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Wende im Zürcher Seefeld-Mord: Tötete Kuster für seinen Mithäftling?



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Mit diesem Foto wurde sieben Monate lang nach Tobias Kuster gefahndet. bild: kapo zürich

Am 23. Juni 2016 erstach der 23-jährige Tobias Kuster im Zürcher Seefeld einen 42-jährigen IT-Fachmann. Er wählte sein Opfer zufällig aus, stach ihm mit dem Messer in Hals und Oberkörper. Zunächst gab es Gerüchte, dass es beim Mord um Drogengeschäfte gegangen sei, obschon das Opfer als völlig unbescholten galt.

Kuster befand sich zum Zeitpunkt der Tat im Hafturlaub. Erst nach sieben Monaten auf der Flucht konnte er im Januar im Kanton Bern verhaftet werden. 

Nun erhält der Fall eine neue Wende. Wie der Blick berichtet, fand im Zusammenhang mit Kusters Mord eine weitere Festnahme statt. Beim Festgenommenen soll es sich demnach um einen litauischen Staatsbürger handeln, welcher den Behörden schon bekannt sei. Im Jahr 2012 soll dieser nämlich den Zürcher Milliardär Thomas Schmidheiny um bis zu 150 Millionen Franken erpresst haben.

Kuster und der Mann aus Litauen sassen zur gleichen Zeit in der Haftanstalt Pöschwies und haben sich dort offenbar kennengelernt, wie der Blick vermutet. Recherchen hätten ergeben, dass Kuster vor dem Mord den Zürcher Behörden einen Brief zukommen liess. In diesem soll er gefordert haben, dass man den Mann aus Litauen umgehend freilasse. Wenn man es nicht täte, müssten Personen sterben.

Rechtsanwalt Valentin Landmann, dessen Büro Tobias Kuster vertritt sagt gegenüber dem Blick, dass nun abgeklärt werde, ob sein Mandant «unter bestimmendem Einfluss anderer Personen» gehandelt habe. (cma)

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