sind 22,9 Prozent mehr als in der Vorwoche (7-Tages-Schnitt). Gleichzeitig registrierte das BAG 35 neue Todesfälle und 247 Spitaleinweisungen (–19,9 Prozent). Der Anteil der doppelt Geimpften liegt bei 68,1 Prozent, geboostert sind 37,4 Prozent.
15:39
Corona-Rekordzahlen in Israel
epa09689313 An Ultra-Orthodox patient performs prayer at the ICU's Covid-19 department at Ziv Hospital, in Zefat, Israel, 16 January 2022. According to Israeli health and educations ministry, the national coronavirus reproduction number continues to rise. About 7.2 percent of all students and staff are verified and isolatet, at least one case of Covid occurs in 40 percent of the school classes.  EPA/ATEF SAFADI
Bild: keystone
Mehr als eine halbe Million der gut neun Millionen Israelis ist gegenwärtig mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der aktiven Fälle liege bei mehr als 531'000, teilte das israelische Gesundheitsministerium am Montag mit.

Mehr als 83'000 neue Fälle wurden demnach binnen 24 Stunden gemeldet – mehr als je zuvor seit Beginn der Pandemie vor zwei Jahren. Experten gehen davon aus, dass die tatsächliche Zahl der Neuinfektionen deutlich höher ist. Die Zahl der Schwerkranken liegt bei 814.

Der Experte Eran Segal vom Weizmann-Institut in Rechovot geht davon aus, dass Israel den Höhepunkt der Omikron-Welle erreicht hat. «Ich rechne damit, dass die Zahl der Erkrankungen in dieser Woche zurückgehen wird, wir beobachten das bereits bei den über 60-Jährigen», sagte der Regierungsberater der Nachrichtenseite ynet. Die Zahl der Schwerkranken werde aber zunächst noch weiter steigen. Er schätzte, dass sich bereits drei Millionen Israelis - etwa ein Drittel der Bevölkerung - mit der Omikron-Variante infiziert habe.

Nur 63 Prozent der 9,4 Millionen Israelis gelten noch als vollständig geimpft. In Israel werden dazu zweifach Geimpfte bis zu sechs Monate nach der Zweitimpfung und Menschen mit Auffrischungsimpfung gezählt. 29 Prozent der Bevölkerung sind gar nicht geimpft, bei acht Prozent ist die Gültigkeit der Impfung abgelaufen. Knapp 600'000 Menschen in Israel haben bereits eine vierte Impfdosis erhalten. (sda/dpa)
15:07
Kanton Schaffhausen boostert 12- bis 15-Jährige
Im Kanton Schaffhausen können sich 12- bis 15-Jährige ab 25. Januar im kantonalen Impfzentrum eine Auffrischimpfung geben lassen. Bedingung für die Boosterimpfung ist, dass die letzte Impfung mindestens vier Monate zurückliegt.

Eine Anmeldung für einen Impftermin ist ab sofort möglich. Personen von 12 bis 15 Jahren erhalten den Impfstoff von Pfizer, wie das Gesundheitsamt am Montag mitteilte.

Um die Rate der Boosterimpfungen zu erhöhen und den Zugang dazu zu erleichtern, wird das kantonale Impfzentrum ab 1. Februar auch Auffrischimpfungen ohne Termin durchführen. Der Booster-Walk-In findet jeweils am Dienstag von 17 bis 20 Uhr statt und löst den bisherigen Walk-In für Basisimpfungen ab.

Wer sich für eine Basisimpfung anmelden möchte, kann dies nur noch elektronisch machen. Personen, die ihren Impfstoff für die Basisimpfung frei wählen wollen, können das kantonale Impfzentrum telefonisch kontaktieren. (sda)
14:51
England streicht Testpflicht nach Einreise für Geimpfte
epa09699913 A man undergoes a Covid/19 swab test at the railway station in Bangalore, India 21 January 2022. The Karnataka State Government on 21 January lifted the weekend curfew with immediate effect, while the night curfew will remain in force between 10pm and 5am every day.  EPA/JAGADEESH NV
Bild: keystone
Für geimpfte Einreisende nach England gibt es künftig eine Hürde weniger. Die verpflichtenden Corona-Tests, die bislang nach der Einreise gemacht werden müssen, sollen ersatzlos entfallen, wie der britische Premierminister Boris Johnson am Montag ankündigte. Wann die Änderung in Kraft tritt, war zunächst nicht bekannt.

Bislang müssen alle Urlauber und Rückkehrer bei privaten, von der Regierung zertifizierten Anbietern auf eigene Kosten Tests buchen und sich bis spätestens zum zweiten Tag nach der Einreise testen lassen.

Derzeit ist dafür ein Antigen-Schnelltest ausreichend, zuvor wurde sogar ein PCR-Test verlangt. Für Ungeimpfte wird diese Pflicht weiterhin gelten – genauso wie weitere Tests vor der Einreise sowie an Tag 8 und die Pflicht zur Isolation.

Schottland, Wales und Nordirland entscheiden eigenständig über ihre Corona-Politik, orientieren sich bei Reiseregeln aber oft an England, da viele internationale Reisende ohnehin über London ins Land kommen. (sda/dpa)
14:46
Der Kanton Solothurn erweitert Testkapazität
Der Kanton Solothurn erweitert seine Kapazität für Covid-19-Tests. Am Dienstag wird in Balsthal ein weiterer kantonaler Teststandort in Betrieb genommen.

Bei der Teststation auf dem Parkplatz der Freibads Moos könnten sich täglich bis zu 240 Personen auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen lassen, teilte die Solothurner Staatskanzlei am Montag mit. Angeboten werden Antigen-Schnelltests sowie Einzel-Speichel-PCR-Tests.

Im Kanton Solothurn kann man sich bislang in den beiden kantonalen Testzentren in Solothurn und Olten, in den Spitälern Solothurn, Olten und Dornach sowie in diversen Apotheken und Arztpraxen testen lassen. (sda)
12:30
Long-Covid-Betroffene werfen Bund eine Politik des Wegschauens vor
Die Grippewelle hat die Schweiz noch nicht erreicht. Grippenähnliche Erkrankungen treten bisher nur sporadisch auf. (Archivbild)
Bild: KEYSTONE
Die Patientenorganisation Long Covid Schweiz übt scharfe Kritik am Bundesrat sowie am Bundesamt für Gesundheit (BAG). Auch nach zwei Jahren zögen es die Verantwortlichen vor, das Ausmass der Langzeitfolgen von Covid-19-Erkrankungen nicht zu beziffern, so der Vorwurf.

Damit würden gewisse Pandemiegeschädigte ausgeblendet oder als Kollateralschaden hingenommen, schrieb Long Covid Schweiz am Montag in einer Stellungnahme. Die Politik fokussiere sich einseitig auf die akute Situation mit Infektionsahlen, Spitaleinweisungen und Todesfällen.

Hintergrund ist, dass der Bund in der vergangenen Woche die Einführung eines Long-Covid-Registers als nicht zielführend abgelehnt hatte. Die Patientenorganisation fordert nach eigenen Angaben seit mehr als einem Jahr, Fälle und Krankheitsverläufe systematisch zu erfassen. Sie erhofft sich davon unter anderem neue Erkenntnisse im Bezug auf Behandungsmöglichkeiten.

Auch nach bald zwei Jahren würden die Probleme der Betroffenen von den politischen Entscheidungsträgern nicht ernst genommen, hiess es im Communiqué weiter. Trotz anderslautender Aussagen sei die medizinische Versorgung unzureichend, in der Forschung brauche es zusätzliche Anstrengungen. (sda)
11:51
Baselland gibt Booster-Impfungen für 12- bis 15-Jährige frei
Im Baselbiet können sich ab Dienstag auch 12- bis 15-Jährige für eine Booster-Impfungen gegen Covid-19 anmelden. Der Kanton folgt damit der entsprechenden Empfehlung der Eidgenössischen Kommission für Impffragen.

Konkret wird den Jugendlichen nach vier Monaten der Booster mit dem Impfstoff von Pfizer empfohlen, wie der kantonale Krisenstab am Montag mitteilte. Die Impfung könnten in den Impfzentren Muttenz oder Laufen verabreicht werden. (sda)
11:40
Zwei von drei Firmen befürworten Impfung der Mitarbeitenden
Ein Grossteil der Arbeitgeber in der Schweiz würde es laut einer Umfrage begrüssen, wenn alle ihre Mitarbeitende geimpft wären. Viele Unternehmen bekunden zudem einen negativen Einfluss der Pandemie auf die Personalsuche.

Zu diesem Schluss kommt eine am Montag veröffentlichte Befragung von Jobcloud unter mehr als 10'000 Arbeitnehmenden sowie 800 Unternehmen in der Schweiz. Befragt zum Einfluss der Coronakrise gaben mehr als zwei Drittel der befragten Unternehmen an, dass eine Impfung der gesamten Belegschaft gegen das Covid19-Virus «wünschenswert» wäre. Nur etwas weniger als 10 Prozent der Unternehmen seien gegen die Impfung.

Ferner habe die Befragung ergeben, dass die Personalsuche für viele Unternehmen durch die Pandemie schwieriger geworden sei. Knapp ein Drittel habe angegeben, dass Rekrutierung von neuem Personal unter der Krise leide.

Die Umfrage im November 2021 durchgeführt. (awp/sda)
11:36
Panne bei neuartigen Covid-Zertifikaten für Genesene
Une personne tient dans sa main un smartphone avec l'application Certificat Covid suisse et son code QR indiquant 3G, 2G et 2G+ ce mercredi 12 janvier 2022 a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
Bild: keystone
Der Bund kann vorerst keine Covid-Zertifikate für Genesene aufgrund von Antigen-Schnelltests ausstellen. Grund sind technische Probleme, wie das Bundesamt für Technik und Informatik am Montag mitteilte.

Eigentlich sollten die neuartigen Zertifikate ab Montag ausgestellt werden. Der Bund hatte ihre Einführung als vorübergehende Lösung beschlossen, weil in der Omikron-Welle die PCR-Tests knapp sind.

Es habe sich gezeigt, dass das Testresultat eines positiven Antigen-Schnelltests in der aktuellen epidemiologischen Situation sehr zuverlässig sei, schreibt dazu das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf seiner Website. «Falsch positive» Tests seien sehr unwahrscheinlich.

Bis anhin mussten Betroffene für ein Genesenen-Zertifikat einen positiven PCR-Test vorlegen. Alternativ konnten sie aufgrund eines Antikörper-Tests ein nur in der Schweiz gültiges Zertifikat erhalten.

Die neuen Genesenen-Zertifikate aufgrund eines positiven Antigen-Schnelltests sind ebenfalls nur in der Schweiz gültig - ab dem elften Tag nach dem positiven Test. 270 Tage nach dem positiven Test verfallen sie.

Vorläufig dürften nur wenige Menschen von dem technischen Problem betroffen sein, denn nur Antigen-Schnelltests, die am oder nach dem 24. Januar durchgeführt werden, berechtigen zu einem derartigen Zertifikat.

Das Vorzeigen und Prüfen bestehender Zertifikate sei von der Störung nicht betroffen, betonte das BIT in seiner Mitteilung. Auch das Ausstellen aller anderen Arten von Covid-Zertifikaten funktioniere wie gewohnt. Das BIT arbeitet nach eigenen Angaben intensiv an der Behebung des technischen Problems. (sda)
10:33
Auch der Kanton Zürich wird in Bern wegen Spitalkosten vorstellig
Weil sich der Bund bisher nicht an den Einnahmeausfällen der Spitäler beteiligen wollte, wird der Kanton Zürich nun in Bern vorstellig. Der Kantonsrat hat entschieden, eine Standesinitiative zu den Covid-Ausfällen einzureichen. Allerdings taten dies vier andere Kantone auch schon.

Die Zürcher Spitäler sitzen aktuell auf einem Finanzloch von rund 150 Millionen Franken, weil sie während des ersten Lockdowns im Frühling 2020 rund 2000 Betten freihalten mussten und gleichzeitig coronabedingte Mehrausgaben hatten, etwa für Schutzmaterial.

Der Bund will diese Ausfälle bekanntlich aber nicht übernehmen. Im Gegensatz zu Beiträgen für den ÖV oder für die Wirtschaft, macht er seine Kasse für die Spitäler nicht auf. Aus diesem Grund hat der Kantonsrat am Montag eine Parlamentarische Initiative von GLP, SVP, SP, FDP und EVP mit 130 zu 35 Stimmen gutgeheissen.

Der Kanton wird nun eine Standesinitiative nach Bern schicken, in der er finanzielle Unterstützung für die Zürcher Spitäler fordert. Viel Erfolg dürfte der Kanton mit seiner Forderung jedoch nicht haben. Vor Zürich schickten schon die Kantone Schaffhausen, Aargau, Tessin und Basel-Stadt identische Anliegen nach Bundesbern.

Der Ständerat lehnte diese Standesinitiativen jedoch erst im Dezember 2021 ab. Das Geschäft geht noch an den Nationalrat. (sda)
9:27
Nachfrage nach Kinderimpfungen ist bisher schweizweit bescheiden
Ein Kind wird im kantonalen Impfzentrum geimpft, am Sonntag, 16. Januar 2022, in Giubiasco. Derzeit werden im kantonalen Impfzentrum 5- bis 11-jaehrige Kinder geimpft.  (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)
Bild: keystone
Die Nachfrage nach Kinderimpfungen gegen Covid-19 ist noch gering. Schweizweit wurden bisher gut 30'000 Kinder zwischen 5 und 11 Jahren geimpft. Die Impfquote liegt bei 5 Prozent, wie Schweizer Radio SRF am Montag meldete. Es gebe grosse regionale Unterschiede.

Seit Anfang Jahr sind Kinderimpfungen schweizweit möglich. Am tiefsten ist laut der Zusammenstellung von Radio SRF bisher die Kinder-Impfquote in der Westschweiz. Dort liege sie überall unter 2 Prozent. Am höchsten sei sie mit über 10 Prozent in den beiden Basel.

Im Kanton Zürich haben bisher mehr als 8000 Kinder eine Covid-Impfung und in Bern rund 5000 Kinder eine solche erhalten. Gundekar Giebel, Sprecher der Gesundheitsdirektion des Kantons Bern, erklärte gegenüber Radio SRF, dass die Nachfrage anfänglich gross gewesen sei. Aber jene Eltern, die wirklich darauf gehofft hätten, ihre Kinder möglichst rasch impfen lassen zu können, seien schon am ersten Wochenende gekommen.

Mittlerweile verteile sich die Nachfrage schon wieder. «Die ganz grosse Nachfrage nach Impfungen ist das natürlich nicht», so Giebel. Dass die Impfquote bei den Kindern bisher viel tiefer liege als bei den Erwachsenen, sei nicht überraschend. «Die Covid-19-Erkrankung bei Kindern, wenn sie sie überhaupt bekommen, verläuft normalerweise sehr mild. Das hat wahrscheinlich einen grossen Einfluss», so der Sprecher der Berner Gesundheitsdirektion.

Anders sieht es in Zürich aus. «Wir verspüren nach wie vor eine grosse Nachfrage und wir schalten laufend weitere Termine auf», erklärte Jérôme Weber von der Zürcher Gesundheitsdirektion gegenüber Radio SRF. (sda)
6:41
Lockdown in chinesischer Millionenstadt nach einem Monat aufgehoben
Shoppers with permits walk to a supermarket in Xi'an in northwestern China's Shaanxi Province, Monday, Jan. 17, 2022. The first commercial airline flights in one month took off Saturday from Xi'an in western China as the government eased travel curbs imposed after a coronavirus outbreak ahead of next month's Winter Olympics in Beijing. (Chinatopix via AP)
Bild: keystone
Nach einem Monat haben die Behörden von Xi'an am Montag den Lockdown für die 13 Millionen Bewohner der zentralchinesischen Metropole aufgehoben. Nach Angaben der Stadtverwaltung wurde der Status der alten Kaiserstadt, die seit Dezember gut 2000 Infektionen erlebt hatte, wieder auf «niedriges Risiko» heruntergestuft. Die Ausgangssperren wurden aufgehoben.

Öffentliche Verkehrsmittel sowie Taxis konnten ihren regulären Betrieb wieder aufnehmen. Auch dürfen die Bewohner wieder normal reisen, müssen aber mit der Corona-App jeweils ihre Unbedenklichkeit nachweisen. Flüge und Zugverbindungen in die Provinzhauptstadt von Shaanxi wurden wieder aufgenommen. Geschäfte und Einkaufszentren dürfen auch wieder normal öffnen, teilte die Stadtverwaltung mit.

Auch können Restaurants wieder Gäste bewirten, müssen aber die Zahl begrenzen und Abstandsregeln einhalten. Versammlungen von mehr als 50 Personen müssen vorher Hygienekonzepte entwickeln und genehmigen lassen. Familiäre oder private Treffen sollen auf nicht mehr als zehn Personen beschränkt werden, hiess es in der Mitteilung zwei Wochen vor dem chinesischen Neujahrsfest, dem grössten Familienfest der Chinesen, das nach dem Mondkalender in der Nacht zum 1. Februar begrüsst wird. (sda/dpa)
23:33
WHO: Ende der Corona-Pandemie in Europa nach Omikron plausibel
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schliesst ein Ende der Corona-Pandemie in Europa nach der derzeitigen Omikron-Welle nicht aus.

«Es ist plausibel, dass die Region sich auf eine Endphase der Pandemie zu bewegt», sagte der Europa-Chef der WHO, Hans Kluge, am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. Zugleich mahnte er wegen möglicher weiterer Mutationen des Coronavirus jedoch zur Vorsicht.

Kluge führte aus, wenn die derzeitige Omikron-Welle in Europa abgeebbt sei, werde es für einige Wochen und Monate eine globale Immunität geben – dank der Impfung oder weil die Menschen wegen einer Infektion immun seien. Hinzu kämen jahreszeitliche Effekte.

«Also stellen wir uns darauf ein, dass es eine Zeit der Ruhe geben wird, bevor Covid-19 zurückkommen könnte gegen Ende des Jahres, aber die Pandemie kommt nicht unbedingt zurück», fasste Kluge seine Erwartungen zusammen.

Nach Einschätzung der WHO könnten sich bis März 60 Prozent aller Menschen im Grossraum Europa mit der Omikron-Variante infiziert haben. Die WHO Europa, die ihren Sitz in Kopenhagen hat, ist zuständig für 53 Länder und Gebiete nicht nur in Europa, sondern auch in Zentralasien.

Kluge sagte dazu der AFP: «Es wird viel über eine Endemie geredet, aber endemisch heisst, (...) dass es möglich ist vorherzusagen, was passieren wird.» Das Coronavirus Sars-CoV-2 habe «uns aber mehr als einmal überrascht, also müssen wir sehr vorsichtig sein». (sda/afp)
17:02
Mob greift an Corona-Demo in Brüssel Polizisten an
Zehntausende Menschen haben in Brüssel gegen die Corona-Auflagen demonstriert - teilweise mit Gewalt. 50'000 Menschen versammelten sich am Sonntag in der Brüsseler Innenstadt, wie eine Sprecherin der Polizei der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Sechs Personen seien bereits vor Beginn der Demonstration wegen Besitzes von gefährlichen oder verbotenen Gegenständen festgenommen worden, sagte die Sprecherin.

Die Demonstranten marschierten vom Nordbahnhof ins europäische Viertel, wo teils Krawalle ausbrachen, wie die Nachrichtenagentur Belga und andere Medien berichteten. Demnach warfen Demonstranten Gegenstände auf Polizisten und beschädigten Gebäude. Die Polizei habe Tränengas und Wasserwerfer eingesetzt, um die Beteiligten wegzudrängen. Auf Videos online waren eingeschlagene Fensterscheiben des Gebäudes des Europäischen Auswärtiger Dienstes zu sehen. Ab 15 Uhr wurde die Demonstration nach Angaben der Polizei aufgelöst.

Laut einem Belga-Bericht hielten die Demonstranten Fahnen aus verschiedenen Ländern wie Deutschland, Frankreich und Polen, viele trugen keine Masken. Auf Schildern standen den Angaben zufolge Parolen gegen die Corona-Impfung und Aufrufe, Kinder zu «schützen». Die Demonstration wurde laut Belga von verschiedenen europäischen Gruppen organisiert.



14:30
Zehntausende demonstrieren in Brüssel gegen Corona-Massnahmen
Tausende Menschen demonstrieren in Brüssel gegen die Corona-Auflagen. Laut ersten Schätzungen versammelten sich mehrere Zehntausend am Sonntag in der Brüsseler Innenstadt, wie eine Sprecherin der Polizei der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Sechs Personen seien bereits vor Beginn der Demonstration festgenommen worden wegen Besitz von gefährlichen oder verbotenen Gegenständen, sagte die Sprecherin.

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Belga hielten die Demonstranten Fahnen aus verschiedenen Ländern wie Deutschland, Frankreich und Polen, viele trugen keine Gesichtsmasken. Auf Schildern standen den Angaben zufolge Parolen gegen die Corona-Impfung und Aufrufe, Kinder zu «schützen». Die Demonstration wurde laut Belga von verschiedenen europäischen Gruppen organisiert.
Protestors clap as they gather with signs and banners during a demonstration against COVID-19 measures in Brussels, Sunday, Jan. 23, 2022. Demonstrators gathered in the Belgian capital to protest what they regard as overly extreme measures by the government to fight the COVID-19 pandemic, including a vaccine pass regulating access to certain places and activities and possible compulsory vaccines. Banner at center reads 'No to obligatory vaccines'. (AP Photo/Olivier Matthys)
Test Chart for my new ftp in London from Olivier Matthys in Brussels
Bild: keystone
10:04
«Testen oder Masken ab Sommer nur noch punktuell nötig»
Epidemiologe und Ex-Taskforce-Mitglied Marcel Tanner hält Corona-Massnahmen wie Testen und Masken ab Sommer nur noch punktuell für nötig. Hielten die Menschen in bestimmten Situationen freiwillig Schutzmassnahmen ein, könnten die staatlichen Einschränkungen wegfallen.

Seiner Meinung nach sind nach der Omikron-Welle flächendeckende Massnahmen wie Maskenpflicht und 2G-Zertifikatspflicht nicht mehr nötig, «wenn wir uns weiterhin genügend impfen und boostern», wie Tanner in einem Interview mit der «SonntagsZeitung» sagte. Voraussetzung dafür sei, dass die Gesellschaft und jeder einzelne Verantwortung übernehme.
marcel tanner
Bild: juri junkov
Das Virus werde nicht einfach verschwinden, erklärte der 69-jährige Basler Forscher. Es werde «weiterhin Corona-Ausbrüche geben, vielleicht sogar kleinere Wellen». Aber solche Ausbrüche könne man künftig mit «gezielten punktuellen und freiwilligen Massnahmen beherrschen und eindämmen».

Tanner glaubt, dass wenn der Staat aufhöre, harte Massnahmen zu erlassen, und damit stattdessen eine Perspektive aufzeige, wie die Menschen mit einfachen und freiwilligen Massnahmen wieder Normalität herstellen könnten, werde die Gesellschaft das tun. «Das hat sich bisher in allen Epidemien gezeigt.»

Der Epidemiologe forderte auch ein Ende der Massentests und umfangreichen Datensammlung. Nach der Omikron-Welle müsse man aufhören, «breit zu testen und massenweise Daten zu sammeln», sagte Tanner. «Die Prognosen werden mit den riesigen Datenmengen nicht besser, sie provozieren nur neue Ängste». Tanner schlug vor, künftig die Verbreitung des Coronavirus nur noch mit Stichproben ähnlich wie bei der Grippe zu überwachen. Testen lassen sollte sich «grundsätzlich nur noch, wer Symptome hat, die auf Corona hindeuten». (viw/sda)
1:45
Neuseelands Premierministerin muss Hochzeit verschieben
Die neuseeländische Regierungschefin Jacinda Ardern muss ihre Hochzeit wegen neuer Coronavirus-Restriktionen im Land verschieben. Grund dafür seien erste bekannt gewordene Fälle von Infektionen mit der Omikron-Variante im Land, sagte Ardern am Sonntag bei einer überraschend einberufenen Pressekonferenz in Wellington. Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu unterbinden, soll unter anderem noch ab Sonntag die Zahl von Menschen bei Versammlungen reduziert werden.
New Zealand Prime Minister Jacinda Ardern announces the country will move to red traffic light setting as part of new COVID-19 restrictions during a press conference in Wellington, Sunday, Jan. 23, 2022. Ardern also announced that her wedding, which was supposed to take place next weekend, will not go ahead as a consequence of the red setting. (Mark Mitchell/New Zealand Herald via AP)
Bild: keystone
Nun habe sie auch die Hochzeit mir ihrem Verlobten Clarke Gayford verschoben. Termin und Ort des Ereignisses waren bisher nicht bekannt, ebensowenig wie der neue Termin. «So ist das Leben halt», antwortete sie auf eine Frage zu ihren Gefühlen wegen der Verschiebung. «Es geht mir auch nicht anders, wenn ich das sagen darf, als tausenden von Neuseeländern, die noch schlimmere Auswirkungen der Pandemie erlebten.»

In Neuseeland wurden unter den knapp fünf Millionen Einwohnern bisher rund 15'000 Infektionen mit dem Coronavirus registriert, 52 Menschen starben. (viw/sda/dpa)
00:50
Lauterbach kündigt neue mehrsprachige Impfkampagne an
Der deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat für die kommende Woche den Start einer neuen Impfkampagne in der Corona-Pandemie angekündigt. «Wir sind in der Pflicht, die Menschen zu erreichen», sagte der SPD-Politiker der «Bild am Sonntag».

Daher beginne am Dienstag eine breit angelegte Kampagne mit Plakaten sowie Radio- und Fernsehspots. Diese sei «kreativer» als die bisherigen Versuche, die Bevölkerung zum Impfen zu ermuntern.
epa09685302 German Health Minister Karl Lauterbach steps into a car, as he leaves after the weekly press conference of the German health minister at the House of the Federal Press Conference (Bundespressekonferenz) in Berlin, Germany, 14 January 2022. The German health minister usually reports once a week to journalists of the Bundespressekonferenz association on the recent pandemic situation.  EPA/CLEMENS BILAN
Bild: keystone
«Und sie ist in ganz unterschiedlichen Sprachen», fügte Lauterbach hinzu. Die neue Impfkampagne soll demnach unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, darunter Ältere, Familien und junge Männer auf dem Land sowie Menschen mit Migrationshintergrund. «Wir müssen alles versuchen, die Impflücke zu schliessen, das ist auch eine Voraussetzung für eine eventuelle Impfpflicht.»

Laut dem Robert Koch-Institut haben bis zum Samstag in Deutschland mindestens 61 Millionen Menschen ihre Grundimmunisierung mit der meist nötigen zweiten Spritze erhalten. Das sind 73,3 Prozent der Gesamtbevölkerung. Mindestens 41,7 Millionen Menschen haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung erhalten. (viw/sda/dpa)
23:09
Deutscher Expertenrat mahnt Vorbereitung auf Verschärfung an
Der Expertenrat der deutschen Regierung hat gründliche Vorbereitungen auf eine mögliche weitere Verschärfung der Corona-Lage angemahnt. Wenn weitere «kritische Marken» wie etwa eine hohe Hospitalisierungsrate erreicht würden, seien weitergehende Schutzmassnahmen nötig.

Diese Massnahmen sollten daher «jetzt so vorbereitet werden, dass sie ohne Verzögerung umgesetzt werden können», heisst es in der am Samstagabend von der Bundesregierung verbreiteten Stellungnahme des Expertenrats.

Zudem forderten die Fachleute unter Verweis auf das «hochdynamische Infektionsgeschehen» eine «strikte Umsetzung der bisherigen Massnahmen». Zugleich zeigten die Wissenschaftler auch eine Perspektive für ein Zurückfahren der Corona-Restriktionen auf. Wenn die Grundimmunität in der Bevölkerung zunehme und die Zahl der Neuinfektionen und die Zahl der Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern zurückgehe, sollten die Kontaktbeschränkungen wieder stufenweise zurückgefahren werden, heisst es in dem Papier.

Als wesentliche Massnahme zur Überwindung der Corona-Pandemie betrachtet der Expertenrat weiterhin die Impfung. Es sei «dringend erforderlich, die verbliebenen Immunitätslücken in der Gesellschaft durch Impfungen zu schliessen», erklärte er. Ansonsten sei immer wieder mit «starken Infektions- und Erkrankungswellen zu rechnen».

Dem Expertenrat gehören 19 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen unterschiedlicher Fachrichtungen an. Die Empfehlungen des Gremiums, die sich auch mit der Datenerhebung und der Digitalisierung in der Pandemie befassen, wurden kurz vor der Ministerpräsidentenkonferenz am Montag veröffentlicht. Dabei wollen die Länderchefs mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) über das weitere Vorgehen angesichts der Ausbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante des Coronavirus beraten. (viw/sda/afp)
20:16
Rechtsradikale führen Demo in Bern an
Demonstranten protestieren gegen die Massnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus, am Samstag, 22. Januar 2022 in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)
Bild: keystone
Die «Berner Zeitung» berichtete von «30 bis 40 Rechtsradikalen», die die Kundgebung «gekapert» hätten. Federführend sei dabei die Neonazigruppe Junge Tat gewesen, unterstützt von Mitgliedern der Nationalen Aktionsfront (NAF), Blood & Honour und der Hammerskins. Die Kapo Bern wollte sich dazu nicht äussern. Es hätten keine strafrechtlich relevanten Aktivitäten stattgefunden. Sie führte Personenkontrollen durch, wies einzelne Demonstrierende weg und machte eine Anzeige.

Die Kundgebungsteilnehmenden marschierten nach 14.00 Uhr mit «Liberté»-Rufen und mit Schweizerfahnen vom Bahnhofplatz los. Trychler waren keine vor Ort. Angeführt wurde die Kundgebung von einer Gruppe teilweise schwarz vermummter Personen. Im Feld wurden Banner der Gruppierung Massvoll mitgeführt. Auch Massvoll-Präsident Nicolas Rimoldi marschierte mit.
17:02
14:49
Gegner der Corona-Massnahmen demonstrieren in Bern
Demonstranten protestieren vor das Bundeshaus, gegen die Massnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus, am Samstag, 22. Januar 2022, auf dem Bundesplatz, in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)
Bild: keystone
Mehr als 2000 Gegner der Corona-Massnahmen haben sich am Samstagnachmittag in Bern zu einer unbewilligten Kundgebung versammelt. Die Polizei stand mit einem entsprechenden Aufgebot bereit, hielt sich jedoch zurück.

Die Kundgebungsteilnehmenden marschierten nach 14.00 Uhr mit «Liberté»-Rufen und mit Schweizerfahnen vom Bahnhofplatz los. Trychler waren keine vor Ort. Angeführt wurde die Kundgebung von einer Gruppe teilweise schwarz vermummter Personen. Im Feld wurden Banner der Gruppierung Massvoll mitgeführt. Auch Massvoll-Präsident Nicolas Rimoldi marschierte mit.

Der Umzug bewegte sich durch die Innenstadt via Münsterplatz zum Bundesplatz. Dort verharrten die Kundgebungsteilnehmenden etwa eine halbe Stunde. Auf dem Bundesplatz versammelten sich nach Schätzungen einer Reporterin von Keystone-SDA über 2000 Menschen.

Die Polizei stand vor dem Bundeshaus mit Wasserwerfern bereit, schritt aber nicht ein. Berichtet wurde auch von Drohungen am Rande der Kundgebung gegenüber Menschen, die eine Schutzmaske trugen.

Durch die Kundgebung wurde der Tramverkehr in der Innenstadt behindert. Gegen 16 Uhr begannen sich die Reihen der Kundgebung zu lichten. Schliesslich bewegte sich auch der Hauptharst wieder Richtung Bahnhof.

Die Linksautonomen hatten am Samstag zu einer Gegenkundgebung - einer Velodemo - mobilisiert. Geschätzte hundert Personen fuhren durch die Stadt und postierten sich an der Route der Hauptkundgebung. Die meist schwarz gekleideten und vermummten Teilnehmer skandierten antifaschistische Parolen.

Die Polizei war präsent, musste aber nicht nennenswert einschreiten, um die beiden Kundgebungen von einander fern zu halten. Beide Kundgebungen waren nicht bewilligt. Zu nennenswerten Schäden kam es nicht. (sda)
11:45
Rekordwert in Polen: Mehr als 40 000 Corona-Neuinfektionen
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Polen hat am zweiten Tag in Folge einen Rekordwert erreicht. Innerhalb von 24 Stunden kamen 40 876 neue Fälle hinzu, wie das Gesundheitsministerium am Samstag mitteilte. Dies ist der höchste Wert seit Beginn der Pandemie. Im selben Zeitraum starben 193 Menschen in Zusammenhang mit dem Virus. Polen hat rund 38 Millionen Einwohner.

In der vergangenen Woche war es im Streit um die Corona-Politik zu einem Eklat im medizinischen Beratergremium von Polens Regierung gekommen. Aus Protest gegen den zunehmenden Einfluss von Impfgegnern hatten 13 von 17 Mitgliedern den Medizinischen Rat verlassen. Ministerpräsident Mateusz Morawiecki kündigte am Freitag an, der Rat soll nun umgebildet werden. Künftig sollen ihm nicht nur Mediziner angehören.

Die Opposition wirft der nationalkonservativen PiS-Regierung schon länger vor, angesichts einer vergleichsweise geringen Impfquote drastische Massnahmen zu vermeiden, um Impfgegner in den eigenen Reihen nicht zu verprellen. So fehlt beispielsweise weiterhin eine rechtliche Grundlage dafür, dass Betreiber von Restaurants, Hotels und Geschäften den Impfstatus ihrer Kunden abfragen können. Regelungen wie 2G (also Zugang nur für Geimpfte und Genesene) oder 3G (also auch für Getestete) sind in Polen unbekannt. (sda/dpa)
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Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie

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Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie
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816 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Töfflifahrer
15.01.2022 13:00registriert August 2015
Bitte Ueli, hör einfach auf solchen BS zu schwafeln und tritt zurück.
Die Anweisungen des BR öffentlich zu hinterfragen, sich mit Verschwörungs-Deppen und Querdenkern ablichten zu lassen, sich dann halbherzig aus der Misere ziehen mit "Oh, na ja habe ich nicht gewusst" um das als "Man darf doch hinterfragen" abzutun, ist einfach nur Blamabel und nutzt dieselbe Rhetorik wir Tucker Carlson bei FOX in den USA.
Darum Ueli, geh nach Hause!
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Atavar
15.01.2022 13:06registriert März 2020
Maurer, dieser Kasperli im Bundesratskostüm...
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Obernef
22.01.2022 17:19registriert Januar 2021
Da ich gerade in der Stadt war, habe ich mir die Schwurbel Demo heute mal aus der Nähe angesehen.
Abartig wie viele Neonazis dort dabei sind. 🤮
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