Schweiz
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Türke wegen verbotener IS-Propaganda verurteilt



Das Bundesstrafgericht hat einen 47-jährigen Türken am Mittwoch wegen Gewaltdarstellungen und verbotener IS-Propaganda zu einer bedingten Geldstrafe von 240 Tagessätzen zu 30 Franken verurteilt.

Die Bundesanwaltschaft hatte den Mann im Februar wegen der genannten Delikte mit einem Strafbefehl zu einer bedingten Geldstrafe von 160 Tagessätzen zu 30 Franken verurteilt. Zudem sprach die Bundesanwaltschaft eine Busse von 1000 Franken aus. Der im Tessin wohnhafte Mann zog den Entscheid ans Bundesstrafgericht weiter.

Wie aus dem als Anklageschrift dienendem Strafbefehl hervor geht, postete der Türke auf seinem Facebook-Account ein Video einer zum IS gehörenden jemenitischen Kämpfergruppe. In den Aufnahmen wurde die brutale Hinrichtung eines ihrer eigenen Mitglieder gezeigt.

Unter den Straftatbestand der Gewaltdarstellungen fallen gemäss Anklageschrift fünf ebenfalls auf dem Facebook-Account gepostete Videos. Sie zeigen Folterszenen und Gewalttaten. Alle Videos postete der 47-Jährige in der Zeit zwischen September 2016 und Februar 2017.

(Urteil SK.2018.8 vom 07.11.2018) (aeg/sda)

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • MAiForti 07.11.2018 13:09
    Highlight Highlight Nimmt das wirklich noch jemand ernst? Von unserem Staat produzierten Waffen sind über SAudiarabien bei der ISIS gelandet udn wir wollen es noch lockern, damit wir Ihnen noch mehr Waffen verkaufen können. UNd gleichzeitig verurteilt man irgendwelche verbale/medialen Unerstützer der ISIS.
    5 6 Melden
    • Stefann 07.11.2018 16:07
      Highlight Highlight Sollen wir sie etwa feiern?
      0 0 Melden
  • Bündn0r 07.11.2018 12:24
    Highlight Highlight Tagessätze? IS Unterstützer gehören des Landes verwiesen!
    Zurück in seine Heimat und da der Staatsgewalt übergeben.
    37 3 Melden
    • MAiForti 07.11.2018 13:09
      Highlight Highlight IS Verbal-Unterstützer gehören aus dem Land geschafft, aber der IS über Saudiarabien Waffen verkaufen geht in Ordnung.
      7 9 Melden
    • Amenokal 07.11.2018 17:34
      Highlight Highlight da geht es ja auch um Arbeitsplätze!
      1 1 Melden

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