Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Zollverwaltung durfte Bilder aus dem Hotel Dolder beschlagnahmen



THEMENBILD ZUM PROZESS PROSTITUIERTENMORD IM DOLDER --- The Dolder Grand and the golf course of Dolder Golfclub Zurich, pictured on July 17, 2013, in Zurich-Hottingen, Switzerland. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Das Grand Hotel Dolder (The Dolder Grand) und der Golfplatz des Dolder Golfclub Zuerich, aufgenommen am 17. Juli 2013 in Zuerich-Hottingen. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Das Dolder ob Zürich. Bild: KEYSTONE

Die Beschlagnahme von Kunstobjekten im Hotel Dolder in Zürich und an anderen Orten durch die Zollkreisdirektion war rechtens. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden und eine Beschwerde des Milliardärs und Dolder-Hoteliers Urs E. Schwarzenbach abgewiesen.

Die Zollkreisdirektion hatte im März vergangenen Jahres unter anderem im Dolder-Hotel Werke abgehängt und mitgenommen. Zum Teil wurde dem Eigentümer auch nur verboten, gewisse Objekte zu verkaufen oder sonst über sie zu verfügen.

Das Bundesverwaltungsgericht hält in einem am Dienstag publizierten Urteil fest, dass die Zollkreisdirektion die Werke als Pfandrecht beschlagnahmen durfte, weil die Bezahlung der von Schwarzenbach geschuldeten Nachsteuern und Abgaben für in die Schweiz eingeführte Kunstwerke gefährdet sei. Das Gericht führt in seinen Erwägungen zudem aus, dass die Massnahme verhältnismässig war.

Die Beschlagnahme steht im Zusammenhang mit Kunstgegenständen, die Schwarzenbach unverzollt oder mit zu niedrigem Wert in die Schweiz eingeführt haben soll.

Das Bezirksgericht Bülach hat den Hotelier im Mai deshalb wegen mehrfacher Mehrwertsteuerhinterziehung zu einer Busse von vier Millionen Franken verurteilt. Zudem muss er Mehrwertsteuern von über zehn Millionen Franken nachzahlen.

Das Urteil des Bezirksgerichts Bülach ist noch nicht rechtskräftig. Schwarzenbach hat es ans Obergericht Zürich weitergezogen. Auch vor dem Bundesgericht und dem Bundesverwaltungsgericht sind weitere Fälle im Zusammenhang mit den importierten Kunstwerken pendent. (Urteile A-1742/2018, A-1751/2018 und A-2237/2018 vom 07.09.2018) (sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Wir wollen viel zu viel: Sexbots, die was fühlen und geklonte Mammuts

Link to Article

Sozialdetektive-Befürworter leaken Betrüger-Videos – laut Datenschützer ist das verboten

Link to Article

5 Hashtags, die viral gingen und tatsächlich etwas verändert haben

Link to Article

Lieber Arno, ich glaube leider, es ist wirklich an der Zeit zu gehen

Link to Article

27 Witze, die jeden Nerd zum Schmunzeln bringen

Link to Article

Vormarsch der Demokraten: Es gab doch eine «Blaue Welle» bei den Midterms

Link to Article

Mayotte – Europas zerrissenes Paradies am Ende der Welt

Link to Article

Ein junger Jude verliebt sich in eine Schickse – Orthodoxe fühlen sich im falschen Film

Link to Article

Hallo, Impfgegner – diese 7 Antworten zur Grippeimpfung sind speziell für euch

Link to Article

Die 11 schönsten Höhlen der Welt, in denen du dich vor der Fasnacht verstecken kannst

Link to Article

Die tiefe Spaltung der USA ist alarmierend – und ein Zeichen der Zeit

Link to Article

Wichtig: Eine Rangliste der 18 besten Drunk Foods aus aller Welt 🍺🍕🍻🍔🍺

Link to Article

Wie zwei Nerds die Welt eroberten – und ihre Ideale verrieten

Link to Article

Diese 10 Dinge kommen Ausländern als Erstes in den Sinn, wenn sie an die Schweiz denken

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Eklat beim F1-Grand-Prix von Brasilien: Verstappen pöbelt Ocon nach dem Rennen an

Link to Article

Es ist Tag der schlechten Wortspiele oder wie wir vom Sport sagen: Heimspiel!

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Der FC Herrliberg siegt vor Bundesgericht gegen seine lärmempfindlichen Anwohner

Grosse Erleichterung bei den Amateurfussballern des FC Herrlibergs. In einem heute veröffentlichten Urteil hat das Bundesgericht die Lärmklage von zwei Anwohnern des Sportplatzes Langacker abgewiesen. Die Goldküstengemeinde und der Fussballverein schreiben in einer Mitteilung, dass sie den Entscheid «erleichtert zur Kenntnis nehmen».

Die Richter in Lausanne bestätigten die Urteile der Vorinstanzen. Vor ihrem Gang ans höchste Schweizer Gericht waren die Kläger mit ihrer Beschwerde bereits vor …

Artikel lesen
Link to Article