Schweiz
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Totgeburt einer Syrerin – Grenzwächter schuldig gesprochen



Ein Schweizer Grenzwächter ist am Donnerstag vom Militärgericht in Bern schuldig gesprochen worden. Der Mann hatte einer schwangeren syrischen Flüchtlingsfrau 2014 medizinische Hilfe verweigert. Sie erlitt darauf eine Totgeburt. Das Gericht verurteilte den Mann zu einer bedingten Freiheitsstrafe von sieben Monaten und zu einer bedingten Geldstrafe von 60 Tagessätzen à 150 Franken.

Schuldig gesprochen wurde er wegen fahrlässiger Körperverletzung, versuchten Schwangerschaftsabbruchs und mehrfachen Nichtbefolgens von Dienstvorschriften. Die syrische Flüchtlingsfamilie war Anfang Juli 2014 mit einer Gruppe weiterer Flüchtlinge unterwegs von Italien nach Frankreich. An der schweizerisch-französischen Grenze wurde die Gruppe gestoppt.

Die Flüchtlinge wurden in Busse verladen und sollten via Brig nach Italien zurück geschafft werden. Unterwegs klagte die im siebten Monat schwangere Frau über Schmerzen im Unterleib, bald darauf setzten Blutungen ein. In Brig musste die Flüchtlingsgruppe auf einen Zug warten, der sie in die italienische Grenzstadt Domodossola zurückbringen sollte. Die Flüchtlinge wurden so lange in Räumen der Grenzwache am Bahnhof Brig untergebracht.

Dort ging es der Schwangeren zunehmend schlechter. Ihr Mann und ihre Schwester machten anwesende Grenzwächter auf die Frau und ihr Leiden aufmerksam, drangen aber mit ihren Bitten um medizinische Hilfe nicht durch. Als der Zug schliesslich kam, mussten die Angehörigen die Schwangere zum Abteil tragen und sie notdürftig auf Koffern betten. In Domodossola angekommen, brach die Frau zusammen. Sie erhielt sofort medizinische Hilfe. Im Spital kam ihr Kind tot zur Welt.

«Fehlende Menschlichkeit»

Vor dem Militärgericht musste sich der Einsatzleiter der Grenzwächtertruppe verantworten. Der Ankläger warf dem Mann vor, er und seine Unterstellten hätten es an «jeder Menschlichkeit» fehlen lassen. Der Flüchtlingstransport an dem schönen Freitagabend sei dem Angeklagten ungelegen gekommen, weil er lieber Feierabend gemacht habe.

Die Flüchtlinge habe er deshalb einfach nach Italien weitergereicht, obwohl jedem mit gesundem Menschenverstand klar sein sollte, dass eine Schwangere in diesem Zustand ins Spital gehöre. Die Anklage forderte, je nach Anklagevariante, eine Freiheitsstrafe von bis zu sieben Jahren wegen Tötung.

Verteidigung wollte Freispruch

Die Verteidigung wies alle Vorwürfe umgehend zurück. Der Angeklagte habe erst bemerkt, dass es der Frau schlecht ging, als diese von Angehörigen zum Zug getragen werden musste.

Der Einsatzleiter des Grenzwachtteams habe sich dann rasch entscheiden müssen, ob er die Flüchtlingsgruppe mit dem Zug in den keine halbe Stunde entfernten italienischen Grenzort Domodossola schicke und bei den italienischen Behörden medizinische Hilfe anfordere oder ob er von Visp her einen Krankenwagen bestelle.

Dessen Anfahrt hätte ebenfalls geraume Zeit gedauert. Die Schwangere habe also mit der kurzen Fahrt nach Domodossola kaum länger auf Hilfe warten müssen. Die Verteidigung forderte einen Freispruch. (sda)

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50Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fabio74 09.12.2017 06:51
    Highlight Highlight Wenn ich gewisse Kommentare lese, dreht es mir den Magen um, wie Hass auf fer rechtsnationalen Front gezüchtet wurde.
    Dass man selbst zu unterlassener Hilfeleistung klatscht und der bösen Ausländerin die Schuld in die Schuhe schiebt, dass sie ihr Kind verloren hat.
    Sind Anstand und Respekt gestorben?
  • Idiot 08.12.2017 07:13
    Highlight Highlight Völlig zurecht schuldig gesprochen.

    1.
    auto visp-brig 13min, mit retour 30min.
    Zug brig-domodossola 29min + fahrt ins spital
    2.
    Man lies die schwangere am bhf warten...
    3.
    Sowie der artikel geschrieben, ist muss man annehmen, dass sie bei der ankunft in brig schon an blutungen lit.

    1+2+3 schwangere, blutende, um hilfe bittende lässt man nicht ohne profis transportieren!
    • hävi der spinat 08.12.2017 09:45
      Highlight Highlight Wahrscheinlich müssen Grenzwächter sich täglich unzählige Lügengeschichten anhören.
      So kann eben mal auch ein Fehler passieren.
      Niemand ist unfehlbar.
      Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein.
    • Idiot 08.12.2017 14:22
      Highlight Highlight Ja jeder macht mal fehler, aber fehler die menschenleben in gefahr bringen gehören bestraft.
      Und ich werfe meinen stein nicht. Ich lege ihn hin um ein gefängnis, für die bestrafung solcher, fehler zu bauen.
  • chäsli 08.12.2017 07:03
    Highlight Highlight Unglaublich was für Kommentare ich hier lesen muss, ganz wenige Schreiberlinge wissen was Grenzbeamte usw. tag- täglich für Lügen und Räubergeschichten anhören müssen. Niemand weiss, wie es genau gelaufen ist, bei dem Job kann so etwas passieren, ausser dem Richter natürlich die sind unfehlbar.
    • Fabio74 08.12.2017 10:27
      Highlight Highlight Du befürwortest dass man Ausländern in Not nicht hilft? In der Not halt krepieren lassen?
      Fass nicht wie tiefman sinken kann. Wie man so von Hass zerfressen sein kann
  • atomschlaf 08.12.2017 00:46
    Highlight Highlight Ein Skandal, wie das Gericht einem Grenwächter, der seinen Job ernst nimmt und richtig macht, hier in den Rücken fällt.
    Einfach nur erbärmlich!
    • der_senf_istda 08.12.2017 15:33
      Highlight Highlight Er hat seinen Job aber nicht richtig gemacht, das ist ja der Grund für das Urteil. Jeder hat das Recht auf Hilfe in der Not, auch ein Flüchtling. Diese Haltung unzerscheid eine Rechtsstaat von einem Untechtsstaat.
      Ich bin zwar für eine harte Haltung in der Flüchtlingsfrage, aber wir dürfen nie vergessen, es sind Menschen und keine Monster.
    • Fabio74 08.12.2017 15:57
      Highlight Highlight Erbärmlich sind nur Kommentare die das Opfer zur Täterin machen
  • yanoi 07.12.2017 23:55
    Highlight Highlight finde die verteidigung irrwitzig... ob er einen krankenwagen holt oder noch mit dem zug nach domodossola... soll dies die empfehlung sein an künftige medizinische notfälle in brig? nimm den zug nach italien, das geht KAUM länger?! die frau hat ein kind verloren; es wurde NICHT das maximum getan, dies zu verhindern... traurig... und das nennen die nationalstolzen spassten dann noch eine verteidigungswürdige kultur...
  • Raphael Stein 07.12.2017 23:35
    Highlight Highlight Da hat es ein paar unglaublich menschenverachtende Kommentar drunter.
    Niederträchtige Bemerkungen aus der warmen Stube, mit vollem Bauch und den gebuchten Ferien in Aussicht.
    • Fabio74 09.12.2017 06:52
      Highlight Highlight 20 Jahre Hass gezüchtet von Rechtsaussen. Jetzt wird die Ernte eingefahren. Und dann der nächste Schritt vorbereitet
  • hävi der spinat 07.12.2017 21:08
    Highlight Highlight Genau so, macht man leute, in diesem Fall Grenzwächter, die ihren Job machen, kaput.
    In dem Richter ihnen in den Rücken zu fallen.
    • Fabio74 07.12.2017 23:04
      Highlight Highlight Der Richter hat wenigstens noch Verstand!!!!
      Es ist ALLERERSTE Pflicht einem Menschen in Not zu helfen!!
      Nur Menschen die jeden Funken Anszand verloren haben und zerfressen von Hass sind, machen das Opfer zur Täterin.
    • Monkey Shoulder 08.12.2017 00:03
      Highlight Highlight Ich will nie einen Job, wo ich dringende Hilfe verweigern muss und es dadurch zu einer Totgeburt kommt.

      Kaput ist hier eher der Mensch, nicht der Beruf...
  • Normi 07.12.2017 15:55
    Highlight Highlight wieso musste die Schwangere auch Illegal aus Italien in die CH Reisen ?
    Italien ist und bleibt sicher auch wenn es in Italien vielleicht weniger Geld gibt als in CH oder De...
    • Fabio74 07.12.2017 17:29
      Highlight Highlight Man muss äussert niederträchtig sein und es muss einem an jedem Funken Anstand fehlen, um das Opfer zur Täterin zu machen!
    • ChlyklassSFI 07.12.2017 19:13
      Highlight Highlight Und deswegen Hilfe nicht leisten? In einer Notsituation ist egal, ob sie "illegal" hier ist oder nicht. Oder sollte man ihr nicht helfen? Oder willst du sagen, dass sie es nicht anders verdient hat?
    • Normi 07.12.2017 21:52
      Highlight Highlight 1. die einzige Person die mir wirklich leid tunt ist das ungeborene Kind, dass kann nichts für die Verantwortungslosigkeit der Mutter und auch kann es nichts für die (Herzlose)Verwahrensweise der Beamten.
      mir geht's mehr um das Schuld mass, da die Familie schon in Italien war hätte sie auch die Geburt abwarten können, dann weiterreisen und nicht auf das mitleid hoffen als werdende Mutter besser behandelt zu werden....
      desweiteren muss auch beachtet werden das Beamte häufig angelogen werden um eine abschiebung zu umgehen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • VVS 07.12.2017 15:51
    Highlight Highlight Naja ob das Urteil richtig ist sei dahin gestellt, ob es gerecht ist?
    Weiss ich nicht. Ich glaube nicht.
    Ist die Totgeburt wegen der langen Reise passiert, oder effektiv wegen dem Grenzwächter?
    Hätte man das ungeborene Kind retten können im Spital wenn Sie schon geblutet hat? Naja alles so fragen die man nicht weiss und man jemanden vorveruteilt, aber egal.
    • Fabio74 07.12.2017 17:31
      Highlight Highlight Erster Punkt bei Menschen mit Verstand: Man leistet Erste Hilfe und/oder holt sich Hilfe wenn man überfordert ist!
      Wer die Frau ist, woher sie kommt, und wohin sie wollte, ist in einem Notfall ABSOLUT irrelevant!!
    • zialo 07.12.2017 18:37
      Highlight Highlight Der Prozess ist beendet und sie tun so als, ob dies nicht der Fall wäre.

      Es hat ein Arzt vor Gericht ausgesagt, dass das Kind heute sehr wohl am Leben sein könnte.

      Es ist ein Skandal, dass der Beamte den Bitten mehrerer Flüchtling nach einem Arzt nicht gefolgt ist und seine Rolle heute noch nicht zu verstehen scheint.

      Das Gericht hat zurecht klare Worte an diesen menschlich inkompetenten Grenzwächter gerichtet!
  • molekular 07.12.2017 12:58
    Highlight Highlight Da wurde ja richtiggehend ein Exempel statuiert! Liebe Grenzwächter: behandelt Flüchtlinge mieser als Vieh, es ist völlig ok so. Ein Urteil mit Signalwirkung!
  • MrXanyde 07.12.2017 12:21
    Highlight Highlight 9000 Franken bedingt?! Wollt ihr mich verarschen?!
  • Steffan Griechting 07.12.2017 11:18
    Highlight Highlight Da hätte man ruhig auch Lebenslänglich für Mord geben können.

    Kuscheljustiz!
    • Pisti 07.12.2017 13:18
      Highlight Highlight Für die Mutter oder den Grenzwächter?
    • Steffan Griechting 07.12.2017 14:24
      Highlight Highlight Für den Grenzwärter
    • Enzasa 07.12.2017 21:06
      Highlight Highlight Pisti Lebenslänglich fände ich übertrieben, aber zu fragen, für Mutter oder Grenzwärter, ist vollkommen deplatziert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thinkdeeper 07.12.2017 11:13
    Highlight Highlight Richtig so.
    Wenn der Staat und der Gesetzgeber unmenschliches verlangt so ist es an den ausführenden die Zivilcourage und die Menschlichkeit aufzubringen.
    In Memoria Paul Grüniger.
    • MaskedGaijin 07.12.2017 20:12
      Highlight Highlight Wieder so ein toller kommentar, der italien im jahre 2017 mit nazideutschland vergleicht...
  • Dä Brändon 07.12.2017 11:11
    Highlight Highlight Sie war ja offensichtlich schwanger und ist deshalb in meinen Augen fahrlässige Tötung und nicht Körperverletzung!
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 07.12.2017 12:53
      Highlight Highlight Dahinter steckt die juristische Überlegung, dass das Leben des Ungeborenen im Sinne des Strafrechts noch nicht begonnen hat, mithin das Kind Teil des Körpers der Frau ist.
    • Joe Smith 07.12.2017 13:05
      Highlight Highlight Nur richten Richter halt nach dem Gesetz und nicht nach Deinen Augen. Art. 31 Abs. 1 ZGB lautet: «Die Persönlichkeit beginnt mit dem Leben nach der vollendeten Geburt (…)».
    • Dä Brändon 07.12.2017 14:59
      Highlight Highlight Wie bescheuert ist das denn? Für mich ist das Mord.
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