Schweiz
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Raub und versuchte Erpressung: Ueli Maurers Sohn zu bedingter Freiheitsstrafe verurteilt



epa07089719 Minister of Finance and Federal Counselor of Switzerland Ueli Maurer (C) during International Monetary Fund (IMF) Governors group photo at the IMF and World Bank annual meeting in Nusadua, Bali, Indonesia, 13 October 2018. Bali is hosting the IMF-World Bank annual meeting from 08 to 14 October 2018.  EPA/MADE NAGI

Finanzminister Ueli Maurer. Bild: EPA/EPA

Alltäglicher Fall - aussergewöhnlicher Prozess: Am Donnerstag hat das Bezirksgericht Hinwil einen der Söhne von SVP-Bundesrat Ueli Maurer zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 16 Monaten verurteilt.

Der junge Mann wurde unter anderem wegen Raub, versuchter Erpressung und Fahrens in fahrunfähigem Zustand schuldig gesprochen. Die Probezeit für die bedingte Freiheitsstrafe beträgt zwei Jahre. Dazu kommt eine Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je 80 Franken.

Der Bundesratssohn raubte im Januar 2016 zusammen mit einem Kollegen aus Somalia einen Passagier einer Nacht-S-Bahn aus. Die Beute beschränkte sich auf ein Parfum im Wert von etwa 50 Franken sowie einige wertlose Kundenkarten. Die beiden jungen Männer wollten das Opfer deswegen noch dazu zwingen, Geld abzuheben - dem Ausgeraubten gelang es jedoch, rechtzeitig Hilfe zu holen.

Einen Monat später wurde Maurers Sohn festgenommen und einen Tag in Haft genommen. Er wehrte sich gemäss Anklageschrift mit Händen, Füssen und zahlreichen wüsten Beschimpfungen gegen seine Verhaftung. Nachdem er endlich in eine Arrestzelle verfrachtet werden konnte, trat er dermassen gegen die Türe und trampelte auf dem Tisch herum, dass der Verputz an der Wand bröckelte.

Betrunken am Steuer

Verantworten musste sich Maurers Sohn am Donnerstag auch noch wegen einer Blaufahrt, die zu einem Unfall führte. Im November 2015 kollidierte er mit 1,46 Promille Alkohol im Blut mit einer Hauswand im Zürcher Oberland. Dazu kommt eine grobe Verkehrsregelverletzung an einem anderen Datum sowie das Beschimpfen eines Bahnkontrolleurs.

Das Gericht hielt für diese ganze Sammlung an Taten 16 Monate bedingt für angemessen. Es gebe gute Aussichten darauf, dass der Beschuldigte künftig nicht mehr delinquiere. Der Prozess wurde im abgekürzten Verfahren geführt, das heisst, dass der Urteilsvorschlag der Staatsanwaltschaft gleich zum Urteil ernannt wurde. Lange Plädoyers von Anwalt und Staatsanwaltschaft gab es nicht.

«Aus meinen Fehlern gelernt»

Der Bundesrats-Sohn, der im Anzug erschien, zeigte sich vor Gericht geläutert. Er sei reifer geworden, sagte er. «Ich habe aus meinen Fehlern gelernt. Zu solchen Sachen wird es nicht mehr kommen.»

Als Ansatz einer Begründung erzählte er vom grossen Druck, mit dem er aufgewachsen sei. Seit er denken könne, sei sein Vater bekannt, zuerst als SVP-Parteipräsident, dann als Bundesrat. Er sei deswegen immer herausgepickt und fertiggemacht worden. Dazu der mediale Druck. «Ich habe sehr darunter gelitten.»

Dass er nun schon wieder im Schaufenster sitzt, wollte Maurers Sohn um jeden Preis verhindern. Mit seinem Anwalt zog er bis vor Bundesgericht, um die Berichterstattung über diesen Prozess zu verhindern. Sein Anwalt argumentierte, dass sein Mandant nur deshalb im Fokus stehe, weil er Maurers Sohn sei. Er sei keine Person von öffentlichem Interesse und seine Taten seien es auch nicht.

Kein SVP-Richter involviert

Das Bundesgericht war jedoch anderer Meinung und entschied, akkreditierte Journalisten zuzulassen. Es bestehe ein öffentliches Interesse daran, dass über das Strafverfahren gegen einen Bundesrats-Sohn berichtet werde. Nur so sei es möglich, eine wirksame Justizkontrolle durch die Öffentlichkeit zu erreichen. Ansonsten entstehe der Eindruck einer Geheimjustiz.

Um die Persönlichkeit des Beschuldigten zu schützen, verhängte das Bundesgericht aber scharfe Auflagen. Den jungen Mann zu fotografieren wurde genauso untersagt wie Angaben zu seiner Person zu machen, also etwa über Wohnort oder Beruf zu schreiben.

Der Richter in Hinwil betonte gleich zu Beginn des Prozesses, dass Maurers Sohn in keinster Weise privilegiert behandelt werde. «Auch ein Sohn eines Bundesrates erhält ein normales Verfahren.» Der Vorsitzende stellte zudem klar, dass er nicht mit dem Hause Maurer verbandelt und kein SVP-Richter in den Fall involviert sei. (aeg/sda)

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94Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Asmodeus 19.10.2018 07:42
    Highlight Highlight Wieso gebt Ihr nicht die Nationalität von diesem jungen Mann an? Will die Lügenpresse etwas verschleiern?

    ;)
  • Eskimo 19.10.2018 06:13
    Highlight Highlight Ich dachte in ZH werde die Herkunft von Straftätern nicht mehr veröffentlicht? Gilt offenbar nicht für alle...
    • Maracuja 19.10.2018 07:16
      Highlight Highlight Gilt m.W. nur für Polizeiberichte der Stadtpolizei Zürich. Weder Berichte der Kapo noch die Gerichtsberichterstattung sind von dieser Regelung betroffen. Und wurde nicht vor kurzem eine SP-Politikerin mit Bild und Namen in einem Bericht genannt, weil er ihr erwachsener Sohn Regierungsrat Fehr mit Bier übergossen hat?
    • Asmodeus 19.10.2018 07:42
      Highlight Highlight Stimmt. Die Erwähnung des somalischen Mittäters geht gar nicht :)
  • critico 18.10.2018 23:17
    Highlight Highlight raubüberfall mit versuchter erpressung, dazu noch n paar andere sachen und nur 16 monate bedingt? und wie lange hat er das billett weg? hätte ich wahrscheinlich für den autounfall allein schon mehr abgekriegt....
  • Rowel Orta 18.10.2018 23:09
    Highlight Highlight Nein, ich bin kein Anhänger der SVP und auch nicht von BR Maurer. Aber die Vergehen des BR Sohnes direkt mit seinem Vater in Verbindung zu bringen, finde ich eine Frechheit. Das ist genau so falsch, wie die Aussage, dass die Mütter von Neonazis schuld an der Entwicklung ihrer Söhne seien. Blöder Schlagwort-Journalismus.
    • p4trick 19.10.2018 05:11
      Highlight Highlight Hmm doch? Stichwort "Erziehung".
      Ich würde niemals so eine Tat begehen. Mein Vater hat mir das pure Gegenteil gelehrt.
      Ich finde Eltern sind bis zu einem Punkt mitverantwortlich. Klar, heute wollen sich die Eltern aus der Affäre ziehen und überlassen die Erziehung gerne anderen.
  • Ohniznachtisbett 18.10.2018 22:44
    Highlight Highlight Ich kann ja jeden verstehen, der von SVP exponenten verlangt sich doch mal an den "Idealen" die sie selbst propagieren zu orientieren.Dies gilt jedoch nicht für deren Kinder. Diese sind eigenständig, vielleicht ganz anderer politischer meinung und es gibt keinen grund darüber mit namen zu berichten.
  • Ökonometriker 18.10.2018 21:52
    Highlight Highlight Schrecklich, wie der Mann auf den Job seines Vaters reduziert wird. Bin echt froh, keinen so prominenten Vater zu haben... so steht man ein Leben lang im Schatten des Vaters - selbst wenn man volljährig ist wird man von Justiz und Medien noch auf die Rolle des Sohnes reduziert.
    • Ich mein ja nur 19.10.2018 07:14
      Highlight Highlight Doch, sein Vater war explizit für die Sippenhaft.
  • KeineSchlafmützeBeimFahren 18.10.2018 21:06
    Highlight Highlight Der Sohn eines SVP-Politikers hängt mit einem Menschen aus Somalia ab. Zusammen gehen sie auf Raubzug. Ich fühl mich wie im falschen Film. 😂
    • Fly Baby 18.10.2018 22:35
      Highlight Highlight Das nennt man integration auf der Strasse, was normalerweise positiv ausfällt, in dem Fall leider nicht.
    • erkolino 18.10.2018 22:46
      Highlight Highlight Ausschaffen sollte man ihn. ;-)
    • Eskimo 19.10.2018 09:12
      Highlight Highlight @Erdling
      Ja da sieht man welchen schlechten Einfluss diese Leute auch auf Schweizer haben...
  • Radesch 18.10.2018 20:46
    Highlight Highlight Richter sollten wie in Deutschland lebenslang ernannt werden (mit möglicher Amtsenthebung) und sollten nicht gewählt werden.

    Ein Richter sollte möglichst neutral und ohne Angst um seine Berufliche Zukunft Urteile Fällen können. Jeglicher druck auf die Justiz, egal ob vom Volk, Parlament oder sonst wem gilt es entschieden abzulehnen.

    Es kann ja nicht sein, dass Richter anhand des Parteibüchleins ernannt werden. Das grenzt für mich an einen Widerspruch der Gewaltenteilung.
    • Cyrillius 19.10.2018 00:03
      Highlight Highlight Und wer sollte dann diese Richter ernennen und nach welchen Kriterien?
      Richter werden übrigens in der Regel, zumindest in Zürich, zwar von der Partei vorgeschlagen, jedoch von einer sogenannten “interparteilichen Konferenz“, welcher Mitglieder aller im Gericht vorhandenen Parteien vereinigt, den Bürgern zur Wahl vorgeschlagen. Die selbe Konferenz kann dann natürlich entsprechend einen Richter zu Ende seiner Amtsperiode nicht mehr empfehlen, wenn er alle seine Entscheide nach politisch rechter oder linker Meinung fällen würde
    • Asho 19.10.2018 01:21
      Highlight Highlight Verstehe deine Argumente gut. Bestünde aber nicht die Gefahr, dass von Links oder Rechts behauptet würde, die Gerichte seien von der Gegenseite unterwandert? Beim heutigen System sind alle politischen Kräfte in den Gerichten vertreten und solche Anschuldigungen haltlos. Dies macht die Gerichte glaubwürdig.
    • Asmodeus 19.10.2018 07:45
      Highlight Highlight Weil wir solche Fälle wie Brett Kavanaugh in der Schweiz wollen.

      Und Bundesrichter Meier, der mal schnell allen Behinderten mit Schmerzerkrankungen das Leben versaut hat, da seine persönlichen Interessen wichtiger waren als die Belege von richtigen Ärzten...
  • mänu49 18.10.2018 20:30
    Highlight Highlight Abschieben, nach Zürich!
    • manhunt 18.10.2018 22:18
      Highlight Highlight aber sicher nicht! wenn schon dahin, wo er hergekommen ist. und das wäre hinwil.
    • Alice36 19.10.2018 06:41
      Highlight Highlight @manhunt - Ob er da wohl hin will?
    • manhunt 19.10.2018 07:32
      Highlight Highlight @Alice36: frei nach dem ausschaffungsprinzip der svp: straftäter sollen in die heimat zurückgeschafft werden. ob er denn da hin will, steht auf einem anderen blatt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • cada momento 18.10.2018 20:04
    Highlight Highlight Richterwahlen mit Partei Proporz ist Gang und gäbe und schlichtweg skandalös! meines Erachtens Verfassungswidrig! Genau wegen solchen Machenschaften sind mir alle Parteien suspekt. Politik soll sich den Anliegen der Bevölkerung und politischen Visionen widmen! Richter sollten neutral und mit gesundem Menschenverstand das Gesetz vertreten.
    • Eine_win_ig 18.10.2018 22:08
      Highlight Highlight 1. Wenns verfassungswidrig wär, würde es kaum gemacht.
      2. Lieber ein Richter, der seine Zugehörigkeit deklariert, damit Gerichte ausgeglichen besetzt werden können. Sonst wäre der Bias halt einfach versteckt und nicht öffentlich.
    • cada momento 18.10.2018 23:55
      Highlight Highlight Du hast recht. Es ist nicht verfassungswidrig, weil es sich um ungeschriebene Gesetze und lokale Mauscheleien handelt. Ich empfehle öffentliche Hearings und die Vertiefung in die, meist sehr detaillierten und aufwändigen Bewerbungsunterlagen der Kandidaten. Nur weil ein Richter von der SP ist, heisst das nicht, dass er Kuscheljustiz macht und ein SVP-Richter pfefferscharf urteilt.
    • cada momento 18.10.2018 23:55
      Highlight Highlight Ein Gericht fällt ihre Entscheidungen übrigens nicht wie ein demokratischer Bundesrat, sondern in Zusammenarbeit mit ihrem Gerichtsschreiber und den Laienrichtern. Die Gewaltentrennung muss respektiert werden! Ein Richter darf aber durchaus auch politisch tätig sein. Aber nicht während der Arbeitszeit. Und bitte keine politisch motivierten Urteile. Das ist gefährlich. Um die Urteile der Gerichte zu beeinflussen, müssen die Gesetze geändert werden und nicht die Richter!
    Weitere Antworten anzeigen
  • redeye70 18.10.2018 19:48
    Highlight Highlight Solch einen Sohn wünscht man sich niemandem. Egal wer davon betroffen ist.
  • Tekkudan 18.10.2018 19:31
    Highlight Highlight "....
    Der Bundesratssohn raubte im Januar 2016 zusammen mit einem Kollegen aus Somalia
    ...."

    Wenn das in einem Drehbuch stehen würde, wäre es als zu konstruiert abgelehnt worden ...
    • P. Silie 19.10.2018 07:23
      Highlight Highlight Sogar sehr gut möglich, dass der Sohn aus Trotz und Protest genau die gegenteilige politische Meinung vertritt. Dies rein als Verteidigung, da er ja auch als Kind in der Schule gemobbt wurde wie er sagt.
  • Spooky 18.10.2018 19:07
    Highlight Highlight Gegen die SVP zu schreiben ist okay.
    Aber diese hämischen Kommentare sind unterirdisch.
    • Neruda 18.10.2018 23:07
      Highlight Highlight Na na, ist doch wirklich saukomisch, dass gerade der Sohn eines SVP-Bundesrates mit einem somalischen Kollegen auf Raubzug geht 😁
    • Spooky 19.10.2018 10:50
      Highlight Highlight @Unangemeldeter Nutzer: Nein
  • der_senf_istda 18.10.2018 18:21
    Highlight Highlight Die hämischen Kommentare sind einfach daneben, er ist eine eigenständige Person und die Sache hat nichts mit dem Beruf oder der Parteizugehörigkeit seines Vaters zu tun.
    Schön das wir eine unabhängige Justiz in der Schweiz haben.
    • banda69 18.10.2018 19:44
      Highlight Highlight Ja, die hämischen Kommentare sind unangebracht. Aber im Normalfall ist es die SVP die nachtritt, wenn jemand bereits am Boden liegt.
    • Flötist 18.10.2018 20:56
      Highlight Highlight ... aber mit der Erziehung des genannten Vaters.
    • Lucida Sans 18.10.2018 21:53
      Highlight Highlight Das ist wohl ironisch gemeint? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Normalo mit bedingt davongekommen wäre.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jesses! 18.10.2018 17:56
    Highlight Highlight Nun sind wir alle beruhigt, dass auch Bundesratssöhne nicht perfekt sind. Und Bundesräte übrigens auch nicht. Welch Erleichterung.
    • cada momento 18.10.2018 20:23
      Highlight Highlight Mich beruhigt auch sehr, dass Kinder von svp Politiker problemlos und erfolgreich mit Afrikaner zusammenarbeiten dürfen. 😇
    • Sünneli31 18.10.2018 20:36
      Highlight Highlight Wäre die Mutter im BR und nicht der Vater müsste sie jetzt wahrscheinlich zurücktreten, da sie ja wohl kaum ein Land regieren könnte, wenn sie nicht mal den Sohn richtig erziehen konnte...
    • cada momento 19.10.2018 06:54
      Highlight Highlight Ist statistisch gesehen logisch, hat aber rein gar nichts mit Politik zu tun, dass der Ueli ein schwarzes Schaf in der Familie hat! Bei sechs Gofen macht sicher immer einer lämpen oder hat kei Luscht.
  • MacB 18.10.2018 17:52
    Highlight Highlight Welche Ironie :)
  • CH-Bürger 18.10.2018 17:34
    Highlight Highlight 😂 So schön ist es in der Schweiz, denn zum Glück gibt es auch die böse böse Kuscheljustiz für Kinder von SVP- Bundesräte da ist doch alles nicht so schlimm.
    Nur wäre es ein Otto-Normalbürger oder jemand mit Migrationshintergrund der was angestellt hat, dann würde die SVP die volle Härte verlangen und sofort wieder eine Initiative starten und weiss Gott alles schlecht reden.
    • Saraina 18.10.2018 19:39
      Highlight Highlight Ein Ausländer würde wegen diesen Delikten ausgewiesen, auch wenn er sein Herkunftsland gar nicht kennt. Könnte dem Kollegen aus Somalia blühen.
  • glass9876 18.10.2018 17:27
    Highlight Highlight Kuscheljustiz!!!! #*!@*<%#&
  • Daniel Caduff 18.10.2018 17:09
    Highlight Highlight Spielt es wirklich so eine Rolle, dass er Ueli Maurers Sohn ist? Das alleine macht ihn meiner Meinung nach noch nicht zu einer öffentlichen Person, bei der ein "überwiegendes öffentliches Interesse" an der Berichterstattung besteht. Zumindest jede Person, die ihn persönlich kennt, weiss nun über die Verurteilung bescheid.

    Umgekehrt kennen wir zum Glück auch keine Sippenhaft. - Und trotzdem sind bei allen Medien die Artikel zur Verurteilung seines Sohnes mit Bildern von Ueli Maurer illustriert.
    Ohne diese Verwandtschaftsbeziehung wäre diese Bagatell-Verurteilung in keiner Zeitung aufgetaucht.
    • Rim 18.10.2018 18:04
      Highlight Highlight ja, zum Glück gibt es bei uns keine Sippenhaft. Und das ist gut so, dank der Menschenrechte! Auch deshalb wollen wir weiterhin Teil der Gemeinschaft sein, die Völkerrecht und Menschenrechte gemeinsam verteidigt. Auch als starkes Zeichen gegen Staaten wie China, Russland, mittlerer Osten etc. So! An Caduff: Stellen Sie sich einen Moment vor, der junge Mann wäre der Sohn von Levrat, Sommaruga, Rytz oder Wermuth. Würden Sie genau so argumentieren? Bestimmt! Dann ist es ja gut ;-)
    • Adrian Aulbach 18.10.2018 19:03
      Highlight Highlight Immerhin wird Wert darauf gelegt, seine Identität trotzdem zu schützen. Ueli Maurer hat vier Söhne, Vorname, Alter, Beruf und weiteres, das darauf hinweisen könnte, um welchen der vier es sich handelt, werden explizit nicht genannt.
      Selbst seine Berufskollegen oder Bekannte der Familie können also höchstens vermuten, um welchen es sich handelt.
    • Daniel Caduff 18.10.2018 19:34
      Highlight Highlight @Rim

      Ich glaube Du verwechselst da etwas... 😂

      Ich bin linksliberal und selbstverständlich dezidiert gegen die SBI. Mit Ueli Maurer bin ich politisch so gut wie nie auf einer Linie. Zu Deiner Frage: Ja, ich fände es auch bei Kindern von Levrat oder Sommaruga eine problematische Art der Berichterstattung. 😘
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triple 18.10.2018 16:49
    Highlight Highlight Empfinde ich als Laie und ohne weiteren Details als ziemlich milde Strafe. Ob vielleicht der Sohn des Büezers von der anderen Strassenseite ebenfalls so einfach davongekommen wäre.....
    • Garp 18.10.2018 17:44
      Highlight Highlight Ohne Details kannst du die höhe der Strafe gar nicht beurteilen. Auch nicht ohne Vergleiche zu ähnlichen Straftaten. Aber Hauptsache man kann erstmal misstrauisch sein, gell.
  • Bits_and_More 18.10.2018 16:33
    Highlight Highlight Naja, Name / Alter / Fotos (zumindest von früher) findet man anhand der Berichterstattung in diversen Zeitungen in wenigen Minuten heraus...

    Ich finde dennoch, dass auch er ein Recht auf Privatsphäre hat und nicht von diversen Boulevardreportern überrannt wird.
    • Bits_and_More 18.10.2018 16:43
      Highlight Highlight Nachtrag: Social Media sei Dank (und schlechten Privatsphären Einstellungen) auch aktuelle Fotos, Beruf und Arbeitgeber...

      Bei Datenschutz ist halt auch etwas Eigenverantwortung nötig...
  • Hosesack 18.10.2018 16:30
    Highlight Highlight Was ist mir Uelis Sohn egal.

    Er hat sich die Parteizugehörigkeit seines Vaters auch nicht ausgesucht.
  • MergimMuzzafer 18.10.2018 16:28
    Highlight Highlight Es ist doch schön und ein gutes Zeichen, dass der Sohn eines Bundesrates genau gleich wie alle anderen behandelt wird, das ist wohl in den wenigsten Ländern der Welt so ;)
    • Saraina 18.10.2018 19:40
      Highlight Highlight Nicht ganz, Mergim. Dein Sohn würde ausgewiesen...
    • PeteZahad 19.10.2018 09:36
      Highlight Highlight @Seraina: Du schliesst von einem Namen auf die Nationalität einer Person, ziemliches Schubladendenken...
  • jafa8 18.10.2018 16:23
    Highlight Highlight Es gibt immer ein schwarzes Schaf... (lacht sich is füschtli)
  • sherpa 18.10.2018 16:14
    Highlight Highlight Schönes Früchtchen, der Bundesratssohn, aber niemand ist gefeit davon, dass in einer Familie etwas schief laufen kann, auch dann nicht, wenn es sich um ein Mitglied einer bekannten Familie handelt.
  • icarius 18.10.2018 16:06
    Highlight Highlight Immer diese kriminellen Inländer! Die SVP sollte mal was dagegen unternehmen.
    • Bau Mol Ain 18.10.2018 16:13
      Highlight Highlight Inländervorrang
  • leu84 18.10.2018 16:04
    Highlight Highlight Ist das nicht der Junge, der wegen Hanfpflänzchen auf dem Balkon erwischt wurde? ;)
    • die 200 18.10.2018 16:22
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Adrian Aulbach 18.10.2018 19:05
      Highlight Highlight Ueli Maurer hat vier Söhne, es kann also der gleiche sein, kann aber auch einer der anderen drei sein.
  • 45rpm 18.10.2018 15:47
    Highlight Highlight Gleiches Recht für alle. Die Schweiz ist ein egalitärer Staat.
    Und eine Geheimniskrämerei macht die Leute ja erst recht neugierig und es könnte auch der Vorwurf laut werden, es werden da Sachen vertuscht.
    Mit einer transparenten Berichterstattung vermeidet der Maurers Sohn unnötige Aufmerksamkeit.
  • Butschina 18.10.2018 15:32
    Highlight Highlight Er könnte sich ja an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wenden. Wäre irgendwie noch speziell
    • Hallo123 18.10.2018 15:37
      Highlight Highlight und warum wäre das speziell?
    • Til 18.10.2018 15:57
      Highlight Highlight Fremde Vögte und so. Allerdings wissen wir ja nicht, mit welcher Partei er sympathisiert.
    • Bruno S.1988 18.10.2018 16:25
      Highlight Highlight @Hallo123
      Stichwort Selbstbestimmungsinitiative.
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  • Dani87 18.10.2018 15:30
    Highlight Highlight Wie könnte man doch gerade heute böse, hämische, ironische und bissige Kommentare schreiben. Aber als Gutmensch hält man nicht den anderen den Spiegel vor und hofft, dass der Wiederholungstäter aus der Verurteilung lernt und sich in Zukunft besser benimmt, denn abschieben, können wir ihn nicht...
  • Randy Orton 18.10.2018 15:22
    Highlight Highlight „Den jungen Mann zu fotografieren wurde genauso untersagt wie Angaben zu seinem Alter, seinem Wohnort oder seinem Beruf zu machen.“ - will nicht eine gewisse Partei, dass solche Daten veröffentlicht werden, damit man weiss, wohin man die Täter ausschaffen soll?
    • Hallo123 18.10.2018 15:54
      Highlight Highlight die "gewisse Partei" möchte die Nationalitäten der Straftäter wissen, dies ist wohl um einiges unpersönlicher als das Alter, Wohnort und Beruf
    • Ohniznachtisbett 18.10.2018 17:32
      Highlight Highlight Weisst du denn ob der Sohn von U. Maurer auch die gleichen politischen Ansichten hat wie sein Vater?
    • piedone lo sbirro 18.10.2018 17:51
      Highlight Highlight Ohniznachtisbett aka ruedi89

      sie wollen uns jetzt aber nicht verzapfen der sohn sei mitglied der juso?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Typ 18.10.2018 15:21
    Highlight Highlight Das scheint mir ein sinnvoller Kompromiss des BG in einer delikaten Angelegenheit, denn Persönlichkeitsrechte und öff. Interesse abzuwägen ist alles andere als einfach. Vor allem dann, wenn Medien Menschen vorveruteilen oder an den öff. Pranger stellen...
  • piedone lo sbirro 18.10.2018 15:17
    Highlight Highlight hatten wir nicht die ausschaffungsinitiative?
    • Baba 18.10.2018 16:35
      Highlight Highlight Wohin wollen Sie ihn ausschaffen? Nach Wetzikon oder Bubikon? Oder auf dem Atzmännig aussetzen?
    • Zauggovia 18.10.2018 17:02
      Highlight Highlight Wird beim Somalier hoffentlich auch angewendet, beim Schweizer wirds leider schwierig.
    • Ebony 18.10.2018 18:07
      Highlight Highlight Armer Somalier, kriegt sicher die doppelte Strafe & Ausschaffung, obwohl er nicht der Anstifter war..

14-Jährige beging nach Sexting Suizid – Strafe des Täters wird von Zürcher Gericht gesenkt

Das Zürcher Obergericht hat am Montag eine Strafe wegen eines Sexting-Deliktes deutlich gesenkt: Statt 42 Monate Freiheitsstrafe erhält der 31-jährige Beschuldigte nur noch 28 Monate Freiheitsstrafe. Diese wird zugunsten einer ambulanten Therapie aufgeschoben.

Das Gericht verurteilte den Mann aus dem Kanton Zürich wegen sexueller Nötigung und sexueller Handlungen mit einem 14 Jahre alten Mädchen. Der Verurteilte hatte das Mädchen aus Finnland im Jahr 2016 in einem Chat kennengelernt.

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