Schweiz
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Big waves pound the lakeside promenade on the Lake of Geneva, in the Ouchy Harbour, in Lausanne, Switzerland, January 3, 2018. The Storm Burglind is expected to cause strong gusts of wind of up to 150 kilometres an hour in some mountain areas. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Bild: KEYSTONE

Interview

Meteorologe zum Sturm Burglind: «Jetzt ist es zu spät, um draussen Gegenstände zu sichern»

Der Sturm Burglind ist da. Meteorologe Klaus Marquardt von Meteonews liefert eine erste Einschätzung.



Klaus Marquardt, das Sturmtief Burglind ist im Flachland angelangt. Was raten sie der Bevölkerung?
Klaus Marquardt: Es ist eine Wetterlage, die man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Doch jetzt ist es zu spät, um draussen Gegenstände zu sichern. Wer nicht unbedingt hinaus gehen muss, lässt es besser bleiben und sitzt den Sturm zu Hause aus. Denn es wird ganz sicher den ein oder anderen Baum umhauen.

Es wurde prognostiziert, dass Burglind der stärkste Sturm seit Lothar wird. Kann man schon sagen, ob dies eintreffen wird?
In unseren sensationsgeilen Zeit wird aus jedem Sturm der stärkste. Seit Lothar gab es ein paar starke Stürme. Zu denen zählt jetzt sicher auch Burglind. Doch es gibt einen grossen Unterschied zu Lothar. Damals ging eine krasse Fehlprognose dem Sturm voraus. Man hat die Stärke von Lothar damals krass unterschätzt.

Wird Burglind die Schweiz stärker treffen als die Nachbarländer?
Genau gleich. Wobei wir hohe Berge haben, wo hohe Windgeschwindigkeiten gemessen werden. Die dort erreichten Maximalgeschwindigkeiten sind zwar interessant, entscheidend ist aber, wie stark die Böen in jenen Lagen sind, in denen die Menschen wohnen.

(fvo)

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