Schweiz
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An der Schwyzer Fasnacht 1927 sorgte eine Ku-Klux-Klan-Gruppe offenbar noch nicht für einen Aufschrei. (Bild: Aus dem Buch «Gruss aus Schwyz. Ansichtskarten erzählen Geschichte aus Schwyz, Ibach, Seewen und Rickenbach»)

An der Schwyzer Fasnacht 1927 sorgte eine Ku-Klux-Klan-Gruppe offenbar noch nicht für einen Aufschrei. Bild: Aus dem Buch «Gruss aus Schwyz. Ansichtskarten erzählen Geschichte aus Schwyz, Ibach, Seewen und Rickenbach»

Ist der Ku-Klux-Klan-Aufmarsch in Schwyz strafbar? Eine Rassismus-Expertin klärt auf

Am Güdelmontag zogen als Ku-Klux-Klan Verkleidete durch Schwyz. Es bestehe der Verdacht, dass die Fasnacht missbraucht wurde, um eine menschenverachtende Ideologie zur Schau zu stellen, sagt Alma Wiecken von der Rassismuskommission.

Jürg Auf der Maur / ch media



Zwölf als Ku-Klux-Klan-Mitglieder verkleidete Fasnächtler sorgten am Güdelmontag in Schwyz für viel Aufruhr. Die Polizei untersucht den Vorfall, nachdem sie am Montag noch nicht aus­rücken wollte. Im Raum steht die Frage, ob der Antirassismusartikel verletzt wurde. Im Interview sagt Alma Wiecken, was die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus (EKR) davon hält.

Alma Wiecken, Sie sind Geschäftsführerin der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus. Was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie vom KKK-Aufmarsch in Schwyz hörten?
Alma Wiecken:
Als ich davon in den Zeitungen las, war ich völlig schockiert. Solche Bilder und Aufmärsche sind nicht zu tolerieren. Es besteht der Verdacht, dass hier die Fasnacht missbraucht wurde, um eine menschenverachtende Ideologie zur Schau zu stellen.

epa05275310 A picture made available on 24 April 2016 shows Pro-white rights organizations the neo-nazi National Socialist Movement and Ku Klux Klan groups participate in a cross and swastika burning in Temple, Georgia, USA, 23 April 2016. The ceremony was held after a day of rallies at Stone Mountain and Rome, Georgia, and to show successful collaboration agreements between the NSM and KKK, two white extremist groups.  EPA/ERIK S. LESSER

SymbolBild: EPA

Jetzt ermittelt die Schwyzer Kantonspolizei. Ist damit zu rechnen, dass gegen das Antirassismusgesetz verstossen wurde? Viele gehen davon aus. Aber ist die Ausgangslage so klar?
Das kann man zum heutigen Zeitpunkt nicht einfach mit Ja oder Nein beantworten, die Polizei ermittelt ja erst den genauen Sachverhalt. Es ist jetzt an den Strafverfolgungsbehörden, alles genau abzuklären. Erst wenn alle Hintergründe bekannt sind, ist eine Einschätzung möglich.

Welche Voraussetzungen müssten denn erfüllt sein, dass es zur Klage kommt? Kann man sich verstecken, indem man die Namen nicht bekannt gibt?
Eine Herausforderung ist es sicher, die Identität der Personen festzustellen. Das ist nun die Aufgabe der Polizei.

Und dann?
In diesem Fall könnte der zweite Absatz der Strafnorm betroffen sein. Er verbietet die öffentliche Verbreitung von Ideologien, die auf die systematische Herabsetzung oder Verleumdung der Angehörigen einer Rasse, Ethnie oder Religion gerichtet sind. Allerdings muss es sich um ein aktives Verbreiten einer solchen Ideologie handeln, ein reines Bekenntnis zu einer solchen Ideologie reicht für die Erfüllung des Tatbestands nicht aus. Dies müsste im vorliegenden Fall abgeklärt werden.

Und sonst?
Je nach Situation und Zusammenhang könnte auch eine Verletzung des Artikels 4 des Strafgesetzbuchs gegeben sein, der die gegen die Menschenwürde verstossende Herabsetzung von Personen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer Rasse, Religion oder Ethnie unter Strafe stellt.

Wie sieht denn das Strafmass aus, mit dem bei einer Verurteilung zu rechnen wäre?
Das Strafgesetzbuch sieht bei Verstössen gegen die Rassismusstrafnorm Gefängnisstrafen bis zu drei Jahren oder Geldstrafen vor. In der Praxis werden meistens Bussen von einigen hundert Franken und eventuell eine Geldstrafe auf Bewährung gesprochen. Es kommt jedoch immer auf den Einzelfall an, teilweise kam es auch schon zu deutlich höheren Strafen.

«Grundsätzlich gelten an der Fasnacht die gleichen Gesetze wie an allen anderen Tagen des Jahres.»

Können sich die Mitglieder dieser Clique auf den Standpunkt stellen, es sei nur ein «dummer» Fasnachtsscherz gewesen? Würde das ausreichen, sich reinzuwaschen und einer Verurteilung zu entkommen?
Nein, grundsätzlich reicht das nicht aus, um einer Strafe zu entgehen. Natürlich wird aber in konkreten Fällen die Tatsache, dass ein Vorfall im Rahmen der Fasnacht geschah, Auswirkungen auf das Strafmass und auch auf die Beurteilung der Strafbarkeit haben.

Aber?
Wenn es sich zeigt, dass die Fasnacht hier gezielt missbraucht wurde, ist einer solchen Schutzbehauptung wohl kein Glaube zu schenken. Grundsätzlich gelten an der Fasnacht die gleichen Gesetze wie an allen anderen Tagen des Jahres.

Was darf denn die Fasnacht überhaupt?
In Deutschland verbieten einzelne Kitas den Kindern, als Indianerli an die Fasnacht zu gehen. Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus ist keine Zensurkommission. Wir machen keine Vorschriften, welche Verkleidungen an der Fasnacht getragen werden dürfen.

Ein Bild von der Schwyzer Fasnacht 1927 zeigt ebenfalls einen KKK-Aufmarsch. Damals offenbar ohne grosses Echo ausgelöst zu haben. Gehörte das früher womöglich einfach zum guten Ton?
Mittlerweile hat sich zum Glück einiges verändert. Rassendiskriminierung ist seit 1995 mit Einführung der Rassismusstrafnorm nun strafbar.

Haben Sie von einem solchen Fall wie jetzt in Schwyz schon gehört?
Dass an einer Fasnacht ein solcher Aufmarsch mit KKK-Gewändern inszeniert wurde, habe ich bisher nicht gehört. Es gab aber auch schon Aufmärsche von Rechtsextremen, an denen rassistische Parolen gegrölt oder entsprechende Abzeichen getragen wurden.

Die Schwyzer Kantonspolizei rückte auf erste Hinweise nicht aus. War das eine Fehleinschätzung?
Da ich die genauen Hintergründe nicht kenne, kann ich mich dazu nicht äussern.

Darf sich die Tradition alles erlauben?

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Video: srf

Aus für die Südstaaten-Flagge

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lucculus 08.03.2019 20:13
    Highlight Highlight Fasnacht ist per se politisch unkorrekt. Verbietet man die politische Unkorrektheit an der Fasnacht, widerspricht das dem Fasnachtsgedanken. Eine vergleichbare Diskussion über Grenzen des guten Geschmacks hatten wir doch bereits bei Karrikaturen über einen Religionsstifter...
  • dä seppetoni 08.03.2019 17:36
    Highlight Highlight Den gedankengang von KKK Mitgliedern ist schwer nachzuvollziehen.
    Deine Vorfahren holen Schwarze unter übelsten Bedingungen ins Land und beuten sie aus. An der Situation sind also einzig die Weissen selbst verantwortlich.
    Statt sich reuig zu zeigen und Schwarzen gute Perspektiven zu bieten schikaniert und terrorisert man sie?
  • HallerK. 08.03.2019 17:11
    Highlight Highlight Es huere Affetheater.....
  • Livia Peperoncini 08.03.2019 15:48
    Highlight Highlight Als Strafe müssen diese 12 Deppen im nächsten Jahr mit schwarzer Lederjacke und schwarzem Barett auf dem Kopf als Mitglieder der Black Panther Party durch's Dorf ziehen.
    Dann ist die politische Korrektheit wieder im Lot.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Black_Panther_Party
  • muesli87 08.03.2019 13:54
    Highlight Highlight Und was ist, wenn das alles Schmutzlis vom Samichlaus waren, die einfach mal wieder ihre Kutten gewaschenen haben? - Ironie off...
  • Der_Andere 08.03.2019 13:32
    Highlight Highlight In der Schweiz sind der IS und die al Qaide als Terrororganisationen verboten.

    Ich würde argumentieren, dass der KKK mit diesen Organisationen auf einer Stufe steht, da er Sabotage, Sachbeschädigung, Brandstiftung, Körperverletzung und Mord in seinem Repertoire hat, um seine Ziele zu erreichen.

    Das Problem ist jedoch, das die Schweiz keinen Artikel für Terrorgruppen hat, sondern sich für ein Verbot auf die innere Sicherheit der BV stützen muss.

    Und da der KKK ausserhalb der USA inaktiv ist, ist die Schweiz von ihm nicht betroffen.
    Es wäre wohl an der Zeit für einen entsprechenden Artikel.
  • Yogi Bär 08.03.2019 12:43
    Highlight Highlight Der DoDo Vogel ist ausgestorben weshalb stiirbt die Dummheit nicht aus?
  • DemonCore 08.03.2019 12:03
    Highlight Highlight Ich habs! Rechte sind für Kleiderverbote, weil sie so den Burka-Bann besser verkaufen können. Linke weil sie naiverweise glauben, mit der Kutte könne man gleichzeitig den Rassismus ausmerzen.

    Darum gibt es für die Handvoll Selberdenker in den Kommentaren auffällig viele Blitze.

    Change my mind.
    • Citation Needed 08.03.2019 13:56
      Highlight Highlight Linke sind nicht für "Kleiderverbote". Diese Klanskutten sind keine 'Kleider', sie sind eine Uniform. Man trägt das Ding nicht mal schnell zum Posten oder um den Müll runterzubringen, sondern um Zugehörigkeit zu einer politischen Organisation zu zeigen. Die Kleidung strenggläubiger Musliminnen ist deren Alltagskleidung, auch wenn es immer wieder heisst, es handle sich um ein Zeichen politischer Zugehörigkeit. Selbst wenn man diese Kleider so sieht: sie werden immer getragen, nicht nur zur Fasnacht oder an politischen Tagungen.
    • DemonCore 08.03.2019 14:02
      Highlight Highlight Stoff den man auf dem Körper und um seine Gliedmassen trägt keine Kleidung. Ok.

      Verschiebst du beim Skirennen auch das Törchen, wenn du daneben durchgefahren bist, um doch noch auf's Podest zu kommen?
    • Roterriese 08.03.2019 14:21
      Highlight Highlight Uniformen sind also keine Kleidung 🤔
    Weitere Antworten anzeigen
  • Señor Ding Dong 08.03.2019 10:29
    Highlight Highlight Jede andere Verkleidung muss ja als solche erkennbar sein, sonst hätte Jeder ein Problem, der als Polizist an die Fasnacht geht.

    Würde ich ein solch heikles Sujet als Kostüm wählen, so verlangt doch der gesunde Menschenverstand, dass man es etwas auflockert, so dass es als Klamauk erkennbar ist. Mach den "KuhKlauKlan" draus und mustere die Kutten im Kuhmuster, von mir aus. Irgendwas. Aber einfach 1:1 die Weisse Kutte zu tragen, wohlmöglich noch mit Fackeln, und komplett vermummt, ist einfach nicht mehr harmlose Provokation, und kann auch nicht ironisch gemeint sein.

    Gehört bestraft, sorry.
    • DemonCore 08.03.2019 10:47
      Highlight Highlight An besten wir lassen vorher alle Kostüme bei dir bewilligen. Hast du dir schon angemessene Strafen überlegt?
    • Señor Ding Dong 08.03.2019 12:12
      Highlight Highlight Nein das wäre nicht am besten. Am besten wäre, solche Vollpfostev würden nicht die Fasnacht missbrauchen, um sowas salonfähig zu machen.
    • Gummibär 08.03.2019 12:27
      Highlight Highlight Tatsächlich, Dummheit, Geschmacklosigkeit und Ignoranz lassen sich nicht verbieten. Man darf sie ungestraft zur Schau stellen.
  • dmark 08.03.2019 10:25
    Highlight Highlight Je länger man darüber diskutiert, umso mehr Aufmerksamkeit schenkt man ihnen.
    Mir ist es ehrlich gesagt so was von egal, wie oder als wen sich jemand an Fasching verkleiden möchte - jeder, wie er/sie/es will. Ich bin dahingehend tolerant.
    • Urs-77 08.03.2019 10:41
      Highlight Highlight Könnte sein dass ein dunkelhäutiger Mensch diese Meinung nicht teilen wird.
      Ich übrigens auch nicht.
  • Grohenloh 08.03.2019 10:17
    Highlight Highlight Stellt Euch vor, jemand käuft mit einer Blochernaske und einer Naziuniform, um zu zeigen, dass Blocher seiner Meinung nach ein Nazi ist. Ist das jetzt erlaubt oder nicht?
    Fazit: An der Fastnacht muss das eben erlaubt sein.

    Und übrigens: Humor zu verbieten ist eine ganz schlechte Idee. Humor dient dazu Sachen zu verarbeiten, leichter zu machen, mit etwas unzugehen. Fragt einmal jüdische Mitmenschen nach Shoawitzen. Also, die, die ich kenne wissen und erzählen einige!
    • DemonCore 08.03.2019 10:36
      Highlight Highlight Hört, hört...
    • Señor Ding Dong 08.03.2019 11:00
      Highlight Highlight Bin ich sogar einverstanden - das Kostüm hat satirischen Wert. Aber einfach in der KKK Uniform aufzumarschieren, ist halt ein kleiner, aber feiner Unterschied.
    • DomKi 08.03.2019 11:29
      Highlight Highlight Bez. Shoawitzen: die Juden dürfen das (und würde behaupten die Jungen tun das nicht), wir sicher nicht, denn Nicht-Juden verhöhnen Juden wenn solche Witze vom Stapel gelassen werden, und das habe ich genug gehört. Also bitte unterscheiden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grohenloh 08.03.2019 10:13
    Highlight Highlight Der Zweck und der Inhalt von Fastnacht war schon immer, dass eben an diesen wenigen Tagen ALLES erlaubt war (gegen die Autoritäten wie Staat und Kirche). Dies war schon immer ein Ventil für gesellschaftliche Zwänge. Ich denke, es ist keine gute Idee, dies abzuschaffen. Dann bleibt nur noch Saufete und Kinderfest
    • DemonCore 08.03.2019 10:35
      Highlight Highlight Oder Fussballspiele. Die allwöchentliche Randale generiert keine empörten Tweets, obwohl hier echte Menschen zu Schaden kommen. Lieber regt man sich über die sieben Zwerge hinter den sieben Bergen auf.
    • Saraina 08.03.2019 11:43
      Highlight Highlight Der KKK geht aber nicht gegen Autoritären wie den Staat und die Kirchen vor. Er fordert dass Bürger anderer Hautfarbe und anderer Bekenntnisse weniger Rechte haben als weisse Protestanten, und verleiht dieser Forderung mit Gewalt Nachdruck. Tatsächlich darfst du auch an der Fasnacht nicht töten und vergewaltigen oder ein paar Leute verprügeln. Aber du darfst saufen bis du in die Hose pisst und mit der hübschen Nonne vögeln. Das war natürlich früher interessanter als heute, wo es eh keine sozialen Zwänge mehr gibt. Ausser eben dem, Menschen anderer Hautfarbe oder Konfession in Ruhe zu lassen.
    • seabear 08.03.2019 11:57
      Highlight Highlight Die Grenze wird bei menschenverachtenden Sujet meiner Meinung nach allerdings überschritten! Wie Saraina schreibt: Alles ist eben doch nicht erlaubt an der Fasnacht. Zum Glück, sonst würde ich mich nicht mehr aus dem Haus trauen..
  • Banksy 08.03.2019 10:07
    Highlight Highlight Heute ist zum Glück nicht mit 1927 vergleichbar. In den vereinigten Staaten war der KKK 3 Jahre zuvor auf seinem Höhepunkt mit ungefähr 4.5 Millionen Mitgliedern. In einem exklusiv weissen, protestantischem Staat der gegen 'bad immigrants' (Juden, Schwarze, Asiaten und Katholiken) hetzte. Ich kann mir vorstellen, dass in Schwyz dazumals eine ähnliche Furcht vor Fremdem herrschte und dieser Fackellauf deshalb nicht geahndet wurde.
    • Citation Needed 08.03.2019 14:03
      Highlight Highlight Damals spielte in den USA auch die Angst vor rasender Modernisierung mit, die in den noch immer recht rural geprägten Südstaaten umging, während der Norden boomte und sich im Jazz Age und den Roaring Twenties suhlte (bis zum Crash..).
  • fandustic 08.03.2019 10:04
    Highlight Highlight "Ein Bild von der Schwyzer Fasnacht 1927 zeigt ebenfalls einen KKK-Aufmarsch. Damals offenbar ohne grosses Echo ausgelöst zu haben."

    Ich meine, wirklich??? Vor 92 Jahren....warum wisst ihr das? Habt ihr auf Twitter keine entsprechenden Einträge gefunden?;)
    Meine Güte, vielleicht würde mal etwas durchschnaufen allerseits helfen. Zwölf Vollidioten gingen im KKK Outfit an die Fasnacht, die Polizei ermittelt und nun gilt es abzuwarten.
  • alles auf rot 08.03.2019 10:01
    Highlight Highlight Keine einzige Kita in Deutschland hat Indianer-Kostüme verboten.
    Zwei (!) von über 900 hamburger Kitas haben lediglich ein Empfehlungsschreiben an die Eltern verschickt mit Thema kulturelle Aneignung und Rollenbilder.
    Zitat: „Ich möchte Sie bitten, gemeinsam mit Ihrem Kind bei der Auswahl des Kostüms darauf zu achten, dass keine Stereotype bedient werden.“
    Es ging unter anderem auch um Prinzessinnen, Piraten, Piratinnen und Meerjungmänner.
    Die BILD hat daraus die Schlagzeile gemacht und den Untergang des Abendlandes beschrien.
    Man kann davon ja halten was man will, aber es gab kein Verbot.
    • DemonCore 08.03.2019 10:53
      Highlight Highlight Sanftes Einsickern ist oft wirksamer als rohe (gesetzgeberische) Gewalt. Der geneigte Citoyen erkennt aber den Schleier, der uns über die Augen gezogen werden soll.
    • Citation Needed 08.03.2019 14:17
      Highlight Highlight Demoncore: Überzeugung ist immer nachhaltiger als Zwang. Du kannst Dein Kind (oder wen auch immer) ja nach wie vor unbesprochen als Indianer oder als Chinesin zur Fasnacht schicken, die Frage ist, was Du davon hast. Abendländische Kultur gerettet? Bravo! *Schulterklopf* Ernsthaft: es wird Dir durch solche Aufforderungen doch kein Schleier über die Augen gezogen, please! Wennschon, dann sollte Dich die Bild-Berichterstattung weit mehr stören, die reisserisch von Verboten schreibt wo keine waren. DAS ist Schleier-überziehen vom Feinsten.
    • DemonCore 08.03.2019 14:27
      Highlight Highlight Ich schicke überhaupt niemanden als irgendetwas an die Fasnacht oder sonst wohin, vielleicht weil ich andere Menschen nicht als Werkzeuge zur Durchsetzung und Verbreitung meiner persönlichen Weltanschauung sehe?
  • Randalf 08.03.2019 10:00
    Highlight Highlight Meine Güte. Und was bringen diese Leute ihren Kindern bei?
    Und so was hält sich für die Krone der Schöpfung.
    KKK, IS und desgleichen gehören nicht an die Fasnacht und auch sonst nirgendwo hin, ausser in die Hölle.
    Benutzer Bild
  • DemonCore 08.03.2019 09:59
    Highlight Highlight Eine erstaunlich unliberale Debatte. Kleidung die aneckt gibt es verschiedene. Die einen stören sich an der Burka, andere an der KKK Kutte. Sennenhemden waren ja mal kurz an einer Schule verboten. Fast alle rasten aus ab gar keiner Kleidung. Kann man nicht wenigstens an der Fasnacht Ruhe vom Kleider-Wächterrat haben?
    • seabear 08.03.2019 12:06
      Highlight Highlight Gegenfrage:
      Wie hättest du dich gefühlt, wenn du als Mensch anderer Hautfarbe diesem Aufmarsch in die Quere gekommen wärst? Es hatte recht viele vor Ort, welche auch nur Fasnacht feiern wollten.
    • DemonCore 08.03.2019 13:05
      Highlight Highlight Danke für die Frage. Würde mir wahrscheinlich nicht gefallen, wenn es unironisch gemeint ist. Mir gefallen viele Dinge nicht: Muslimische/christliche/jüdische Glaubensbekenntnisse z.B. da ich mit diesen Religionen eine nun 2000-jährige Verfolgung andersdenkender, die blutige Kolonialisierung Südamerikas, die Nazi-Evakuation nach Argentinien, FGM, Frauenunterdrückung und religiösen Nationalismus (Israel) verbinde. Dann gefallen mir z.B. SUVs nicht: Massloser Materialismus. Gartenzwerge: kleingeistiges Spiessertum. Fussball: Fröne der Gewalt, lass die ganze Stadt teilhaben. Alles verbieten?
    • Heinz Schmid 08.03.2019 13:44
      Highlight Highlight DemonCore Ihr Nihilismus und Relativierungswut ist wirklich grenzenlos.
      Das Ding mit der Freiheit ist aber ganz einfach: Die persönliche Freiheit geht soweit, wie sie die Freiheit anderer nicht betroht.
      Somit sind ihre atheistischen und anti-zionistischen Forderungen schon mal entkräftet
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lucie_K 08.03.2019 09:48
    Highlight Highlight Also als ich das mit der Verkleidung an der Fasnacht gelesen habe, dachte ich schon ich spinne. Jetzt kommt aber raus, dass es keine Verkleidung war, sondern deren Ideologie! Ich bin so schockiert, dass ich kaum Worte finde. Die Technik um uns entwickelt sich ungehemmt weiter, das Gedankengut von uns Menschen entwickelt sich dafür nur zurück.

    Bin ja sonst nicht so, aber ich hoffe die bekommen echt eins auf den Deckel. So richtig, direkt in die Leistengegend.
  • Hardy18 08.03.2019 09:44
    Highlight Highlight Die Kostüme mussten getragen werden, weil einer von denen, dessen Frau, die Kaputzen wochenlang genäht hatte. (Django Unchained) 😂
    • Citation Needed 08.03.2019 14:32
      Highlight Highlight ...und dann die Löcher am falschen Ort gesetzt hatte, so dass die total überlegene Rasse beim Reiten nichts sah. Köstliche Szene!
  • Yogi Bär 08.03.2019 09:38
    Highlight Highlight Dies beweist einmal mehr das Dummheit nicht vom aussterben bedroht ist!
  • #Technium# 08.03.2019 09:27
    Highlight Highlight Diese Nazis aus Schwyz haben mit ihrer Aktion ihr Ziel erreicht und die Medien sind einmal mehr darauf reingefallen. Ständig wird nun darüber berichtet. Bessere Gratis-Werbung gibt es nicht.
    • DemonCore 08.03.2019 10:30
      Highlight Highlight Du glaubst also dass Leute plötzlich rassistisch werden weil sie ein Foto eines bestimmten Kleidungsstückes sehen?
    • seabear 08.03.2019 12:11
      Highlight Highlight Technium und DemonCore: Wenn dies nicht thematisiert wird, wird das Auftreten und Veröffentlichen von rassistischen Meinungen indirekt toleriert!
    • DemonCore 08.03.2019 12:54
      Highlight Highlight seabear, richtig, das "Veröffentlichen", nicht die Meinung selbst. Das nennt sich Redefreiheit. Und damit müssen wir als mündige, erwachsene Menschen umgehen können. Mit Intelligenz und Menschlichkeit, mit Schlagfertigkeit, nicht mit Schlägen (Strafen). Das zeigt nur Hilf- und Sprachlosigkeit und die werden die Dummheit des Rassismus nie besiegen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 08.03.2019 09:23
    Highlight Highlight Dieses Rassismuszeugs geht mir langsam auf den Wecker. Schon die Existenz einer Kommission dazu zeigt, dass da etwas nicht mehr stimmt. Man sagte mal, 'der arbeitet wie ein Ne..r'. Damit meinte man, dass er wirklich schuftete. Es war also eine Anerkennung. Jetzt darf man das N-Wort nicht mehr ausschreiben! In der Karibik, in südamerikanischen Ländern, ist das Wort Negro absolut im Sprachgebrauch. Es bedeutet ja Schwarz. Heute kann jeder behaupten, dass er rassistisch angegangen worden sei.
    Dieser Kapuzenaufmarsch geht allerdings auf die Sklavenhaltung/Tötung zurück und ist dumm.
    • Qui-Gon 08.03.2019 16:24
      Highlight Highlight Man sagte mal, 'der arbeitet wie ein Ne..r'. Damit meinte man, dass er wirklich schuftete.

      Ja, wie ein Sklave halt. Tolles Lob.
    • Gubbe 08.03.2019 17:16
      Highlight Highlight Qui-Gon: Man kan auch alles verdrehen und in den Dreck ziehen. Tolle Einstellung.
  • Asan 08.03.2019 09:18
    Highlight Highlight Aber d schwiiz het doch keis rassimusproblem
    • DemonCore 08.03.2019 12:06
      Highlight Highlight Es gibt etwas was sogar mich zum Rassisten macht - gegen meine eigene Nationalität. Wenn man Schweizerdeutsch schreibt.
    • Asan 09.03.2019 19:56
      Highlight Highlight Ich bitte um Entschuldigung, werter Herr
  • Nando1234 08.03.2019 09:11
    Highlight Highlight Ach Leute, diese "Menschen" sind wohl einfach zu hässlich und müssen deswegen eine Maske tragen. Gebt denen doch nicht noch mehr Aufmerksamkeit. Diese verdienen sie nämlich nicht.
  • DemonCore 08.03.2019 08:57
    Highlight Highlight Falls die Schwyzer Polizei in den Ermittlungen stecken bleiben sollte, die Watson-Kommentarspalte hat bereits alle Informationen und würde auch ein drakonisches Urteil fällen wenn darunter keine Rechtsextremen sie sollten.
  • Devante 08.03.2019 08:50
    Highlight Highlight Fasnacht ist eh für d füx
  • Glenn Quagmire 08.03.2019 08:40
    Highlight Highlight Gibt wohl kaum ein Kind, dass sich als Indianerli verkleidet hat, um sich über diese lustig zu machen. Im Gegenteil, Kinder wollen wohl eher sein wie sie und zeigen damit ihre Annerkennung (auch wenn die Verkleidung nicht sehr authentisch ist). Winnetou und Co waren für viele Kinder einer DER Helden.
  • The oder ich 08.03.2019 08:20
    Highlight Highlight Zitat aus Wikipedia: "[...] verfolgte dieser Klan eine Politik weißer Vorherrschaft insbesondere gegenüber Afroamerikanern, aber auch einen militanten Antikatholizismus und Antisemitismus."

    Und das im katholischen Kanton Schwyz. Wie dumm sind die denn?
    • R. Peter 08.03.2019 09:53
      Highlight Highlight Du gehst bereits vorverurteilend davon aus, dass die den KKK gut finden...
    • DemonCore 08.03.2019 10:57
      Highlight Highlight Ich glaube die Liebe zwischen Katholizismus und den Nazis ist etwas einseitig und die Katholiken haben es noch nicht gemerkt. War aber recht nützlich für all die SS Funktionäre, die sich via Vatikan nach Südamerika absetzen wollten und dort wärmstens empfangen wurden.
    • Na_Ja 08.03.2019 12:39
      Highlight Highlight Gibt eh keine intelligenten Rassisten 😉
  • Göschene-Eirolo 08.03.2019 08:19
    Highlight Highlight "Es bestehe der Verdacht, dass die Fasnacht missbraucht wurde".

    Was noch fehlt: "Es gilt die Unschuldsvermutung".

    Seit wann sind Rechtsextreme, die in KKK-Kutten herum marschieren, ein "Clique"???

    Oder ist das wie üblich "von Kanton zu Kanton" verschieden???

    • Coffeetime 08.03.2019 10:47
      Highlight Highlight Eine Clique ist einfach eine Gruppe und hat primär nichts mit Fastnacht zu tun. Z.B. ist ein Freundeskreis auch eine Clique aber auch eine Musikgruppe kann eine Clique sein.
    • Göschene-Eirolo 08.03.2019 13:15
      Highlight Highlight Coffeetime: eine Clique - im Zusammenhang mit der Fasnacht - ist eine Gruppe von Fasnächtlern, die Pfeiffen oder Trommeln. Zumindest in Basel ist dies so. Eine Guggemuusig ist eine Guggemuusig und keine Clique.
  • Majoras Maske 08.03.2019 07:54
    Highlight Highlight Der KKK will mit mörderischen Mitteln ins feudale Zeitalter zurück, so zu sagen als christliche Al-Qaida. Wie man so etwas zur Schau stellen oder verehren kann, ist mir schleierhaft. Es gibt einen Unterschied zwischen konservativ und reaktionär und der heisst "Menschenrechte". Ich glaube kaum, dass man aus Spass und ohne Hintergedanken so verkleidet an eine Fasnacht geht.
    • DomKi 08.03.2019 11:27
      Highlight Highlight katholisch ist nicht gleich christlich, und christlich ist nur was in der Bibel steht
  • sheimers 08.03.2019 07:51
    Highlight Highlight Ich habe eine juristische Frage: Gilt der Ku-klux-klan als Kriminelle Vereinigung? Und wenn ja, würde so ein Auftritt als Unterstützung einer kriminellen Organisation gewertet und somit auch ohne die Antirassismusstrafnorm strafbar sein?
    • Dr no 08.03.2019 08:09
      Highlight Highlight 2 X nein.
    • MrGroberUnfug 08.03.2019 08:24
      Highlight Highlight Wenn dem so wäre müsste man ja jeden Piraten abstrafen und inwiefern wird der KKK durch diese Aktion unterstützt?
    • sheimers 08.03.2019 10:11
      Highlight Highlight Ich denke, es macht einen Unterschied aus welchem Grund man sich verkleidet. Ein Pirat an der Fasnacht findet es einfach lustig, der will nicht Leute unterstützen die Schiffe versenken. Eine politisch neutrale Cliquie, die als Ku-Klux-Klan rumläuft um sich über die Kapuzentrottel lustig zu machen wäre wohl auch kein Problem. Aber eine Gruppierung, die die Meindung dieses Clans teilt, gerne für ihn werben will und die Fasnacht dazu als Ausrede benutzt wäre wohl was anderes.
  • Snowy 08.03.2019 07:45
    Highlight Highlight Also verstehe ich das richtig:

    In Deutschland wird es bald verboten sein, dass Kinder als Indianer verkleidet zum Fasching gehen - ihre Mütter dürfen sie aber weiterhin im Tschador begleiten?

    • sheimers 08.03.2019 08:00
      Highlight Highlight Das hast Du nicht richtig verstanden. Beim Verbot geht es gegen die Verkleidung mit der man eine andere Kultur nachäfft, es geht nicht darum in der Kleidung der eigenen Kultur herum zu laufen, was etwas anderes ist.
    • Roxy_red 08.03.2019 08:00
      Highlight Highlight Was hat ein Fasnachtskostüm mit dem relogionsbedingten Tragen gewisser Kleidungsstücke zu tun. Ein Tschador ist keine Verkleidung.

      Obwohl mir persönlich die Regel in den Kitas ebenfalls zu weit geht. Warum darf ich mich nicht in Kleider einer anderen Kultur kleiden, wenn ich daran Freude habe und es mit Respekt mache?
    • Schne 08.03.2019 08:11
      Highlight Highlight Nein, das hast leider falsch verstanden, was mich auch gar nicht mehr verwundert. Aber lies doch den entsprechenden Abschnitt nochmals und wenn das noch nicht ausreicht den Artikel über die Indianerkostüme in voller Lange. Keiner verbietet Indianerkostüme, wohingegen gewisse religiöse Kostümierung durch einschlägige Parteien bereits teilweise verboten ist.
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  • malu 64 08.03.2019 07:41
    Highlight Highlight Diese Verkleidung ist gar nicht optimal! Aber braucht es auf einmal Gesetzte die sagen was Fasnacht darf?
    • Fly Boy Tschoko 08.03.2019 09:44
      Highlight Highlight An der Fasnacht gelten wie im Text erwähnt dieselben Gesetze wie das ganze Jahr. Du darfst dich wenn du willst auch das ganze Jahr als Indianer oder Bürostuhl verkleiden. Rassismus ist aber das ganze Jahr verboten und so gibt einem da auch die Fasnacht keinen Freipass eine Faschonacht draus zu machen.
    • hiob 08.03.2019 09:45
      Highlight Highlight ja
    • malu 64 09.03.2019 00:36
      Highlight Highlight Schade, dann gibts künftig noch eine Polizei die sagt was an Fasnacht erlaubt ist. Dabei sind diese in Bettlaken gehüllte Typen so was von lächerlich. Die Gesinnung kann ich hinter der Fassade nicht erkennen. Sicher gibt es verkleidete Neonazis in rosaroten Miniröcken und weissen Strapsen.
  • WID 08.03.2019 07:37
    Highlight Highlight Das Bild aus dem Buch «Gruss aus Schwyz..." sagt alles, einfach nur aufschlussreich und schockierend.

Josy Le: Vom Bürogummi zum Filmemacher in 3 Jahren

So richtig gesucht hat er seine neue Karriere nicht. Doch als sich die Chance anerbot, packte er zu. Wie Josy Le in wenigen Jahren vom Bürogummi zum vielgebuchten Filmer wurde.

Josy, du bist soeben zurück von der Paris Fashion Week. Wie wars?Josy Le: Anstrengend. Ich habe die Show von Andrew GN gefilmt. Alleine. Da hat man schon ein bisschen was zu tun. Ich war jetzt zum zweiten Mal dort und für mich als Newcomer ist die Paris Fashion Week natürlich eine Riesensache.

Wie kommt es, dass ausgerechnet du, ein Ex-Bürogummi aus Opfikon ohne Kamera-Ausbildung, bei einem Fashion-Event landest, an den alle wollen, jeder Fotograf, jeder Filmer?(Lacht) Ohne Beziehungen kommt man …

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