Schweiz
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ZUM COUNTDOWN BIS ZUR OFFIZIELLEN EROEFFNUNG DES GOTTHARD-BASISTUNNELS STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES HISTORISCHES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG. AM MITTWOCH, 1. JUNI 2016, 17 JAHRE NACH DER ERSTEN SPRENGUNG IM HAUPTSTOLLEN, BEGINNEN MIT DER EROEFFNUNGSZEREMONIE DIE FEIERLICHKEITEN. - Test ride of the Swiss Federal  Railways through the west tube of the Gotthard Base Tunnel from Erstfeld, in the Canton of Uri, to Biasca, in the Canton of Ticino, by train operator Hans Blaser, on October 31, 2015. The Gotthard Base Tunnel consists of two 57-kilometres-long single-track tubes. It joins the north portal at Erstfeld to the south portal at Bodio. Construction of the New Rail Link through the Alps (NRLA) is creating a fast and efficient railway link. Passenger trains will be able traverse at maximum speeds of up to 250 kilometres per hour. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Testfahrt der SBB durch die Westroehre des Gotthard Basistunnels von Erstfeld, Kanton Uri, nach Biasca, Kanton Tessin, durch Lokomotivfuehrer Hans Blaser am 30. Oktober 2015. Der Gotthard Basistunnel besteht aus zwei  57 km langen Einspurroehren. Er verbindet das Nordportal in Erstfeld mit dem Suedportal in Bodio. Mit dem Bau der neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT) entsteht eine schnelle und leistungsfaehige Bahnverbindung. Die neue Gotthardbahn ist eine Hochgeschwindigkeitsstrecke auf welcher Reisezuege mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 250 km/h werden verkehren koennen. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Düstere Zukunft: Müssen Schweizer Bahnmitarbeiter bald mit niedrigeren Löhnen rechnen? Bild: KEYSTONE

Basistunnel: Gewerkschaften der Bahnen befürchten Lohndumping am Gotthard



Vor der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels fordern Bahngewerkschaften aus mehreren Ländern, dass das Bahnpersonal den Lohn des jeweils befahrenen Landes erhält. Der grenzüberschreitende Verkehr dürfe nicht für Lohndumping genutzt werden.

Mit der «symbolischen» Blockierung je einer Lokomotive in den Rangierbahnhöfen Muttenz BL und Chiasso TI unterstrichen Gewerkschafter am Freitag ihre Forderungen. Sollten diese nicht umgesetzt werden, komme es zu weiteren Blockaden, sagte Giorgio Tuti von der Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) vor den Medien in Basel.

Furcht vor italienische Lokführer-Löhnen in der Schweiz

Durch die Inbetriebnahme des neuen Gotthardtunnels könne die Bahn die Schweiz in wenigen Stunden durchqueren, sagte Tuti. Dabei benötige der Lokführer nicht einmal eine Pause. Der Gewerkschafter befürchtet ein Lohndumping im Transitverkehr, weil die Lokführer in Italien und Deutschland niedrigere Saläre haben als in der Schweiz.

Deshalb soll das Entsendegesetz auch für den Bahnverkehr gelten. «Nur weil der Arbeitsplatz des Lokführers mobil ist, sollten nicht andere Rahmenbedingungen gelten als für Handwerker», sagte Tuti.

Es sollen mindestens diejenigen Löhne ausbezahlt werden, die am Ort der erbrachten Leistung branchenüblich sind, forderte Tuti. Der Wettbewerb soll «anständig» sein.

Schutz der Schweizer Arbeitsplätze

Die deutsche Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) wolle verhindern, dass sich beim Transitverkehr eine Lohnspirale nach unten in Bewegung setze, sagte der Vorsitzende Alexander Kirchner. Deshalb laute die Forderung «Schweizer Lohn auf Schweizer Schienen». Damit würden auch die Schweizer Arbeitsplätze geschützt.

Kirchner sagte, die Gewerkschaften wollten eine gleiche Situation wie beim Strassenverkehr verhindern, wo Bus- und LKW-Lenker, die in Billiglohnländern angestellt werden, durch ganz Europa fahren. Diese Bewegung wachse auch in den Eisenbahnsektor.

Um ihre Forderungen durchzusetzen, schlossen sich die Bahngewerkschaften aus Deutschland, Italien und der Schweiz zusammen. Sie werden dabei unterstützt von der in Brüssel ansässigen Eisenbahnsektion der Europäischen Transportarbeiter-Föderation. (sda)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
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«Konnten uns nicht durchsetzen» – Rivella zieht sich aus Deutschland zurück

Der Schweizer Getränkehersteller Rivella verkauft seine Produkte nicht mehr in Deutschland. Der Aufwand für die Marktbearbeitung und der Ertrag seien in keinem Verhältnis zueinander gestanden, heisst es bei Rivella in Rothrist.

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