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Liveticker

USA mit Rekordzahl von 66'000 Neuinfektionen ++ Grösstes Riesenrad eröffnet Corona-konform



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Team watson
22:46
Oklahoma meldet massiven Anstieg nach Trump-Show
Die Gesundheitsbehörden in Oklahoma haben diese Woche eine Rekordzahl von COVID-19-Fällen gemeldet, drei Wochen nachdem Präsident Donald Trump in der Stadt Tulsa eine umstrittene Wahlkampf-Show abgehalten hatte.

Am Samstag meldete das Gesundheitsministerium des US-Bundesstaates im Mittleren Westen, dass in den letzten 24 Stunden 687 neue Covid-19-Fälle bestätigt wurden. Dies war der zweithöchste Anstieg, nachdem am Dienstag eine Rekordzahl von 858 neuen Fällen bestätigt worden war.

Quelle: time.com
(dsc)
22:30
USA mit Rekordzahl von 66'000 Neuinfektionen
Die USA haben erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als 66'000 Neuinfektionen an einem einzelnen Tag verzeichnet, wie die NZZ berichtet. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität vom Samstag (11. 7.) lag die Zahl der am Vortag registrierten Neuansteckungen bei 66'627. Erst am Donnerstag sei die Zahl auf einen Rekordwert von 63'247 gestiegen. Die Zahl der Neuansteckungen in den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, habe seit Mitte Juni im Zuge der Lockerung der Corona-Auflagen dramatisch zugenommen.Anstehen für einen Covid-19-Schnelltest in den USA. (Bild: Keystone)
22:26
Schweizer App hilft New York aus Lockdown
Die Luzerner Firma Axon Vibe hat laut srf.ch in kurzer Zeit eine App für New York entwickelt, die die Stadt durch die Corona-bedingten massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens bringen soll. Die Grundidee hinter der «SmartWay»-App sei, Pendlerströme sinnvoll zu lenken – «vor allem, weil in der Metropole in der Nacht die Metro wegen der Desinfektion der Waggons für mehrere Stunden nicht fährt. Man wolle Menschenansammlungen in Echtzeit erfassen und Reisenden den effizientesten Weg durch den Big Apple aufzuzeigen.

Der ausführliche Bericht bei srf.ch.
21:32
Grösstes Riesenrad der Schweiz eröffnet Corona-konform
Das grösste Riesenrad der Schweiz dreht ab sofort in Interlaken im Berner Oberland. Es ist 46 Meter hoch und hat 36 Gondeln. Die Betreiberin, die Firma René Bourquin AG, schreibt in einer Medienmitteilung, sie lege grossen Wert auf die Einhaltung der Corona-Schutzassnahmen. Beim Eingang müssten alleGäste ihre Hände desinfizieren. Zeitgleich messe ein spezielles Gerät Fieber. Nur Personen ohne Fieber dürfen mitfahren. Zudem besteigen die Passagiere die einzelnen Gondeln des Riesenrades ausschliesslich mit ihren Begleitpersonen. Wenn eine Familie komme, blieben die Familienmitglieder unter sich – komme eine Einzelperson, dann «reise» diese allein.An Wochenenden ist das Riesenrad von 10 bis 22 Uhr in Betrieb. Corona-konform und mit einer behindertengerechten Gondel.(dsc)
18:30
SwissCovid-App verliert aktive User
Die Zahl der aktiven User der Schweizer Corona-Warn-App ist zuletzt leicht gesunken, auf 1'011'066 Personen, respektive Mobilgeräte. Dies geht aus den Erhebungen hervor, die das Bundesamt für Statistik täglich auf seiner Website veröffentlicht. Die neusten User-Zahlen stammen vom 9. Juli (Donnerstag), am Vortag waren es 1'017'504 SwissCovid-User gewesen.(Screenshot: bfs.admin.ch)Der Bund kann erheben, wie viele Smartphones sich täglich mit dem Server des Bundesamtes für Gesundheit in Verbindung setzen. Die SwissCovid-App prüft jeweils, ob (anonyme) Kontaktdaten von Covid-19-Erkrankten vorliegen.(dsc)
15:35
Disney-Freizeitpark öffnet trotz steigender Infektionszahlen
Trotz steigender Coronavirus-Fallzahlen im US-Bundesstaat Florida hat der Freizeitpark «Walt Disney World» seine Türen wieder für Besucher geöffnet. «Der Magic Kingdom-Park und der Disney's Animal Kingdom-Park sind jetzt geöffnet», hiess es am Samstag auf der Webseite des Freizeitparks nahe der Stadt Orlando. Am Eingang werde die Körpertemperatur gemessen und Abstands- und Hygieneregeln müssten eingehalten werden, hiess es weiter. «Es wird anders sein als beim letzten Mal, als du uns besucht hast. Aber gemeinsam können wir neue Wege finden, magische Momente zu schaffen – und kostbare Erinnerungen.»

Normalerweise kommen fast 60 Millionen Menschen jedes Jahr in den Freizeitpark in Florida, der wegen der Coronavirus-Pandemie seit März geschlossen war. Ein ebenfalls vom US-Unterhaltungsriesen Walt Disney betriebener Vergnügungspark im US-Bundesstaat Kalifornien blieb zunächst weiter geschlossen, nur ein angeschlossenes Einkaufszentrum öffnete in der vergangenen Woche.

Die Zahl der Neuinfektionen in der Corona-Pandemie stieg in den USA unterdessen auf einen Rekordwert: Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität (JHU) vom Samstag lag die Zahl der am Vortag registrierten Neuansteckungen bei 66'627. Ein grosser Teil der Neuinfektionen wird derzeit aus den südlichen und westlichen Bundesstaaten gemeldet – darunter Florida und Kalifornien.

(sda/dpa)
11:54
Sechs Spieler von Roter Stern Belgrad infiziert
Sechs Spieler des serbischen Meisters Roter Stern Belgrad sind positiv auf das Coronavirus getestet worden.«Diese Spieler werden nicht an der ersten Phase des Vorbereitungslagers teilnehmen und sich für die nächsten zwei Wochen in Quarantäne befinden», schrieb der Verein in einer Erklärung.Bereits am 22. Juni hatte der Verein bekannt gegeben, dass fünf Spieler positiv waren, zwei Tage nachdem die Spieler vor 18'000 Zuschauern ihren Titel gefeiert hatten.Serbien war eines der europäischen Länder, das die Corona-Beschränkungen sehr früh lockerte und das erste, das Grossveranstaltungen zuliess.
10:53
Weitere Corona-Fälle beim FC Zürich - alle Spieler in Isolation.
Beim FC Zürich gibt es weitere Corona-Fälle. Entsprechende Tests verliefen laut Medienmitteilung des aktuell unter Quarantäne stehenden Super-League-Teams positiv.Am Freitag wurden laut Medienmitteilung des Klubs sämtliche Kaderspieler und Staffmitglieder der ersten Mannschaft sowie Mitarbeitende im Umfeld des Fanionteams auf das Coronavirus getestet. «Dabei waren weitere Resultate positiv», schreibt der Klub ohne detailliertere Angaben.Sämtliche Personen befänden sich mittlerweile in häuslicher Isolation. «Wir folgen allen Richtlinien und Weisungen des BAG und der kantonalen Gesundheitsdirektion und unternehmen die notwendigen Schritte», heisst es in der Mitteilung weiter.Der FC Zürich befindet sich in stetem Austausch mit der Swiss Football League und wird das weitere Vorgehen nun analysieren. Wie Medienchef Philippe Guggisberg gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA ausführte, analysiert der SFL die aktuelle Lage.
10:28
Tödlicher Angriff auf Busfahrer: Harte Strafen für Masken-Ignoranten gefordert
Nach dem gewaltsamen Tod eines Busfahrers hat Frankreichs Premier Jean Castex versichert, dass die Justiz «die Täter dieses verabscheuungswürdigen Verbrechens bestrafen» wird. Französische Politiker rufen nach harten Strafen. «Dieser barbarische Akt erfordert die schärfsten Sanktionen gegen die vier Täter», forderte der konservative Bürgermeister von Nizza, Christian Estrosi. «Ich denke an seine Frau und seine Kinder und fordere schwere Strafen für diese Mörder», erklärte der konservative Abgeordnete Éric Ciotti.Der Busfahrer war Anfang der Woche bei einem Angriff im südwestfranzösischen Bayonne schwer verletzt worden - er wurde für hirntot erklärt. Am Freitag starb der Endfünfziger schliesslich. Der Angriff hatte in Frankreich für Entsetzen gesorgt.
7:56
Union Berlin will Corona-Tests für alle Zuschauer
Mit Corona-Tests für mehr als 22'000 Zuschauer will der vom Schweizer Trainer Urs Fischer gecoachte Bundesligaklub Union Berlin schon im September wieder in einem vollen Stadion spielen.Noch muss der ambitionierte Plan aber den zuständigen Behörden präsentiert werden. Die Hürden sind hoch.«Erste Gespräche mit möglichen Partnern», um das Konzept mit Tests auf das Coronavirus für alle Stadionbesucher umzusetzen, würden bereits laufen, teilten die Köpenicker mit. Wenn die Rahmenbedingungen konkretisiert seien, soll das Konzept dem zuständigen Gesundheitsamt und dem Land Berlin sowie dann auch öffentlich vorgestellt werden.Mit seinem in Deutschland bislang einmaligen Vorhaben sorgt Union für mächtig Wirbel in der öffentlichen Debatte, wann wieder Profifussball vor Zuschauern möglich sein wird.
7:23
Corona-Medikament senkt offenbar Sterberisiko
Das Medikament Remdesivir kann nach Angaben des Herstellers das Sterberisiko bei einem schweren Verlauf der Corona-Krankheit Covid-19 deutlich vermindern. Eine neue Analyse würde eine Senkung des relativen Sterberisikos um 62 Prozent zeigen, wie das US-Pharmaunternehmen Gilead am Freitag zum Abschluss der Welt-Aids-Konferenz bekanntgab.

Remdesivir ist das einzige in der EU zugelassene Medikament zur spezifischen Behandlung von Covid-19. Die Welt-Aids-Konferenz, die in der Nacht zum Samstag zu Ende ging, hatte in diesem Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie erstmals im Internet stattgefunden - und die Pandemie gleich auch noch auf die Tagesordnung gesetzt.
06:50
Neue Corona-Krawalle in Belgrad
Nach einer mehrstündigen friedlichen Kundgebung in Belgrad gegen die Coronavirus-Politik der Regierung ist eine Gruppe nationalistischer Demonstranten am Freitagabend gewaltsam in das serbische Parlament eingedrungen. Es kam zu Zusammenstössen mit der Polizei.Auch Journalisten und fotografierende Demonstranten wurden von Randalierern angegriffen. Noch am Vorabend hatten Demonstranten bei einer Sitzkundgebung Randalierer erfolgreich am Eindringen in das Parlament gehindert.Protestierende warfen am Freitagabend Steine und Flaschen auf das Parlamentsgebäude. Eine Gruppe junger Männer durchbrach das Metallgeländer vor dem Parlament und drang patriotische Lieder singend in das Gebäude ein. Die Randalierer wurden dort jedoch von Polizisten erwartet, die sie wieder aus dem Gebäude herausdrängten und eine Kette um den Eingang bildeten. Die Polizisten wurden daraufhin etwa eine halbe Stunde mit Flaschen und Fackeln beworfen.
22:54
Kind in Tagesferienlager in Zuoz infiziert – 18 in Quarantäne
Nachdem ein Kind in einem Tagesferienlager in Zuoz in Graubünden positiv auf das Coronavirus getestet worden ist, sind nun eine Person in Isolation und 18 weitere in Quarantäne.

Am Donnerstag sei das Gesundheitsamt Graubünden zudem über eine Neuinfektion in einem Hotel in Pontresina informiert worden, heisst es in einer Mitteilung der Bündner Behörden vom Freitagabend. Vier Personen befinden sich demnach in Isolation und 16 Personen in Quarantäne. Eine Person ist in Spitalpflege.

Die Contact Tracer hätten die Arbeit zur Unterbindung der Infektionsketten unverzüglich aufgenommen, mögliche Kontaktpersonen eruiert und Quarantäne angeordnet, hiess es weiter.

Bereits am Mittwoch war es in einem Churer Klub zum Kontakt zwischen einem Bar-Mitarbeiter und Gästen gekommen, worauf rund 120 Kontaktpersonen eruiert wurden. Davon befinden sich derzeit rund 80 Personen in Quarantäne und werden nach Angaben der Bündner Behörden durch die Contact Tracer betreut. (sda)
21:13
WHO startet Anti-Nikotin-Kampagne - Raucher mit höherem Corona-Risiko
Mit Blick auf die laut WHO erhöhte Gefahr einer ernsten Erkrankung mit Covid-19 für Raucher hat die Weltgesundheitsorganisation eine Kampagne gegen die Nikotinsucht gestartet. Wer das Rauchen aufgeben wolle, finde in der Pandemie mit dem Coronavirus den perfekten Anreiz zum Aufhören, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag in Genf. Mit der Kampagne wolle die WHO möglichst vielen unter den weltweit etwa 1,3 Milliarden Rauchern Zugang zu Therapien und durch eine digitale Ansprechpartnerin namens Florence Rat und Hilfe geben. 60 Prozent der Betroffenen seien interessiert, ihre Sucht aufzugeben, hiess es.Die Initiative werde in Jordanien gestartet und in den nächsten Monaten weltweit ausgerollt. Jordanien gehöre zu den Ländern mit besonders vielen Rauchern gerade unter Jugendlichen, sagte Prinzessin Dina Mired von Jordanien, Präsidentin der Internationalen Vereinigung gegen Krebs (UICC).Bei aller Dramatik der Corona-Pandemie habe sie zugleich wichtige Lehren für andere medizinische Herausforderungen gebracht, sagte Tedros. Dies gelte vor allem für die globale Solidarität, die auch bei der Forschung an neuen Antibiotika hilfreich wäre. Die wachsende Resistenz der Keime gegen aktuell verfügbare Antibiotika sei ein «Tsunami in Zeitlupe», so der WHO-Chef. «Wenn wir nicht schnell und nachhaltig handeln, riskieren wir ein Endzeit-Szenario, in dem gewöhnliche Verletzungen und Krankheiten wieder grosse Killer werden.» (sda/dpa)
21:11
MLB: 66 positive Corona-Tests in Baseball-Liga vor Neustart
In der amerikanischen Baseball-Liga (MLB) sind inzwischen 58 Spieler und acht Mitarbeiter im Betreuerstab positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bereits bei 27 der 30 Klubs sind Corona-Fälle aufgetreten, wie die Liga mitteilte. Von den insgesamt 3748 bis Donnerstag genommenen Proben sind demnach 1,8 Prozent positiv auf das Virus gewesen. Die MLB-Profis würden nun jeden zweiten Tag getestet.

Wegen der Corona-Pandemie war das Training Mitte März unterbrochen worden, zwei Wochen vor dem ursprünglich geplanten Saisonauftakt. Die neue Saison soll nun am 23. Juli starten – erstmals ohne Zuschauer und mit einem verkürzten Spielplan. (sda/dpa)

20:47
Nach langem Zögern: Johnson will striktere Maskenpflicht einführen
Der britische Premierminister Boris Johnson hat am Freitag eine Ausweitung der Maskenpflicht in seinem Land angedeutet. «Ich glaube wir müssen strikter dabei sein, die Menschen zum Tragen von Gesichtsschutz in geschlossenen Räumen aufzufordern, wo sich Menschen begegnen, die sonst nicht zusammenkommen», sagte der Premier in einer Online-Fragestunde mit Bürgern. Ebenfalls am Freitag zeigte sich Johnson erstmals selbst mit Maske in der Öffentlichkeit beim Besuch mehrerer Geschäfte in seinem Wahlbezirk Uxbridge.Einen Sinneswandel vollzog der konservative Regierungschef auch mit der Empfehlung an die Briten, wieder an ihren Arbeitsplatz zu gehen. «Gehen Sie zur Arbeit, wenn Sie können», sagte Johnson. Bislang hatte der Slogan gelautet: «Arbeiten Sie von zuhause, wenn Sie können». Britische Medien interpretierten den Schritt als Zeichen für die wachsende Sorge im Regierungssitz Downing Street vor einem heftigen wirtschaftlichen Einbruch.Bislang müssen in England Masken zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie nur in öffentlichen Verkehrsmitteln getragen werden. Lange Zeit hatte sich die Regierung in London gegen eine Ausweitung der Pflicht auf Läden und andere geschlossene Räume gesträubt. Befürchtet wurde zunächst, es könne zu einer hohen Nachfrage nach der in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen knappen Schutzausrüstung kommen. Ausserdem wurde gewarnt, Masken könnten durch häufiges Berühren oder ein überhöhtes Gefühl der Sicherheit sogar kontraproduktiv sein.Grossbritannien ist mit mehr als 46'500 Todesfällen bei nachweislich mit dem Virus Infizierten das am schlimmsten von der Pandemie betroffene Land in Europa. Der Regierung wird vorgeworfen, zu spät und falsch auf die Pandemie reagiert zu haben. Auch bei dieser Massnahme hinkt England vielen anderen Ländern wieder hinterher. In Schottland ist das Tragen von Masken in Läden bereits Pflicht. (sda/dpa)
20:21
Mehr als 30'000 Corona-Tote in Frankreich
Mindestens 30'004 Menschen seien seit Beginn der Corona-Epidemie in Frankreich ums Leben gekommen, teilten die französischen Gesundheitsbehörden am Freitagabend mit. In den vergangenen 24 Stunden seien in den Krankenhäusern 25 Corona-Tote hinzugekommen. Die Zahl der Toten in Pflegeeinrichtungen werde erst am 15. Juli wieder aktualisiert.In Frankreich galten von Mitte März an rund zwei Monate sehr strenge Ausgangsbeschränkungen. Seit dem 11. Mai wurden die Regelungen gelockert. Restaurants haben im ganzen Land wieder geöffnet, auch Museen und Sehenswürdigkeiten können wieder besucht werden. Das Land war von der Pandemie schwer getroffen, zeitweise waren Krankenhäuser überlastet. Die Lage hat sich nun entspannt.Frankreichs Gesundheitsbehörde warnte aber erst am Freitag vor einem Wiederanstieg der Corona-Fälle. Es zeige sich, dass die Übertragung des Virus anhalte oder sogar fortschreite, erklärte Santé Publique France. «Die bisher beobachtete Zunahme bleibt zwar moderat, erfordert aber höchste Wachsamkeit», hiess es. «Um ein Wiederaufflammen der Epidemie zu vermeiden, ist es unerlässlich, dass die Bevölkerung die empfohlenen Präventionsmassnahmen rigoros anwendet.»Auch Jean-François Delfraissy, der Leiter des wissenschaftlichen Rates, der die französische Regierung in der Krise berät, äusserte sich zuletzt ähnlich. «Wir sind sehr überrascht von der Tatsache, dass Barriere- und soziale Distanzierungsmassnahmen nicht mehr respektiert werden», kritisierte er. Dabei sieht er besonders die Jüngeren in der Pflicht, die sich seiner Ansicht nach nicht an die Regeln halten. Frankreich hatte die Marke der 20'000 Toten im April überschritten. (sda/dpa)
20:12
Kampf gegen Corona: US-Bundesstaat verhängt nächtliches Alkoholverbot
Angesichts eines raschen Anstiegs der Neuinfektionen mit dem Coronavirus verbietet der US-Bundesstaat South Carolina Bars, Restaurants und Clubs ab 23.00 Uhr den Verkauf von alkoholischen Getränken. Damit solle die rasche Verbreitung des Virus unter jüngeren Erwachsenen, die gerne abends in Gruppen zusammenkämen, gebremst werden, erklärte Gouverneur Henry McMaster am Freitag. Der Erlass gelte für rund 8000 Gastbetriebe und trete am Samstag in Kraft. Ausgenommen davon seien nur Verkäufe im Einzelhandel.

Verstösse gegen die Verordnung könnten den Entzug der Schanklizenz nach sich ziehen, warnte McMaster. Kritikern, die seinen Erlass als unzureichend betrachteten und weitere Massnahmen wie eine Masken-Pflicht forderten, erteilte er eine Absage. Er empfehle das Tragen von Masken, um die Verbreitung des Virus zu bremsen, eine behördliche Anordnung sei aber nicht sinnvoll. Andere US-Bundesstaaten hatten zuletzt eine erneute Schliessung von Bars und Clubs angeordnet, um Neuinfektionen dort vorzubeugen.

South Carolina, ein Staat mit nur rund 5,1 Millionen Einwohnern, hat bislang gut 50'000 bestätigte Corona-Infektionen und rund 900 Todesfälle gemeldet. Seit Mitte Juni ist die Zahl der Neuinfektionen infolge der Lockerung der Corona-Auflagen deutlich gestiegen. Seit zwei Wochen gibt es dort im Schnitt pro Tag rund 1500 Neuinfektionen. (sda/dpa)
19:24
Kultursektor unterstützt Entwurf des Bundesrats zum Covid-19-Gesetz
Die verbandsübergreifende Taskforce Culture unterstützt den Entwurf des Bundesrates zum Covid-19-Gesetz. Ohne Weiterführung der Unterstützung von Kulturschaffenden sowie Kulturunternehmen und ihrer relevanten Strukturen drohe ein Kahlschlag in allen Bereichen des Kultursektors, heisst es in der Vernehmlassungs-Antwort der Kultursektor-Vertreter.Ohne die Weiterführung der Finanzhilfen für Kulturschaffende und Kulturunternehmen würde der Kulturbereich faktisch zusammenbrechen, schreibt die Taskforce Culture in ihrer Mitteilung vom Freitag. 84 Kulturverbände und Stiftungen hätten unterzeichnet; damit gelinge der gebeutelten Schweizer Kulturbranche in der kurzen Vernehmlassungsfrist ein einstimmiges, starkes Zeichen.Die Kulturbranche wolle keine Sonderbehandlung, sondern sie sei «ein systemrelevanter Sonderfall unter den Wirtschaftszweigen». Der Kultursektor sei grösser und vielfältiger als gemeinhin bekannt. Die Unterstützungsmassnahmen sollten weitergeführt, aber vereinfacht und den Realitäten des Sektors angepasst werden, heisst es weiter.Die Taskforce Culture fordert unter anderem eine Vereinfachung der Anmeldung und Berechnung der Unterstützungsmassnahmen, die Einbeziehung der Kulturverbände bei der Ausarbeitung von Unterstützungsmodellen, eine Ausfallentschädigung, einen Corona-Erwerbsersatz, Soforthilfe für Kulturschaffende und Anpassungen bei der Arbeitslosenversicherung für Freischaffende. (sda)
18:29
Drei Freiburger Alpabzüge wegen Coronavirus abgesagt
Das Coronavirus bremst auch traditionelle Alpabzüge im Kanton Freiburg: Jene von Charmey, Albeuve und Semsales, welche zu den wichtigsten der Schweiz gehören, finden in diesem Jahr nicht statt.

Wie die Veranstalter am Freitag mitteilten, ist die Lage für sie zu unsicher. Das gelte vor allem für den Aufbau der für solche Anlässe nötigen Infrastruktur, die Rekrutierung von Freiwilligen und die Suche nach Sponsoren. Die drei Alpabzüge von Ende September/Anfang Oktober verfolgen jeweils Tausende von Schaulustigen.

Auf Anfrage hiess es am Freitag bei der Dienststelle für Landwirtschaft des Kantons Wallis, es sei noch zu früh für eine Stellungnahme zu den Alpabzügen in diesem Kanton. Die bekannten Alpabzüge von L'Etivaz und Saint-Cergue im Kanton Waadt sollen laut den entsprechenden Internetseiten stattfinden. (sda)
18:19
Grossveranstaltungen bleiben in New York bis Ende September verboten
In der von der Coronavirus-Pandemie stark betroffenenen Millionenmetropole New York ist das Verbot von Grossveranstaltungen bis Ende September verlängert worden. «Wir schauen uns die Forschung an. Wir schauen uns die Daten an», sagte Bürgermeister Bill de Blasio in der Nacht zum Freitag beim Nachrichtensender CNN. «Die Daten sagen uns, dass es gerade nicht die Zeit für Grossveranstaltungen ist.» Unter das Verbot, das erstmals Mitte März verhängt worden war, fielen alle Veranstaltungen, für die eine Genehmigung der Stadt vorgeschrieben ist – etwa Konzerte, Paraden oder Strassenfeste.Ausgenommen seien allerdings die Proteste gegen Rassismus und Polizeibrutalität, die seit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis Ende Mai anhalten. «Das ist ein sensibles Thema. Wenn man nur über Gesundheit spricht, würden wir immer sagen: »Hey Leute, bleibt zuhause, wenn ihr könnt.« Aber wir verstehen, dass die Menschen in diesem historischen Moment über das Bedürfnis nach historischen Veränderungen sprechen.» Das müsse man respektieren. (sda/dpa)Bill de Blasio
17:40
BAK rechnet 2020 mit Einbruch für Hotellerie um einen Drittel
Die Coronakrise treffe die Schweizer Tourismuswirtschaft bis ins Mark, hiess es in einer Mitteilung von BAK Economics vom Freitag. Die Wirtschaftsleistung dürfte gemäss den Prognosen 2020 in der Beherbergung um 34 Prozent und in der Gastronomie um 24 Prozent zurückgehen. Für die gesamte Wirtschaft rechnet das BAK derzeit mit einem Minus von 5,8 Prozent.Ab März habe es fast drei Monate lang einen nahezu vollständigen Stopp in der Hotellerie gegeben und in der Gastronomie sei die Situation nur minimal besser gewesen, kommentieren die Ökonomen. Die Situation verbessere sich – mit der stufenweisen Lockerung der Massnahmen und der teilweisen Öffnung der Grenzen – zwar allmählich. Jedoch sei der Normalzustand noch weit entfernt.Städtische Kantone trifft es härterDabei gibt es laut BAK grosse Unterschiede zwischen den Regionen: Je Kanton variieren die prognostizierten Rückgänge in der Beherbergung für das laufenden Jahr zwischen -14 und -49 Prozent. Der alpine Tourismus sei zwar weniger betroffen als der städtische, die Auswirkungen seien jedoch für den gesamten Tourismus enorm.Bei den Übernachtungen sind die städtischen Kantone Genf, Luzern und Zürich mit mehr als 40 Prozent Rückgang am stärksten betroffen. Denn für den Städtetourismus sei die Nachfrage aus Fernmärkten und grossen Events gerade in den Sommermonaten entscheidende Faktoren. Hinzu kommt die Bedeutung des Geschäftstourismus – alles Tourismussegmente, die besonders stark und langanhaltend von der Coronakrise betroffen sind.Aufholeffekte im SommerÜber die Sommermonate rechnet BAK Economics derweil mit einer steigenden Inlandsnachfrage angesichts der internationalen Reiseeinschränkungen. Teilweise seien über den Sommer sogar Aufholeffekte möglich und damit in dieser Zeit eine höhere Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr.Profitieren dürften besonders Kantone mit alpinen und ländlichen Erholungsgebieten, wobei besonders Ferienwohnungen nachgefragt würden. Im Tessin, Wallis und in Graubünden wird daher im Sommer mit einer «lebhaften» Nachfrage gerechnet.Diese Tourismuskantone müssten laut Prognose des BAK im Jahr 2020 weniger als 30 Prozent Rückgang bei der Beherbergung befürchten. Dennoch sei die Situation für diese Kantone nicht weniger gravierend - wegen des Gewichts das hier dem Tourismus zukommt. (sda/awp)
Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

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