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Der Lehrer fesselte das Mädchen an einen Baum. (Symbolbild) screenshot tele m1

Aargauer Lehrer wegen Sadomaso-Sexspiels mit 13-Jähriger verurteilt

Lenzburg AG: Ein Lehrer hatte ein Mädchen zu krassen Sexpraktiken gezwungen. Am Donnerstag stand er vor Gericht – dieses verurteilte ihn zu fünf Jahren Haft und einem lebenslangen Berufsverbot.



Der 26-jährige Angeklagte hatte die 13-Jährige zu einem Treffen überredet und sie dann zu Sadomaso-Sex gedrängt. Er gestand die Tat, die vor zwei Jahren stattfand.

«Das Vorgehen ist perfid und verwerflich», sagt Staatsanwältin Rebecca Bänziger gegenüber Tele M1. «Er hat die Verletzlichkeit der beiden jungen Mädchen, die grosse persönliche Probleme hatten, schamlos ausgenutzt, um seine sexuellen Fantasien auszuleben.»

Der damalige Lehrer hatte ein Mädchen, das sich mit Selbstmordgedanken plagte, im Wald an einen Baum gefesselt und sie zum Oralsex gezwungen. Laut Anklageschrift musste sie ihn «Meister» nennen. 

Wie der Verteidiger des Angeklagten argumentierte, habe das Opfer seine Einwilligung gegeben, es sei keine Gewalt angewendet worden. Dieser Argumentation folgte das Gericht nicht, es verurteilt den Angeklagten wegen mehrfachen sexuellen Handlungen mit einem Kind sowie Nötigung zu fünf Jahren Haft und einem lebenslangen Berufsverbot. Zusätzlich muss er eine Genugtuung von 13'000 Franken bezahlen und in eine ambulante Therapie. (aargauerzeitung.ch)

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49Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Samurai Gra 26.11.2017 10:14
    Highlight Highlight Mir verschlägts die Sprache 🤢
  • Der_kleine_Teufel 26.11.2017 09:46
    Highlight Highlight Was meiner Meinung nach die Sache noch verschlimmert, abgesehen von den ohnehin schon perversen Absichten ist, dass er sich anscheinend bewusst ein Mädchen mit Selbstmordabsichten ausgesucht hat. Dafür sind 5 Jahre tatsächlich herzlich wenig.
  • draculas_tochter 24.11.2017 14:55
    Highlight Highlight Gilt das berufsverbot nur für den beruf als lehrer, oder für alle berufe mit kindern oder hilflosen menschen?
    • Sasori 24.11.2017 16:45
      Highlight Highlight Im Artikel steht zwar nichts dazu, grundsätzlich wird das Verbot wahrscheinlich jedoch nur für den Lehrberuf ausgesprochen. Allerdings kommt diese Strafe auch in sein Vorstrafenregister nach Absitzen der Haft. Und es werden grundsätzlich keine vorbestraften Leute, und schon gar nicht wenn sie wegen eines Sexualdelikts verurteilt wurden, in Berufen mit Kindern oder Jugendlichen eingestellt. Ich musste als Lehrperson mein Vorstrafenregister bei der Anstellung vorweisen, was ich auch absolut in Ordnung finde!
  • Davelus 24.11.2017 14:41
    Highlight Highlight Dere welt isch echt nüm zhelfe...
  • Gzuz187ers 24.11.2017 11:39
    Highlight Highlight Wenn jemand Pflanzen verkauft, ist das eine schwere Straftat, wenn jemand das Vertrauen von Jugendlichen für kranke Fantasien ausnutzt wird das mit nur 5 Jahren bestraft
    • Fabio74 24.11.2017 11:50
      Highlight Highlight Plus Berufsverbot
    • Graf Von Mai 25.11.2017 11:11
      Highlight Highlight Berufsverbot ist ja das mindeste. Ich finde es auch ziemlich verwerflich, dass eine solche Tat mit nur 5 Jahren, bei guter Führung vlt. nur 2.5-4 Jahre, bestraft wird.
  • DerTaran 24.11.2017 09:29
    Highlight Highlight Er hat das gemacht, was Polanski gemacht hat, er hat die Unreife eines Kindes für Sex missbraucht.
    Ich würde im klassischen Sinn nicht einmal von Vergewaltigung sprechen. Das Fesseln und «Meister sagen» sind Sexpraxen, die durch Bestseller wie 50 Shades of Gray romantisiert wurde. Hätte er das Beschriebene mit einer 18-Jährigen gemacht, hätte wohl keine Strafftat vorgelegen (sofern er die BDSM Spielregeln beachtet hätte).
    Der Täter gehört wegen Kindsmissbrauch eingesperrt. Ich finde das Strafmass zu knapp, da man bei uns aber sogar für Mord nur 10 Jahre bekommt, ist es wohl leider passend.
  • Watson - die Weltwoche der SP 24.11.2017 08:41
    Highlight Highlight Die SP war sogar gegen dieses Berufsverbot.
    • Mia_san_mia 24.11.2017 08:49
      Highlight Highlight Das ist das einzige, dass Dir bei so einer Geschichte einfäll??
    • Asmodeus 24.11.2017 09:00
      Highlight Highlight Bitte Beweise liefern für solchen Blödsinn
    • Forrest Gump 24.11.2017 09:18
      Highlight Highlight War sie nicht. Sie hat lediglich bemängelt, dass ein obligatorisches lebenslanges Berufsverbot bei leichten Fällen (Bsp. Jugendliebe zwischen 15 und 19 jährigen) eine zu harte Strafe ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Linus Luchs 24.11.2017 08:18
    Highlight Highlight "Wie der Verteidiger des Angeklagten argumentierte, habe das Opfer seine Einwilligung gegeben." Der Verteidiger spricht von einem 13-jährigen Mädchen. Was geht in einem Verteidiger vor, der so argumentiert? Kann der noch ruhig schlafen? Gibt es für Verteidiger auch so etwas wie ethische Richtlinien? Zum K...
    • Paganapana 24.11.2017 08:42
      Highlight Highlight Erhische Richtlinien bringen ihm wohl kein Geld. So denken heitzutage viele Anwälte
    • Buff Rogene 24.11.2017 08:45
      Highlight Highlight Es geht um die Reduzierung des Strafmasses, was schlicht und ergreifend die Aufgabe eines Verteidigers ist - und sollte der Beschuldigte jemanden getötet haben.

      Die beiden haben sich übers Internet kennengelernt, und sie hat sich dummerweise mit dem Täter freiwillig im Wald getroffen - macht die Sache nicht besser für sie, Missbrauch ist Missbrauch, aber für ihn, da kein gewaltsamer oder gewalttätiger Entführungshintergrund vorliegt.
    • Kunibert der Fiese 24.11.2017 09:29
      Highlight Highlight @linus

      Der verteidiger muss den angeklagten verteidigen. Ein jeder angeklagte hat in der schweiz ein recht auf einen verteidiger. Übrigens in anderen zivilisierten ländern auch. Die moralischen bedenken muss dieser anwalt bei seite lassen. Ich glaube nicht dass sich der anwalt sehr wohl fühlt dabei. Aber es ist sein job und den gilt es zu erledigen, so gut wie möglich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oiproll 24.11.2017 07:30
    Highlight Highlight 5 Jahre und 13000Fr......Beschoiertes Rechtssystem!!! Ich könnte kotzen....
  • dä dingsbums 24.11.2017 07:26
    Highlight Highlight War es jetzt ein Mädchen oder zwei?
  • derEchteElch 24.11.2017 06:53
    Highlight Highlight „Er hat die Verletzlichkeit der beiden jungen Mädchen...“

    Der BEIDEN jungen Mädchen? Bitte um Erklärung watson. Überall sonst im Artikel ist nur von einem Mädchen die rede.
  • HeforShe 24.11.2017 06:43
    Highlight Highlight Ein Kind in diesem Alter ist eher nicht in der Lage die Konsequenzen abzuschätzen, die seine Einwilligung mit sich bringt.
    Es ist an den Erwachsenen im Umfeld die Sexualität junger Heranwachsenden bei den ersten Schritten zu schützen - und nicht die Unsicherheit, vage Neugierde und Verletzlichkeit zu missbrauchen!

    Die Argumentation des Anwalts ist verstörend. Keine 13-jährige versteht im vollen Ausmaß ein BDSM-Spiel - welche grundsätzlich auf safe & consensual beruhen!

    5 Jahre sind überraschend wenig für einen derartigen Missbrauch - noch dazu für eine hebephile Lehrperson.
    • Kunibert der Fiese 24.11.2017 09:30
      Highlight Highlight Danke für das wort hebephil. Die meisten anderen hätten hier fälschlicherweise pädophilie geschrieben.
    • Kunibert der Fiese 24.11.2017 11:56
      Highlight Highlight Strafgeserzlich, nicht auf psychologischer ebene.
  • Digitalrookie 24.11.2017 04:28
    Highlight Highlight Wenn man bedenkt, auf welcher Stufe solche Typen in der Knasthierarchie stehen, dann dürften fünf Jahre ausreichend sein, um geläutert wieder rauszukommen.
    • Saraina 24.11.2017 09:05
      Highlight Highlight Inwiefern erlittener Missbrauch und Gewalt jemanden läutern, musst du noch erklären. Die Evidenz zeigt eher das Gegenteil.
  • chnobli1896 23.11.2017 22:46
    Highlight Highlight Nur 5 Jahre 😒
    • FloW96 23.11.2017 23:02
      Highlight Highlight Aber das lebenslange Berufsverbot, was das Entscheidende ist
    • gesetzesbecher 24.11.2017 00:15
      Highlight Highlight Das ist nun mal die Höchststrafe für sexuelle Handlungen mit Kindern nach Art. 187 StGB, sofern es sich nicht um eine Vergewaltigung handelt.
    • Hugo Wottaupott 24.11.2017 05:01
      Highlight Highlight Ja logisch! Weil in 5 Jahren ist das Opfer 18!
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