Schweiz
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ARCHIV --- ZU DEN PLAENEN DER EU-KOMMISSION, SCHWEIZER STURMGEWEHRE ZU VERBIETEN, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Ein Sturmgewehr liegt im Gras, beim Eidgenoessischen Feldschiessen am Samstag, 6. Juni 2015, auf dem Schiessplatz in Meiersmaad, Gemeinde Sigriswil im Berner Oberland. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Ein Sturmgewehr liegt am Eidgenössischen Feldschiessen in einer Wiese. Bild: KEYSTONE

Darum kämpfen Polizisten für EU-Waffenrichtlinie: «Die Gewalt wird immer brutaler»

Der Streit um die EU-Waffenrichtlinie nimmt Fahrt auf. Auf der einen Seite stehen die Schützen und die SVP – auf der andere die Polizisten, die Psychiater und die SP. Warum sich der Polizeibeamten-Verband in der Debatte engagiert, erklärt Generalsekretär Max Hofmann im Interview.



Herr Hofmann, Ihre Polizisten kämpfen an der Seite der Sozialdemokraten für ein schärferes Waffenrecht. Wie kommt's?
Max Hofmann:
Wir vom Verband Schweizerischer Polizei-Beamter engagieren uns für eine Sache – die bundesrätliche Vorlage zu den EU-Waffenrichtlinien – und nicht für oder gegen jemanden. Als Polizisten haben wir immer wieder Einsätze, bei denen Waffen im Spiel sein können. Ein umfassendes Waffenregister würde uns helfen, heikle Situationen zu vermeiden. Was unsere Mitstreiter betrifft, haben wir keine Berührungsängste – wir identifizieren uns ideologisch aber auch nicht mit ihnen.

Die Waffenlobby argumentiert, es seien selten legale Schusswaffen, die in der Schweiz Probleme machten. Darum bringe eine Nachregistrierung von Schusswaffen herzlich wenig.
Es ist etwas zynisch zu sagen, dass legale Schusswaffen «selten» zu Problemen führen. Jeder Vorfall ist einer zu viel. Wir müssen uns dafür einsetzen, dass unsere Kolleginnen und Kollegen, die tagtäglich im Einsatz stehen, grösstmögliche Sicherheit geniessen. Denn die Schweiz ist schon lange keine Insel ohne Kriminalität mehr. Die Gewalt und die Angriffe werden immer brutaler – und somit steigt auch das Risiko, dass Waffen im Spiel sind.

«Wenn in meinem Umfeld jemand durch eine Schusswaffe verletzt oder gar getötet würde, wäre es mir wichtig, dass die Strafverfolgungsbehörden die Herkunft der Waffe feststellen und den Schuldigen allenfalls zur Rechenschaft ziehen können.»

Max Hofmann

Max Hofmann ist Generalsekretär beim Verband Schweizerischer Polizeibeamter. bild: Hans Peter Blunier

Müssen die Polizisten auf der Fahrt zum Einsatzort nicht ohnehin auf jedes mögliche Szenario vorbereitet sein?
Die Einsatzkräfte sind geschult und wissen, wie sie sich vorbereiten müssen. Aber mehr Informationen bedeuten immer zusätzliche Macht. Ein Waffenregister kann zudem helfen, bereits erfolgte Gewalttaten aufzuklären. Wenn in meinem Umfeld jemand durch eine Schusswaffe verletzt oder gar getötet würde, wäre es mir wichtig, dass die Strafverfolgungsbehörden die Herkunft der Waffe feststellen und den Schuldigen allenfalls zur Rechenschaft ziehen können.

Waren Sie  persönlich schon mit brenzligen Situationen im Zusammenhang mit Schusswaffen konfrontiert?
Ja, während meiner 18 Jahre im Polizeidienst ist es zu vielen heiklen Situationen gekommen. Aber dazu möchte ich mich nicht näher äussern.

Schützen und SVP gegen schärferes Waffenrecht

Die Waffenrichtlinie ist eine Reaktion der EU auf die Terror-Anschläge der vergangenen Jahre. Sie sieht vor, dass der Zugang zu halbautomatischen Waffen – zu denen auch die Schweizer Armeewaffe gehört – beschränkt wird. Weil die Schweiz Mitglied des Schengen-Raums ist, muss auch sie ihre Gesetze anpassen. Wer bereits eine halbautomatische Waffe besitzt, muss diese künftig innert drei Jahren beim kantonalen Waffenbüro melden. Auch Waffenhändler müssen künftig alle Transaktionen den Kantonen melden. Dafür haben sie jeweils 20 Tage Zeit.
Die Regelung stösst auf Widerstand, bereits haben verschiedene Kreise das Referendum in Aussicht gestellt. Darunter der Waffenlobbyverein Pro Tell und der Büchsenmacher- und Waffenfachhändlerverband. Für Pro-Tell-Generalsekretär Udry kriminalisiert die Waffenrichtlinie «unbescholtene Bürgerinnen und Bürger». «Der Aufwand, um all die Waffen zu registrieren, wäre horrend – und der Nutzen nicht existent.» Auch SVP-Doyen Christoph Blocher hat angekündigt, ein allfälliges Referendum zu unterstützen. (jbu)

Für manche Bürger ist das Bewaffnetsein ein Teil der Schweizer Identität. Schützen, Jäger und weitere Kreise warnen vor einer Kriminalisierung «unbescholtener Bürger».
Die Vorlage des Bundesrats ist eine Kompromisslösung, die es allen gut tun will, aber niemandem weh tut. Schützen und Jäger dürfen auch künftig eine Waffe haben, solange sie die Auflagen des Gesetzes befolgen. Und für Armeeangehörige ändert sich überhaupt nichts, weil der Bundesrat mit der EU eine Ausnahmelösung ausgehandelt hat. Aber es ist natürlich so: Mit einem Kompromiss sind nie alle zu hundert Prozent zufrieden.

Kommt das Referendum zustande, werden Sie es im Abstimmungskampf mit Christoph Blocher und seiner SVP aufnehmen müssen. Mit welchem Argument bringen Sie ihn zu Fall?
Dass wir uns als Verband überhaupt aktiv in einem eventuellen Abstimmungskampf engagieren, ist weniger denkbar. Ich finde es persönlich sinnvoll, wenn das Volk über diese Frage befinden kann. In unserer direkten Demokratie ist es fundamental, dass wir einen solchen Beschluss gemeinsam treffen.

Vielen Kritikern geht es ja um etwas Grösseres als die eigentliche Waffenfrage. Um die Grundsatzdiskussion, wie stark die Europäische Union auf die Gesetze in unserem Land einwirken kann. Wie stehen Sie dazu?
Der Verband will sich nicht zur ideologisch aufgeladenen EU-Debatte äussern. Was ich sagen kann, ist lediglich, dass die Polizei von Schengen profitiert. Das Informationssystem SIS beispielsweise ist ein wichtiges Instrument für die Kriminalitätsbekämpfung in der Schweiz. Wenn ich eine Person kontrolliere, kann ich dank dem System nachvollziehen, ob sie auch schon kriminelle Taten in Frankreich oder Deutschland verübt hat.

«Auch nach der Verschärfung gäbe es in der Schweiz noch viele unregistrierte Waffen.»

Ihr Verband fordert – über die Vorlage des Bundesrats hinaus – eine bessere Vernetzung innerhalb Europas. Wozu?
Gerade auch weil sich in der Schweiz viele Personen aus dem Ausland aufhalten, brauchen wir den Kontakt zu den ausländischen Systemen. Wir müssen es wissen, wenn eine Person beim Umzug in die Schweiz eine Waffe mitbringt. Auch bei der Registrierung der Waffen geht uns die EU-Richtlinie noch nicht weit genug. Auch nach der Verschärfung gäbe es in der Schweiz noch viele unregistrierte Waffen. Wir fordern daher schon seit Jahren eine lückenlose aber auch umsetzbare Erfassung aller Schusswaffen.

Plattform will weitergehen als der Bundesrat

Für die «Plattform für ein zukunftsfähiges Waffenrecht» hat der Bundesrat die EU-Richtlinie nur «ungenügend umgesetzt». Sie fordert vor der Parlamentsdebatte, dass der Zugang zu Waffen weiter eingeschränkt und Ausnahmebewilligungen nur im Ausnahmefall gewährt werden. Auf die subventionierte Abgabe halbautomatischer Waffen, wie es nach Ende der Dienstpflicht der Fall ist, solle verzichtet werden. Der Staat soll stattdessen für die Armeewaffe «marktübliche Preise» verlangen können. Auch die Vernetzung innerhalb Europas soll noch besser werden. Der Plattform gehören neben dem Polizeibeamtenverband auch die Dachorganisation psychiatrisch-pyschotherapeutisch tätiger Ärztinnen und Ärzte, die Sozialdemokratische Partei und die Evangelischen Frauen Schweiz an. (jbu/sda)

Ist es nicht problematisch, wenn Polizei-Beamte mit politischen Forderungen aufwarten? Die Polizei ist der gesamten Öffentlichkeit verpflichtet.
Zuallererst muss eins gesagt werden: Wir sind nicht die Polizei. Wir vertreten die Polizistinnen und Polizisten der Schweiz. Aber zur Frage selber: ich finde sie eigenartig. Wenn wir uns nicht äussern dürften, könnten wir ja keine einzige Medienmitteilung mehr rauslassen. Wir haben uns in der Vergangenheit beispielsweise auch für strengere Regeln für private Sicherheitsfirmen ausgesprochen. Hätten wir das etwa bleiben lassen sollen, aus Angst, dass wir in einen Konflikt mit der Privatwirtschaft geraten? Nein, wir äussern uns zu Themen, die unsere tägliche Arbeit betreffen. Nicht mehr und nicht weniger.

Haben sich auch Polizisten zu Wort gemeldet, die eine Verschärfung des Waffenrechts ablehnen?
Ich habe bis heute eine negative Rückmeldung aus der Basis bekommen. Aber natürlich hat jede Polizistin und jeder Polizist als Privatperson ihre eigene Meinung.

ZUR MK DES FEDPOL ZUR UMSETZUNG DER EU-WAFFENRICHTLINIE, AM FREITAG, 29. SEPTEMBER 2017, ERHALTEN SIE FOLGENDE ARCHIVBILDER ---- In the garage of a Swiss private household, a SG 550 assault rifle hangs on the wall behind a child's bicycle, pictured on September 27, 2006, in Switzerland. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

In der Garage eines Schweizer Privathaushalts haengt hinter einem Kinderfahrrad das Sturmgewehr 90 an der Wand, aufgenommen am 27. September 2006. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)  === ,  ===

Nach Beendigung des Dienstes dürfen Schweizer Soldaten ihr Sturmgewehr auch weiterhin behalten. Bild: KEYSTONE

«Nöd Waffe tötet! Mensche tötet!»

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193Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ray Charles 06.04.2018 17:15
    Highlight Highlight «Die Gewalt wird immer brutaler»

    Es ist schon gut zu sehen dass unsere Polizisten nicht völlig volksentfremdet sind.

    Aber warum müssen wir die Symptome bekämpfen? Machen wir in der Medizin auch nicht, also warum bei der Gesellschaft?
    4 5 Melden
  • Wahrsager 06.04.2018 08:44
    Highlight Highlight Jene Polizisten, die der Auffassung sind, dass weniger Waffen weniger Gewalt bedeutet, und sich deswegen für die Einschränkung des Waffenbesitzes engagieren, müssen konsequentwerweise absolut darauf bestehen, ihren Dienst ohne Waffe zu leisten und ihre Waffen ein für alle Male zur Einschmelzung abgeben.
    Andernfalls entlarven sie sich als Heuchler.
    19 26 Melden
    • swisskiss 06.04.2018 13:58
      Highlight Highlight Es wäre hilfreich, wenn Du Dich über das Gewaltmonopol des Staates und der Kräfte zur Durchsetzung und Schutz dieses Monopol schlau machen würdest.
      Des Weiteren über die gesetzlichen Aufgaben bewaffneter Sicherheitsorgane und die Mittel zur Erfüllung dieses Auftrags.

      Das einzig Entlarvende sehe ich in einem Kommentar, der einen Vergleich macht und daraus einen Schluss zieht,der so völlig absurd ist, dass man sich über de Geisteszustand des Schreibenden Sorgen machen muss
      4 7 Melden
    • Wahrsager 06.04.2018 15:48
      Highlight Highlight Wer weniger Waffen im Umlauf haben will, handelt nicht konsequent, wenn er täglich mit der Waffe herumspaziert. Das ist Heuchelei.
      Das Gewaltmonopol widerspricht nicht dem Waffenbesitz, welcher ein verfassungsmässig garantiertes Bürgerrecht ist. Mit gutem Grund, wie jeder geschichtsbewusste, überzeugte Demokrat bestens weiss.
      Jeder Bürger darf Gewalt anwenden, weil er ein gesetzlich garantiertes Recht auf Selbstverteidigung hat.
      Das Gewaltmonopol des Staates meint etwas anderes. Der Staat darf als einziger Menschen zwingen, z. B. zu Kriegsdienst, Freiheitsstrafen, Zwangsversteigerungen, etc.
      6 6 Melden
    • swisskiss 06.04.2018 17:47
      Highlight Highlight Erstens: Beispiel bringen, wo Demokratie durch Waffengewalt verteidigt oder erzeugt wurde. Zweitens: Artikel benennen, der in unserer Verfassung das Recht auf eine Waffe garantiert. Im Gegenteil Artikel 107.
      Drittens: Definition Selbstverteidigung, Notwehr persönlicher Schutz ist als "angemessen und der Situation angepasst" definiert. Nirgends ist der Einsatz einer Waffe definiert noch grundsätzlich erlaubt.
      Viertens: Das Gewaltmonopol ist laut Definition das alleinige Recht des Staates, physische Gewalt anzuwenden.

      Schon besser Argumente bringen, als so ein BS!
      4 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • DonDude 06.04.2018 06:12
    Highlight Highlight Grundsätzlich ist jeder durch Waffen Getötete einer zu viel.
    Aber Waffen können nicht töten. Es ist der Mensch dahinter!!!
    Man kann das Problem auch ignorieren und der Waffe die Schuld geben. Würde jeder sich mehr mit seinenen Nächsten befassen, anstatt ein asoziales Egoleben führen. Nur ein wenig mit anderen abgeben, dann könnte man auch merken, dass es dem Einen vielleicht nicht so gut geht und Derjenige vielleicht etwas Hilfe benötigen könnte. Aber heutzutagen will man ja nichts mehr mit Anderen zu tun haben. Lieber den Waffen die Schuld geben, als sich mit anderen Menschen abgeben. Traurig.
    26 25 Melden
    • Fabio74 06.04.2018 08:15
      Highlight Highlight Hör mit diesem Schwachsinn endlich auf!! Waffen wurden NUR zum Zweck des Tötens erfunden. Punkt
      31 23 Melden
    • Mugendai 06.04.2018 08:57
      Highlight Highlight Fabio74
      Hör mit diesem Schwachsinn endlich auf!!
      Ist doch egal, für was auch immer irgendetwas erfunden wurde, es kommt darauf an, wie man es benutzt! Sprengtstoff hat man ursprünglich für den Bergbau erfunden, rate mal, für was er jetzt gerne Missbraucht wird?
      13 9 Melden
    • Wahrsager 06.04.2018 08:58
      Highlight Highlight @Fabio74
      Das ist kompletter Schwachsinn.
      Es spielt ganz und gar keine Rolle, wofür etwas irgendwann einmal erfunden wurde.
      Sonst dürftest Du nie mehr Rad fahren. Das Rad würde im alten Ägypten erfunden für Streitwagen, die Panzer der Antike, gefürchtete Kllermaschinen.
      Du dürftest auch nie mehr einen Hamburger essen, weil er als kriegswertfördernde Verpflegung für Soldaten erfunden wurde.
      Du dürftest hier keine Kommentare lesen und schreiben, weil die Schrift erfunden wurde, um ganze Armeen per Meldeläufer zu befehlen.
      Alles kann gebraucht, oder missbraucht werden.
      Das ist auch bei Waffen so.
      15 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Astrogator 06.04.2018 02:55
    Highlight Highlight Beim Argument, Waffen würden so oder so illegal gehandelt auch nach der Registrierung, könnte man ja auch alle Drogen liberalisieren. Die werden ja auch illegal gehandelt, wieso also verbieten.
    33 8 Melden
    • Mugendai 06.04.2018 08:58
      Highlight Highlight Hm, aber Drogen sind doch verboten, warum sind dann immernoch Drogen im Umlauf? Gibt es ernsthaft Leute, die denken, wenn Waffen illegal sind, wären keine mehr im Umlauf?
      12 2 Melden
    • Wahrsager 06.04.2018 09:02
      Highlight Highlight Ja. Tatsächlich argumentieren insbesondere bezüglich des Hanfkonsums viele der linken und netten Mitbürger genau so und fordern deshalb den freien Besitz von Cannabis.
      Aber bezüglich des freien Besitzes von Waffen sehen sie das freilich ganz anders.
      Und das obwohl es dutzend- oder womöglich hundertfach soviele Drogentote gibt wie Waffentote.
      14 10 Melden
    • Astrogator 06.04.2018 10:24
      Highlight Highlight @Wahrsager: Nun ja, Cannabis-tote hat es bis jetzt noch keinen einzigen gegeben - weltweit.
      Zudem wird der Waffenbesitz nicht verboten.
      Aber gut gebrüllt Löwe 😉
      11 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kong 06.04.2018 00:06
    Highlight Highlight 1. Die Registrierung ist kein Knackpunkt, es sind andere Teile (Vereinspflicht, Teilnahmepflicht an Wettkämpfen, Verbot von Magazinen, Verbot Bestandteile, Unklarheit Kosten/Umsetzung).
    2. Jeder soll Waffen ablehnen dürfen, wenn er die nicht will. Aber verschont die seriösen Sammler/Schützen mit unsachgemässen Behauptungen und checkt endlich, dass die Sicherheit nicht erhöht wird. Das ist schlicht gelogen. Die illegalen Waffen sind das Problem, da ändern auch tragische Einzelfälle das Bild nicht.
    3. Es gab in den letzten 20 Jahren klare Verschärfungen und es herrschen keine WildWest-Zustände...
    40 12 Melden
    • EvilBetty 06.04.2018 06:52
      Highlight Highlight Und woher kommen die illegalen Waffen? Richtig, aus den Schränken der unbescholtenen Sammler/Schützen.
      9 30 Melden
    • Mugendai 06.04.2018 08:59
      Highlight Highlight EvilBetty
      Nein, fast ausschliesslich aus der ehemaligen Sovjetunion und Exjugoslavien. Millionen Kriegswaffen sind bis heute noch "verschwunden". Ein Sammler betreibt genauso wenig illegalen Handel wie ein Schütze es tut.
      14 3 Melden
    • Wahrsager 06.04.2018 09:10
      Highlight Highlight @EvilBetty
      Derzeit stammen die meisten illegalen Waffen aus dem ehemaligen Jugoslawien. Die Jüngeren unter uns wissen das vielleicht nicht. In den Neunzigern tobte in Jugoslawien ein wirklich schlimmer, abscheulicher Bürgerkrieg. Irgendwann war der Krieg dort vorüber, aber alle die Waffen waren noch da. Das war ein gefundenes Fressen für dem Waffenschwarzhandel in Europa. Hinzu kam, dass nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion viele Waffen von Generälen direkt aus ex-sowjetischen Waffendepots in den Schwarzhandel gelangten. Es gab sogar Admirale, die ganze Kriegsschiffe illegal verscherbelten.
      14 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walser 05.04.2018 23:07
    Highlight Highlight In einem Waffenregister erscheinen die Waffen der braven Herren Meier, Hugentobler etc. etc. Bei 75% der Einsätze der Polizei haben die Delinquenten ganz andere Namen. Deren Waffen sehen wir weder heute noch morgen in einem Waffenregister. Diese naive Sehnsucht nach einem Waffenregister entspringt einer ängstlichen und hilflosen Geisteshaltung. Das können wir in der Landesführung nicht gebrauchen. In der Schweiz passiert mit legal erworbenen Waffen praktisch nichts.
    37 24 Melden
    • Wahrsager 06.04.2018 09:15
      Highlight Highlight Und von dem Wenigen, was passiert, sind das Meiste unvermeidliche Suizide, ein paar Unfälle und so gut wie keine Gewaltverbrechen.
      Die Schweiz ist punkto Waffen das Gegenteil der USA: Wir haben fast ebenso viele Waffen je Mio. Einwohner wie die USA, aber, ganz im Unterschied zu den USA, so gut wie keine mit Schusswaffen verübte Körperverletzungen und Tötungen.
      Der Vergleich USA - Schweiz widerlegt eindeutig die Behauptung, dass mehr Waffen mehr Tote zur Folge habe.
      12 4 Melden
    • Ha! Bermas. 06.04.2018 09:22
      Highlight Highlight "Es ist etwas zynisch zu sagen, dass legale Schusswaffen «selten» zu Problemen führen. Jeder Vorfall ist einer zu viel."
      7 9 Melden
    • Wahrsager 06.04.2018 10:17
      Highlight Highlight @Ha! Bermas.
      Dann müssen Sie die Elektrizität verbieten lassen. Und die Medizin. Und die Lebensmittel.
      Jeder, der an einem verschluckten Biss vom Apfel stirbt, ist schliesslich einer zuviel.
      Jeder, der durch falsche Medikation, oder an den Komplikationen eins chirurgischen Eingriffs stirbt, ist schliesslich einer zuviel.
      Jeder, der an einem Stromschlag stirbt, ist schliesslich einer zuviel.
      Sie sehen, "Jeder Tote ist einer zuviel" mag vielleicht für sich genommen stimmen, aber dieser Spruch ist ganz und gar kein Argument gegen den Besitz von Waffen. Er ist überhaupt für nichts ein Argument.
      10 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • zeromaster80 05.04.2018 23:00
    Highlight Highlight Was für eine unehrliche Diskussion. Es geht weder den Befürwortern noch den Gegnern um diese Verschärfung. Es geht um das Recht Waffen zu besitzen. Wer etwas anderes behauptet macht sich was vor, der nächste Schritt ist logisch. Die Kommentare belegen das, den Befürwortern geht es am Ende um alle Waffen "die man ja nicht braucht" und den Gegnern ist dies eben bewusst, sie sehen ihre Rechte beschnitten.
    20 13 Melden
    • Wahrsager 06.04.2018 09:23
      Highlight Highlight Was soll das heissen: "Die man ja nicht braucht" ?.
      Jeder kann ohne warmes Wasser, ohne ein Haus, ohne SBB, ohne Krankenversicherung, ohne Schockolade auskommen. Selbst Schulbildung, Justiz und Armee sind Dinge, "Die man ja nicht braucht", weil man ohne sie auch leben kann. Es ging früher ja auch ohne.
      Warum soll für den Besitz einer Waffe ein Bedürfnis nachgewiesen werden müssen, nicht aber für das Gebären von Kindern?
      Schliesslich ist wissensch. erwiesen, dass der CO2-Ausstoss jedes neu geborenen Menschen den ganzen Planeten gefährdet und nicht bloss den an der Türe klopfenden Polizisten.
      7 4 Melden
  • P1erre991 05.04.2018 22:03
    Highlight Highlight Ich habe es seinerzeit gehasst das "Ding" mit nach Hause zu nehmen. Es steht immer nur im Weg und ist sperrig und schwer! Also lassen wir die "Buchsen"doch besser im Arsenal.🤓🤓🤓😎
    19 22 Melden
    • Mugendai 06.04.2018 09:01
      Highlight Highlight Man kann das Gewehr ja freiwillig im Zeughaus deponieren, wenn man will. Das wollen aber nicht gerade viele.
      10 3 Melden
    • ReziprokparasitischerSymbiont 06.04.2018 16:27
      Highlight Highlight Und wenn man es so "sichert" wie derjenige im unteren Symbolbild, dann würde man es wohl besser im Zeughaus lassen...
      1 1 Melden
  • Flumi888 05.04.2018 20:30
    Highlight Highlight Nach Gesprächen mit verschiedenen Polizisten sind nicht primär die Schusswaffen das Problem. Diese sind trotz allen Meldungen relativ selten im direkten Konflikt involviert. Viel gefährlicher sind Messer, von denen nach aktuellem Waffenrecht in der Schweiz viel mehr toleriert ist als in der EU.
    13 14 Melden
    • Watson=Propagandahuren 06.04.2018 20:34
      Highlight Highlight Ja verbieten wir Messer!
      Und wenn dann Gabeln benutzt werden eben auch Gabeln!
      Irgendwann verbieten wir dann Köpfe weil einer ohne Kopf ja auch nicht so auf was er losgehen soll.
      Für einige scheinbar kein Problem, die brauchen ihn schon jetzt eher selten....
      2 1 Melden
  • mbr72 05.04.2018 19:11
    Highlight Highlight Wahrscheinlich bin ich zu beschränkt, um es zu kapieren, oder der genaue Sachverhalt der neuen Richtlinien wurde hier nicht genannt. Ich muss jetzt schon bei einem Waffenerwerb eine Erwerbschein beantragen, dann wird an ca. 7 Behördenstellen Informationen über mich geprüft, dann zum Interview vortraben bei der Polizei (ja, ist so in einigen Kt.), dann beim Kauf den Schein abgeben, welcher wieder an die Polizei geht.
    Was genau wollt ihr noch mehr? Hirnverbrannte Bürokratie. Ah ja, genau, wegem dem Terrorismus - tschüss, ich geh in den Keller lachen! Aber der naive Sicherheitswahn kennt k.Gr.
    101 49 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 05.04.2018 21:57
      Highlight Highlight "Hirnverbrannte Bürokratie. Ah ja, genau, wegem dem Terrorismus - tschüss"

      Das hat ja leider schon beim NDG gezogen :(
      13 5 Melden
  • namib 05.04.2018 18:52
    Highlight Highlight Was ist wohl wichtiger: das Sicherheitsbedürfnis von gut 18'000 Polizisten, respektive 8 Millionen Einwohnern in unserem Land oder das Freiheitsbedürfnis von 10'000 ProTell Mitgliedern?
    90 80 Melden
    • Watson=Propagandahuren 05.04.2018 19:50
      Highlight Highlight "Das Sicherheitsbedürfnis von Polizisten" Hahaha mich schellts :-)
      Also sorry aber wer ein so hohes Sicherheitsbedürfnis hat, dass er trotz der heutigen Gesetzeslage (ein Polizist sollte die kennen, du kennst sie offensichtlich nicht)und ganz zu schweigen von der Realität (wieviele Polizisten werden in der CH denn so jährlich mit Schusswaffen verletzt? Diejenigen die sich selber in den Fuss schiessen ausgeschlossen...) sich unsicher fühlt, dann gehört er/sie erst gar nicht zur Polizei...
      19 12 Melden
    • Mugendai 05.04.2018 20:22
      Highlight Highlight Es geht um hunderttausende, nicht nur die Pro Tell Mitglieder... Vereine mit 200 Mitgliedern zählen bei denen als ein einziges Mitglied. Die 12'000 sind also so oder so bei weitem mehr.
      14 8 Melden
    • hävi der spinat 05.04.2018 22:19
      Highlight Highlight Oder das Demokratiebedürfnis von rund 5 Mio. Stimmberechtigten?
      12 20 Melden
  • Watson=Propagandahuren 05.04.2018 18:44
    Highlight Highlight "Ja, während meiner 18 Jahre im Polizeidienst ist es zu vielen heiklen Situationen gekommen. Aber dazu möchte ich mich nicht näher äussern."
    Ja genau. Typisches Polizistengelaber.
    Viel behaupten und wenn man belegen müsste dann finden sich schon "polizeitaktische Gründe" wieso man das nicht verraten kann...
    Da fallen noch genug Bürger drauf rein?
    51 101 Melden
    • Fabio74 05.04.2018 19:47
      Highlight Highlight Dass man während Ermittlungen nicht plaudern kann, sollte eigentlich jedem irgendwie einleuchten!
      Oder würdest du online stellen, woran du arbeitest und wer die Verdächtigen sein sollen?
      10 12 Melden
    • Wahrsager 06.04.2018 09:38
      Highlight Highlight @Fabio74
      Wenn dieser Polizist nach 18 Jahren noch keinen Fall abgeschlossen hat und also alle seine Fälle noch in laufender Ermittlung sind, dann wäre er besser nie Polizist gewesen. Nicht wahr?
      8 0 Melden
    • Watson=Propagandahuren 06.04.2018 20:30
      Highlight Highlight Jaja Ermittlungen dauern keine 18 Jahre...
      Kennst du Schrödingers Katze?
      Solange die Polizei den Inhalt der Kiste zeigt, lügt sie. Oder sagt die Wahrheit.
      Aber DU (und ich) weisst es nicht.
      Naiv wäre es dann blind zu dem "Bhaupti" zu glauben...
      0 0 Melden
  • Sauäschnörrli 05.04.2018 18:41
    Highlight Highlight Kleines Bilderrätsel: eines ist ein Sportgerät und wurde auch dafür entwickelt, das andere nicht.
    User Image
    37 67 Melden
    • Murky 05.04.2018 20:09
      Highlight Highlight Wenn beides registriert ist, ist es ja kein Problem beides zu besitzen oder? Unsere Gesellschaft hat glücklicherweise kein so grosses Problem mit Waffen. Ich sehe das Problem nicht wirklich, wenn ich die Umsetzung so lese...
      13 6 Melden
    • Mugendai 05.04.2018 20:24
      Highlight Highlight Sind beides Gewehre.
      11 3 Melden
    • Flumi888 05.04.2018 20:33
      Highlight Highlight Und was genau hat jetzt dein Rätsel mit dem Bericht zu tun?
      6 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • IrWie 05.04.2018 17:45
    Highlight Highlight Ich verstehe die Polizisten ja aber verdammt noch eins ich bin schon seit fast 10 jahren in einem schützenverein und war schon an 2 eidgenössischen schützenfestern und noch nie ist etwas mit dem sturmgewehr90 passiert und es ist ganz normal daswaffen also die gewhere in der wiese liegen wenn es im gewwhr rächen kein platz mehe hat. Und ich habe auch noch nie etwas über einen vorfall mit dem sturmgewehr gehört ausser in der Armee aber sonst noch nie
    58 93 Melden
    • b4n4n4j03 05.04.2018 18:13
      Highlight Highlight Könntest Du deinen "Sport" nicht mehr ausführen wenn Deine Waffe registriert wäre?
      84 39 Melden
    • MSpeaker 05.04.2018 19:14
      Highlight Highlight Und inwiefern wäre das neue Gesetzt jetzt ein Problem? Sie könnten das alles weiterhin machen. Und es gibt weit über 100 Todesfälle mit der Armewaffe pro Jahr. Allerdings sind fast alles Selbstmorde. Aber das Sg90 taucht auch immer wieder illegal im Aussland auf.
      60 18 Melden
    • patfish64 05.04.2018 19:20
      Highlight Highlight https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mordfall_Hönggerberg
      Nur so als Beispiel.
      34 13 Melden
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  • Bert der Geologe 05.04.2018 17:40
    Highlight Highlight Jetzt mal ehrlich: wieviele leidenschaftliche Sportschützen, die mit grossen Gewehren schiessen, gibt es noch in der Schweiz? Wieviele Jäger (die nicht mal wirklich betroffen sind)? Wieso soll man ein solches Theater machen für eine so kleine Minderheit, nur weil die danach einen etwas grösseren Aufwand haben? Es gibt zudem auch alternative, sehr interessante Schiesswettbewerbe. Z.B. Armbrustschiessen, Kleinkaliber, Luftgewehr. Macht auch weniger krach.
    79 66 Melden
    • Mugendai 05.04.2018 18:46
      Highlight Highlight 1. Orsonnanz machz immer noch den Grossteil der Schützen aus.
      2. Hört auf euch in anderer Leute Hobbies einzumischen. Ist ja wie zu sagen, ein Töfffahrer soll halt eBike fahren. Ist interessant, macht aich weniger Krach. Will er aner nicht, genau wie wir.
      57 45 Melden
    • Vanessa_2107 05.04.2018 20:03
      Highlight Highlight Mugendai - Komischer Vergleich, mit einer Waffe kann man töten, ist schon nicht das gleiche.
      9 8 Melden
    • Murky 05.04.2018 20:17
      Highlight Highlight Waffen sind nun mal in erster Linie zum Töten da. Das ist halt so. Daher muss man auch auch eine gewisse Sicherheit achten. Ist wie beim Autofahren. Da muss man auch beweisen dass man mit dem Geschoss umgehen kann dass man unter dem Füdli hat. Wenn das Okay ist, soll jeder so viele Waffen haben können wie er will.
      10 5 Melden
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  • A_C_Doyle 05.04.2018 17:38
    Highlight Highlight Ich weiss gar nicht was es da zu diskutieren gibt. Jeder der mir einen plausiblen Grund liefern kann, wieso er in einem Rechtstaat ausserhalb der Armee eine (Halb-)Automatische Waffe braucht, (und kit brauchen meine ich BRAUCHEN, nicht ich find das halt als Hobby so toll) und es für ihn unzumutbar wäre diese einer Kantonalen Zentralstelle zu melden darf seine Gerne behalten. Dieses Argument gibt es aber nicht.

    Kein Mensch in der Schweiz braucht sowas. Kann mir auch nur einer einen objektiven, sinvollen Grund für den Besitz einer solchen Waffe nennen, der sie nicht beruflich benötigt?
    87 59 Melden
    • Oberon 05.04.2018 19:13
      Highlight Highlight Es gibt keinen Grund, hier wird hetze auf kosten der bilateralen Verträge gemacht.


      40 23 Melden
    • Fabio74 05.04.2018 19:53
      Highlight Highlight @insomniac: Tötet dein Fernseher oder dein Essen? Nein
      Die Waffe wurde zu dessen Zweck erfunden.
      Sonst noch so etwas wie einen Vergleich?
      29 28 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 05.04.2018 22:06
      Highlight Highlight @Fabio74, na dann schau mal in die Küche da gibt es ein dutzend Messer.
      Was ist die häufigste Waffe in London mit der Verbrechen begangen werden?
      Genau, Messer.

      Also limitieren wir doch die Anzahl Messer pro haushalt und ab sofort nur noch verkauft wenn der Kunde einen Ausweis hat und es gibt eine Serien/Registrierungsnummer.
      16 19 Melden
  • Redly 05.04.2018 17:37
    Highlight Highlight Halbautomatische Waffen haben nichts in privaten Händen zu suchen, da sie nur eine Gefahr sind. Das hat nichts mit der EU zu tun.
    Wer geistig normal ist, will keine solche Waffe. Wer eine will, beweist damit, dass er/sie dafür nicht geeignet ist.
    67 98 Melden
    • Mugendai 05.04.2018 18:53
      Highlight Highlight Wieder einer der keine Ahnung von der Materie hat.
      63 34 Melden
    • Kampfhamster 05.04.2018 19:27
      Highlight Highlight Vielen Dank dafür, dass du gerade ein paar hunderttausend Leute für "nicht geistig normal" bezeichnest.....
      53 26 Melden
    • Fabio74 05.04.2018 19:55
      Highlight Highlight @kampfhamster Wofür brauchst solche Geräte?
      Um was zu kompensieren?
      KEin MEnsch mit Verstand kauft sich eine Waffe, ausser er ist Jäger oder Sportschütze.
      Und diese dürfen ihren Sport auch danach ausüben
      26 30 Melden
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  • Halb Wissen 05.04.2018 17:18
    Highlight Highlight Ich bin seit 18 Jahren Schütze und habe entgegen unserer Lobby kein Problem mit einer allfälligen Registrierung aller Waffen.

    Meine Waffe ist bereits registriert. Das wurde vom Händler erledigt.

    Ein grosser Punkt der meisten Schützen ist der Aufwand/Papierkrieg einer solchen Registrierung.
    99 10 Melden
    • balzercomp 05.04.2018 19:35
      Highlight Highlight Genau das ist der Punkt. Kein verantwortungsvoller Schütze kann etwas gegen die Registrierung der Waffen haben.
      50 13 Melden
    • Mugendai 05.04.2018 20:26
      Highlight Highlight Haben wir auch nicht. Wird ja jetzt schon alles registriert.
      18 5 Melden
  • victoriaaaaa 05.04.2018 17:10
    Highlight Highlight Wer nichts gemacht hat/machen wird hätte doch keinen Schaden durch das registrieren, oder etwa doch?? wenn man selbst/bekannte wirklich bedroht/verletzt wird durch eine Schusswaffe wären aber doch alle froh wenn es eine etwas grössere chance gäbe den täter zu fassen... mein fazit -> schaden den unschuldigen Bürger nicht und hilft
    45 21 Melden
    • Watson=Propagandahuren 05.04.2018 19:23
      Highlight Highlight Die übliche "Wer nichts zu befürchten hat, hat nichts zu verbergen" mal wieder...?
      28 22 Melden
    • Fabio74 05.04.2018 19:58
      Highlight Highlight @bullshit: Bring mal Argumente statt dumme Sprüche
      KEinem Menschen fällt ein Zacken aus der Krone wenn er seine Waffe registrieren muss. Er darf sie ja weiterhin haben.
      Also was ändert? Nichts!
      21 19 Melden
    • Watson=Propagandahuren 05.04.2018 21:53
      Highlight Highlight "...Zacken aus der Krone Fallen..."
      ist ein Argument oder doch eher ein dummer Spruch?
      11 13 Melden
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  • Quacksalber 05.04.2018 17:05
    Highlight Highlight Jedes Auto ist doch versichert und muss registriert werden, erkennbar am Kontrollschild. Warum soll ähnliches nicht auch für Waffen gelten?
    76 29 Melden
    • aglio e olio 05.04.2018 19:25
      Highlight Highlight Wegen der Freiheit!!1!einself11!!!
      25 39 Melden
    • Watson=Propagandahuren 05.04.2018 20:00
      Highlight Highlight Nö. Nur Autos die auf öffentlichen Strassen gefahren werden.
      Bitte, wenn schon dann beim vergleichen auch bitzli studieren damit es nicht mit Apfel und Birnen endet.
      19 19 Melden
    • Watson=Propagandahuren 05.04.2018 22:09
      Highlight Highlight Ein Auto kannst du kaufen, musst es nirgends registrieren. Du brauchst noch nicht mal einen Führerschein.
      Eine Waffe kriegst du (Ausnahme Militär) in der Schweiz erst gar nicht legal ohne Waffenerwerbsschein.
      Und was es braucht um in der Schweiz eine Waffe zu kaufen findet man als zuvor ahnungloser wie ich in einer Minute raus.
      6 2 Melden
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  • Rumdibum 05.04.2018 16:50
    Highlight Highlight Sicherlich will die Mehrheit der Schützen und Waffenbesitzer auch nicht, dass die Schweiz aus dem Schengenraum fällt.
    Allerdings sollte man bedenken, dass die Gesetzesvorlage an der Realität vorbeigeht ,fast gar keinen Sicherheitsgewinn, sondern nur administrativen Aufwand erzeugt.
    Hierzu die Vernehmlassungsantwort der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren auf Seite 49 im PDF
    https://www.admin.ch/ch/d/gg/pc/documents/2901/03-Stellungnahmen-Organisationen.pdf


    30 11 Melden
    • Wahrsager 06.04.2018 09:59
      Highlight Highlight Der Schengenraum existiert nur noch auf dem Papier.
      4 1 Melden
  • piedone lo sbirro 05.04.2018 16:40
    Highlight Highlight paranoide EU-hetzte kommt bei den superpatrioten der SVP offensichtlich vor der landessicherheit.

    die SVP ist keine heimatpartei, keine partei des mittelstandes – sie schafft die schweiz gleich selber ab.

    das schengen-abkommen dient der sicherheit unseres landes:

    https://my.abstch.ch/page/-/Kamp-Europa/DE/Downloads/Faktenblatt_Schengen_v2.pdf
    223 164 Melden
    • ostpol76 05.04.2018 16:59
      Highlight Highlight @piedone

      Hast du schon mal einen Beitrag geschrieben ohne die drei Buchstaben SVP?

      Diese Partei muss es dir richtig angetan haben 😁
      59 32 Melden
    • Fabio74 05.04.2018 19:59
      Highlight Highlight @ostpol Leider fallen die 3 Buchstaben seit Jahren nur negativ aus. Destruktive Politik, HAsstiraden gegen den Staat, Aufbau und Bewirtschaftung von Sündenböcken und Feindbildern.
      28 23 Melden
    • Vanessa_2107 05.04.2018 20:18
      Highlight Highlight Nein piedone hat recht. Die SVP kann man in der Pfeife rauchen. Die ewig Gestrigen, die Neinsager, nennt sich Volchsparte, dabei schaut sie nur für die Reichen und die Bauern
      31 21 Melden
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  • Dä_Dröggo 05.04.2018 16:39
    Highlight Highlight Da die meisten Suizide im Land durch Erhängen erfolgen, muss ich wohl annehmen der Besitz von Seil führe dazu.
    Verbieten wir also Seile? Macht viel Sinn...

    Gerade hier in der Schweiz zeigt sich was verantwortungsvoller Gebrauch von Schusswaffen ist. Ein exportfähiges Haltungskonzept, das wir nicht aufgeben sollten.

    Nur schon das Bild mit den Spielzeugen. Sorry; Kenne niemanden der seine Waffe nicht sicher verwahrt um seine Kinder herum. Von Munition mal ganz abgesehen.

    Der Staat braucht auch kein Waffenmonopol meiner Meinung nach.
    Der ist schon repressiv genug.

    77 138 Melden
    • manhunt 05.04.2018 17:26
      Highlight Highlight es geht hier aber nicht um suizide, sondern um die eventuelle gefährdung der sicherheitskräfte, welche von schusswaffen ausgehen könnte. oder glaubst du allen ernstes, eine solche gefährdund könnte auch von einem seil ausgehen?
      47 25 Melden
    • Radesch 05.04.2018 17:42
      Highlight Highlight Da besteht ein sehr grosser Unterschied:

      Seile sind in ihrem Ursprung nicht als Suizidwerkzeug konzipiert. Waffen hingegen besitzen lediglich einen Verwendungszweck, nämlich das Töten von was auch immer.

      Töten kann man auch mit Klaviersaiten oder Lastwagen.
      49 22 Melden
    • Fabio74 05.04.2018 17:43
      Highlight Highlight Viel blabla.. was spricht gegen die Forderung der Registrierung? Nichts! Es darf ja jeder seine Waffe weiterhin haben.
      Wo genau soll dieser Staat repressiv sein?
      57 24 Melden
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  • inmi 05.04.2018 16:35
    Highlight Highlight Nein, es ist ein Fakt, das Terroristen illegal Waffen beschaffen. Das Gesetz ist ein nutzloser Witz. Wir müssen nicht jeden Scheiss der EU mitmachen.
    65 119 Melden
    • Sauäschnörrli 05.04.2018 16:51
      Highlight Highlight Irgendjemand hat die Waffe ja einmal legal erworben und sie dann schwarz an dubiose Zwischenhändler verschachert. Sie würde also nicht interessieren wer dieser jemand war?
      46 21 Melden
    • Fabio74 05.04.2018 17:44
      Highlight Highlight Nicht jeden. Aber den Sinnvollen. Und dies ist sinnvoll.
      Waffen gehören registriert. Dass noch andere im Umlauf sind,ist leider so.
      40 19 Melden
    • Stirber 05.04.2018 18:08
      Highlight Highlight Wenn es denn ein so wahnnsinniger Fakt ist, dann hätte ich gerne eine Quelle.
      Und der springende Punkt ist vorallem, dass es eben nicht nur um Terroristen geht, sondern allgemein um die Waffen in der Schweiz. Auch wenn ein grosser Teil diese nie kriminell einsetzt, kann ich die Polizei gut verstehen, dass sie die Information wo sich welche Waffe befindet gerne hätte..Vorallem wenn man an einen Einsatzort fährt, möchte man vielleicht wissen was einen erwartet!
      19 9 Melden
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  • aglio e olio 05.04.2018 16:30
    Highlight Highlight Auch der unbescholtenste Bürger kann einmal psychische Probleme bekommen, was wiederum einen Polizeieinsatz nach sich ziehen könnte.
    Da verstehe ich den Wunsch der Polizei, zu wissen, ob die Person eventuell Schusswaffen im Haus hat.
    255 72 Melden
    • DerSimu 05.04.2018 16:43
      Highlight Highlight Komisch nur dass die meisten Polizisten gar nicht für eine Verschärfung ist. Der Verband hat sich einfach über die Köpfe der Mitglieder hinweg für das Gesetz entschieden.
      39 40 Melden
    • Rumdibum 05.04.2018 17:21
      Highlight Highlight Es gibt bereits ein Waffenregister und jede neu erworbene Waffe wird seit 2008 registriert. Eine Nachregistrierung der davor in Umlauf gebrachten Waffen wurde bereits mehrfach abgelehnt. Selbst wenn alle zuvor legal erworbenen erworbenen Waffen nachregisriert werden wird es immer nicht legale Waffen geben. Es reicht nicht auf ein Register zu gucken und zu behaupten bei der Person gibt es keine Waffe(n). Das wäre naiv.
      33 7 Melden
    • wasylon 05.04.2018 17:46
      Highlight Highlight Die Polizei kann niemals 100 % sicher sein. Nur weil man keine registrierte Waffe hat, kann trotzdem eine illegale Schusswaffe im Haus sein.
      31 14 Melden
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  • Sophia 05.04.2018 16:29
    Highlight Highlight Hier finde ich sonst: Velos, Autos, Flugzeuge usw. sind gefährlicher als Schusswaffen. Jetzt nichts dergleichen? Wo sind alle die Superhirne geblieben? Mit dem Velo oder dem Auto oder Flugzeug und mit allem anderen , da sind die Menschen sehr erfinderisch, kannste Menschen umbringen, aber mit keinem Mittel geht es so reibungslos, wie mit einem automatischen Schiesseisen, das ist doch sonnenklar, sonst würden doch alle das Flugzeug nehmen! Wenn man etwas erreichen will, dann muss man irgendwo anfangen, am besten bei den Instrumenten, die nur für's Töten gemacht sind. Alles andere dann später!
    65 26 Melden
    • DerSimu 05.04.2018 16:45
      Highlight Highlight Ihre Argumentation ist genauso einseitig, wie das Beispiel, das Sie machen. Oder denken Sie dass ich als Sportschütze gegen meine Vereinskollegen in einem Todeskampf antrete?
      18 33 Melden
    • manhunt 05.04.2018 16:53
      Highlight Highlight zu früh gefreut, lies doch mal den kommentar von sonshine, in welchem er/sie schusswaffen mit seilen zu vergleichen sucht. dümmer gehts immer.
      18 21 Melden
    • Wahrsager 06.04.2018 10:08
      Highlight Highlight Nun, durch Autos und Lastwagen kommen viel mehr Menschen zu Schaden als durch Schusswaffen, einerseits durch Unfälle, anderseits durch Krankheiten, von den Abgasen verursacht. So gesehen müsste man wirklich zuerst alle Autos verbieten.
      Ach ja, Arbeit tötet auch. Erwerbsarbeit verkürzt die Lebenserwartung um etwa 3 bis 4 Jahre und in der Schweiz sterben jährlich 600 Menschen an Arbeitsunfällen, während nur etwa 20 an Schusswaffen sterben (Suizide ausgenommen).
      Tja, so gesehen müsste man das Arbeiten noch lange vor den Waffen verbieten.
      Das Problem ist, dass Waffen in der CH kein Problem sind.
      5 0 Melden
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  • DerSimu 05.04.2018 16:25
    Highlight Highlight «Wenn in meinem Umfeld jemand durch eine Schusswaffe verletzt oder gar getötet würde, wäre es mir wichtig, dass die Strafverfolgungsbehörden die Herkunft der Waffe feststellen und den Schuldigen allenfalls zur Rechenschaft ziehen können.»

    Kann man auch mit bisherigem Waffenrecht, solange die Waffe legal erworben wurde. Und wenn dies nicht der Fall ist, würde auch ein verschärftes Waffengesetz genau gar nichts daran ändern.
    57 54 Melden
    • Ijen 05.04.2018 17:26
      Highlight Highlight Du blendest da aber aus, dass es die Polizei ohne Zugang zum Schengener Informations System enorm viel schwerer haben wird als heute, den Täter zu fassen, falls er über die Grenze flüchtet. Ein Nein zur neuen Richtlinie bleibt ja nicht ohne Konsequenzen - übrigens auch für unsere Reisefreiheit.
      20 23 Melden
    • Watson=Propagandahuren 05.04.2018 18:49
      Highlight Highlight Gehts noch Simu? Hier mit Fakten zu stören? ;-)
      15 10 Melden
    • Slavoj Žižek 05.04.2018 19:11
      Highlight Highlight Ich kann mich gut an die Zeit vor Schengen erinnern und hatte nie Probleme beim Reisen.
      21 8 Melden
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