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Gericht: Boris Becker muss Darlehen über 10 Millionen Franken (NOCH) nicht zurückzahlen



Ein ehemaliger Zuger Geschäftspartner von Boris Becker ist auch vor dem Zuger Obergericht abgeblitzt: Der Geschäftspartner hatte von der Tennislegende die Rückzahlung von Darlehen in der Höhe von zehn Millionen Franken gefordert.

Das Zuger Obergericht hat die Berufung von Hans-Dieter Cleven abgewiesen und den Entscheid des Kantonsgerichts bestätigt, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Wie schon das Kantonsgericht gelangte auch das Obergericht zum Schluss, dass die von Cleven eingeklagte Forderung auf Rückzahlung des Darlehens nicht fällig ist.

Das Urteil des Obergerichts von Ende November ist noch nicht rechtskräftig und kann an das Bundesgericht weitergezogen werden.

Insgesamt 41 Millionen Franken

Hans-Dieter Cleven hatte im September 2015 beim Kantonsgericht Zug gegen Boris Becker eine Klage auf die Zahlung von zehn Millionen Franken nebst Zins eingereicht. Begründet hatte er dies damit, dass er dem ehemaligen deutschen Tennisstar Boris Becker mehrere Darlehen im Gesamtbetrag von über 41 Millionen Franken gewährt habe.

Inzwischen hat Cleven diese Darlehen gekündigt und verlangt nun eine Rückzahlung. In einer Teilklage forderte er zehn Millionen Franken. Das Kantonsgericht Zug wies diese Klage im Juni 2017 ab.

Zwar sei unbestritten, dass Cleven Boris Becker diverse Darlehen gewährt habe. Das Kantonsgericht kam aber – wie nun auch das Obergericht – zum Schluss, dass Cleven weder eine Kündigung des Darlehens noch eine Aufhebungsvereinbarung oder das Vorliegen eines sonstigen Beendigungsgrundes nachgewiesen habe. Das Darlehen sei deshalb noch nicht zur Rückzahlung fällig und die Klage «zurzeit» abzuweisen. (whr/sda)

Boris Becker – Aufstieg und Fall

Boris Beckers Tochter, Anna Ermakova, auf dem Laufsteg

Der Ex-Tennisstar sucht acht seiner Pokale

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Video: srf

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